Oskar Kokoschka war ein bedeutender österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller des Expressionismus, der am 1. März 1886 geboren wurde und am 22. Februar 1980 verstarb. Er zählt neben Gustav Klimt und Egon Schiele zu den wichtigsten bildenden Künstlern der Wiener Moderne. Seine Familie zog bereits 1887 nach Wien, wo er später die k.k. Staatsrealschule Währing besuchte und seine ersten erhaltenen Zeichnungen und Aquarelle anfertigte. Von 1905 bis 1909 studierte Kokoschka an der Kunstgewerbeschule in Wien. Geprägt von Vincent van Gogh und beeinflusst von Adolf Loos, wandte er sich früh vom Jugendstil ab. Seine expressiven Porträts fanden durch Loos' Vermittlung Anklang, und deutsche Museen begannen, seine Werke zu erwerben. 1910 zog er nach Berlin und schuf für die Zeitschrift "Der Sturm" Federzeichnungen zu seinem Drama "Mörder, Hoffnung der Frauen", das zuvor einen Theaterskandal auslöste. Paul Cassirer stellte seine Werke 1911 erstmals aus, und der Sammler Karl Ernst Osthaus erwarb das Gemälde "Eine preciöse Frau" für das Folkwang Museum. Ab 1912 verband Kokoschka eine intensive Beziehung mit Alma Mahler, die ihn zu bedeutenden Werken inspirierte, darunter Gemälde und Lithografien. Im Ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig und wurde 1915 schwer verwundet. Nach dem Krieg erhielt er 1917 eine Professur an der Kunstakademie Dresden. Ab 1924 reiste Kokoschka viel und ließ sich zu Städteporträts und Landschaftsbildern inspirieren. Ab 1933 plante Kokoschka, dauerhaft in Wien zu leben, doch die politische Lage zwang ihn 1934 zur Flucht nach Prag. Die Nationalsozialisten diffamierten ihn als "entarteten Künstler". 1938 floh Oskar Kokoschka nach Großbritannien, wo er 1941 Olda Palkovská heiratete. Nach dem Krieg kehrte er nach Europa zurück und gründete 1953 die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. Oskar Kokoschka starb 1980 in Montreux.
Angela Merkel with Dmitry Medvedev in her office in the Federal Chancellery, Berlin. The painting above her desk is of Konrad Adenauer by Oskar Kokoschkas.
Oskar Kokoschka - Der weisse Tiertöter. Wien, Genossenschaftsverlag, 1920 (Die Gefährten Jg.3, H.10) Mit der nach der Handschrift des Verfassers gedruckten Widmung "Adolf Loos dem Gefährten meiner Jugend"
Bildnachweis
Bildquelle: Oskar_Kokoschka_1916.jpg Autor: Wikipedia / Photographer not credited Lizenz: gemeinfrei
Parscher Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut, Eingang hinter dem Altarraum, zwei Zeichnungen nach Vorlagen von Oskar Kokoschka, in den frischen Beton geritzt
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