Sandro Botticelli war ein italienischer Maler und Zeichner, der am 1. März 1445 in Florenz geboren wurde und am 17. Mai 1510 verstarb. Er galt als einer der bedeutendsten Künstler der frühen Renaissance und wurde auch Alessandro di Mariano Filipepi genannt. Botticelli malte Andachtsbilder, Altarbilder sowie mythologische und allegorische Darstellungen, wobei er von Künstlern wie Filippo Lippi beeinflusst wurde. Besonders hervorzuheben ist seine Porträtkunst, die das Bild der Medici-Familie maßgeblich prägte. Sein späteres Werk zeigte emotionalere Züge und griff Elemente der Gotik auf. Eine frühe Quelle über Botticellis Leben ist Giorgio Vasaris Biografiensammlung, deren Wahrheitsgehalt jedoch umstritten ist. Botticelli, dessen Spitzname "Fässchen" von seinem Bruder stammte, wurde im Florentiner Arbeiterviertel Ognissanti als jüngster Sohn eines Lohgerbers geboren und blieb seiner Heimatstadt zeitleang verbunden. Er war angeblich kein fleißiger Schüler und begann eine Lehre bei einem Goldschmied, was möglicherweise seinen späteren Hang zu extravagantem Schmuck in Damenbildnissen erklärt. Ab 1464 war er drei Jahre lang Schüler von Fra Filippo Lippi in Prato, doch Florenz blieb sein geistiges Zuhause, wo er durch den Humanismus künstlerische Anregungen erhielt. Zwischen 1465 und 1470 schuf Botticelli mehrere Madonnenbilder, darunter die "Madonna mit Kind und zwei Engeln", die den Einfluss Lippis sowie den Stil von Antonio Pollaiuolo und Andrea del Verrocchio zeigen. 1470 eröffnete Botticelli seine eigene Werkstatt und erhielt einen Auftrag für das Bild der "Tapferkeit". Durch die Förderung der Medici, insbesondere Lorenzo de’ Medici, genoss er politischen Schutz und erhielt zahlreiche öffentliche Aufträge, was ihm ideale Bedingungen für die Schaffung seiner Meisterwerke bot. Er war als Porträtmaler sehr beliebt und fertigte nach der Pazzi-Verschwörung ein Schandgemälde der Attentäter an. Das Porträt des ermordeten Giuliano de’ Medici wurde in mehreren Versionen für Florentiner Auftraggeber produziert, um deren Treue zu den Medici zu demonstrieren. Ab den 1470er-Jahren arbeitete auch Filippino Lippi in seiner Werkstatt. Nach 1475 entstanden Botticellis reifere Meisterwerke, die seinen humanistischen Bezug und seine schöpferische Fantasie widerspiegeln, wie die allegorischen Darstellungen "Der Frühling" und "Die Geburt der Venus". Letztere war der erste fast lebensgroße Frauenakt seit der Antike und konnte aufgrund ihres erotischen und mythologischen Charakters nur einem elitären Kreis von Kennern zugänglich gemacht werden. Auch seine Andachtsbilder aus dieser Zeit, wie "Die Anbetung der Heiligen Drei Könige", verbanden zeitgenössisches Gedankengut mit gotischen Bildvorstellungen. Die schlanken Figuren und die blassen, schwermütigen Gesichter seiner Frauengestalten, oft umrahmt von reichem Goldhaar, zeigten eine nervöse Zartheit und gotische Nachklänge, die für Botticelli charakteristisch waren. Einige Kunsthistoriker brachten diesen Gesichtsausdruck mit Simonetta Vespucci in Verbindung, eine Theorie, die in der Botticelli-Retrospektive 2009/2010 wieder aufgegriffen wurde. Zwischen 1481 und 1482 wurde Botticelli von Papst Sixtus IV. nach Rom berufen, wo er zusammen mit anderen Künstlern die Sixtinische Kapelle mit Wandgemälden und Papstporträts ausstattete. Der Tod Lorenzo de’ Medicis 1492 markierte das Ende einer glanzvollen Epoche und den Beginn sozialer und kirchlicher Unruhen in Florenz. Vasari behauptete, Botticelli habe sich unter dem Einfluss Savonarolas geistlichen Themen zugewandt und das Malen vernachlässigt. Neuere Forschungen bezweifeln jedoch, dass Botticelli ein überzeugter Anhänger Savonarolas war. Obwohl Botticelli nicht die Petition für Savonarola unterzeichnete und seine Werkstatt weiterarbeitete, wurden seine Figuren in dieser Zeit in schlichtere Gewänder gehüllt, und dunklere Farbtöne dominierten. Er soll sogar einige seiner Bilder beim "Fegefeuer der Eitelkeiten" verbrannt haben. Berühmt wurden seine 94 Federzeichnungen zu Dantes "Göttlicher Komödie" aus dieser Zeit. Nach 1500 konnte Botticelli, möglicherweise aufgrund einer Behinderung, nicht mehr selbst malen, doch seine Werkstatt blieb aktiv. Vasari beschrieb den alten Künstler als verarmten Mann, der auf Krücken durch die Stadt humpelte. Botticelli war unverheiratet und kinderlos. Er wurde nach seinem Tod am 17. Mai 1510 auf dem Friedhof der Kirche Ognissanti in Florenz beigesetzt.
Sandro Botticelli wurde in Florenz, Italien, geboren.
TitleSandro Botticelli. Divina Commedia van Dante: canto 1, het vagevuurContributorBotticelli, Sandro (Italian painter, ca. 1445-1510) (artist)SeriesEuroPhot. Kunstgeschiedenis. 15de eeuw. Grafische kunst. Tekenkunst. Historiestuk. MythologieExtent1 glasdia ; 100 x 85 mm.SlideLanguageUndeterminedTypographical detailsglass slide(s)Additional infoGeneral note: Fotograaf onbekendGeneral note: Toegevoegde informatie op diaBiographical or historical data: Stroming/Stijl: VroegrenaissanceBiographical or historical data: Creatie/Bouw: 1480-1495Biographical or historical data: Techniek/Materiaal: Pentekening op perkamentBiographical or historical data: Huidige locatie: Berlin, KupferstichkabinettSourceLibrary CatalogSource IDlbsn9988247030101471University Leuven kindly ask you to mention KU Leuven and the collection holding the original as a token of your appreciation for their work. The collection holder can be found under “Source” in the Descriptive Information. We prefer it if you use the following format: “KU Leuven. Name of the collection”.
TitleSandro Botticelli. Divina Commedia van Dante: canto 28, het vagevuurContributorBotticelli, Sandro (Italian painter, ca. 1445-1510) (artist)SeriesEuroPhot. Kunstgeschiedenis. 15de eeuw. Grafische kunst. Tekenkunst. Historiestuk. MythologieExtent1 glasdia ; 100 x 85 mm.SlideLanguageUndeterminedTypographical detailsglass slide(s)Additional infoGeneral note: Fotograaf onbekendGeneral note: Toegevoegde informatie op diaBiographical or historical data: Stroming/Stijl: VroegrenaissanceBiographical or historical data: Creatie/Bouw: 1480-1495Biographical or historical data: Techniek/Materiaal: Pentekening op perkamentBiographical or historical data: Huidige locatie: Berlin, KupferstichkabinettSourceLibrary CatalogSource IDlbsn9988249800101471University Leuven kindly ask you to mention KU Leuven and the collection holding the original as a token of your appreciation for their work. The collection holder can be found under “Source” in the Descriptive Information. We prefer it if you use the following format: “KU Leuven. Name of the collection”.