Louis Pasteur war ein französischer Chemiker, Physiker, Biochemiker und Mitbegründer der medizinischen Mikrobiologie, der zum Teil aufbauend auf den bakteriologischen Forschungen Robert Kochs in Wollstein und Berlin entscheidende Beiträge zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten durch Impfung geleistet hat.
Pasteur begann seine Karriere mit einer Entdeckung auf dem Gebiet der Chemie: Aus zwei asymmetrischen, spiegelbildlichen Kristallformen eines Salzes der Traubensäure sowie ihrer optischen Aktivität, wenn sie getrennt in Lösung gebracht wurden, schloss er auf ihre zugrunde liegende molekulare Asymmetrie. Damit wurde er zum Begründer der Stereochemie. Optische Aktivität war in den Augen Pasteurs eine Eigenschaft, die die Moleküle von Lebewesen charakterisiert. Da bei der Gärung optisch aktive Substanzen entstehen, vermutete er, dass sie von Mikroorganismen verursacht wurde. Dies konnte er in einer Reihe von Experimenten belegen und damit die konkurrierende Hypothese ausschließen, die etwa von Justus Liebig vertreten worden war, es handele sich um rein chemische Reaktionen ohne Beteiligung von Lebewesen. Gleichzeitig galt damit die seit der Antike diskutierte Frage, ob unter Alltagsbedingungen Leben – etwa das von Bakterien – spontan entstehen kann, als entschieden. Im Rahmen seiner Studien zur Gärung entdeckte Pasteur, dass es Mikroorganismen gibt, die ohne Sauerstoff auskommen, und er fand das erste Beispiel für eine Stoffwechselregulation, als er beobachtete, dass Hefezellen unter Ausschluss von Sauerstoff Zucker schneller verbrauchen. Pasteur beschrieb verschiedene Formen der Gärung und erkannte, dass dies verschiedenartige Mikroorganismen voraussetzt. Eine praktische Konsequenz dieser Arbeiten war ein Verfahren zur Haltbarmachung flüssiger Lebensmittel, die Pasteurisierung.
Im Auftrag der französischen Regierung erforschte Pasteur verschiedene Krankheiten der Seidenraupen und erkannte sie um 1863 als parasitäre Infektionskrankheiten. Ab 1876 widmete er sich vollständig human- und veterinärmedizinischen Fragen. Er entwickelte einen Impfstoff aus abgeschwächten Krankheitserregern zum Schutz vor Geflügelcholera und baute damit die Impfung – für die es in der Humanmedizin bis dahin nur das Beispiel der Pockenschutzimpfung gegeben hatte – überhaupt erst zu einem allgemeinen Prinzip aus. Weitere Impfstoffe gegen Milzbrand, Schweinerotlauf und Tollwut zeigten, dass man zumindest theoretisch fortan beliebigen Infektionskrankheiten vorbeugen konnte. Mit seinen Arbeiten zur Gärung und Impfung demonstrierte Pasteur das wirtschaftliche und medizinische Potenzial experimenteller Biologie. Die Produktion des Milzbrandimpfstoffs stand am Anfang der Impfstoff-Industrie. Eine Spendenwelle nach der ersten spektakulären Tollwut-Impfung des Jungen Joseph Meister im Jahr 1885 erlaubte die Gründung des außeruniversitären, unmittelbar der Staatsregierung unterstellten Institut Pasteur, bis heute die führende Wissenschaftsinstitution Frankreichs in der biomedizinischen Forschung.
7 place Saint-Thomas à Strasbourg où habita Paul Lobstein de 1908 jusqu'à sa mort. C'est ce même immeuble que Louis Pasteur occupa lors de son séjour à Strasbourg entre 1849 et 1854.
This model illustrates an experiment performed in 1862 by Louis Pasteur (1822-1895) to study the fermentation of grape juice. One bunch of grapes is wrapped in sterilised cotton wool while the other is exposed to the air. When both bunches were ripe, they were crushed separately in vessels – those from the covered bunch did not ferment but the uncovered ones did. This experiment showed that alcoholic fermentation only happens when the grape juice comes into contact with germs of yeast in the air. This experiment was one of a series by Pasteur that disproved existing ideas about spontaneous generation.
maker: Unknown maker
Place made: Europe
Wellcome Images
Keywords: grape vine; half model; Microbiology; Fermentation; spontaneous generation
Diseases in silk worms: Yeast in a string-of-beads formation, evidence of illness 'morts-flats' in the stomach pouch of a chrysalis.
General Collections
Keywords: Bacteriology; silk worms; Louis Pasteur
Auteur(s):
Anonyme, editeur
Detaille, Edouard (Paris, 05–10–1848 - Paris, 23–12–1912), auteur du modèle
Autre titre:
1890 à 1899. (Titre de la série)
Datation en siècle:
20e siècle
Type(s) d'objet(s):
Estampe, Manuscrits, imprimés, reliure, Arts graphiques
Dénomination(s):
Illustration de livre
Matériaux et techniques:
Procédé photomécanique
Dimensions - Oeuvre: Hauteur : 32 cm Largeur : 42 cm
Description:
Estampe sans montage.
Institution:
Musée Carnavalet, Histoire de Paris
IIIF Manifest:
https://apicollections.parismusees.paris.fr/iiif/320198148/manifest
Title: En coux d'execution Novembre 1892
Physical description: 1 print.
Notes: This record contains unverified data from PGA shelflist card.; Associated name on shelflist card: Flameng.
Gravure d'Henri Meyer dépeignant l'exposition du corps de Louis Pasteur au sein de l'institut du même nom, dans le supplément illustré du Petit Journal n°256 daté du dimanche 13 octobre 1895.
Sujet : Cathedrale
Strasbourg
Appartient à l’ensemble documentaire : BNUStr003
Appartient à l’ensemble documentaire : BNUStras1
Appartient à l’ensemble documentaire : BNUStr000
Langue : français
German: Comitésitzung der französischen Ausstellung in KopenhagenCommittee meeting of the French Exhibition in Copenhagentitle QS:P1476,de:"Comitésitzung der französischen Ausstellung in Kopenhagen"label QS:Lde,"Comitésitzung der französischen Ausstellung in Kopenhagen"label QS:Len,"Committee meeting of the French Exhibition in Copenhagen"
Joseph Lister, Baron Lister acclaims Louis Pasteur at Pasteur's Jubilee, Paris, 1892. Photograph after a painting by Jean-André Rixens made in 1902, musée Pasteur, Paris.
Iconographic Collections
Joseph Lister, Baron Lister acclaims Louis Pasteur at Pasteur's Jubilee, in the Sorbonne, Paris, december 27th 1892. Photograph after a painting by Jean-André Rixens made in 1902, musée Pasteur, Paris and salle Octave-Gréard in La Sorbonne (copy ?)
Iconographic Collections
Keywords: portrait photographs
Bildnachweis
Bildquelle: Joseph_Meister.jpg Autor: Wikipedia / Unknown authorUnknown author Lizenz: gemeinfrei
Joseph Meister in 1885, allegedly the first person to be vaccinated against rabies
Bildnachweis
Bildquelle: LA2-Blitz-0279.jpg Autor: Wikipedia / Anonymous Lizenz: gemeinfrei
keine Beschreibung
Bildnachweis
Bildquelle: LA2-NSRW-3-0466.jpg Autor: Wikipedia / unbekannt Lizenz: gemeinfrei
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