Samuel Agnon war Vater eines Kindes namens Emuna Yaron (* 1921).
Samuel Agnon war ein hebräischer Schriftsteller, der am 8. August 1887 geboren wurde und am 17. Februar 1970 verstarb. Agnons Werke waren stark von den religiösen Traditionen der Chassidim und dem Leben der Juden in Osteuropa geprägt. Seine Darstellungen von Angst und Schutzlosigkeit erinnern an die Werke von Kafka. Agnon wuchs in Galizien auf, in einer Familie von Kaufleuten und Gelehrten. Sein Vater war Pelzhändler und Rabbiner, der ihm eine klassische jüdische Ausbildung ermöglichte. Durch seine Mutter lernte er deutsche Literatur kennen. Schon als Jugendlicher veröffentlichte er erste Gedichte in lokalen Zeitungen und schloss sich früh der zionistischen Bewegung an. 1908 wanderte er nach Palästina aus. Dort arbeitete er als Sekretär und veröffentlichte seine erste Erzählung "Agunot" unter dem Pseudonym Agnon, was "der Gebundene" bedeutet. Später wurde dies sein offizieller Nachname. 1912 reiste Agnon nach Deutschland, wo er zunächst in Berlin lebte und Kontakte zu anderen Intellektuellen knüpfte. Martin Buber erkannte sein Talent und ermutigte ihn, das jüdische Leben in seinen Werken zu thematisieren. Agnon arbeitete als literarischer Ratgeber für einen Verlag und lernte den Kaufmann Salman Schocken kennen, der ihn finanziell unterstützte. Schocken ermöglichte es Agnon, als freier Schriftsteller zu leben und zahlreiche Erzählungen zu verfassen. Nach dem Ersten Weltkrieg heiratete Agnon und lebte mit seiner Familie in Wiesbaden und Bad Homburg. Ein Brand zerstörte 1924 sein Haus in Bad Homburg, wodurch auch seine Bibliothek und Manuskripte verloren gingen. Im selben Jahr kehrte Agnon nach Jerusalem zurück. Dort wurde sein Besitz 1929 erneut bei Unruhen zerstört. Agnon blieb aber mit Schocken in Kontakt, der seine Werke in einem eigenen Verlag veröffentlichte. Agnon beteiligte sich aktiv an der Produktion seiner Bücher und besuchte Leipzig, wo der Verlag seine Druckerei hatte. In seinem Roman "Herrn Lublins Laden" setzte er der Stadt und den dort lebenden Juden ein Denkmal. Agnon veröffentlichte zahlreiche Anthologien und galt als einer der bedeutendsten Vertreter der modernen hebräischen Literatur. Seine Werke thematisieren oft die Spannung zwischen Tradition und der Verlorenheit des modernen Juden. Zu seinen bekanntesten Romanen gehören "Verheiratung einer Braut", "Gestern, vorgestern" und "Nur wie ein Gast zur Nacht". 1966 erhielt Agnon zusammen mit Nelly Sachs den Nobelpreis für Literatur. Agnon starb 1970 und wurde in Jerusalem beigesetzt. Sein Haus in Talpiot wurde in ein Museum umgewandelt, um sein Leben und Werk zu ehren.
Samuel Agnon wurde in Butschatsch, Ukraine, geboren.
Bildquelle: AgnonCover.jpg Autor: Wikipedia / Post of Ukraine, designer Heorhiy Varkach / Художник Георгий Варкач; originally scanned and uploaded by Vizu Lizenz: gemeinfrei
Postal stationery (cover) of Ukraine, Shmuel Yosef Agnon, with a pictorial cancellation, a pre-printed (original) stamp, and a definitive stamp, 2008.
This is a photo of a place that is recognized as a heritage site by the Council for Conservation of Heritage Sites in Israel.The site's ID in Wiki Loves Monuments photographic competition is
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