René Descartes war Vater eines Kindes namens Francine Descartes (* 1635).
René Descartes war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler, der am 31. März 1596 in La Haye en Touraine geboren wurde und am 11. Februar 1650 in Stockholm verstarb. Sein berühmter Ausspruch „ich denke, also bin ich“ prägte die moderne Philosophie nachhaltig. Schon zu Lebzeiten galten seine Schriften zur Naturphilosophie und Erkenntnistheorie als wegweisend, und spätere Größen wie Newton und Leibniz bauten ihre Theorien auf seinen Studien auf. Descartes wuchs nach dem frühen Tod seiner Mutter bei seiner Großmutter auf und besuchte ab dem achten Lebensjahr das jesuitische Collège Henri-IV de La Flèche, wo er eine umfassende klassische und mathematische Ausbildung erhielt. Nach seinem Jurastudium in Poitiers und einem Examen im Jahr 1616 entschied er sich gegen eine juristische Laufbahn. Stattdessen vertiefte er sich in Paris in Fechten, Reiten und Tanzen, bevor er 1616 als Soldat in den Niederlanden diente. Dort traf er auf Isaac Beeckman, der ihn für die Physik begeisterte und dem er sein erstes naturwissenschaftliches Werk, das "Musicæ compendium", widmete. Nach weiteren Reisen und Militärdiensten entwickelte Descartes 1619 die Idee einer universalen Methode zur Wahrheitsfindung, die nur durch eigene Prüfung und Logik Erkenntnisse zulassen sollte. Er begann die Arbeit an den "Regulae ad directionem ingenii". Nach einer Pilgerfahrt und weiteren Reisen durch Europa, bei denen er sich mit Gelehrten austauschte, ließ er sich 1625 in Paris nieder. Dort beeindruckte er Kardinal Pierre de Bérulle so sehr, dass dieser ihn ermutigte, seine Theorien zur Reform der Philosophie weiterzuentwickeln. 1629 zog Descartes in die Niederlande, wo er die nächsten 18 Jahre verbrachte, oft zurückgezogen und mit häufigen Wohnortwechseln. In dieser Zeit lebte er mit Helena Jans van der Strom zusammen, mit der er eine Tochter namens Francine hatte. Ihr Tod im Alter von fünf Jahren war für Descartes der größte Schmerz seines Lebens. Er korrespondierte intensiv mit Marin Mersenne und anderen Gelehrten in ganz Europa. Während dieser Zeit arbeitete er an metaphysischen und naturwissenschaftlichen Werken. Nach Galileis Verurteilung durch die Inquisition ließ er seine "Traité du Monde" unvollendet und veröffentlichte stattdessen 1637 anonym den "Discours de la méthode", der seine Erkenntnistheorie, Ethik, Metaphysik und Physik darlegte. Seine Werke, darunter die "Meditationes de prima philosophia" und die "Principia philosophiae", lösten intensive Diskussionen aus und waren langfristig einflussreich. Die "Principia" behandelten auch emotionale Reflexe und Gefühlsregungen. 1649 erschien der Traktat "Les Passions de l’âme", den Descartes auf Anregung von Prinzessin Elisabeth von der Pfalz verfasste. Im Spätsommer 1649 folgte er einer Einladung der schwedischen Königin Christina nach Stockholm, wo er Anfang Februar 1650 erkrankte und zehn Tage später verstarb. Seine Schriften wurden 1663 vom Heiligen Stuhl auf den Index Librorum Prohibitorum gesetzt und blieben dort.
Zitate von René Descartes
Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.
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Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie 4
Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anwenden.
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S. 3,
Der gesunde Verstand ist die bestvertheilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut versehen zu sein, daß selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen als sie wirklich haben.
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S. 3,
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Ich will von der ʼʼPhilosophieʼʼ nichts weiter sagen, als daß ich sah, sie sei von den vorzüglichsten Geistern einer Reihe von Jahrhunderten gepflegt worden, und dennoch gebe es in ihr nicht ʼʼeineʼʼ Sache, die nicht streitig, und mithin zweifelhaft sei; und daß ich demnach nicht eingebildet genug war, um zu hoffen, es werde mir damit besser gehen, als den anderen.
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S. 9,
Alsbald aber machte ich die Wahrnehmung, daß, während ich so denken wollte, Alles sei falsch, doch nothwendig ich, der ich dachte, irgend etwas sein müsse, und da ich bemerkte, daß diese Wahrheit ʼʼ„ich denke also bin ich“ʼʼ, so fest und sicher wäre, daß auch die überspanntesten Annahmen der Skeptiker sie nicht zu erschüttern vermöchten, so konnte ich sie meinem Dafürhalten nach als das erste Princip der Philosophie, die ich suchte, annehmen.
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S. 31,
Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.
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Regeln zur Leitung des Geistes
Zur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode.
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Regeln zur Leitung des Geistes
Nun, meine Seele, heißt es Abschied nehmen.
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Letzte Worte, 11. Februar 1650René Descartes wurde in Descartes, Frankreich, geboren.
Bilder zum Thema René Descartes
Bildnachweis
Bildquelle: Firma_Descartes.svg Autor: Firma Descartes.jpg: René Descartesderivative work: Addicted04, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
IdentificatieTitel(s): Allegorisch portret van René Descartes Portretten van Franse historische figuren (serietitel) Les illustres français, ou tableaux historiques des grands hommes de la France (serietitel)Objecttype: prent Serienummer: 5/56Objectnummer: RP-P-1910-5888Opschriften / Merken: verzamelaarsmerk, verso, gestempeld: Lugt 2228 VervaardigingVervaardiger: prentmaker: Nicolas Ponce (vermeld op object), naar tekening van: Clément Pierre Marillier (vermeld op object), uitgever: Nicolas Ponce (vermeld op object), verlener van privilege: Franse kroon (vermeld op object) Plaats vervaardiging: uitgever: Parijs verlener van privilege: FrankrijkDatering: 1790 - 1816Materiaal en TechniekMateriaal: papier Techniek: etsen / graveren (drukprocedé)Afmetingen: plaatrand: hoogte 335 mm × breedte 225 mmOnderwerpWat: historical persons, scholar, philosopher Wie: René Descartes Verwerving en rechten:Verwerving: aankoop 1905Copyright: Publiek domein
An archangel revealing the physical nature of the universe to a group of natural philosophers and mathematicians. Etching by James Barry, 1795, after his painting.Iconographic CollectionsKeywords: Francis Bacon; Nicolaus Copernicus; Galileo Galilei; Isaac Newton; Thales; René Descartes; Archimedes; Robert Grosseteste; Roger Bacon; James Barry
Auteur(s):Grateloup, Jean Baptiste de (Dax, 15–02–1735 - Dax, 18–02–1817), graveurHals, Franz (Anvers (Antwerpen), en 1581 - Haarlem, 29–08–1666), auteur du modèleEcole françaiseAutre titre:Album Ecole française, de Edelinck à Martini (Titre de l'ensemble)Date de production:En 1769Datation en siècle: 18e siècleType(s) d'objet(s):Estampe, Arts graphiquesDénomination(s):Estampe d'interprétationMatériaux et techniques:AquatinteDimensions - Oeuvre: Hauteur : 10.5 cm Largeur : 7.3 cmMarques, inscriptions, poinçons:Marque de collection - Dans l'estampe, en bas, à cheval sur l'ovale "Dutuit" (Lugt n°709)Inscription - Sous le tr. c. à g. "F. HALZ P." et à dr. "J B GRATELOUP S."Mode d'acquisition:LegsNom du donateur, testateur, vendeur: Dutuit, Auguste et EugèneDate d’acquisition: 1902Institution:Petit Palais, musée des Beaux-arts de la Ville de ParisNuméro d’inventaire:GDUT5451IIIF Manifest:https://apicollections.parismusees.paris.fr/iiif/160033053/manifest
Memorial plaque at the house Rapenburg 21, Leiden (the Netherlands). Text reads: "Descartes 1640 Jean Gillot". In comm. of René Descartes, who lived here (1640-1641) in the house of French Hugenot Jean Gillot.
Une des illustrations du tome 1 de l'ouvrage Dictionnaire populaire illustré d'histoire, de géographie, de biographie, de technologie, de mythologie, d'antiquités, des beaux-arts et de littérature, rédigé et édité par Edmond Alonnier & Joseph Décembre
IdentificatieTitel(s): Dood van Rene DescartesObjecttype: historiepenning overlijdenspenning Objectnummer: NG-VG-1-837Omschrijving: Zilveren penning. Voorzijde: borststuk man binnen omschrift. Keerzijde: opschrift; kantschriftVervaardigingVervaardiger: uitgever: Amédée Pierre Durand. HenrionnetPlaats vervaardiging: ParijsDatering: 1822Materiaal: zilver Techniek: slaanAfmetingen: d 4,1 cm. × g 44,38 grOnderwerpWanneer: 1650-02-11 - 1650-02-11Wie: René DescartesVerwerving en rechtenCredit line: Schenking van mevrouw J.M. van Gelder-NijhoffVerwerving: schenking 1885Copyright: Publiek domein
Auteur(s):Boquet, Jean-Alexandre (dit le Jeune) (Paris, 31–03–1752 - Paris, 22–01–1828), dessinateurDate de production:Entre 1811 et 1821Datation en siècle: 19e siècleType(s) d'objet(s):Dessin, Arts graphiquesDénomination(s):DessinDimensions - Oeuvre: Hauteur : 23.3 cm Largeur : 29.8 cmDimensions - Montage ancien: Hauteur : 25.4 cm Largeur : 32 cmDimensions - Montage du musée: Hauteur : 36 cm Largeur : 47.7 cmDimensions - Passe-partout du musée: Hauteur : 40 cm Largeur : 50 cmMarques, inscriptions, poinçons:Tampon - Au recto du dessin en bas à droite, tampon à l'encre rouge : "VILLE / DE / PARIS" (Cf. Lugt suppl. 2012c) \ Inscription à l'encreNuméro d'inventaire - Au recto du dessin en bas à gauche, manuscrit à l'encre rouge : "ie.D.782" \ Inscription à l'encreDescription iconographique:Le tombeau de Descartes dans le jardin des Petits-Augustins, actuel 6ème arrondissement. Arbres, barrière et banc. Derrière, le tombeau : piédestal carré surmonté d'un bloc carré avec à chaque angle un quadrupède ailé assis. Au-dessus, un bloc carré avec un acrotère à chaque angle et un tympan triangulaire sur chaque face, l'ensemble est recouvert d'un toit.Commentaire historique: Ce dessin qui appartient à la suite gravée par Melle Boquet n'a pas été gravé lui-même. Nous n'avions rien trouvé à J.A.Boquet lorsque M.Adhémar, bibliothécaire a communiqué la note suivante : "Jean Alexandre Boquet, âgé de 66 ans, né à Paris, élève de M.de Saint Aubin a une carte d'entrée au cabinet des estampes le 14 janvier 1818". Ce dessinateur serait donc né à Paris en 1752. Voir aussi la référence bibliographique (1)Institution:Musée Carnavalet, Histoire de ParisNuméro d’inventaire:D.732IIIF Manifest:https://apicollections.parismusees.paris.fr/iiif/320001424/manifest
Transcription from Epistolarium :Monsieur,Toutes choses vont ici le mieux que nous saurions souhaiter. Je parlai hier à mon hôtesse pour savoir si elle voulait avoir ici ma nièce, et combien elle désirait que je lui donnasse pour cela; elle, sans délibérer, me dit que je la fisse venir quand je voudrais, et que nous nous accorderions aisément du prix, parce qu'il lui était indifférent si elle avait un enfant de plus ou de moins à gouverner. Pour la servante, elle s'attend que vous lui en fournirez une, et il lui tarde extrêmement qu'elle ne l'a déjà; c'est pourquoi, afin qu'il ne lui ennuie trop, je vous prie de mander ici au plus tôt à M. Godfroy, que vous pensez à nous en faire trouver une et qu'on vous a déjà parlé de deux ou trois, mais que vous n'avez encore rien arrêté, afin de vous pouvoir mieux informer de la meilleure, et que, pour nous, nous n'avons point besoin de nous en mettre en peine, parce que nous aurons infailliblement l'une ou l'autre. En effet, il faut faire qu'Hélène vienne ici le plus tôt qu'il se pourra; et même, s'il se pouvait honnêtement avant la Saint-Victor et qu'elle en mît quelque autre en sa place, ce serait le meilleur. Car je crains que notre hôtesse ne s'ennuie d'attendre trop longtemps sans en avoir une, et je vous prie de me mander ce que Hel. vous aura dit là-dessus.J'ai reçu vos livres sans qu'ils aient aucunement été mouillés ni corrompus, encore qu'ils aient été deux nuits sur l'eau, et je commence déjà tout de bon à étudier en Médecine. Je suis,Monsieur,Votre très humbleet très affectionné serviteur,Descartes. Du 30 d'Août 1637.[En marge, vers la fin.] La lettre que j'écris à Hel. n'est point pressée, et j'aime mieux que vous la gardiez jusques à ce qu'Hel. vous aille trouver, ce qu'elle fera, je crois, vers la fin de cette semaine, pour vous donner les lettres qu'elle m'écrira, que de lui faire porter par votre servante.