Ernst Rowohlt war Vater von 2 Kindern: Harry Rowohlt(* 1945), Heinrich-Maria Ledig-Rowohlt (* 1908).
Ernst Rowohlt war ein deutscher Verleger, der am 23. Juni 1887 in Bremen geboren wurde und am 1. Dezember 1960 in Hamburg verstarb. Rowohlt stammte aus gutbürgerlichen Verhältnissen und absolvierte nach seiner Schulzeit eine Banklehre, bevor er sich dem Buchdruck zuwandte. Durch die Vermittlung Anton Kippenbergs konnte er in Leipzig bei Breitkopf & Härtel Erfahrungen sammeln. 1908 wagte Rowohlt den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete in Leipzig seinen ersten Verlag. Dort verlegte er zunächst Lyrik und später auch Werke von Autoren wie Kafka und Zweig. Nach einigen Jahren trennte er sich von seinem damaligen Teilhaber Kurt Wolff, der den Verlag übernahm. Rowohlt arbeitete danach kurzzeitig als Prokurist und Geschäftsführer, bevor er sich im Ersten Weltkrieg freiwillig meldete. Nach dem Krieg startete Rowohlt in Berlin einen zweiten Verlagsversuch. In den 1920er Jahren publizierte er Werke von bekannten Schriftstellern wie Tucholsky und Jacob. Später nahm er auch amerikanische Autoren wie Hemingway in sein Programm auf. Die Zeit des Nationalsozialismus brachte für Rowohlt viele Schwierigkeiten mit sich. Bücher wurden verboten, und er selbst erhielt Berufsverbot. Obwohl er selbst NSDAP-Mitglied war, emigrierte er zeitweise nach Brasilien. Nach seiner Rückkehr diente er in einer Propagandakompanie, wurde aber später wegen "politischer Unzuverlässigkeit" entlassen. Nach dem Krieg konnte Ernst Rowohlt seinen Verlag in Hamburg neu gründen und feierte mit den "rororo"-Taschenbüchern große Erfolge. Trotz eines Herzinfarkts blieb er bis zu seinem Tod im Jahr 1960 als Verleger aktiv.
Ernst Rowohlt wurde in Bremen, Deutschland, geboren.