André Gide war Vater eines Kindes namens Catherine Gide (* 1923).
André Gide war ein französischer Schriftsteller, der am 22. November 1869 in Paris geboren wurde und am 19. Februar 1951 ebenda verstarb. Gide wuchs in einer wohlhabenden, calvinistisch geprägten Familie auf, verbrachte seine Jugend zwischen Paris und verschiedenen Landsitzen in der Normandie. Der frühe Verlust seines Vaters und die strenge Erziehung durch seine Mutter prägten ihn nachhaltig. Nach dem Schulabschluss widmete sich Gide dem Schreiben. Seine ersten Werke veröffentlichte er in einer von ihm mitgegründeten Literaturzeitschrift. Sein Debütroman, "Die Tagebücher des André Walter", erschien 1891 und brachte ihm zwar keinen kommerziellen Erfolg, öffnete ihm aber Türen zu den Pariser Symbolistenkreisen. Dort lernte er wichtige Literaten kennen und veröffentlichte seine symbolistische Programmschrift "Traktat vom Narziß". In den folgenden Jahren veröffentlichte Gide weitere Werke und knüpfte Freundschaften zu anderen Schriftstellern. Eine Reise nach Nordafrika im Jahr 1893 wurde für Gide zu einem Wendepunkt. Dort erlebte er seine ersten homosexuellen Erfahrungen, die sein Leben und sein Werk stark beeinflussten. Nach seiner Rückkehr verarbeitete er diese Erfahrungen in seinem Werk "Uns nährt die Erde", das ihn von der Salonkultur des Fin de Siècle abwandte. Er heiratete 1895 seine Cousine Madeleine Rondeaux, obwohl er sich seiner Homosexualität bewusst war, was zu Spannungen in der Ehe führte. Gide engagierte sich in der Dreyfus-Affäre und setzte sich für die deutsch-französischen Beziehungen ein. Um die Jahrhundertwende wandte er sich verstärkt dramatischen Arbeiten zu und verfasste mehrere Theaterstücke. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte Gide einen Durchbruch. Er engagierte sich in einer Hilfsorganisation für Flüchtlinge und zeugte eine Tochter mit Maria van Rysselberghe, die er vor seiner Frau verheimlichte. Eine Krise überwand er durch die Beziehung zu Marc Allégret. In dieser Zeit entstand die Erzählung "Die Pastoralsymphonie", die zu seinem größten Erfolg wurde. Gide wurde zu einer zentralen Figur im literarischen Leben Frankreichs und pflegte Kontakte zu vielen europäischen Autoren. In den 1920er Jahren veröffentlichte Gide die Werke "Corydon" und "Stirb und werde", in denen er sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte. Er reiste durch die französischen Kolonien Kongo und Tschad und prangerte die dortigen Ausbeutungszustände an. Ab 1932 engagierte er sich auf Seiten der Kommunisten, reiste in die Sowjetunion, war aber von dem dortigen Regime enttäuscht. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unterstützte er die Exilregierung unter Charles de Gaulle. 1947 erhielt Gide den Literaturnobelpreis für sein umfassendes Werk. André Gide starb 1951 in Paris.
André Gide à l'école Alsacienne (Paris, 6e arrond.), année scolaire 1887-1888. Photographe Jules David. Gide dernier rang, debout à gauche, devant lui, assis, Pierre Louÿs. Debout, cinquième à gauche, Édouard Marty, professeur de dessin. Collection particulière.
André Gide et Pierre Louÿs (détail) à l'école Alsacienne (Paris, 6e arrond.), année scolaire 1887-1888. Photographe Jules David. Collection particulière.
Das Mahnmal zur Bücherverbrennung auf dem Bonner Markt; In das Pflaster des Bonner Marktes sind insgesamt 60 sichtbare Buchrücken, sogenannte „Lesezeichen“, verteilt, die sich an der Rathaustreppe, dem Ort, an dem die Bücher am 10. Mai 1933 verbrannt wurden, verdichten. Zusätzlich wurde ein wetterfester Archiv-Behälter in Form einer Büchertruhe in den Platz eingelassen. Seine Inschrift benennt das Ereignis und weitere Autoren von verbrannten Büchern.
Social network of the characters from Gide's novel The Counterfeiters. Derived (and extended) from fr:Fichier:Faux_Monnayeurs.JPG.
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Photo d'une classe de l'École alsacienne (Paris, 6e arrond.), vers 1880. Au troisième rang, deuxième à gauche : André Gide. Debout en haut à droite, le directeur Frédéric Rieder. Collection fondation Catherine Gide. Photographe inconnu (supposé : Jules David).
Photo d'une classe de l'École alsacienne (Paris, 6e arrond.), vers 1878. Au premier rang, deuxième à gauche : André Gide. Assis à l'extrème droite, le directeur Frédéric Rieder. Photographe inconnu (supposé : Jules David).
Escritores ausentes en el Segundo Congreso Internacional de Escritores para la Defensa de la Cultura. Exposición Por la defensa de la Cultura en el Centro del Carmen de Valencia.
Bildnachweis
Bildquelle: Faux_Monnayeurs.JPG Autor: Wikipedia / Kitai at French Wikipedia Lizenz: gemeinfrei
Arbre relationnel des Faux Monnayeurs
Il faudrait rajouter le lien entre Vincent et Lilian, ils sont également amants, ainsi que Sarah et Bernard. De plus Strouvilhou est en relation avec Passavant, tandis que Ghéridanisol et Boris sont camarades de classe de George.
il manque aussi Cécile et Charles les deux autres frère et sœur de Bernard.
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Catégorie:Schémas
La relation d'amitié entre Bernard et Olivier est aussi très forte.
Bildquelle: Gide_groupe_vers_1882.jpg Autor: Wikipedia / Unidentified photographer Lizenz: gemeinfrei
Photo de groupe : André Gide et ses camarades à La Roque-Baignard (Calvados) vers 1882-1883 (voir notes pour les noms). Collection fondation Catherine Gide. Photographe inconnu.
This painting rings out like a manifesto. Maurice Denis has assembled a group of friends, artists and critics, in the shop of the art dealer, Ambroise Vollard, to celebrate Paul Cézanne, who is represented by the still life on the easel. This painting, Fruit Bowl, Glass and Apples had belonged to Paul Gauguin, who is also evoked among the tutelary examples to whom Denis is paying homage. Effectively, a painting by Gauguin and another by Renoir can be made out in the background. Odilon Redon is also given pride of place: he is shown in the foreground on the far left and most of the figures are looking at him. He is listening to Paul Sérusier who is standing in front of him. From left to right, we can recognise Edouard Vuillard, the critic André Mellerio in a top hat, Vollard behind the easel, Maurice Denis, Paul Ranson, Ker-Xavier Roussel, Pierre Bonnard smoking a pipe, and lastly Marthe Denis, the painter's young wife. Part of the Nabi generation is gathered here in a composition which follows on from the homage paid by Fantin-Latour in several paintings, especially A Studio at Les Batignolles in the Musée d'Orsay.
When Maurice Denis exhibited his work in Paris and Brussels in 1901, reactions were sometimes hostile. In his diary, the artist referred to it as "that painting, which still makes the public laugh". His friend, the writer André Gide, immediately offered to buy it. He did not part with it until 1928 when he gave it to the Musée du Luxembourg.
Plaque apposée au n° 1 bis de la rue Vaneau, Paris 7e. « André Gide, né à Paris le 22 novembre 1869, habita cette maison de 1926 jusqu'à sa mort, le 19 février 1951. »
Wilhelm von Plueschow (1852-1930). North-African boy. The picture may date from the travel through North Africa and Greece in 1896/7 and according with the seller was formerly in André Gide's collection. Catalogue # 02068. Blind stamped and stamped by art dealers Gaetano and Angelo Pedo, Rome.