Leonardo da Vinci war ein italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph, der am 15. April 1452 geboren wurde und am 2. Mai 1519 verstarb. Er wuchs in Vinci, nahe Florenz, auf, als unehelicher Sohn des Notars Piero da Vinci und der Magd Caterina. Früh zeigte er Interesse an Musik, Zeichnen und Modellieren. Im Alter von etwa 17 Jahren begann Leonardo seine Ausbildung in der Werkstatt des renommierten Künstlers Andrea del Verrocchio in Florenz, wo er bis etwa 1477 lernte. Dort arbeitete er an Werken wie "Tobias und der Engel" und "Die Taufe Christi", wobei seine besondere Begabung schnell erkannt wurde. Nach seiner Lehrzeit blieb er noch einige Jahre in Florenz und wurde 1476 der Sodomie bezichtigt, das Verfahren wurde jedoch eingestellt. In dieser Zeit begann er, seine Gedanken und Beobachtungen in Notizbüchern festzuhalten, wobei er sich als Schüler der Natur sah. Um 1481 zog Leonardo nach Mailand, wo er in den Dienst der Sforza-Familie trat. Er beeindruckte Herzog Ludovico Sforza mit seinen Fähigkeiten in der Militärtechnik, Architektur und als Künstler. In Mailand entwarf er Bühnenbilder, plante städtebauliche Verbesserungen nach einer Pestepidemie und arbeitete am monumentalen Reiterstandbild für Francesco Sforza. Zwischen 1494 und 1498 schuf Leonardo sein berühmtes Wandgemälde "Das Abendmahl" im Refektorium von Santa Maria delle Grazie, das trotz späterer Beschädigungen tief beeindruckte. Nach der Vertreibung der Sforza durch die Franzosen im Jahr 1499 verließ Leonardo Mailand und reiste über Venedig und Mantua zurück nach Florenz. Dort arbeitete er kurzzeitig für Cesare Borgia als oberster Ingenieur und kehrte 1503 nach Florenz zurück, wo er den Auftrag für ein großes Schlachtengemälde, die "Anghiarischlacht", erhielt, das er jedoch nie vollendete. In diesen Jahren entstand auch sein berühmtestes Werk, die "Mona Lisa", an der er von 1503 bis 1506 intensiv arbeitete. Ab 1506 war Leonardo erneut in Mailand als Hofmaler und Ingenieur für den französischen König Ludwig XII. tätig. Er widmete sich weiterhin wissenschaftlichen Forschungen, insbesondere anatomischen Studien mit Marcantonio della Torre. Nach dem Tod seiner Mäzene und politischen Veränderungen zog Leonardo 1512 zu seinem Schüler Francesco Melzi. 1513 folgte er einer Einladung nach Rom, wo er jedoch unter den Intrigen und der geringen Wertschätzung litt. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Leonardo ab 1516 in Frankreich auf Schloss Clos Lucé, wo er sich der Planung von Bauwerken und Kanälen widmete. Er verstarb am 2. Mai 1519 im Alter von 67 Jahren und wurde auf dem Friedhof der Klosterkirche Notre-Dame-Saint-Florentin in Amboise beigesetzt, wobei der genaue Verbleib seiner Gebeine heute ungewiss ist. Leonardo hinterließ alle seine Manuskripte und Atelierausstattung seinem Testamentsvollstrecker Francesco Melzi.
Zitate von Leonardo da Vinci
Wenn auch der menschliche Geist durch vielfache Erfindungen mit verschiedenen Instrumenten auf dasselbe Ziel zugeht, nie wird er eine Erfindung machen, die schöner, leichter und kürzer wäre als die Natur.
Quelle
Übersetzung: Marianne Schneider
Und da ich von unbändigem Verlangen dorthin gezogen wurde, stets begierig, die ungeheure Fülle von allerlei seltsamen Formen zu schauen, welche die findige Natur geschaffen, so gelangte ich, nachdem ich eine Weile zwischen den düsteren Klippen umhergewandert war, zum Eingang einer großen Höhle, vor der ich staunend eine Zeitlang stehenblieb, weil ich nichts davon wußte. Mit gekrümmtem Rücken, die linke Hand auf das Knie gestützt und mit der rechten die gesenkte, gerunzelte Stirn überschattet, beugte ich mich immer wieder vor, bald dahin und bald dorthin, um zu sehen ob drinnen irgend etwas zu unterscheiden sei; aber daran wurde ich gehindert durch das tiefe Dunkel, das dort herrschte. Und nachdem ich eine Weile so davor gestanden hatte, regten sich plötzlich zwei Gefühle in mir, nämlich Furcht und Begierde: Furcht vor der düster drohenden Höhle und Begierde, zu erforschen, ob dort drinnen etwas Wunderbares sei...
Quelle
Charles Nicholl: Leonardo da Vinci. Die Biographie. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Frankfurt/M. 2009, ISBN 978-3-596-16920-7.(S.215)Leonardo da Vinci wurde in Anchiano, Italien, geboren.
Page from Stefano Rosselli's "Sepoltuario fiorentino ovvero descrizione delle chiese, cappelle, e speolture, loro armi et inscrizioni della città di Firenze e suoi contorni" as found in the copy by Lorenzo Mariani (1664-1738), consisting of two volumes, now kept in the State Archives of Florence under the "Manoscritti" collection. This specific page, 610, contains entries for the tombs numbered 22 through 27, including that of Ser Piero d'Antonio da Vinci, who was a Florentine notary and the father of artist Leonardo da Vinci.
The Archimedes' screw, on display at the Leonardo Interactive Museum, is a fascinating example of ancient hydraulic engineering. Although often attributed to Archimedes himself (3rd century BC), Leonardo da Vinci extensively studied and documented its mechanics, as evidenced by his detailed drawings found in the famous Codex Atlanticus.This ingenious device works by using a helical screw that rotates inside a tube, effectively lifting liquids from a lower to a higher elevation. Its enduring effectiveness is clear even today, as Archimedes' screws are still utilized for irrigation, in wastewater treatment plants, and even for low-head hydroelectric power generation. This timeless invention continues to demonstrate the brilliance of its original design and Leonardo's keen insight into its principles.
Prima edizione della rielaborazione della tesi di laura di Leo Ferrero, pubblicata dai Fratelli Buratti nel 1929, con un'introduzione di Paul Valéry (quest'ultima, mantenuta nell'originale in francese).
Ritratto infantile di Ercole Massimiliano Sforza nel dipinto murale di Leonardo da Vinci sull'affresco della Crocifissione di Giovanni Donato Montorfano. Chiesa di Santa Maria delle Grazie di Milano, Refettorio
A facsimile of the so-called Paris Manuscripts by Leonardo da Vinci (also known as the Paris Notebooks), the originals of which are housed at the Institut de France. Published by Faksimile Verlag (Universal Art Group), this series makes Leonardo da Vinci’s visionary sketches and texts accessible in a quality that exactly matches the original in both feel and appearance.
IdentificatieTitel(s): Fotoreproductie van Madonna del Lago door Leonardo da VinciObjecttype: foto carte-de-visite albumblad reproductie Objectnummer: RP-F-F00701-13-2Opschriften / Merken: annotatie, verso, handgeschreven: ‘201/ Madonna del Lago/ Leon. da Vinci Mit[..]’, opschrift, verso, gestempeld: ‘FRATELLI ALINARI/ FIRENZE/ Piazza S. Gaetano’ Omschrijving: Deze foto maakt deel uit van een album.VervaardigingVervaardiger: fotograaf: Fratelli Alinari (vermeld op object), naar schilderij van: Leonardo da Vinci (vermeld op object) Plaats vervaardiging: FlorenceDatering: 1850 - 1900Materiaal en TechniekFysieke kenmerken: albuminedrukMateriaal: karton fotodrager Techniek: albuminedrukAfmetingen: passe-partout: hoogte 81 mm × breedte 50 mmOnderwerpWat: Mary and the Christ-child with John the Baptist (as child) Verwerving en rechten:Verwerving: overdracht van beheer 1994Copyright: Publiek domein
Localisation de l'abattage du chêne dans lequel a été prélevé le panneau servant de support au Grand Œuvre de Leonardo d'après les résultats d'analyse de l'IRPA/KIK de Bruxelles (points rouges) et routes commerciales (pointillés noirs)
Cita de Leonardo da Vinci en la fachada lateral del taller de imaginería de Juan Vega, en el número 1 de la calle Poeta Concha Méndez. El texto dice: «La belleza perece en la vida, / pero es inmortal en el arte. (Leonardo da Vinci)».
Bildnachweis
Bildquelle: LeonardoThumbprint.jpg Autor: Leonardo da Vinci, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Close-up of Leonardo da Vinci's The Cardiovascular System and Principal Organs of a Woman (around 1509-10); the print can be found near the right arm.
Lettre en italien de Fra Pietro da Novellara à Isabelle d'Este, datée du 14 avril 1501, dans laquelle le travail de Léonard de Vinci est mentionné. Elle décrit notamment un tableau en cours de réalisation pour Florimond Robertet, secrétaire et favori du roi de France, Louis XII, qui serait La Madone au fuseau.
Testo originale del salvacondotto che il Duca di Romagna Cesare Borgia conferì a Leonardo da Vinci per permettergli di spostarsi liberamente nel ducato.
Leonardo da Vinci: Sketches for the Trivulzio monument, and other studies c.1508-10 (Pen and ink | 27.8 x 19.6 cm (sheet of paper) | RCIN 912353) The Royal Collection Trust
Tokyo Tower illumination for Leonardo Da Vinci birth anniversary, "Made in Italy day". Sponsored by the Embassy of Italy in Japan and the Altagamma Foundation
Presentation of the first edition of Leonardo da Vinci’s notebooks (numbered limited edition) at the French Embassy in Berlin. The photo shows Charlotte Kramer (Managing Director of Faksimile Verlag / Universal Art Group) together with France’s Minister of Culture, Rima Abdul Malak. The facsimile of the Paris manuscripts presented honors Franco-German cooperation in the field of cultural heritage preservation and makes Leonardo da Vinci’s work accessible in a faithful reproduction.