Lothar Späth war ein deutscher Politiker und Manager, der am 16. November 1937 in Sigmaringen geboren wurde und am 18. März 2016 in Stuttgart verstarb. Seine Familie, streng pietistisch, zog kurz nach seiner Geburt von Sigmaringen nach Ilsfeld. Dort besuchte er die Volksschule, gefolgt von vier Jahren Oberschule in Beilstein und dem Robert-Mayer-Gymnasium in Heilbronn, das er jedoch vor dem Abitur verließ. Späth absolvierte eine Ausbildung im Verwaltungsdienst in Giengen an der Brenz und beim Landratsamt Bad Mergentheim, bevor er die Staatliche Verwaltungsschule Stuttgart besuchte. Seine Karriere begann in der Finanzverwaltung von Bietigheim, wo er auch den Stadtjugendring gründete und später Bürgermeister wurde. Danach war er Geschäftsführer der Neuen Heimat und im Vorstand der Baufirma C. Baresel AG. 1968 wurde Späth erstmals in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt, wo er später den CDU-Fraktionsvorsitz übernahm. Nach anfänglichem Zögern wurde er 1978 Innenminister. Nach dem Rücktritt von Hans Filbinger wurde Lothar Späth 1978 Ministerpräsident von Baden-Württemberg und blieb es bis 1991. Er war auch Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei. In den späten 1980er Jahren gab es innerhalb der CDU Überlegungen, Späth als Gegenkandidaten zu Helmut Kohl für den Parteivorsitz aufzustellen, was aber nicht zustande kam. Späth war von 1984 bis 1985 Bundesratspräsident und von 1987 bis 1990 Bevollmächtigter für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Élysée-Vertrags, wobei er maßgeblich an der Gründung von Arte beteiligt war. Nach Vorwürfen der Vorteilsnahme trat Späth 1991 als Ministerpräsident zurück. Später wurde er Geschäftsführer der Jenoptik GmbH und führte diese erfolgreich an die Börse. Er moderierte Talkshows, hatte eine Honorarprofessur und war in verschiedenen Aufsichtsräten tätig. Späth engagierte sich ehrenamtlich, unter anderem als Stifter des Lothar-Späth-Preises und im Kuratorium der Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Lothar Späth starb 2016 nach langer Krankheit in Stuttgart.
Es ist heute nahezu ausgeschlossen nur den christlichen Teil des Abendlandes zu sehen.
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Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 21
Ich persönlich kann mir ein Leben ohne Kunst nicht vorstellen! wenn ich bespielsweise umziehe, dann ist für mich immer das Wichtigste was mit meinen Bildern und meinen Büchern geschieht, alle anderen Gegenstände sind mir dabei nicht wichtig, weil sie ja ersetzbar sind.
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Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 22
In der Kunst muss man mit offenem Ergebnis fördern, auch wenn man von der Kunst, die am fördert, mit Provokation und Kritik rechnen muss. Das muss man aushalten und sich klar machen, dass Kunst genau diesen Raum braucht und für sich beansprucht.
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Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 22f
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Kunst will, dass man sich an ihr reibt! Ich glaube Kunst hilft uns spiritueller zu werden und das wiederum hilft uns mehr Eigenverantwortung zu entwickeln für den Umgang mit Techniken, mit Gedankenwelten und dem was wir tun.
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Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 25
Wir brauchen Werte um die Welt zu verstehen.
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Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 21Lothar Späth wurde in Sigmaringen, Deutschland, geboren.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Bundeskanzler Helmut Schmidt empfängt die Ministerpräsidenten der Länder im Bundeskanzleramt.
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For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 02.-05.11.1981
30. Bundesparteitag der CDU in Hamburg im Congress Centrum
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Bundeskanzler Helmut Schmidt empfängt die Ministerpräsidenten
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 7.3.1983
Sitzung des CDU-Präsidiums im Konrad-Adenauer-Haus.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. ADN-ZB Hiekel-14.5.1986-hü-Dresden: Späth-Besuch-Während seines mehrtägigen DR-Besuches war der Ministerpräsident von Baden-Württemberg und stellvertretende Vorsitzende der CDu, Dr. Lothar Späth (2.v.l.), zu Gast in Dresden. Der Politiker traf mit dem Vorsitzenden des Rates des Bezirkes, Günther Witteck (2.v.r.), zu einem Gespräch zusammen. Links: Dr. Hans Otto Bräutigam.
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7.-8. Oktober 1986
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 18.12.1986
Beratung der Ministerpräsidenten der Länder über einen Medien-Staatsvertrag in der Landesversammlung Hessen
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 3.4.1987
Unterzeichnung eines Medienstaatsvertrages durch die Regierungschefs der Bundesländer im Bundesrat.
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Unterzeichnung eines Medienstaatsvertrages durch die Regierungschefs der Bundesländer im Bundesrat.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 19.5.1988
Die Regierungschefs der 11 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland führten mit dem Präsidenten der EG-Kommission Jacques Delors, Gespräche über die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und der Europäischen Gemeinschaft. Die Bundesrepublik Deutschland ist innerhalb Europas der einzige Staat mit einem föderativen System - in der Landesvertretung Bayern
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Die Regierungschefs der 11 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland führten mit dem Präsidenten der EG-Kommission Jacques Delors, Gespräche über die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und der Europäischen Gemeinschaft. Die Bundesrepublik Deutschland ist innerhalb Europas der einzige Staat mit einem föderativen System - in der Landesvertretung Bayern
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 10.06.1988
Bundesratssitzung
von links:
Bundesratspräsident Dr. Bernhard Vogel,
der neue Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Björn Engholm,
der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Lothar Späth,
und der neue Präsident des Senats und Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Henning Voscherau
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 10.06.1988
Bundesratssitzung
Themen: Gesundheitsreform, Erhöhung der Ausbildungsförderung (BAföG) u.a.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 14.10.1988
Bundesratssitzung
Wahl des neuen Bundesrat-Präsidenten (der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein,
Björn Engholm, wurde einstimmig für das am 1.11.1988 beginnende Amtsjahr gewählt) sowie der Ausschußvorsitzenden.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 11.-13.9.1989
37. Bundesparteitag der CDU in der Bremer Stadthalle.
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37. Bundesparteitag der CDU in der Bremer Stadthalle.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. ADN-ZB-Hiekel-10.12.89 Dresden: Späth-Besuch. Während seines Aufenthaltes in der DDR, weilte der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Lothar Späth (l.), auf dem bekannten "Striezel-Markt". Er wurde vom Oberbürgermeister der Stadt, Wolfgang Berghofer (M), begleitet.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. ADN-ZB-Hiekel-10.12.89-hko-Dresden: Der Ministerpräsident der Landesregierung Baden-Württemberg, Lothar Späth (r.) (CDU), traf im Hotel Bellevue mit Vertretern der Stadt, des Bezirkes und anderer Parteien und Gruppen zu einem Gespräch zusammen. (Begrüßung deren Oberbürgermeister Wolfgang Berghofer, v.l.: Friedrich Bekurka, Generaldirektor von Robotron, Manfred von Ardenne, und der Stellvertreter des OB, Andre Lang.)
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. ADN-ZB Hiekel 30.3.90 Dresden: Späth-Besuch
Im Rahmen seines DDR-Aufenthaltes stattete der Baden-Württembergische Ministerpräsident Lothar Späth (Mitte) dem Institut Manfred von Ardenne einen Besuch ab. Vor Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Handwerk und Kommunalpolitik des Elbebezirkes rief er dazu auf, die "deutsche Frage im europäischen Kontext" zu lösen. (l.: Wolfgang Berghofer, r.: Manfred von Ardenne).
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 29.4.90 Dresden: 90. Bergedorfer Gesprächskreis
Über 30 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Publizistik aus Ost und West tauschten im Hotel Bellevue Meinungen und Standpunkte zur deutschen Vereinigung aus. Von link: Henning Voscherau, Dr. Kurt A. Körber, Dr. Lothar Späth, Wolfgang Berghofer, Dr. Hans Modrow, Willy Brandt, Prof. Kurt Biedenkopf.
Dieses Mahnmal wurde Ende der 1970er Jahre in Waldkirch im Breisgau unter dem Eindruck der Proteste gegen das Kernkraftwerk Wyhl aufgestellt. Unter der später angebrachten Aluplatte mit dem Wort „MAFIA“ war ursprünglich das Wort -„KRAFT“ zu lesen. Leopold Keller aus Lenzkirch bzw. Höchenschwand hatte den Gedenkstein erstellt. Der Schwarzwälder Elektrotechniker und Vorsitzender des Bundes für Umwelt- und Naturschutz im Kreis Waldshut errichtete über 33 solcher Mahnmale gegen die Atomkraft in der Bundesrepublik, in Österreich und in der Schweiz.[1][2][3]Inschrift:Der Nachwelt zur ErinnerungDiese Personen haben sich aktiv für die Atomkraft eingesetztR. Eberle (CDU) / L. Späth (CDU) / N. Nothhelfer (CDU) / A. Schätzle (CDU) / W. Zimmer[4] Wyhl
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For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. ADN-ZB Koard-16.5.86-kb Berlin: Späth-Besuch-Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg und stellvertretende Vorsitzende der CDU, Dr. Lothar Späth (3.v.l.), gab nach seinem Gespräch mit Erich Honecker eine Pressekonferenz. Daran nahm der Leiter der Ständigen Vertretung der BRD, Dr. Hans Otto Bräutigam (2.v.l.), teil.
Der Anti-Atomkraft-Gedenkstein gegen das Kernkraftwerk Wyhl von Leopold Keller steht in Niederrotweil am Kaiserstuhl.[1]
Inschrift:
Der Nachwelt zur Erinnerung
Diese Personen haben sich bedenkenlos für Atomenergie eingesetzt.
R. Eberle CDU, L. Späth CDU, N. Nothhelfer CDU, G. Fleischer CDU, G. Weiser CDU
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Der Anti-Atomkraft-Gedenkstein von Leopold Keller steht am Neckartal-Radweg zwischen Lauffen und Kirchheim gegenüber den Reaktorblöcken des Kernkraftwerks Neckarwestheim.
Inschriften:
Der Nachwelt zur Erinnerung
Sie ließen weiterbauen - totz Tschernobyl - in Neckarwestheim
L. Späth CDU / G. Weiser, G. Link CDU, B. Schäfer CDU, M. Herzog CDU
Stein Nr: 34 1987
Auf der eingelassenen Metalltafel steht:
Werdet nicht zu Komplizen jener, die die Werke der Finsternis vollbringen. Deckt vielmehr ihre Machenschaften auf. (Epheser 5,11)
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Freiburg im Breisgau: Nobelpreisträger Georges Köhler bei der Einweihung des Max-Planck-Institutes für Immun-Biologie [u.a. mit Rolf Böhme und Lothar Späth]
Freiburg im Breisgau: Treffen von Helmut Kohl und Francois Mitterrand in Durbach [mit Lothar Späth] (im Hintergrund eine Demo von Tankstellenbesitzern)
Lothar Späth war ein 🙋♂️ deutscher Politiker (CDU)
Wie alt wurde Lothar Späth?
Lothar Späth erreichte ein Alter von ⌛ 78 Jahren.
Wann hat Lothar Späth Geburtstag?
Lothar Späth wurde an einem Dienstag am ⭐ 16. November 1937 geboren.
Wo wurde Lothar Späth geboren?
Lothar Späth wurde in 🚩 Sigmaringen, Deutschland, geboren.
War Lothar Späth verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Lothar Späth war verheiratet. Als Ehepartner ist Ursula Späth bekannt.
Hatte Lothar Späth Kinder?
Ja, Lothar Späth war Vater von insgesamt 2 Kindern.
In welchem Sternzeichen wurde Lothar Späth geboren?
Lothar Späth wurde im westlichen Sternzeichen Skorpion geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Büffel 牛 mit dem Element Feuer ('Feuer-Büffel').
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