Etta James war eine US-amerikanische Sängerin, die am 25. Januar 1938 geboren wurde und am 20. Januar 2012 verstarb. Sie war in verschiedenen Genres wie Rhythm and Blues, Blues, Gospel, Soul, Rock 'n' Roll und Jazz zu Hause. Jamesetta Hawkins, so ihr Geburtsname, kam in Los Angeles zur Welt. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bereits mit fünf Jahren im Kirchenchor. Im Jahr 1950 zog sie mit ihrer Familie nach San Francisco. Dort gründete sie 1952 das Gesangstrio "The Creolettes". Johnny Otis entdeckte die Gruppe. Es gibt unterschiedliche Erzählungen darüber, wie es zu der Begegnung kam. Otis selbst sagte, James habe ihn nach einem Auftritt in seinem Hotelzimmer aufgesucht und um eine Audition gebeten. Etta James hingegen erzählte, dass eines der Mädchen des Trios Otis um zwei Uhr nachts vorgesungen habe. Otis schlug ihr vor, die Silben ihres Vornamens zu vertauschen, woraus der Künstlername Etta James entstand. Kurz darauf folgten erste Aufnahmen mit "The Otis". Der Song "The Wallflower", eine Antwort auf Hank Ballards "Work with Me, Annie", wurde ein sofortiger Erfolg im R&B-Bereich. Bis 1960 trat sie als Etta James & the Peaches auf, bevor sie zu Chess Records wechselte. Anfänglich wollte sich kein großer Erfolg einstellen, doch mit dem Wechsel zu Chess Records kam der kommerzielle Durchbruch. Dieser begann mit "All I Could Do Was Cry" und setzte sich in den 1960er Jahren fort. Mit dem Aufkommen der Discomusik in den 1970er-Jahren ließen ihre Erfolge nach, aber ihr bisheriges Werk hatte sie bereits zu einer Ikone gemacht. Nachdem sie ihre Drogensucht überwunden hatte, engagierte sie sich in Anti-Drogen-Projekten. 1978 und 1980 tourte sie als Vorgruppe der Rolling Stones. Bei der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele 1984 sang sie "When the Saints Go Marching In". 1993 wurde sie mit dem Living Blues Award als beste Blueskünstlerin ausgezeichnet, eine Ehrung, die sie 2004 erneut erhielt. 1995 erschien ihre von David Ritz verfasste Biographie "Rage to Survive". In den 1990ern wurde ihr Gesang einem jüngeren Publikum durch einen Coca-Cola-Werbespot mit dem Muddy-Waters-Klassiker "I Just Wanna Make Love to You" bekannt. Ihr größter Hit "At Last" wurde in Österreich Ende der 1990er Jahre in einer Essigwerbung verwendet, was ihm zu neuer Popularität verhalf. Der Film "Cadillac Records" aus dem Jahr 2009 zeigt ihre Zeit bei Chess Records von 1960 bis zum Tod des Gründers Leonard Chess im Jahr 1969. James nahm zwischen 1975 und 1993 mehrfach am Montreux Jazz Festival teil. Ihre Söhne Donto und Sametto waren ebenfalls Musiker und Teil ihrer Begleitband. Etta James, die an Alzheimer, Leukämie und Hepatitis C erkrankt war, hatte ihren letzten öffentlichen Auftritt im April 2009. Sie starb am 20. Januar 2012 an den Folgen einer Lungenentzündung.
"Spoonful" (matrix/runout #U-10406) by Etta James and Harvey Fuqua, both credited as Etta and Harvey; one of side-A label prints of the US 7" vinyl single (cat #1771)
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