Georg Simon Ohm war ein deutscher Physiker, der am 16. März 1789 in Erlangen geboren wurde und am 6. Juli 1854 in München verstarb. Ohm stammte aus einer Erlanger Familie, in der das Schlosserhandwerk Tradition hatte. Sein Vater, Johann Wolfgang, war Schlossermeister, widmete sich aber auch der Mathematik und Philosophie und unterrichtete seine Söhne Georg Simon und Martin in Mathematik. Ohm zeigte schon früh eine außergewöhnliche Begabung in Mathematik. Nach einer Prüfung wurde ihm bescheinigt, dass er das Potential habe, ein ähnlich bedeutender Mathematiker wie die Bernoulli-Brüder zu werden. Er begann 1805 ein Studium in Erlangen, musste es aber aus finanziellen Gründen abbrechen und arbeitete als Mathematiklehrer in der Schweiz. Später kehrte er nach Erlangen zurück, promovierte und lehrte dort kurz als Privatdozent. Danach arbeitete er als Lehrer in Bamberg und Köln. Ohm widmete sich intensiv der Erforschung der Elektrizität. Im Jahr 1827 veröffentlichte Ohm sein Werk "Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet". Darin beschrieb er den Zusammenhang zwischen elektrischer Stromstärke, Spannung und Widerstand, der später als ohmsches Gesetz bekannt wurde. Seine Arbeiten wurden anfangs kritisiert und wenig beachtet, doch später erlangten sie Anerkennung, unter anderem durch Bestätigung von Forschern in Frankreich und England. Ohm wurde Professor in Nürnberg und später in München. Georg Simon Ohm starb 1854 in München an einem Schlaganfall.
Georg Simon Ohm wurde in Erlangen, Deutschland, geboren.