E. T. A. Hoffmann †

Steckbrief von E. T. A. Hoffmann

Name:E. T. A. Hoffmann
Vollständiger
Name:
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann
Beruf:deutscher Schriftsteller
Alter:46 Jahre
Geburtsdatum:24. Januar 1776
Geburtsort:Königsberg, Russland
Todesdatum:25. Juni 1822
Sterbeort:Berlin, Deutschland
Sternzeichen:Wassermann
Größe:unbekannt

Familie & Partner

ElternChristoph Ludwig Hoffmann, Louise Albertine Hoffmann
ZeitraumPartner
? – 1822Maria Thekla Michaelina Hoffmann
Ehefrau

E. T. A. Hoffmann war Vater eines Kindes namens Caecilia Hoffmann (* 1805).

E. T. A. Hoffmann war ein deutscher Schriftsteller, der am 24. Januar 1776 geboren wurde und am 25. Juni 1822 verstarb. Er war auch Jurist, Komponist und Musikkritiker. Nach früher Trennung der Eltern wuchs er in Königsberg bei seiner Mutter auf, studierte Jura und der Kunst.
Nach erfolgreichen Examina wurde Hoffmann 1800 Gerichtsassessor in Posen und heiratete dort eine Polin. Ein Karnevalsscherz mit Karikaturen führte 1802 zu seiner Strafversetzung nach Plock und später Warschau, wo er seinen Vornamen zu Amadeus änderte und Musiker wurde.
Nach finanziellen Schwierigkeiten erhielt er eine kurzlebige Kapellmeisterstelle in Bamberg. Er begann, Musikkritiken zu verfassen und schuf dabei sein literarisches Alter Ego Johannes Kreisler. 1814 kehrte Hoffmann in den preußischen Staatsdienst nach Berlin zurück. Dort feierte er Erfolge mit den "Fantasiestücken in Callot’s Manier" und der Oper "Undine", was zur Ernennung zum Kammergerichtsrat führte.
Als Mitglied einer Untersuchungskommission parodierte Hoffmann den Ministerialdirektor Kamptz in "Meister Floh". Die Veröffentlichung nicht-öffentlicher Prozessakteninhalte führte zu Zensur und Disziplinarverfahren. Ab 1818 litt Hoffmann an fortschreitender Lähmung, die ihn ans Bett fesselte und das Schreiben verhinderte. Trotzdem diktierte er weitere Erzählungen, bevor er am 25. Juni 1822 in Berlin an Atemlähmung starb. Sein Grab in Berlin-Kreuzberg ist heute ein Ehrengrab.

Zitate von E. T. A. Hoffmann

Ich bin das, was ich scheine, und scheine das nicht, was ich bin, mir selbst ein unerklärlich Räthsel, bin ich entzweit mit meinem Ich!

Quelle

Die Elixiere des Teufels, Band 1, bei Duncker und Humblot, Berlin 1815, S. 134, [http://www.deutschestextarchiv.de/hoffmann_elixiere01_1815/150 DTA]
Ha es ist was göttliches um die Kunst, denn die Kunst, mein Herr, ist eigentlich nicht sowohl die Kunst von der man so viel spricht, sondern sie entsteht vielmehr erst aus dem Allen, was man die Kunst heißt!

Quelle

Die Elixiere des Teufels, Band 1, bei Duncker und Humblot, Berlin 1815, S. 204, [http://www.deutschestextarchiv.de/hoffmann_elixiere01_1815/220 DTA]
Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt eben jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Romantik ist.

Quelle

Kreisleriana, Erster Theil, 4. Beethovens Instrumentalmusik. In: Fantasiestücke in Callot’s Manier, Erster Theil, 2. Auflage, Kunz, Bamberg 1819, S. 69, [https://de.wikisource.org/wiki/Seite%3AHoffmann_Fantasiest%C3%BCcke_in_Callots_Manier_Bd.1_1819.pdf/93 Wikisource]

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Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, eine Welt, die nichts gemein hat mit der äußern Sinnenwelt, die ihn umgiebt, und in der er alle ʼʼbestimmtenʼʼ Gefühle zurückläßt, um sich einer unaussprechlichen Sehnsucht hinzugeben.

Quelle

Kreisleriana, Erster Theil, 4. Beethovens Instrumentalmusik. In: Fantasiestücke in Callot’s Manier, Erster Theil, 2. Auflage, Kunz, Bamberg 1819, S. 65, [https://de.wikisource.org/wiki/Seite%3AHoffmann_Fantasiest%C3%BCcke_in_Callots_Manier_Bd.1_1819.pdf/89 Wikisource]
So stark ist der Zauber der Musik, und immer mächtiger werdend mußte er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen.

Quelle

Kreisleriana, Erster Theil, 4. Beethovens Instrumentalmusik. In: Fantasiestücke in Callot’s Manier, Erster Theil, 2. Auflage, Kunz, Bamberg 1819, S. 66, [https://de.wikisource.org/wiki/Seite%3AHoffmann_Fantasiest%C3%BCcke_in_Callots_Manier_Bd.1_1819.pdf/90 Wikisource]
[...] aber nur wenige, erweckt aus dem Traume, steigen empor und schreiten durch das Reich der Träume – sie kommen zur Wahrheit – der höchste Moment ist da: die Berührung mit dem Ewigen, Unaussprechlichen!

Quelle

Ritter Gluck, 1809. In: Fantasiestücke in Callot’s Manier, Erster Theil, 2. Auflage, Kunz, Bamberg 1819, S. 17, [https://de.wikisource.org/wiki/Seite%3AHoffmann_Fantasiest%C3%BCcke_in_Callots_Manier_Bd.1_1819.pdf/41 Wikisource]
Im Ernste geredet, die Wochentage bin ich Jurist, und höchstens etwas Musiker, Sonntags am Tage wird gezeichnet, und Abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.

Quelle

Brief an Theodor Gottlieb Hippe, Königsberg, 23. Januar 1796. In: Aus Hoffmannʼs Leben und Nachlass, Erster Theil, Hrsg. Julius Eduard Hitzig, bei Ferdinand Dümmler, Berlin 1823, S. 94,
Welcher tausend und abermal tausend Nuancen ist der musikalische Ausdruck fähig! Und das ist ja eben das wunderbare Geheimniß der Tonkunst, daß sie da, wo die arme Rede versiegt, erst eine unerschöpfliche Quelle der Ausdrucksmittel öffnet!

Quelle

Der Dichter und der Komponist, Ludwig. In: Die Serapions-Brüder, Erster Band, Bei G. Reimer, Berlin 1819, S. 210,
E. T. A. Hoffmann wurde in Königsberg, Russland, geboren.

Bilder zum Thema E. T. A. Hoffmann

E. T. A. Hoffmann Bild 1
Türknauf, der als "Apfelweib" in E.T.A. Hoffmanns Der goldene Topf auftaucht, am Stahlschen Schwesternhaus in Bamberg.
E. T. A. Hoffmann Bild 2
Bamberg, vor dem E.T.A.-Hoffmann-Theater am Schillerplatz: Plastik - ETA Hoffmann mit Kater
E. T. A. Hoffmann Bild 3
Artistically designed manhole cover in Bamberg on the upper Leinritt
E. T. A. Hoffmann Bild 4
E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg Statue E. T. A. Hoffmann
E. T. A. Hoffmann Bild 5
Bamberg, Zitat aus E. T. A. Hoffmanns Tagebuch.
E. T. A. Hoffmann Bild 6
Melodie und Text des Rundgesangs Ecce quam bonum

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E. T. A. Hoffmann Bild 7
Gedenktafel am Gebäude Grüner Markt 31, Bamberg. Inschrift: Carl Friedrich Kunz Zerbst 1785 - 1849 Bamberg handelte mit Wein und Büchern betrieb eine Leihbibliothek war Verleger und Literat lebte 1808 bis 1811 in diesem Hause und zechte im Kellergewölbe mit E.T.A. Hoffmann
E. T. A. Hoffmann Bild 8
Memorial plaque, Lutter & Wegner, Charlottenstraße 49, Berlin-Mitte, Germany
E. T. A. Hoffmann Bild 9
Memorial plaque, E.T.A. Hoffmann, Charlottenstraße 56, Berlin-Mitte, Germany
E. T. A. Hoffmann Bild 10
Signature of ETA Hoffmann
E. T. A. Hoffmann Bild 11
Jehona Kicaj E.T.A. Hoffmann und das Glasmotiv 2020
E. T. A. Hoffmann Bild 12
Meister Floh, aus: E. T. A. Hoffmann: Meister Floh. Ein Mährchen in sieben Abentheuern zweier Freunde. mit Illustrationen in Sepia-Manier von Fr. Thiele nach Entwürfen des Verfassers. Frankfurt, Friedrich Wilmans, 1822.
E. T. A. Hoffmann Bild 13
Hoffmanneske Szene. 1921. Farblithografie, Signiert, datiert und mit der Werknummer "123". 31,8 x 22,7 cm (Platte)
E. T. A. Hoffmann Bild 14
Gedenktafel in Płock (Polen)
E. T. A. Hoffmann Bild 15
Pantalon und Giglio aus Prinzessin Brambilla: „Bester Signor“, redete Pantalon (so wollen wir die Maske, trotz des veränderten Kostüms, nennen) den Giglio an, „mein bester Signor! ein glücklicher Tag, der mir das Vergnügen, die Ehre schenkt, Sie zu erblicken! Sollten Sie nicht zu meiner Familie gehören?“ „Sosehr“, erwiderte Giglio, sich höflich verbeugend, „sosehr mich das entzücken würde, da Sie, mein bester Signor, mir über alle Maßen Wohlgefallen, so weiß ich doch nicht, in welcher Art irgendeine Verwandtschaft -“ „O Gott!“ unterbrach Pantalon den Giglio, „o Gott! bester Signor, waren Sie jemals in Assyrien?“ „Eine dunkle Erinnerung“, antwortete Giglio, „schwebt mir vor, als sei ich einmal auf der Reise dahin begriffen gewesen, aber nur bis nach Frascati gekommen, wo der Spitzbube von Vetturin mich vor dem Tore umwarf, so daß diese Nase -“ „O Gott!“ schrie Pantalon, „so ist es denn wahr? - Diese Nase, diese Hahnfedern - mein teuerster Prinz - o mein Cornelio! - Doch ich sehe, Sie erbleichen vor Freude, mich wiedergefunden zu haben - o mein Prinz! nur ein Schlückchen, ein einziges Schlückchen!“ -
E. T. A. Hoffmann Bild 16
Schachtdeckel der Stadt Bamberg am Wanderweg an der Regnitz mit dem Raben von E.T.A. Hoffmann
E. T. A. Hoffmann Bild 17
Schachtdeckel der Stadt Bamberg am Wanderweg an der Regnitz mit der Undine von E.T.A. Hoffmann
E. T. A. Hoffmann Bild 18
Sculpture of Undine, title-part in the opera of ETA Hoffmann
E. T. A. Hoffmann Bild 19
von Robert Bauer-Haderlein geschaffene Skulptur der Undine vor der Landeszentralbank am Schillerplatz in Bamberg
E. T. A. Hoffmann Bild 20
Projet d'illustration de "Marino Faliero". Trois personnages et une chèvredans un décor orientalisant.

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Fakten über E. T. A. Hoffmann

  • Wodurch ist E. T. A. Hoffmann bekannt?

    E. T. A. Hoffmann war ein 🙋‍♂️ deutscher Schriftsteller

  • Wie alt wurde E. T. A. Hoffmann?

    E. T. A. Hoffmann erreichte ein Alter von ⌛ 46 Jahren.

  • Wann hat E. T. A. Hoffmann Geburtstag?

    E. T. A. Hoffmann wurde an einem Mittwoch am ⭐ 24. Januar 1776 geboren.

  • Wo wurde E. T. A. Hoffmann geboren?

    E. T. A. Hoffmann wurde in 🚩 Königsberg, Russland, geboren.

  • Wer sind die Eltern von E. T. A. Hoffmann?

    Die Eltern von E. T. A. Hoffmann heißen Christoph Ludwig Hoffmann und Louise Albertine Hoffmann.

  • War E. T. A. Hoffmann verheiratet oder hatte er eine Partnerin?

    Ja, E. T. A. Hoffmann war verheiratet. Als Ehepartner ist Maria Thekla Michaelina Hoffmann bekannt.

  • Hatte E. T. A. Hoffmann Kinder?

    Ja, E. T. A. Hoffmann war Vater von einem Kind. Der Name des Kindes lautet Caecilia Hoffmann (* 1805).

  • In welchem Sternzeichen wurde E. T. A. Hoffmann geboren?

    E. T. A. Hoffmann wurde im westlichen Sternzeichen Wassermann geboren.

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