Max Bruch war Vater eines Kindes namens Max Felix Bruch (* 1884).
Max Bruch war ein deutscher Komponist und Dirigent, der am 6. Januar 1838 geboren wurde und am 2. Oktober 1920 verstarb. Schon in seiner Kindheit in Köln zeigte sich seine musikalische Begabung, als seine Mutter ihm ersten Unterricht gab. Mit neun Jahren komponierte er sein erstes Lied. Ein Stipendium der Frankfurter Mozart-Stiftung ermöglichte ihm ab 1853 ein Kompositionsstudium bei Ferdinand Hiller in Köln, der ihn stark förderte. Nach Studien in Leipzig widmete sich Bruch ganz der Musik. Seine Oper "Die Loreley" 1862 in Mannheim und die Kantate "Frithjof" 1864 brachten ihm Anerkennung. In Koblenz vollendete er sein Erstes Violinkonzert, das 1868 uraufgeführt wurde. Dessen immenser Erfolg ärgerte Bruch jedoch, da es ihn auf dieses Werk reduzierte und er finanziell kaum davon profitierte. Ab 1867 war Bruch Hofkapellmeister in Sondershausen, wo er seine Erste Sinfonie vollendete. Eine tiefe Freundschaft verband ihn mit Maria Zanders auf dem Igeler Hof. Nach Stationen in Berlin und Bonn, wo er sein Zweites Violinkonzert für Pablo de Sarasate komponierte, heiratete Bruch 1881 Clara Tuczek, mit der er vier Kinder hatte. In dieser Zeit entstanden auch die "Schottische Fantasie" und "Kol Nidrei". Nach Tätigkeiten in Liverpool und Breslau zog Bruch 1890 endgültig nach Berlin. Dort wurde er 1892 Professor an der Königlichen Akademie der Künste. Er schuf Oratorien wie "Moses" und "Gustav Adolf". Bruch lehnte musikalische Neuerungen ab und sah sich zunehmend isoliert. Nach dem Tod seiner Frau 1919 und einem Zusammenbruch 1920 verstarb Max Bruch verarmt in Berlin.
Plaque at 18 Brompton Avenue, Liverpool 17, commemorating the residence there of Max Bruch 1880 - 83 when he was conductor of the Liverpool Philharmonic.
"The President's Own" United States Marine Chamber Orchestra performs Max Bruch's Kol Nidrei, Op. 47 on March 3, 2013 at the Rachel M. Schlesinger Concert Hall and Arts Center in Alexandria, Va.
Pressekonferenz im Historischen Archiv der Stadt Köln: Übergabe von 1,5 Mio. Digitalisaten von Kölner Personenstandsunterlagen durch das Landesarchiv NRW. Die Digitalisate wurden auf der Grundlage der Zweitschriften angefertigt, die im Personenstandsarchiv Rheinland in Brühl lagern. Die Erstschriften der Personenstandsüberlieferung der Stadt Köln sind infolge des Einsturzes des Historischen Archivs am 3. März 2009 bis auf Weiteres nicht benutzbar. Der übergebene Bestand an Digitalisaten umfasst die Zivilstandsregister der Stadt Köln für den Zeitraum 1833-1875. Darüber hinaus decken die Digitalisate mit dem Großteil der Sterberegister auch einen Teil der Personenstandsunterlagen aus der Zeit seit 1876 ab.
Foto: Zweitschriften im Original aus dem Personenstandsarchiv Rheinland in Brühl in einer Vitrine.
Links: Zweitschrift des Zivilstandregisters der Bürgermeisterei Köln (Nr. 44/1838) mit dem Geburtseintrag des Komponisten Max Bruch, 1838
Mitte: Zweiter Band der Zweitschrift des Registerjahrgangs 1852 des Heiratsregisters der Bürgermeisterei Mülheim im zeitgenössischem Halbledereinband
Rechts: Zweitschrift (‚Neben-Exemplar‘) der Sterberegister des Standesamts Köln (Nr. 1389/1876) mit dem Sterbeeintrag von Anna Rehfeld, geb. Zaudig, (1803-1876), bekannt als Kölsches Original unter dem Spitznamen „Böckderöck Wau-Wau“
Pressekonferenz im Historischen Archiv der Stadt Köln: Übergabe von 1,5 Mio. Digitalisaten von Kölner Personenstandsunterlagen durch das Landesarchiv NRW. Die Digitalisate wurden auf der Grundlage der Zweitschriften angefertigt, die im Personenstandsarchiv Rheinland in Brühl lagern. Die Erstschriften der Personenstandsüberlieferung der Stadt Köln sind infolge des Einsturzes des Historischen Archivs am 3. März 2009 bis auf Weiteres nicht benutzbar. Der übergebene Bestand an Digitalisaten umfasst die Zivilstandsregister der Stadt Köln für den Zeitraum 1833-1875. Darüber hinaus decken die Digitalisate mit dem Großteil der Sterberegister auch einen Teil der Personenstandsunterlagen aus der Zeit seit 1876 ab.
Foto: Zweitschriften im Original aus dem Personenstandsarchiv Rheinland in Brühl in einer Vitrine.
Links: Zweitschrift des Zivilstandregisters der Bürgermeisterei Köln (Nr. 44/1838) mit dem Geburtseintrag des Komponisten Max Bruch, 1838
Rechts: Zweiter Band der Zweitschrift des Registerjahrgangs 1852 des Heiratsregisters der Bürgermeisterei Mülheim im zeitgenössischem Halbledereinband
Statue of Max Bruch on the Cologne City Hall tower. Sculptor: Olaf Höhnen. Theme of the pediment beneath the statue of Max Bruch: “The Birth Control Pill”
Rathausturm Köln mit den Figuren von: Nicolaus August Otto - Max Bruch
Details zu den Statuen:
Bildhauer der Nicolaus August Otto-Statue: Theo Heiermann
Bildhauer der Max Bruch-Statue: Olaf Höhnen
Details zu den Konsolen:
Die Statue des Nicolaus August Otto-Statue hat keine Konsole.
Thema der Konsole unter der Statue des Max Bruch: „Antibabypille“. Bildhauer: Gerd Haas