Sully Prudhomme war ein französischer Schriftsteller, der am 16. März 1839 geboren wurde und am 7. September 1907 verstarb. Geboren als René Armand François Prudhomme in Paris, wuchs er in einer bürgerlichen, katholischen Familie auf. Seine Ausbildung absolvierte er am Lycée Bonaparte, wo er sowohl ein naturwissenschaftliches als auch ein altsprachlich-literarisches Abitur ablegte. Nach einer kurzen Episode bei der Firma Schneider, gab Prudhomme seine ursprünglichen Pläne, Ingenieur zu werden, auf und widmete sich stattdessen einem Jurastudium. Er arbeitete kurz als Anwalt in Paris, bevor er sich mit Mitte zwanzig der Literatur und Philosophie zuwandte. Dies ermöglichte ihm ein geerbtes Vermögen. Dabei versuchte er, die Welten der Technik und Wissenschaft mit denen des Geistes und der Schönheit zu verbinden. Als Autor veröffentlichte Sully Prudhomme zunächst kunstvolle Gedichte im Stil der Parnassiens in Zeitschriften und später in Buchform. Seine Erfahrungen im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, der seine Gesundheit beeinträchtigte, verarbeitete er in den Werken "Impressions de la guerre" und "La France". Danach entwickelte er einen persönlicheren Stil, der formale Eleganz mit schönen Bildern und Gedanken verband. Prudhomme erlangte im Laufe seines Lebens einige Anerkennung. So wurde er 1881 in die Académie française aufgenommen. Die Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique ernannte ihn 1885 zum assoziierten Mitglied. Im Jahr 1895 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Als 1901 der erste Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, erhielt ihn Sully Prudhomme. Seine letzte Ruhestätte fand Sully Prudhomme auf dem Cimetière du Père-Lachaise in Paris.
Zitate von Sully Prudhomme
Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.
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Intimes Tagebuch
Barmherzigkeit ist leichter zu üben als Gerechtigkeit.
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Das Genie entzieht sich den Konventionen und sieht die Dinge selbst an.
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Das Lächeln wird nicht gelehrt, es trägt in sich einen gemeinverständlichen Sinn.
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Intimes Tagebuch
Das Urteil der Bourgeoisie in den Dingen der Kunst ist naiv und brutal.
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Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.
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Intimes Tagebuch
Die Achtung, die uns die Mitmenschen einflössen, lässt sich an der Art unserer Vertraulichkeit ermessen.
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Die Anmut ist die Geschmeidigkeit der Form.
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Gedanken
Die Annehmlichkeit und die Leichtfertigkeit eines auf die mechanischen Beschäftigungen beschränkten Daseins ersticken die Knospe gerechter Auflehnung.
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Intimes Tagebuch
Die Aufrichtigkeit ist die erste Bedingung jeglichen geistigen Schaffens.
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Die Empörung ist der Zorn der Gerechtigkeit.
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Gedanken
Empörung macht Mut. Es gibt keine feige Empörung.
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Es gibt ein untrügliches Maß für die Zuneigung: die Zeit, die man ihr widmet.
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Gedanken
Es gibt einen Stolz, der zu kriechen versteht.
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Gedanken
Es ist ein Rausch, Mutter zu sein, und eine Würde, Vater zu sein.
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Gedanken
Es gibt Menschen, die durch kleine Zwischenfälle aus dem Gleichgewicht geraten können, während sie die großen Schläge standhaft ertragen.
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Gedanken
Feinfühligkeit beim Almosengeben ist die Anmut des Wohltuns.
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Gedanken
Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt.
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Intimes Tagebuch
Handwerk ist durch Gewohnheit erlangte Geschicklichkeit.
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Intimes Tagebuch
Im Feingefühl hat das Herz Geist.
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Gedanken
Immer wieder findet man in den intelligentesten Menschen zugleich die liberalsten und in den Ungebildetsten die radikalsten.
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Intimes Tagebuch
Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat.
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Gedanken
Man ist nur glücklich durch das, was man fühlt, und nicht durch das, was man ist.
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Gedanken
Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft.
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Gedanken
Sind Gewissensbisse nicht ein Bedauern der Freiheit, dass sie dem Laster geopfert wurde?
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Sobald man sich seiner Bescheidenheit bewusst ist, verliert man sie.
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Gedanken
Was man einer anständigen Frau sagen kann, hat seine Grenzen; man kann alles durchklingen lassen, man kann nicht alles sagen.
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Intimes Tagebuch
Welch ein Anker ist die Hoffnung!
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Wer sich mit niemandem überwerfen möchte, macht sich zum Sklaven aller.
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Gedanken
Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben.
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GedankenSully Prudhomme wurde in Paris, Frankreich, geboren.
Plaque apposée sur la maison de naissance de Sully-Prudhomme, au 34 rue Poissonnière.
File:Plaque Sully Prudhomme.jpg
La plaque en place en 2008, qui a visiblement été changée entre temps
.
Plaque apposée sur la maison de naissance de Sully-Prudhomme, au 34 rue Poissonnière.
File:Plaque Sully Prudhomme.jpg
La plaque en place en 2008, qui a visiblement été changée entre temps
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Auteur(s):
Cardon, Paul (dit Dornac ou Paul (ou Pol) Marsan) (Paris, 06–01–1858 - Paris, 10–01–1941), photographe
Autre titre:
Portrait du poète René François Armand Sully-Prud'homme (1839-1907) (Titre factice)
Date de production:
Entre 1885 et 1895
Type(s) d'objet(s):
Photographie, Arts graphiques
Dénomination(s):
Photographie
Matériaux et techniques:
Tirage sur papier albuminé
Dimensions - Oeuvre: Hauteur : 12.4 cm Largeur : 17.4 cm
Dimensions - Montage ancien: Hauteur : 12.5 cm Largeur : 17.8 cm
Dimensions - Passe-partout du musée: Hauteur : 40 cm Largeur : 30 cm
Marques, inscriptions, poinçons:
Timbre sec - Au recto, sur la photo, en bas à droite, timbre sec rond : "DORNAC / 34 / R. GASSENDI / -.- / REP. INTERD.". A verso au crayon, "Sully Prud'homme" Description iconographique:
Portrait du poète René François Armand Sully-Prud'homme, dans son intérieur. Il est représenté debout, de face, accoudé à une cheminée. Il semble poser aux côtés d'un buste, situé sur la cheminée, le représentant.
Mode d'acquisition:
Don manuel
Nom du donateur, testateur, vendeur:
Dornac, Jules
Date d’acquisition:
01–11–1898
Institution:
Musée Carnavalet, Histoire de Paris
Numéro d’inventaire:
PH8861
IIIF Manifest:
https://apicollections.parismusees.paris.fr/iiif/320004247/manifest
IdentificatieTitel(s): Samengesteld groepsportret van acht beroemdhedenObjecttype: foto montagefoto bladzijde Objectnummer: RP-F-2001-7-1462-2Opschriften / Merken: nummer, recto, afgedrukt: ‘1 (...) 8’, opschrift, recto, gedrukt: ‘Sommaire: (...) (Devillers)’ VervaardigingVervaardiger: fotograaf: Pascal Sébah (vermeld op object), fotograaf: Walery (vermeld op object), fotograaf: Pierre Petit (vermeld op object), fotograaf: Achille Mélandri (vermeld op object), fotograaf: Jules Pierre Maury (vermeld op object), fotograaf: Numa Blanc Fils (vermeld op object) Plaats vervaardiging: fotograaf: Istanboel fotograaf: Parijs fotograaf: Parijs fotograaf: Parijs fotograaf: Angoulême fotograaf: ParijsDatering: ca. 1875 - in of voor 1880Materiaal en TechniekFysieke kenmerken: albuminedrukMateriaal: fotodrager Techniek: albuminedrukAfmetingen: foto: hoogte 82 mm × breedte 130 mmOnderwerpWat: historical persons not known by name Wie: Émile Acollas, Joséphine Daram, Henry Fouquier, Léopold Delord, Gil Naza, Émile Goudeau, Alphonse Marrot, Sully Prudhomme Verwerving en rechten:Credit line: Aankoop met steun van de Mondriaan Stichting, het Prins Bernhard Cultuurfonds, het VSBfonds, het Paul Huf Fonds/Rijksmuseum Fonds en het Egbert Kunstfonds Verwerving: aankoop 2001Copyright: Publiek domein