Emil Nolde war ein Maler, der am 7. August 1867 geboren wurde und am 13. April 1956 verstarb. Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein, absolvierte er eine Ausbildung zum Schnitzer und Zeichner. Danach arbeitete er in verschiedenen Möbelfabriken, bevor er Zeichenlehrer in St. Gallen wurde. Bekannt wurde er durch farbige Zeichnungen der Schweizer Berge, die er als Postkarten drucken ließ. Nolde zog nach München und später nach Paris, um seine künstlerische Ausbildung zu vertiefen. 1902 heiratete er die dänische Schauspielschülerin Ada Vilstrup und lebte mit ihr auf der Insel Alsen. Er nannte sich nach seinem Heimatdorf Nolde. Um 1905 wurde er durch seine farbintensiven Blumen- und Gartenbilder von der Künstlergruppe Brücke entdeckt und trat ihr bei. In dieser Zeit experimentierte er mit Radierungen und knüpfte Kontakte zu Sammlern. 1909 wurde er Mitglied der Berliner Secession, später der Neuen Secession. Es entstanden seine ersten religiösen Bilder und er hatte erste Ausstellungserfolge. Gemeinsam mit seiner Frau reiste er nach Neuguinea. Nach dem Ersten Weltkrieg zog Nolde mit seiner Frau auf die deutsche Seite der Grenze und erwarb 1926 eine Warft, die sie Seebüll nannten. Dort entstand bis 1930 sein Wohn- und Atelierhaus. Nolde engagierte sich im Nationalsozialismus und war überzeugt von der Überlegenheit der "germanischen Kunst". Nach anfänglicher Förderung wurden seine Werke jedoch als "entartet" diffamiert und beschlagnahmt. Trotzdem blieb er finanziell erfolgreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er als nicht belastet eingestuft, obwohl er seine Einnahmen während des Dritten Reichs niedriger angab. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er Jolanthe Erdmann. Bis zu seinem Tod schuf Nolde noch zahlreiche Gemälde und Aquarelle.
Das ʼʼwasʼʼ man malt, ist dem Maler, wie das Instrument, auf dem der Musiker seine Töne streicht. (29.8.1940)
Quelle
Ungemalte Bilder. Aquarelle und ʼWorte am Randeʼ. Herausgeber Werner Haftmann. Köln M. DuMont Schauberg, 1963. S. 10
Träume können Empfindungen, Szenen und Bilder so eindringlich und schön gestalten wie der wache Künstler es nicht kann. (28.12.1940)
Quelle
Ungemalte Bilder. Aquarelle und ʼWorte am Randeʼ. Herausgeber Werner Haftmann. Köln M. DuMont Schauberg, 1963. S. 10Emil Nolde wurde in Buhrkall, Dänemark, geboren.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Reichsminister Dr. Goebbels auf der Ausstellung "Entartete Kunst" Am Sonntag mittag besuchte der Reichsminister die Ausstellung im "Haus der Kunst". Rechts vom Reichsminister (mit Brille) der Ausstellungsleiter Pistauer.
Fot.: Ste. 27.2.38
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Emil Noldes Bild Hohe Sonnenblumen wurde als Leihgabe der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Bundeskanzler Helmut Schmidt zur Verfügung gestellt (Aushang im Kabinettsaal).
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Reichsminister Dr. Goebbels auf der Ausstellung "Entartete Kunst" Am Sonntag mittag besuchte der Reichsminister die Ausstellung im "Haus der Kunst". Rechts vom Reichsminister (mit Brille) der Ausstellungsleiter Pistauer.
Fot.: Ste. 27.2.38
Bildnachweis
Bildquelle: Burkal-KB-1867.jpg Autor: Wikipedia / Statens Arkiver Lizenz: gemeinfrei
udsnit af opslag i kirkebogen for Burkal sogn for 1867, kolonneoverskrifterne er klistret sammen med indførelsen for Hans Emil Hansen
Kawaika'a Kachina; Hopi; North America department, Ethnological Museum, Berlin, Germany (Keam collection, 1901) – painted by Emil Nolde as "Exotische Figuren II"
Bildnachweis
Bildquelle: WP_Emil_Nolde.jpg Autor: Wikipedia / Minya Diez-Dührkoop (* 21. Juni 1873; † 17. November 1929), deutsche Fotografin Lizenz: gemeinfrei
Emil Nolde (* 7. August 1867; † 13. April 1956), Maler des Expressionismus