Elisabeth Flickenschildt †

Steckbrief von Elisabeth Flickenschildt

Name:Elisabeth Flickenschildt
Vollständiger
Name:
Elisabeth Ida Marie Flickenschildt
Beruf:deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin
Alter:72 Jahre
Geburtsdatum:16. März 1905
Geburtsort:Blankenese, Deutschland
Todesdatum:26. Oktober 1977
Sterbeort:Guderhandviertel, Deutschland
Sternzeichen:Fische
Chinesisches
Tierkreiszeichen:
Holz-Schlange
Größe:unbekannt

Elisabeth Flickenschildt war eine deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin, die am 16. März 1905 geboren wurde und am 26. Oktober 1977 verstarb. Nach ihrem Abitur in Hamburg begann sie zunächst eine Lehre in einem Modebetrieb. Im Alter von 23 Jahren besuchte sie eine Theatervorstellung, die sie so begeisterte, dass ihr Vater, ein Kapitän, ihr kurz darauf eine Schauspielausbildung bei Robert Nhil ermöglichte.
Flickenschildt debütierte am Hamburger Schauspielhaus als Bäuerin Armgard in Schillers "Wilhelm Tell". Es folgten Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen, darunter jeweils drei Jahre in München und Berlin. 1936 heiratete sie den Theaterwissenschaftler Rolf Badenhausen, doch die Ehe wurde 1944 geschieden. Gustaf Gründgens holte sie an das Staatstheater Berlin, wo sie unter anderem die Hexe in Goethes "Faust" verkörperte.
Während der Zeit des Nationalsozialismus feierte Flickenschildt Filmerfolge, die sie in ganz Deutschland bekannt machten. Zu ihren Filmen aus dieser Zeit gehören "Der zerbrochene Krug", "Der Maulkorb" und "Robert Koch, der Bekämpfer des Todes". Sie war seit 1932 Mitglied der NSDAP und wurde 1944 in die Gottbegnadeten-Liste aufgenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie kurzzeitig wegen des Verdachts der Fragebogenfälschung inhaftiert und musste sich vor einem amerikanischen Militärgericht verantworten. 1947 wurde das Verfahren gegen Flickenschildt jedoch eingestellt.
Nachdem sie 1946 die Erlaubnis zur Berufsausübung erhalten hatte, setzte Flickenschildt ihre Theaterkarriere fort, oft unter der Regie von Gustaf Gründgens. Nach Gründgens' Tod 1963 ging sie keine festen Engagements mehr ein, übernahm Rollen in Kriminalfilmen und Fernsehproduktionen. Zu ihren späteren Arbeiten zählen die Filme "Als Mutter streikte", "MitGift" und "Die Nacht aus Gold". Elisabeth Flickenschildt starb an den Spätfolgen eines Autounfalls und wurde in Hittenkirchen beigesetzt.

Elisabeth Flickenschildt wurde in Blankenese, Deutschland, geboren.

Filme mit Elisabeth Flickenschildt

1935: Großreinemachen
1936: Du kannst nicht treu sein
1937: Der zerbrochene Krug
1937: Tango Notturno
1937: Heiratsschwindler
1937: Streit um den Knaben Jo
1938: Jugend
1938: Der Maulkorb
1938: Ein Mädchen geht an Land
1939: Der Schritt vom Wege
1939: Robert Koch, der Bekämpfer des Todes
1940: Trenck, der Pandur
1940: Der Fuchs von Glenarvon
1940: /42: Der große König
1941: Ohm Krüger

Alle Filme anzeigen

1942: Rembrandt
1942: Zwischen Himmel und Erde
1942: /44: Philharmoniker
1943: Romanze in Moll
1943: Liebesgeschichten
1943: Altes Herz wird wieder jung
1944: Familie Buchholz
1944: Neigungsehe
1944: Seinerzeit zu meiner Zeit
1944: /54: Ein toller Tag
1945: Shiva und die Galgenblume (unvollendet)
1950: König für eine Nacht
1950: Pikanterie
1952: Toxi
1952: Der Tag vor der Hochzeit
1953: Hokuspokus
1954: Hochzeitsglocken
1954: Rittmeister Wronski
1955: Sohn ohne Heimat
1955: Die spanische Fliege
1957: Robinson soll nicht sterben
1957: Herrscher ohne Krone
1958: Wir Wunderkinder
1958: Auferstehung
1958: Scampolo
1958: Stefanie
1959: Die Ratten (Fernsehfilm)
1959: Der Besuch der alten Dame (Fernsehfilm)
1959: Labyrinth
1960: Frau Warrens Gewerbe
1960: Die Bande des Schreckens
1960: Brücke des Schicksals
1960: Faust
1960: Agatha, laß das Morden sein!
1962: Frauenarzt Dr. Sibelius
1962: Eheinstitut Aurora
1962: Das Gasthaus an der Themse
1962: Das schwarz-weiß-rote Himmelbett
1963: Das große Liebesspiel
1963: Das indische Tuch
1963: Ferien vom Ich
1964: Einer frißt den anderen
1964: Das Phantom von Soho
1964: Lausbubengeschichten
1965: Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten
1965: Diamantenbillard
1966: Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten
1966: Das Missverständnis (Fernsehfilm)
1967: Der Tod läuft hinterher (Fernseh-Dreiteiler)
1967: Wenn Ludwig ins Manöver zieht
1967: Der Lügner und die Nonne
1969: Dr. med. Fabian – Lachen ist die beste Medizin
1971: Käpt’n Rauhbein aus St. Pauli
1971: Olympia – Olympia
1973: Der Kommissar, Folge 61: Der Geigenspieler (Fernsehserie)
1974: Als Mutter streikte
1975: MitGift
1976: Nuit d’or – Die Nacht aus Gold (Nuit d’or)

Bilder zum Thema Elisabeth Flickenschildt

Elisabeth Flickenschildt Bild 1
Grabstätte Elisabeth Flickenschildt auf dem Kirchhof Hittenkirchen

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Fakten über Elisabeth Flickenschildt

  • Wodurch ist Elisabeth Flickenschildt bekannt?

    Elisabeth Flickenschildt war eine 🙋‍♀️ deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin

  • Wie alt wurde Elisabeth Flickenschildt?

    Elisabeth Flickenschildt erreichte ein Alter von ⌛ 72 Jahren.

  • Wann hat Elisabeth Flickenschildt Geburtstag?

    Elisabeth Flickenschildt wurde an einem Donnerstag am ⭐ 16. März 1905 geboren.

  • Wo wurde Elisabeth Flickenschildt geboren?

    Elisabeth Flickenschildt wurde in 🚩 Blankenese, Deutschland, geboren.

  • In welchem Sternzeichen wurde Elisabeth Flickenschildt geboren?

    Elisabeth Flickenschildt wurde im westlichen Sternzeichen Fische geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist ihr Tierkreiszeichen die Schlange 蛇 mit dem Element Holz ('Holz-Schlange').

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Auch im Jahr 1977 verstorben

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