Johann Wolfgang von Goethe †

Steckbrief von Johann Wolfgang von Goethe

Name:Johann Wolfgang von Goethe
Beruf:deutscher Dichter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Weimarer Staatsmann
Alter:82 Jahre
Geburtsdatum:28. August 1749
Geburtsort:Frankfurt am Main, Deutschland
Todesdatum:22. März 1832
Sterbeort:Weimar,
Sternzeichen:Jungfrau
Größe:unbekannt

Familie & Partner

ElternJohann Caspar Goethe, Catharina Elisabeth Goethe
GeschwisterCornelia Schlosser
ZeitraumPartner
? – 1832Christiane von Goethe
Ehefrau
? – 1832Lili Schönemann
Partnerin

Johann Wolfgang von Goethe war Vater von 5 Kindern, darunter August von Goethe (* 1789).

Johann Wolfgang von Goethe war ein Dichter und Naturforscher, der am 28. August 1749 geboren wurde und am 22. März 1832 verstarb. Er wuchs in einer wohlhabenden Frankfurter Familie auf und erhielt eine umfassende Bildung. Auf Wunsch seines Vaters studierte er Rechtswissenschaften in Leipzig und Straßburg. Schon früh widmete er sich der Literatur und erlangte durch den Roman "Die Leiden des jungen Werthers" schlagartig Bekanntheit.
Im Jahr 1775 folgte Goethe einer Einladung des Herzogs Karl August nach Weimar. Dort übernahm er zahlreiche politische Ämter und leitete zeitweise die Bergwerkskommission sowie das Theater. Eine mehrjährige Reise nach Italien veränderte seine Sicht auf die Kunst grundlegend. Er wandte sich verstärkt klassischen Idealen zu und schuf bedeutende Dramen wie "Iphigenie auf Tauris". Zurück in Weimar entwickelte sich eine enge Freundschaft mit Friedrich Schiller. Gemeinsam prägten sie die literarische Epoche der Weimarer Klassik.
Neben seinem schriftstellerischen Schaffen untersuchte Johann Wolfgang von Goethe intensiv Phänomene der Natur. Er beschäftigte sich mit der Anatomie und der Optik. Bis ins hohe Alter arbeitete Goethe an seinem monumentalen Werk "Faust". Er lebte bis zu seinem Tod in seinem Haus am Weimarer Frauenplan. Dort verstarb er infolge einer Lungenentzündung. Seine sterblichen Überreste wurden in der Weimarer Fürstengruft zur letzten Ruhe gebettet. In seinem ehemaligen Wohnhaus befindet sich heute ein Museum. Seine umfangreichen naturwissenschaftlichen Sammlungen sind dort für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Zitate von Johann Wolfgang von Goethe

"Der edle Mensch // Sei hülfreich und gut! // Unermüdet schaff er // Das Nützliche, Rechte, // Sei uns ein Vorbild // Jener geahneten Wesen!" – ʼʼVers 55–60ʼʼ

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"Edel sei der Mensch, // Hülfreich und gut! // Denn das allein // Unterscheidet ihn // Von allen Wesen, // Die wir kennen." – ʼʼVers 1–6ʼʼ

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"Nach ewigen, ehrnen, // Großen Gesetzen // Müssen wir alle // Unseres Daseins // Kreise vollenden." – ʼʼVers 32–36ʼʼ

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"Nur allein der Mensch // Vermag das Unmögliche: // Er unterscheidet, // Wählet und richtet; // Er kann dem Augenblick // Dauer verleihen." – ʼʼVers 37–42ʼʼ

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"Hier sitz’ ich, forme Menschen // Nach meinem Bilde, // Ein Geschlecht, das mir gleich sey, // Zu leiden, zu weinen, // Zu genießen und zu freuen sich, // Und dein nicht zu achten, // Wie ich!" - ʼʼVers 51–57ʼʼ

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"Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist" – ʼʼWest-östlicher Divanʼʼ, zitiert in Julius Stenzel: ʼʼZur Entwicklung des Geistbegriffs in der griechischen Philosophieʼʼ (1956), abgedruckt in ʼʼUm die Begriffswelt der Vorsokratikerʼʼ / (von Kurt Rietzler u. a.) ; hg. von Hans-Georg Gadamer. – Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1968. (Wege der Forschung ; 9), S. 214

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"Denn wie ein Märchenerzähler auch nicht an die Zaubereien glaubt, die er vorspiegelt, sondern sie nur aufs beste zu beleben und auszustatten gedenkt, damit seine Zuhörer sich daran Das Ergötzen|ergötzen, ebensowenig braucht gerade der lyrische Dichter dasjenige alles selbst auszuüben, womit er hohe und geringe Leser und Sänger ergötzt und schmeichelt." – ʼʼWest-östlicher Divan, Noten und Abhandlungen / Hafisʼʼ

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"Dichten ist ein Übermut!" Buch des Sängers: ʼʼDerb und Tüchtigʼʼ

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"Die Medizin|Medicin sollte die Gebrechen des Mikrokosmus heilen, und die Astronomie|Sternkunde dasjenige dolmetschen, womit uns für die Zukunft der Himmel schmeicheln oder bedrohen möchte; jene mußte der Natur, diese der Mathematik huldigen, und so waren beide wohl empfohlen und versorgt." – ʼʼNoten und Abhandlungen zu besserem Verständniß des West-östlichen Divans. In: Goetheʼs Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand, Sechster Band, J. G. Cottaʼsche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1828, S. 45, [https://books.google.de/books?id=XoYTAAAAQAAJ&pg=RA1-PA45&dq=%22Die+Medicin%22 Google Books]ʼʼ

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"Es gibt nur drei echte Naturformen der Poesie: die klar erzählende, die enthusiastisch aufgeregte und die persönlich handelnde: Epos, Lyrik und Drama. Diese drei Dichtweisen können zusammen oder abgesondert wirken." – ʼʼWest-östlicher Divan, Noten und Abhandlungen – Naturformen der Dichtungʼʼ

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"Ein großer Fehler: daß man sich mehr dünkt, als man ist, und sich weniger schätzt, als man wert ist." – ʼʼWest-östlicher Divan in: Goethe: West-östlicher Divan, Epen. Maximen und Reflexionen, Band 2 von Goethe, Liselotte Bäuerle Lohrer, Cotta, S. 728 {{GBS|WHDfAAAAMAAJ|PA728}}ʼʼ

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"Ein großer Teil des Bibel|Alten Testaments ist mit erhöhter Gesinnung, ist Enthusiasmus|enthusiastisch geschrieben und gehört dem Felde der Dichtung|Dichtkunst an." – ʼʼWest-östlicher Divan: Noten und Abhandlungen – Hebräerʼʼ

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"Für Sorgen sorgt das liebe Leben // Und Sorgenbrecher sind die Reben." – ʼʼWestöstlicher Divan – Saki Nameh: Das Schenkenbuch – Trunken müssen wir alle seinʼʼ

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"Getretner Quark // Wird breit, nicht stark." – ʼʼBuch der Sprüche. [http://www.zeno.org/nid/2000484775X zeno.org]ʼʼ

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"Gottes ist der Orient! // Gottes ist der Okzident|Occident! Nord- und südliches Gelände // Ruht im Frieden seiner Hand|Hände!" – ʼʼWest-östlicher Divan, Moganni Nameh: Buch des Sängers – Talismaneʼʼ

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"Grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt […] Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Keil den anderen, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern." – ʼʼWest-östlicher Divan, Noten und Abhandlungenʼʼ

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"Jugend ist Trunkenheit ohne Wein." – ʼʼWest-östlicher Divan – Saki Nameh: Das Schenkenbuch – Trunken müssen wir alle seinʼʼ

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"Laß dich nur in keiner Zeit // Zum Widerspruch verleiten, // Weise fallen in Unwissenheit, // Wenn sie mit Unwissenden streiten." ʼʼBuch der Sprüche.ʼʼ

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"Mir willst du zum Gotte machen, // solch ein Jammerbild am Kreuz

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Kreuz (Christentum)|Holze!" – ʼʼ„West-östlicher Diwan“, zitiert in: Abermals krähte der Hahn, 1996, S. 680ʼʼ
"Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle." – ʼʼWest-östlicher Divan – Hikmet Nameh: Buch der Sprücheʼʼ

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"Ob der Koran von Ewigkeit sei? // Darnach frag ich nicht! // Ob der Koran geschaffen sei? // Das weiß ich nicht! // Daß er das Buch der Bücher sei // Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht. // Daß aber der Wein von Ewigkeit sei // Daran zweifl ich nicht; // Oder daß er vor den Engeln geschaffen sei // Ist vielleicht auch kein Gedicht. // Der Trinkende, wie es auch immer sei // Blickt Gott frischer ins Angesicht." – ʼʼWest-östlicher Divan. Saki Nameh. Das Schenkenbuch. in: Goetheʼs sämmtliche Werke Band 4. F. W. Thomas, 1856. S. 314 {{GBS|GgSX-ird8zQC|PA314}}ʼʼ

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"Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen." – ʼʼWest-östlicher Divan in: Goethe: West-östlicher Divan, Epen. Maximen und Reflexionen, Band 2 von Goethe, Liselotte Bäuerle Lohrer, Cotta, S. 728 {{GBS|WHDfAAAAMAAJ|PA728}}ʼʼ

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"Sagt es niemand, nur den Weisen // Weil die Menge gleich verhöhnet." Buch des Sängers: ʼʼSelige Sehnsucht.ʼʼ

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"Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein." – ʼʼBuch der Sprücheʼʼ

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"Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben." – ʼʼWest-östlicher Divan – Rendsch Nameh: Buch des Unmuts – Und wer franzet oder britetʼʼ

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"Werdet ihr in jeder Lampe Brennen // Frömmigkeit|Fromm den Abglanz höhern Lichts erkennen, // Soll euch nie ein Missgeschick verwehren, // Gottes Thron am Morgen zu verehren." – ʼʼWest-östlicher Divan – Parsi Nameh: Buch des Parsen – Vermächtnis altpersischen Glaubensʼʼ

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"Will der Neid sich doch zerreißen, // Lass ihn seinen Hunger speisen." – ʼʼWest-östlicher Divan – Buch der Sprücheʼʼ

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"Indessen bleiben wir allen aufgeregten Wall- und Kreuzfahrern zu Dank verpflichtet, da wir ihrem religiosem Enthusiasmus, ihrem kräftigen, unermüdlichen Widerstreit gegen östliches Zudringen doch eigentlich Beschützung und Erhaltung der gebildeten europäischen Zustände schuldig geworden." – ʼʼWest-östlicher Divan: Noten und Abhandlungen – Wallfahrten und Kreuzzügeʼʼ

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"Allerlieblichste Trochäen // Aus der Zeile zu vertreiben // Und schwerfälligste Spondeen // An die Stelle zu verleiben, // Bis zuletzt ein Vers entsteht, // Wird mich immerfort verdrießen. // Laß die Reime lieblich fließen, // Laß mich des Gesangs genießen // Und des Blicks, der mich versteht!" – ʼʼZahme Xenien Vʼʼ

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"Amerika, du hast es besser // Als unser Continent, das alte, // Hast keine verfallene Schlösser // Und keine Basalte. ʼʼZahme Xenien: Den vereinigten Staaten. In: Nachgelassene Werke. 16. Band. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1842. S. 96. {{GBS|y28PAAAAQAAJ|RA1-PA96}}ʼʼ

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"Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns führen // Und wieder zu dem Tag heran." – ʼʼZahme Xenien VIʼʼ

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"Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, // Dass sie gehasst das Christentum, // Bis Herrn Carolusʼ leidigem Degen // Die edlen Sachsen unterlegen." – ʼʼ„Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: Abermals krähte der Hahn, 1996, S. 681ʼʼ

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"Der Alte schlummert wie das Kind, // Und wie wir eben Menschen sind, // Wir schlafen sämtlich auf Vulkanen." – ʼʼZahme Xenien IV – Was hast du...ʼʼ

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"Der Purist. // Sinnreich bist du, die Sprache von fremden Fremdwort|Wörtern zu säubern, // nun so sage doch, Freund, wie man Pedant uns verdeutscht. " – ʼʼXenie 152ʼʼ

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"Die Axt erklingt, da blinkt schon jedes Beil, // Die Eiche fällt, und jeder holzt sein Teil." – ʼʼZahme Xenien I, [http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Gedichte/Gedichte+(Ausgabe+letzter+Hand.+1827)/Zahme+Xenien/Zahme+Xenien+1 www.zeno.org]ʼʼ

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"Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet mir andre Gestalt! // Es ist die ganze Kirchengeschichte // Mischmasch von Irrtum und von Gewalt." – ʼʼ„Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: „Abermals krähte der Hahn“, 1996, S. 681ʼʼ

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"Ihr schmähet meine Dichtung, // Was habt ihr denn getan? // Wahrhaftig, die Vernichtung, // Verneinung|Verneinend fängt sie an, // Doch ihren Schärfe|scharfen Besen // Strengt sie vergebens an: // Ihr seid gar nicht gewesen! // Wo träfe sie euch an?" – ʼʼZahme Xenien Vʼʼ

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"Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihrʼs nicht aus, so legt was unter." – ʼʼZahme Xenien IIʼʼ

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"Lasst euch nur von Pfaffen sagen, // Was die Kreuz

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Kreuzigung|Kreuzigung eingetragen! // Niemand kommt zum höchsten Flor // Von Kranz und Orden, // Wenn einer nicht zuvor // Derb gedroschen worden." – ʼʼZahme Xenien IXʼʼ
"Seit sechzig Jahren seh ich gröblich irren // Und irre so derb mit drein, // Da Labyrinthe nun das Labyrinth verwirren, // Wo soll euch Ariadne sein?" – ʼʼZahme Xenien IIʼʼ

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"Vom Vater hab ich die Statur, // Des Lebens ernstes Führen, // Von Katharina Elisabeth Goethe|Mütterchen die Frohnatur // Und Lust zu fabulieren." - ʼʼZahme Xenien VIʼʼ

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"Wär nicht das Auge sonnenhaft, // die Sonne könnt es nie erblicken. // Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, // Wie könnt uns Göttliches entzücken?" – ʼʼZahme Xenien III

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"Was auch als Wahrheit oder Fabel // In tausend Büchern dir erscheint, // Das alles ist ein Turm zu Babel, // Wenn es die Liebe nicht vereint." – ʼʼZahme Xenien IIIʼʼ

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"Was ich nicht Lob|loben kann, // Davon sprech ich nicht." – ʼʼZahme Xenien IVʼʼ

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"»Was lassen sie denn übrig zuletzt, // Jene unbescheidnen Besen?« // Behauptet doch Heute steif und fest, // Gestern sei nicht gewesen." – ʼʼZahme Xenien IIIʼʼ

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"Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht; // wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht." – ʼʼZahme Xenien / VIIIʼʼ

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"Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion." – ʼʼZahme Xenien IXʼʼ

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"Wie einer ist, so ist sein Gott, // Darum ward Gott so oft zu Spott." - ʼʼZahme Xenien IV [http://www.zeno.org/nid/20004844017 zeno.org]

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"Armut, Keuschheit und Gehorsam, – drei Gelübde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Erster Akt – Herberge im Wald / Martinʼʼ

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"Auch der Aufschub hat seine Freuden." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen / Mariaʼʼ

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"Das ist Männer über Frauen (a-m)|Weibergunst! Erst brütet sie mit Mutterwärme unsere liebsten Hoffnungen an, dann gleich einer unbeständigen Henne verläßt sie das Nest und übergibt ihre schon keimende Nachkommenschaft dem Tod und der Verwesung." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Zweiter Akt – Bamberg / Weislingenʼʼ

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"Der Großmut|Großmütige gleicht einem Mann, der mit seinem Abendbrot Fische fütterte, aus Unachtsamkeit in den Teich fiel und ersoff." – ʼʼGötz von Berlichingen, 1. Fassung A IV, Rathaus / Sickingenʼʼ

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"Die Jagd ist doch immer was, und eine Art von Krieg." – ʼʼ4. Akt, S. 137 :s:Seite:Goethe Götz von Berlichingen WA Bd 8 137.jpg|Wikisource

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"Die Menge Schätzen|schätzt nur den Widerschein des Verdienen|Verdienstes." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Zweiter Akt – Bamberg / Adelheidʼʼ

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"Die Welt ist ein Gefängnis." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Fünfter Akt – Gärtchen am Turn / Elisabethʼʼ

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"Es ist eine Wollust, einen großen Mann zu sehn." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Erster Akt – Herberge im Wald / Martinʼʼ

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"Glückliches Kind! Das kein Übel kennt, als wenn die Suppe lang ausbleibt." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen. Götzens Burg / Weislingenʼʼ

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"Glück macht Mut" – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Vierter Akt – Ein großer Saal auf dem Rathhaus / Sickingenʼʼ

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"Vor Ihro Kayserliche Majestät, hab ich, wie immer schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken." – ʼʼJagsthausen / Götz im commons:File:Goetz von Berlichingen (Goethe) 1773 133.jpg|Götz von Berlichingen, Dritter Akt, Ausgabe 1773, S. 133ʼʼ

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"Wenn Euer Gewissen rein ist, so seid Ihr Freiheit|frei." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen. Götzens Burg / Götzʼʼ

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"Wollte, Gott hätte mich zum Garten|Gärtner oder zum Laboranten gemacht! Ich könnte glücklich sein." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Erster Akt, Herberge im Wald / Martinʼʼ

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"Wo viel Licht ist, ist starker Schatten." – ʼʼs:Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand|Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen. Götzens Burg / Götzʼʼ

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"Da fing mein Leben an, als ich dich Liebe|liebte." – ʼʼIphigenie auf Tauris, [http://www.zeno.org/nid/20004850653 2. Aufzug, 1. Auftritt zeno.org] / Pylades

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"Der Zweifel istʼs, der Das Gute|Gutes böse macht." – ʼʼIphigenie auf Tauris, [http://www.zeno.org/nid/20004850807 5. Aufzug, 3. Auftritt zeno.org] / Iphigenie

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"Die Vorsicht stellt der List sich klug entgegen." – ʼʼIphigenie auf Tauris, 5. Aufzug, 3. Auftritt / Thoasʼʼ

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"Du sprichst ein großes Wort gelassen aus." – ʼʼIphigenie auf Tauris, 1. Aufzug, 3. Auftritt / Thoasʼʼ

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"Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur das Nein." – ʼʼIphigenie auf Tauris. 1. Aufzug, 3. Auftritt / Thoasʼʼ

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"Um Das Gute|Guts zu tun, brauchtʼs keiner Überlegung." – ʼʼ Iphigenie auf Tauris, [http://www.zeno.org/nid/20004850807 5. Aufzug, 3. Auftritt zeno.org] / Iphigenieʼʼ

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"Und am Ufer stehʼ ich lange Tage, das Griechenland|Land der Griechen mit der Seele suchend." – ʼʼIphigenie auf Tauris, 1. Aufzug, 1. Auftritt / Iphigenieʼʼ

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"Unendlich ist das Werk, das zu vollführen // Die Seele dringt." – ʼʼIphigenie auf Tauris, 2. Aufzug, 1. Auftritt / Pyladesʼʼ

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"Zwischen uns sei Wahrheit." – ʼʼIphigenie auf Tauris, 3. Aufzug, 1. Auftritt / Orestʼʼ

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"{{Versalien|A}}ber die Sonne duldet kein Weiß (Farbe)|Weißes, // Überall regt sich Bildung und Streben, // Alles will sie mit Farben beleben; // Doch an Blumen fehlts im Revier, // Sie nimmt geputzte Menschen dafür." – ʼʼFaust I, Vers 911 ff. / Faust – Osterspaziergangʼʼ

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"Ach neige, // Du Schmerzenreiche, // Dein Antlitz gnädig meiner Not!" – ʼʼFaust I, Vers 3587 ff. / Gretchen (Margarete)ʼʼ

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"Ach wenn in unsrer engen Zelle // Die Lampe freundlich wieder brennt, // Dann wirdʼs in unserm Busen helle, // Im Herzen, das sich selber kennt. // Vernunft fängt wieder an zu sprechen // Und Hoffnung wieder an zu blühn; // Man sehnt sich nach des Lebens Bächen, // Ach! nach des Lebens Quelle hin." – ʼʼFaust I, Vers 1194 ff. / Faustʼʼ

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"Allein der Vortrag macht des Redners Glück." – ʼʼFaust I, Vers 546 / Wagner → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_043.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewusst." – ʼʼFaust I, Vers 1582 / Mephistophelesʼʼ

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"{{Versalien|B}}edenkt, Ihr habet weiches Holz zu spalten." – ʼʼFaust I, Vers 111 / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_013.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Bescheidne Wahrheit sprech ich dir. // Wenn sich der Mensch, die kleine Narr|Narrenwelt, // Gewöhnlich für ein Ganzes hält." – ʼʼFaust I, Vers 1346 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Besonders lernt die Männer über Frauen (a-m)|Weiber führen; // Es ist ihr ewig Weh und Ach // So tausendfach // Aus e i n e m Punkte zu kurieren." – ʼʼFaust I, Vers 2024 ff. / Mephistopheles → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_124.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Blut ist ein ganz besondrer Saft." – ʼʼFaust I, Vers 1740 / Mephistophelesʼʼ

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"{{Versalien|D}}as also war des Pudels Kern!" – ʼʼFaust I, Vers 1323 / Faustʼʼ

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"Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, // Es findet uns nur noch als wahre Kinder." – ʼʼFaust I, Vers 212 f. / Lustige Person → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_018.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Dass ich Erkenntnis|erkenne, was die Welt // Im Innersten zusammenhält." – ʼʼFaust I, Vers 382 f. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_034.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind" – ʼʼFaust I, Vers 766 / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_054.jpg|Zitat im Textumfeld

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"Dem Hunde, wenn er gut gezogen, // Wird selbst ein weiser Mann gewogen." – ʼʼFaust I, Vers 1174 f. / Wagnerʼʼ

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"Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest. // Mit wenig Witz und viel Behagen // dreht jeder sich im engen Zirkeltanz, // Wie junge Katzen mit dem Schwanz." – ʼʼ Faust I, Vers 2161 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Den Teufel spürt das Völkchen nie, // und wenn er sie beim Kragen hätte." – ʼʼFaust I, Vers 2181 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Denn eben wo Begriffe fehlen, // Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein." – ʼʼFaust I, Vers 1995 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Denn was man Schwarz (Farbe)|schwarz auf Weiß (Farbe)|weiß besitzt, // Kann man getrost nach Hause tragen." – ʼʼFaust I, Vers 1966 f. / Schülerʼʼ

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"Der Apfel|Äpfelchen begehrt Ihr sehr, // Und schon vom Paradiese her. // Von Freuden fühl ich mich bewegt, // Dass auch mein Garten solche trägt." – ʼʼFaust I, Vers 4132 ff. / Die Schöneʼʼ

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"Der ganze Strudel strebt nach oben; // Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben." – ʼʼFaust I, Vers 4116 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, // Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht!" – ʼʼFaust I, Vers 735 f. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_053.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Der Menschheit ganzer Jammer faßt mich an." – ʼʼFaust I, Vers 4406 / Faustʼʼ

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"Der saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime." – ʼʼFaust I, Vers 106 f. / Dichter → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_013.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Der Worte sind genug gewechselt, // Laßt mich auch endlich Taten sehn; // Indes ihr Komplimente drechselt, // Kann etwas Nützliches geschehn." – ʼʼFaust I, Vers 214 ff. / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_018.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Des Menschen Tätigkeit kann allzuleicht erschlaffen, // Er liebt sich bald die unbedingte Ruh; // Drum geb ich gern ihm den Gesellen zu, // Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen." – ʼʼFaust I, Vers 340 ff. / Der Herr → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_028.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube." – ʼʼFaust I , Vers 765 / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_054.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Die Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren ʼʼ(liebkosen)ʼʼ." – ʼʼFaust I, Vers 844 f. / Erster (Schüler)ʼʼ

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"Die Kirche hat einen guten Magen, // Hat ganze Länder aufgefressen // Und doch noch nie sich übergessen." – ʼʼFaust I, Vers 2836 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben." – ʼʼFaust I, Vers 558 f. / Wagner → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_044.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen, // Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus." – ʼʼFaust I, Vers 95 f. / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_012.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen, // Und jedermann erwartet sich ein Fest." – ʼʼFaust I, Vers 39 f. / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_009.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, // Dass du ein Mensch mit Menschen bist." – ʼʼFaust I, Vers 1637 f./ Mephistophelesʼʼ

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"Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder." – ʼʼFaust I, Vers 784 / Faustʼʼ

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"Die Zeiten der Vergangenheit // Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln." – ʼʼFaust I, Vers 575 f. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_045.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Doch werdet ihr nie Herz zu Herzen schaffen, // Wenn es Euch nicht von Herzen geht." – ʼʼFaust I, Vers 544 f. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_043.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Du gleichst dem Geist, den Du Begreifen|begreifst." – ʼʼFaust I, Vers 512 / Geist → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_041.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Du Können|kannst! So Wollen|wolle nur!" – ʼʼFaust I, Vers 4544 / Faustʼʼ

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"{{Versalien|E}}in echter deutscher Mann mag keinen Franzen ʼʼ(Franzosen)ʼʼ leiden, // Doch ihre Weine trinkt er gern." – ʼʼFaust I, Vers 2272 f. / Branderʼʼ

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"Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!// Ein leidig Lied!" – ʼʼFaust I, [http://www.zeno.org/nid/2000485280X Auerbachs Keller in Leipzig zeno.org]

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"eine Rattʼ im Kellernest,// [...] Die Köchin hattʼ ihr Gift gestellt; Da wardʼs so eng ihr in der Welt,// Als hätte sie Liebʼ im Leibe." – ʼʼFaust I, Auerbachs Keller in Leipzig

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"Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange // Ist sich des rechten Weges wohl bewusst." – ʼʼFaust I, Vers 328 f. / Der Herr → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_028.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Ein jeder lernt nur, was er lernen kann; // Doch der den Augenblick ergreift, // Das ist der rechte Mann." – ʼʼFaust I, Vers 2017 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Ein Kerl, der spekuliert ʼʼ(hier: grübelt, sich in Gedanken verspinnt)ʼʼ, // Ist wie ein Tier, auf dürrer Heide // Von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt, // Und ringsumher liegt schöne grüne Weide." – ʼʼFaust I, Vers 1830 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Ein Männer|Mann, der recht zu wirken denkt, // Muss auf das beste Werkzeug halten." – ʼʼFaust I, Vers 109 f. / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_013.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"ʼʼ(Ich bin)ʼʼ Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets das Gute schafft." – ʼʼFaust I, Vers 1336 / Mephistophelesʼʼ

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"Einst hatt ich einen schönen Traum; // Da sah ich einen Apfelbaum, // Zwei schöne Apfel|Äpfel glänzten dran, // Sie reizten mich, ich stieg hinan." – ʼʼFaust I, Vers 4128 ff. / Faustʼʼ

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"Er nenntʼs Vernunft und brauchtʼs allein, // nur tierischer als jedes Tier zu sein." – ʼʼ Faust I, Vers 285 f. / Mephistopheles → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_025.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Erquickung hast Du nicht gewonnen, // Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt." – ʼʼFaust I, Vers 568 f. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_044.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Es erben sich Gesetz und Rechte // Wie eine ewʼge Krankheit fort; // Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte // und rücken sacht von Ort zu Ort. // Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage; // Weh dir, dass du ein Enkel bist! // Vom Rechte, das mit uns geboren ist, // Von dem ist leider! nie die Frage." – ʼʼFaust I, Vers 1972 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Es Irrtum|irrt der Mensch, solang er Streben|strebt." – ʼʼFaust I, Vers 317 / Der Herr → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_027.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Es lebe, wer sich tapfer hält!" – ʼʼFaust I, Vers 3370 / Mephistophelesʼʼ

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"Es war die Art zu allen Zeiten, // […] // Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten." – ʼʼFaust I, Vers 2560 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"{{Versalien|F}}ür einen Leiche|Leichnam bin ich nicht zu Haus." – ʼʼ Faust I, Vers 321 / Mephistophelesʼʼ

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"Ehepaar|{{Versalien|G}}atten, die sich vertragen wollen, // Lernenʼs von uns beiden! // Wenn sich zweie lieben sollen, // Braucht man sie nur zu scheiden." – ʼʼFaust I, Vers 4243 ff. / Oberonʼʼ

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"Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, // Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen." – ʼʼFaust I, Vers 1908 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Gefühl ist alles; // Name ist Schall und Rauch." – ʼʼFaust I, Vers 3456 f. / Faustʼʼ

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"Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen." – ʼʼFaust I, Vers 2565 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie // Und grün (Farbe)|grün des Lebens goldner Baum." – ʼʼFaust I, 2038 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Greift nur hinein ins volle Mensch|Menschenleben! // Ein jeder lebtʼs, nicht vielen istʼs bekannt, // Und wo Ihrʼs packt, da istʼs interessant." – ʼʼFaust I, Vers 167 ff. / Lustige Person → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_015.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"{{Versalien|H}}abe nun, ach! Philosophie, // Rechtswissenschaft|Juristerei und Medizin, // Und leider auch Theologie! // Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. // Da steh ich nun, ich armer Torheit|Tor! // Und bin so klug als wie zuvor." – ʼʼFaust I, Vers 354 ff. / Faust – Anfangsverse Faust I-Tragödie → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_033.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Heinrich! Mir Das Grauen|grautʼs vor dir." – ʼʼFaust I, Vers 4610 / Margareteʼʼ

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"Hier bin ich Mensch, hier darf ichʼs sein!" – ʼʼFaust I, Vers 940 / Faustʼʼ

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"Hier ist ein Saft, der eilig Trunkenheit|trunken macht." – ʼʼFaust I, Vers 732 / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_053.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"{{Versalien|I}}ch bin der Geist, der stets Verneinung|verneint! // Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, // Ist wert, daß es zugrunde geht; // Drum besser wärʼs, daß nichts entstünde. // So ist denn alles, was ihr Sünde, // Zerstörung, kurz das Böse nennt, // Mein eigentliches Element." – ʼʼFaust I, Vers 1338 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen." – ʼʼFaust I, Vers 3011 / Martheʼʼ

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"Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren." – ʼʼFaust I, Vers 526 f. / Wagner → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_042.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen. // Man darf das nicht vor Keuschheit|keuschen Ohren nennen, // Was keusche Herzen nicht entbehren können." – ʼʼFaust I, Vers 3294 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Ihr Mann ist tot und lässt Sie grüßen." – ʼʼFaust I, Vers 2916 / Mephistophelesʼʼ

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"Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten." – ʼʼFaust I, Vers 1 – Zueignung → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_005.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Ihr wisst, auf unsern deutschen Bühne|Bühnen // Probiert ein jeder, was er mag." – ʼʼFaust I, Vers 231 f. / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_019.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Im Anfang war die Tat!" – ʼʼFaust I, Vers 1237 / Faustʼʼ

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"In jedem Kleide werd ich wohl die Pein // Des engen Erdelebens fühlen. // Ich bin zu Alter|alt, um nur zu spielen, // Zu Jugend|jung, um ohne Wunsch zu sein." – ʼʼ Faust I, Vers 1544 ff. / Faustʼʼ

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"{{Versalien|M}}ein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute." – ʼʼFaust I, Vers 2171 f. / Froschʼʼ

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"Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, // Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?" – ʼʼFaust I, Vers 2605 f. / Faustʼʼ

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"Mir wird von alledem so dumm, // als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum."ʼʼ Faust I, Vers 1946 f. / Schülerʼʼ

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"Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren // Ist ehrenvoll und ist Gewinn." – ʼʼFaust I, Vers 941 f. / Wagnerʼʼ

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"Mit Frauen soll man sich nie unterstehn zu Scherz|scherzen." – ʼʼFaust I, Vers 3160 / Mephistophelesʼʼ

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"Mit Worten lässt sich trefflich Streit|streiten." – ʼʼFaust I, Vers 1997 / Mephistophelesʼʼ

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"{{Versalien|N}}ach einem selbstgesteckten Ziel // Mit holdem Irren hinzuschweifen, // Das, Alter|alte Herrn, ist eure Pflicht." – ʼʼFaust I, Vers 208 ff. / Lustige Person → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_017.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Nach Gold|Golde drängt, // Am Golde hängt // Doch alles. Ach wir Armen!" – ʼʼFaust I, Vers 2802 ff. / Margareteʼʼ

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"Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden." – ʼʼFaust I, Vers 2441 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Nun sag, wie hast duʼs mit der Religion?" – ʼʼFaust I, Vers 3415 / Margarete – Gretchenfrageʼʼ

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"Nur rastlos betätigt sich der Männer|Mann." – ʼʼFaust I, Vers 1759 / Faustʼʼ

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"{{Versalien|O}} glücklich, wer noch hoffen kann, // Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen! // Was man nicht weiß, das eben brauchte man, // Und was man weiß, kann man nicht brauchen." – ʼʼFaust I, Vers 1064 ff. / Faustʼʼ

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"O sprich mir nicht von jener bunten Menge, // Bei deren Anblick uns der Geist entflieht." – ʼʼ Faust I, Vers 59 f. / Dichter → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_010.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"O wär ich nie geboren!" – ʼʼFaust I, Vers 4596 / Faustʼʼ

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"{{Versalien|S}}ie ist die das Erste|erste nicht !" – ʼʼFaust I, Trüber Tag. Feld, / Mephistophelesʼʼ

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"Sie sitzen schon, mit hohen Augenbraunen // Gelassen da und möchten gern Staunen|erstaunen." – ʼʼFaust I, Vers 41 f. / Direktorʼʼ

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"So schreitet in dem engen Bretterhaus ʼʼ(Theater, Bühne)ʼʼ // Den ganzen Kreis der Schöpfung aus, // Und wandelt mit bedächtʼger Schnelle // Vom Himmel durch die Welt zur Hölle." – ʼʼFaust I, Vers 239 ff. / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_019.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Sobald du dir Selbstvertrauen|vertraust, sobald weißt du zu leben." – ʼʼFaust I, Vers 2062 / Mephistophelesʼʼ

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"Sucht nur die Menschen zu Verwirrung|verwirren, // Sie zu Befriedigung|befriedigen ist schwer." – ʼʼFaust I, Vers 131 f. / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_014.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Sünde|Sünd und Schande // Bleibt nicht verborgen." – ʼʼFaust I, Vers 3821 f. / Böser Geistʼʼ

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"{{Versalien|U}}ns ist ganz Kannibale|kannibalisch wohl, // Als wie fünfhundert Schwein|Säuen!" – ʼʼFaust I, Vers 2293 f. / Alle (lustigen Gesellen)ʼʼ

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"Unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens Gang." – ʼʼFaust I, Vers 632 f. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_048.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"{{Versalien|V}}om Eise befreit sind Strom (Gewässer)|Strom und Bach (Gewässer)|Bäche // Durch des Frühlings holden belebenden Blick." – ʼʼFaust I, Vers 903 f. / Faust – Osterspaziergangʼʼ

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"Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern // Und hüte mich, mit ihm zu brechen. // Es ist gar hübsch von einem großen Herrn, // so menschlich mit dem Teufel selbst zu sprechen." – ʼʼFaust I, Vers 350 ff. / Mephistopheles → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_029.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"{{Versalien|W}}as du Erbe|ererbt von deinen Vorfahren|Vätern hast, // erwirb es, um es zu besitzen. // Was man nicht nützt, ist eine schwere Last; // Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen." – ʼʼFaust I, Vers 682 ff. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_050.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Was Glanz|glänzt, ist für den Augenblick geboren; // Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren." – ʼʼFaust I, Vers 73 f. / Dichter → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_011.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Was ihr den Zeitgeist|Geist der Zeiten heißt, // Das ist im Grund der Herren eigner Geist, // In dem die Zeiten sich bespiegeln." – ʼʼFaust I, Vers 577 ff. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_045.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Was willst du dich das Stroh zu dreschen plagen?" – ʼʼFaust I, Vers 1839 / Mephistophelesʼʼ

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"Welch Schauspiel! aber ach! ein Schauspiel nur!" – ʼʼFaust I, Vers 454 / Faustʼʼ

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"Wenn ich sechs Hengste zahlen kann, // Sind ihre Kraft|Kräfte nicht die meine? // Ich renne zu und bin ein rechter Mann, // Als hätt ich vierundzwanzig Beine." – ʼʼFaust I, Vers 1824 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? // Die wenigen, die was davon erkannt, // Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, // Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, // Hat man von je Kreuz

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Kreuzigung|gekreuzigt und verbrannt." – ʼʼFaust I, Vers 589 ff. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_045.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ
"Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, // Ein Werdender wird immer dankbar sein." – ʼʼFaust I, Vers 182 f. / Lustige Person → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_016.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Werd ich zum Augenblicke sagen: // Verweile doch! Du bist so schön! // Dann magst du mich in Fesseln schlagen, // dann will ich gern zugrunde gehn!" – ʼʼFaust I, Vers 1700 ff. / Faustʼʼ

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"Wer sich behaglich Mitteilung|mitzuteilen weiß, // den wird des Volkes Laune nicht erbittern." – ʼʼFaust I, Vers 81 f. / Lustige Person → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_011.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Wer Vielfalt|vieles bringt, wird manchem etwas bringen." – ʼʼFaust I, Vers 97 / Direktor → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_012.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Wie alles sich zum Ganzes|Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt!" – ʼʼFaust I, Vers 447 f. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_038.jpg|Zitat im Textumfeld ʼʼ

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"Wie anders tragen uns die Geistesfreuden, // Von Buch zu Buch, von Blatt zu Blatt! // Da werden Winternächte hold und schön, // Ein selig Leben wärmet alle Glieder, // Und ach! entrollst du gar ein würdig Pergament|Pergamen ʼʼ(Pergament)ʼʼ, // So steigt der ganze Himmel zu dir nieder." – ʼʼFaust I, Vers 1104 ff. / Wagnerʼʼ

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"Wie glücklich würde sich der Affe schätzen, // Könnt er nur auch ins Lotterie|Lotto setzen!" – ʼʼFaust I, Vers 2400 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens." – ʼʼFaust I, Vers 455 f. / Faust → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_038.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"{{Versalien|Z}}war weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen." – ʼʼFaust I, Vers 601 / Wagner → s:Seite:Faust_I_(Goethe)_046.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, // Die eine will sich von der andern trennen." – ʼʼFaust I, Vers 1112 f. / Faustʼʼ

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"{{Versalien|A}}lles Vergängliche // Ist nur ein Gleichnis // Das Unzulängliche, // Hier wirds Ereignis; // Das Unbeschreibliche, // Hier ist es getan; // Das Weiblichkeit|Ewig-Weibliche // Zieht uns hinan." – ʼʼFaust II, Vers 12104 ff. / Chorus mysticus – Schlussverse Faust II → s:Seite:Faust_II_(Goethe)_343.jpg|Zitat im Textumfeldʼʼ

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"Alt ist das Wort, doch bleibet hoch und wahr der Sinn, // Dass Scham und Schönheit nie zusammen, Hand in Hand, // Den Weg verfolgen über der Erde grünen Pfad." – ʼʼ Faust II, Vers 8754 ff. / Phorkyas ʼʼ

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"Auch ein Gelehrter|gelehrter Mann // Studiert so fort, weil er nicht anders kann. // So baut man sich ein mäßig Kartenhaus, // Der größte Geist bautʼs doch nicht völlig aus." – ʼʼFaust II, Vers 6639 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Auf strenges Ordnen, raschen Fleiß // Erfolgt der allerschönste Preis; // Dass sich das Werk vollende, // Genügt ein Geist für tausend Hände." – ʼʼFaust II, Vers 11507 ff. / Faustʼʼ

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"Aus dem Palast ins enge Haus ʼʼ(des Sarges)ʼʼ, // So dumm läuft es am Ende doch hinaus." – ʼʼFaust II, Vers 11529 f. / Mephistophelesʼʼ

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"{{Versalien|B}}ewundert viel und viel gescholten, Helena" – ʼʼFaust II, Vers 8488 ([http://www.zeno.org/nid/20004853202 3. Akt/Vor dem Palaste des Menelas zu Sparta zeno.org]) / Helenaʼʼ

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"Bin männlichen Geschlechts, der Geiz!" – ʼʼFaust II, Vers 5665 / Der Abgemagerteʼʼ

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"{{Versalien|D}}aran erkenn ich den Gelehrter|gelehrten Herrn! // Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern, // Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar, // Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr, // Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht, // Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht." – ʼʼ Faust II, Vers 4917 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Das ist der Weisheit letzter Schluss: // Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, // Der täglich sie erobern muss." – ʼʼ Faust II, Vers 11574 ff. / Faustʼʼ

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"Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil." – ʼʼFaust II, Vers 6272 / Faustʼʼ

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"Dem Tüchtigkeit|Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm." – ʼʼ Faust II, Vers 11446 / Faustʼʼ

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"Den lieb ich, der Das Unmögliche|Unmögliches begehrt." – ʼʼ Faust II, Vers 7488 / Mantoʼʼ

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"Denn wer den Schatz, das Schöne, heben will, // Bedarf der höchsten Kunst: Magie der Weisen." – ʼʼFaust II, Vers 6315 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Denn wo Gespenster Platz genommen, // Ist auch der Philosoph willkommen. // Damit man seiner Kunst und Gunst sich freue, // Erschafft er gleich ein Dutzend neue. " – ʼʼ Faust II, Vers 7843 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Der Rost macht erst die Münze wert" – ʼʼFaust II, Vers 8224 / Thalesʼʼ

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"Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen." – ʼʼFaust II, Vers 4679 ff. / Faustʼʼ

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"Die Sorge, sie schleicht sich durchs Schlüsselloch ein." – ʼʼFaust II, Vers 11391 / Sorgeʼʼ

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"Die Tat ist alles, nichts der Ruhm." – ʼʼFaust II, Vers 10188 / Faustʼʼ

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"Die Welle beugt sich jedem Winde gern." – ʼʼFaust II, Vers 7853 / Thalesʼʼ

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"Dieser Erdenkreis // gewährt noch Raum zu großen Taten." – ʼʼFaust II, Vers 10181 f. / Faustʼʼ

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"{{Versalien|E}}inbläsereien sind des Teufels Redekunst." – ʼʼFaust II, Vers 6400 / Mephistophelesʼʼ

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"Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan." – ʼʼFaust II, Vers 11837 / Mephistophelesʼʼ

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"Ein jeder ist an seinem Platz unsterblich." – ʼʼFaust II, Vers 9552 ([http://www.zeno.org/nid/20004853210 3. Akt/Innerer Burghof zeno.org]) / Faustʼʼ

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"Es leuchtet! seht! – Nun lässt sich wirklich hoffen, // Dass, wenn wir aus viel hundert Stoffen // Durch Mischung – denn auf Mischung kommt es an – // Den Menschenstoff gemächlich komponieren, // In einen Kolben verlutieren ʼʼ(einschließen)ʼʼ // Und ihn gehörig kohobieren ʼʼ(durch stufenweise Destillation reinigen)ʼʼ, // So ist das Werk im Stillen abgetan." – ʼʼFaust II, Vers 6848 ff. / Wagnerʼʼ

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"{{Versalien|G}}ehorche willig der Gewalt ! // Und bist du kühn und hältst du Stich ʼʼ(stand)ʼʼ, // So wage Haus und Hof und – dich." – ʼʼFaust II, Vers 11375 ff. / Chorus ʼʼ

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"{{Versalien|H}}och ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzigkeit|Barmherzig sein, und sich zugleich Das Ergötzen|ergetzen." – ʼʼFaust II, Vers 8402 f. / Nereusʼʼ

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"{{Versalien|I}}hr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ichʼs gehen; // Bedenkt: der Teufel, der ist alt, // So werdet alt, ihn zu verstehen!" – ʼʼFaust II, Vers 6815 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Ihr glücklichen Auge|Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!" – ʼʼFaust II, Vers 11300 ff. / Lynkeus der Türmerʼʼ

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"Im Deutschen Lüge|lügt man, wenn man Höflichkeit|höflich ist." – ʼʼFaust II, Vers 6771 / Baccalaureusʼʼ

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"Krieg|{{Versalien|K}}rieg, Handel und Piraterie, // Dreieinig sind sie, nicht zu trennen." – ʼʼFaust II, Vers 11187 f. / Mephistophelesʼʼ

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"{{Versalien|M}}an Saat|säe nur, man Ernte|erntet mit der Zeit." – ʼʼFaust II, Vers 6605 / Mephistophelesʼʼ

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"Mein Fußtritt, Kind! hat Größres zu bedeuten. // Homöopathie|Zu Gleichem Gleiches, was auch einer litt; // Fuß heilet Fuß, so istʼs mit allen Gliedern." – ʼʼFaust II, Vers 6335 ff. / Mephistophelesʼʼ → s:Seite:Faust_II_(Goethe)_079.jpg|Wikisource

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"{{Versalien|R}}echnung für Rechnung ist berichtigt, // Die Wucher|Wucherklauen sind beschwichtigt, // Los bin ich solcher Pein|Höllenpein; // Im Himmel kannʼs nicht heitrer sein." – ʼʼ Faust II, Vers 6041 ff. / Marschalk

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"Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweig (Baum)|Zweiglein beflügelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blühn!" – ʼʼ Faust II, Vers 11699 ff. / Chor der Engel ʼʼ

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"{{Versalien|S}}ie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sindʼs Knechte gegen Knechte." – ʼʼFaust II, Vers 6962 f./ Mephistophelesʼʼ

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"Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf Freiheit|freiem Grund mit freiem Volke stehn." – ʼʼFaust II, Vers 11579 f. / Faustʼʼ

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"Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, Ich liebe mir den Zauberer|Zaubrer zum Kollegen." – ʼʼFaust II, Vers 6141 f./ Schatzmeisterʼʼ

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"Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wärʼs der Mühe wert, ein Mensch zu sein." – ʼʼ Faust II, Vers 11406 f. / Faustʼʼ

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"{{Versalien|Ü}}ber Rosen lässt sich Dichtung|dichten, // In die Apfel|Äpfel muss man beißen." – ʼʼFaust II, Vers 5168 f. / Gärtnerʼʼ

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"Uns bleibt ein Erdenrest // Zu tragen peinlich, // Und wär er von Asbestʼʼ (unvergänglich)ʼʼ, // Er ist nicht Reinheit|reinlich." – ʼʼFaust II, Vers 11954 ff. / Die vollendeteren Engelʼʼ

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"{{Versalien|W}}enn man der Jugend reine Wahrheit sagt, // Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, // Sie aber hintendrein nach Jahren // Das alles derb an eigner Haut erfahren, // Dann dünkeln sie, es käm aus eignem Schopf." – ʼʼFaust II, Vers 6744 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Wenn sich lau die Lüfte füllen // Um den grün umschränkten Plan, // Süße Düfte, Nebelhüllen // Senkt die Dämmerung heran. // Lispelt leise süßen Frieden, // Wiegt das Herz in Kindesruh; // Und den Augen dieses Müden // Schließt des Tages Pforte zu." – ʼʼFaust II, Vers 4634 ff. / Chorʼʼ

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"Wer Befehl|befehlen soll, // muss im Befehlen Seligkeit empfinden." – ʼʼFaust II, Vers 10250 f. / Faustʼʼ

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"Wer immer Streben|strebend sich Bemühung|bemüht, // Den können wir Erlösung|erlösen." – ʼʼFaust II, Vers 11936 f. / Engelʼʼ

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"Wer kann was Dummheit|Dummes, wer was Klugheit|Kluges denken, // Das nicht die Vorwelt schon gedacht?" – ʼʼ Faust II, Vers 6809 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Wer Langlebigkeit|lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Das Neue|Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn." – ʼʼFaust II, Vers 6861 f. / Mephistophelesʼʼ

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"Wie hässlich neben Schönheit zeigt sich Hässlichkeit." – ʼʼFaust II, Vers 8810 / Chorführerinʼʼ

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"Wie sich Verdienst und Glück verketten, // Das fällt den Torheit|Toren niemals ein; // Wenn sie den Stein der Weisen hätten, // Der Weise mangelte dem Stein." – ʼʼFaust II, Vers 5061 ff. / Mephistophelesʼʼ

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"Wo fehltʼs nicht irgendwo auf dieser Welt? // Dem dies, dem das, hier aber fehlt das Geld." – ʼʼFaust II, Vers 4889 f. / Mephistophelesʼʼ

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"{{Versalien|Z}}um Sehen geboren, // Zum Schauen bestellt." – ʼʼFaust II, Vers 11288 f. / Lynkeus der Türmerʼʼ

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"Euch gibt es zwei Dinge // So herrlich und groß: // Das glänzende Gold // Und der Geschlecht|weibliche Schoß. // Das eine verschaffet, // Das andre verschlingt; // Drum glücklich, wer beide // Zusammen erringt!" – ʼʼParalipomenon 52 (Walpurgisnacht) / Satanʼʼ

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"Für euch sind zwei Dinge // Von köstlichem Glanz: // Das leuchtende Gold // Und ein glänzender Geschlecht|Schwanz. // Drum wißt euch, ihr Weiber, // Am Gold zu ergetzen // Um mehr als das Gold // Noch die Schwänze zu schätzen!" – ʼʼParalipomenon 52 (Walpurgisnacht) / Satan ʼʼ

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"Dagegen wenn wir mit all unserer Schwäche|Schwachheit und Mühe|Mühseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern – und – das ist doch ein wahres Gefühl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 20. Oktober 1771ʼʼ

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"...denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten koennen, ist der Vorteil immer ihr, ..." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 30. Julius 1771ʼʼ

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"Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 17. Mai 1771ʼʼ

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"Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den großen Kunst|Künstler." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 26. Mai 1771ʼʼ

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"Die Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche Schönheit der Natur." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 4. Mai 1771 (über Wetzlar)ʼʼ

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"Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas Arbeit|abarbeitet, ist immer ein Tor." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Den 20. Julius 1771ʼʼ

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"Ein leichter Sinn Ertragen|trägt alles!" – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 20. Oktober 1771ʼʼ

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"Guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkündet." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 29. Junius 1771ʼʼ

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"Ich brauche Wiegengesang, und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 13. Mai 1771ʼʼ

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"Ich könnte jetzt nicht zeichnen und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 10. Mai 1771ʼʼ

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"O was ist der Mensch, dass er über sich Klage|klagen darf! Ich will, lieber Freund, ich verspreche dirʼs, ich will mich bessern, will nicht mehr ein bisschen Übel, das uns das Schicksal vorlegt, wiederkäuen, wie ichʼs immer getan habe; ich will das Gegenwärtige genießen, und das Vergangenheit|Vergangene soll mir vergangen sein." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 4. Mai 1771ʼʼ

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"Und ich habe […] gefunden, dass Missverständnisse und Trägheit vielleicht mehr Irrungen in der Welt machen als List und Bosheit. Wenigstens sind die beiden letzteren gewiß seltener." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 4. Mai 1771ʼʼ

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"Ach, was ich weiß, kann jeder Wissen|wissen – mein Herz habe ich allein." – ʼʼDie Leiden des jungen Werther – Am 9. Mai 1772ʼʼ

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"Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken." – ʼʼBand II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Naturʼʼ

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"An der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre IIʼʼ

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"Aufmerksamkeit ist das Leben!" – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahreʼʼ

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"Bekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgültig ankündigen, haben oft die Wichtigkeit|wichtigsten Folgen." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahreʼʼ

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"Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen; das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Naturʼʼ

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"Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiß sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiß sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschütterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre Iʼʼ

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"Das Instrument sollte nur die Stimme begleiten, denn Melodien, Gänge und Läufe ohne Worte und Sinn scheinen mir Schmetterlingen oder schönen bunten Vögeln ähnlich zu sein, die in der Luft vor unsern Augen herumschweben, die wir allenfalls haschen und uns zueignen möchten, da sich der Gesang dagegen wie ein Genius gen Himmel hebt und das bessere Ich in uns ihn zu begleiten anreizt." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre 2. Buch [http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Romane/Wilhelm+Meisters+Lehrjahre/Zweites+Buch/Eilftes+Kapitel 11. Kapitel]ʼʼ

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"Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fürchten, wenn sie begriffen was fürchterlich ist; Aber jener ist unbequem und man muss ihn beiseite schaffen, diese ist nur verderblich, und das kann man abwarten." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahreʼʼ

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"Das Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir müssen es in seinen Manifestationen erraten." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archivʼʼ

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"Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!" – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahreʼʼ

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"Dem Reinheit|Reinen ist alles rein." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre IIIʼʼ (Bibelzitat aus [http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&bible=Luther&ref=Titus1%2C15 Titusbrief 1:15])

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"Den besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahreʼʼ

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"Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, dass er an die Stelle, wo das unaufgelöste Problem liegt, gern ein Phantasiebild hinfabelt, das er nicht loswerden kann." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Naturʼʼ

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"Der Edel|edle Mensch kann sich in Momenten Vernachlässigung|vernachlässigen, der vornehme nie." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre Vʼʼ

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"Der Italiener hat überhaupt ein tieferes Gefühl für die hohe Würde der Kunst als andere Nationen, jeder, der nur irgend etwas treibt, will Künstler, Meister und Professor heißen." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 7ʼʼ

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"Die Selbstliebe|Eigenliebe lässt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre IVʼʼ

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"Dulden wir keinen Juden unter uns; denn wie sollten wir ihm den Anteil an der höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre IIIʼʼ

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"Ehe wir nun weiterschreiten// Halte still und sieh dich um:// Denn geschwätzig sind die Zeiten// Und sie sind auch wieder stumm." – ʼʼ[http://books.google.com/books?hl=de&id=7tkFAAAAQAAJ&q=11

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"Ein einziges Glied, das in einer großen Kette brechen|bricht, vernichtet das Ganzes|Ganze." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre III, 12ʼʼ

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"Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archivʼʼ

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"Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören, wie alles hohe Gute, der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden, in steter Rücksicht auf das, was uns vom Vergangenen übrig und bekannt ist, gefördert werden." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archivʼʼ

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"Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv. http://www.zeno.org/nid/20004855604

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"Es kann doch kein Deutscher einen Schuh zuschnallen, der es nicht von einer fremden Nation gelernt hat." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahreʼʼ

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"Handeln ist leicht, denken schwer; nach dem Gedanken handeln unbequem." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahreʼʼ

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"Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Naturʼʼ

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" Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre I, Zweites Kapitel, Der Lilienstengelʼʼ

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"Musik im besten Sinne bedarf weniger der Neuheit, ja vielmehr je älter sie ist, je gewohnter man sie ist, desto mehr wirkt sie." – ʼʼBand II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Naturʼʼ

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"Muss denn alles schädlich sein, was Gefährlichkeit|gefährlich aussieht?" – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahreʼʼ

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"Niemand weiß, was er tut, wenn er recht handelt; aber des Unrechten sind wir uns immer bewußt." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre VII, Neuntes Kapitel (Lehrbrief), [http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=5&xid=882&kapitel=101&cHash=1&hilite=Unrechten%20bewu%c3%9ft

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gb_found gutenberg.spiegel.de]ʼʼ
"Sie werden die einfache, treue Rechtlichkeit deutscher Zustände nicht verschmähen, und mir verzeihen, wenn ich nach meiner Art und Denkweise, nach Herankommen und Stellung, kein anmutigeres Bild finde, als wie sie uns der deutsche Mittelstand in seinen reinen Häuslichkeiten sehen lässt." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre I,7ʼʼ

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"Sieht man ein Übel, so wirkt man unmittelbar darauf, d.h. man kuriert unmittelbar aufs Symptom los." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Naturʼʼ

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"So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre I,7ʼʼ

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"Spricht man ja mit sich selbst nicht immer, wie man Denken|denkt." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahreʼʼ

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"Und wenn ich dich lieb habe, was gehtʼs dich an?" – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre IV,9ʼʼ

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"Uns rührt die Erzählung jeder guten Tat, uns rührt das Anschauen jedes harmonischen Gegenstandes, wir fühlen dabei, dass wir nicht ganz in der Fremde sind, wir wähnen einer Heimat näher zu sein, nach der unser Bestes, Innerstes ungeduldig hinstrebt." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre VII,1ʼʼ

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"Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Naturʼʼ

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"Was ist denn Glauben? Die Erzählung einer Begebenheit für wahr halten, was kann mir das helfen? Ich muß mir ihre Wirkungen, ihre Folgen zueignen können. Dieser zueignende Glaube muss ein eigener, dem natürlichen Menschen ungewöhnlicher Zustand des Gemüts sein. […] So nahte meine Seele dem Menschgewordenen und am Kreuz Gestorbenen, und in dem Augenblick wusste ich, was Glauben war." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre VI – Bekenntnisse einer schönen Seeleʼʼ

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"Wenn man es genau betrachtet, so wird jede, auch nur die geringste Fähigkeit uns angeboren." – ʼʼWilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 3ʼʼ

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"Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahreʼʼ

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"Wer nie sein Brot|Brod mit Thränen as, // Wer nie die kummervollen Nächte // Auf seinem Bette weinend sas, // Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte." – ʼʼ Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. Band 1. 2. Buch, Dreyzehntes Capitel. S. 346, s:Wer_nie_sein_Brot_mit_Tr%C3%A4nen_a%C3%9F|Wer nie sein Brot mit Tränen aßʼʼ

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"Verschwiegenheit fordern, ist nicht das Mittel, sie zu erlangen." – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahre Iʼʼ

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"Was bin ich denn gegen das Weltall|All?" – ʼʼWilhelm Meisters Wanderjahreʼʼ

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"Das Benehmen|Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 5. Aus Ottiliens Tagebucheʼʼ

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"Das Männer über Frauen (a-m)|weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interesse, von dem sie nichts in der Welt abtrünnig macht, im äußern Gesellschaft|geselligen Verhältnis hingegen lassen sie sich gern und leicht durch den Männer|Mann bestimmen, der sie eben beschäftigt, und so durch Abweisen wie durch Empfänglichkeit, durch Beharren und Nachgiebigkeit führen sie eigentlich das Regiment, dem sich in der gesitteten Welt kein Mann zu entziehen wagt." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 7ʼʼ

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"Denn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben Glaube|glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften I, 12ʼʼ

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"Der Haß ist Partei|parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften I, 13ʼʼ

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"Der Sinnlichkeit|sinnliche Mensch Lachen|lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch anregt, sein inneres Behagen kommt zum Vorschein." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 4ʼʼ

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"Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 4. Aus Ottiliens Tagebucheʼʼ

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"Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen, und die Gesinnungen ändern sich gewiß in einem Lande, wo Elefanten und Tiger zu Hause sind." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, [http://www.zeno.org/nid/20004853679 7. (zeno.org)], Aus Ottiliens Tagebucheʼʼ

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"Glück|Glücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, Vernichtung|vernichtet ihn oder läßt ihn Gleichgültigkeit|gleichgültig." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 4ʼʼ

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"Jedes Übel soll an der Stelle Heilung|geheilt werden, wo es zum Schein|Vorschein kommt, und man bekümmert sich nicht um jenen Punkt, wo es eigentlich seinen Ursprung nimmt, woher es Wirkung|wirkt." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften I, 6ʼʼ

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"Man erziehe die Knaben zu Dienern und die Mädchen zu Mutter|Müttern, so wird es überall wohl stehen." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 7ʼʼ

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"Man muß nur Ein Wesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die übrigen alle Liebenswürdigkeit|liebenswürdig vor!" – ʼʼDie Wahlverwandtschaften I, 12ʼʼ

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"Männer sollten von Jugend auf Uniform tragen, weil sie sich gewöhnen müssen, zusammen zu handeln, sich unter ihresgleichen zu verlieren, in Masse zu gehorchen und ins Ganzes|Ganze zu arbeiten." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II,7ʼʼ

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"Niemand ist mehr Sklaverei|Sklave, als der sich für Freiheit (n-z)|frei hält, ohne es zu sein." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften, Hamburger Ausgabe, Bd. 6 (Romane und Novellen I), dtv Verlag, München, 1982, S. 397 (II,5), http://www.zeno.org/nid/20004855450

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"Sie hatte Weinen|geweint, und wenn weiche Personen dadurch meist an Anmut verlieren, so Gewinn|gewinnen diejenigen dadurch unendlich, die wir gewöhnlich als Stärke|stark und Fassung|gefaßt kennen." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften I, 11ʼʼ

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"Sich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen, wie es gegeben wird, ist Bildung." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 4ʼʼ

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"Und doch ist es in manchen Fall|Fällen [...] notwendig und Freundlichkeit|freundlich, lieber nichts zu schreiben, als nicht zu schreiben." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 1ʼʼ

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"Völlig fremde und gegeneinander Gleichgültigkeit|gleichgültige Menschen, wenn sie eine Zeitlang zusammenleben, kehren ihr Inneres wechselseitig heraus, und es muss eine gewisse Vertraulichkeit entstehen." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 13ʼʼ

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"Wie Schwere|schwer ist es, daß der Mensch recht abwäge, was man Opfer|aufopfern muß gegen das, was zu Gewinn|gewinnen ist, wie schwer, den Zweck zu wollen und die Mittel nicht zu verschmähen! Viele verwechseln gar die Mittel und den Zweck, erfreuen sich an jenen, ohne diesen im Auge zu behalten." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften I, 6ʼʼ

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"Wir blicken so gern in die Zukunft, weil wir das Ungefähre, was sich in ihr hin und her bewegt, durch stille Wunsch|Wünsche so gern zu unsern Gunsten heranleiten möchten." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 4ʼʼ

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"Wir sind nie entfernter von unsern Wunsch|Wünschen, als wenn wir uns einbilden, das Gewünschte zu besitzen." – ʼʼDie Wahlverwandtschaften II, 5. Aus Ottiliens Tagebucheʼʼ

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"Da ein Lexikon sowie ein Kompendium einer Erfahrungswissenschaft eigentlich nur eine Sammlung des kursierenden Wahren und Falschen ist, so wird man auch von dieser Gesellschaft nichts weiter erwarten." – ʼʼZur Farbenlehre, 6. Abteilung. Achtzehntes Jahrhundert [I]: Nachlese. Aus: Naturwissenschaftliche Schriften. Gedenkausgabe der Werke, Briefe und Gespräche. 28. August 1949. hg. von Ernst Beutler, Bd. 15, Zürich: Artemis, 1948 ff. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Naturwissenschaftliche+Schriften/Zur+Farbenlehre/Materialien+zur+Geschichte+der+Farbenlehre/6.+Abteilung.+Achtzehntes+Jahrhundert+%5BI%5D/Nachlese S. 635]ʼʼ

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"Das Auge ist das letzte, höchste Resultat des Lichtes auf den organischen Körper. Das Auge als ein Geschöpf des Lichtes, leistet alles, was das Licht selbst leisten kann." – ʼʼVorstudien zur Farbenlehre, "Das Auge"ʼʼ

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"Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äusseren entgegentrete." – ʼʼGoethes Naturwissenschaftliche Schriften (Kürschner) „Entwurf einer Farbenlehre“, Bd. 3, S. 88ʼʼ

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"Das Licht überliefert das Sichtbare dem Auge; das Auge überliefertʼs dem ganzen Menschen. Das Ohr ist stumm, der Mund ist taub; aber das Auge vernimmt und spricht. In ihm spiegelt sich von außen die Welt, von innen der Mensch. Die Totalität des Innern und Äußern wird durchs Auge vollendet." – ʼʼFarbenlehre, Stuttgart (Kohlhammer) 1950-55, Erstausgabe 1810ʼʼ

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"Der Wissenschaftler muss durch sein Handeln immer wieder kund tun, dass er zum humanen Teil der Menschheit gehört." – ʼʼZur Farbenlehreʼʼ

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"Die Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden." – ʼʼZur Farbenlehreʼʼ

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"Endlich ist noch bemerkenswert, dass wilde Nation|Nationen, ungebildete Mensch|Menschen, Kind|Kinder eine große Vorliebe für lebhafte Farbe|Farben empfinden, dass Tiere bei gewissen Farbe|Farben in Zorn geraten, dass Bildung|gebildete Menschen in Kleidung und sonstiger Umgebung die lebhaften Farbe|Farben vermeiden und sie durchgängig von sich zu entfernen suchen." – ʼʼFarbenlehre – 1. Abteilung, Anhang Pathologische Farbenʼʼ [http://www.wissen-im-netz.info/literatur/goethe/farbenlehre/1-i/09.htm Satz 135]

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"Wird einer strebenden Jugend die Geschichte eher lästig als erfreulich, weil sie gern von sich selbst eine neue, ja wohl gar eine Urwelt-Epoche beginnen möchte; so haben die in Bildung und Alter Fortschreitenden gar oft mit lebhaftem Danke zu erkennen, wie mannigfaltiges Gute, Brauchbare und Hülfreiche ihnen von den Vorfahren hinterlassen worden." Beginn der ʼʼGeschichte der Farbenlehre, Einleitungʼʼ

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"Es ist äußerst schwer, fremde Meinungen zu referieren, besonders wenn sie sich Nachbar|nachbarlich annähern, kreuzen und decken." – ʼʼGeschichte der Farbenlehre, Einleitungʼʼ

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"Jene unmittelbare Verwandtschaft des Lichtes und des Auges wird niemand leugnen, aber sich beide zugleich als eins und dasselbe zu denken, hat mehr Schwierigkeit." – ʼʼGoethes Naturwissenschaftliche Schriften (Kürschner), Farbenlehreʼʼ

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"Wenn Licht und Finsternis ihr im ganzen verschiedene Stimmungen geben, so werden schwarze und weiße Bilder, die zu gleicher Zeit ins Auge fallen, diejenigen Zustände nebeneinander bewirken, welche durch Licht und Finsternis in einer Folge hervorgebracht wurden." – ʼʼII. Schwarze und weiße Bilder zum Auge, Johann Wolfgang Goethe. Gedenkausgabe der Werke, Briefe und Gespräche. Band 1–24 und Erg.-Bände 1–3, Band 16, Zürich 1948 ff, S. 29-34., [http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Naturwissenschaftliche+Schriften/Zur+Farbenlehre/Zur+Farbenlehre.+Didaktischer+Teil/1.+Abteilung.+Physiologische+Farben/2.+Schwarze+und+wei%C3%9Fe+Bilder+zum+Auge www.zeno.org]ʼʼ

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"Alle Empiriker streben nach der Idee und können sie in der Mannigfaltigkeit nicht entdecken; alle Theoretiker suchen sie im Mannigfaltigen und können sie darinne nicht auffinden." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 803 bei Heckerʼʼ

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"Alles ist einfacher, als man denken kann, zugleich verschränkter, als zu begreifen ist." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 1209 bei Heckerʼʼ

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"Alles Lebendige bildet eine Atmosphäre um sich her." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 435 bei Heckerʼʼ

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"Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird!" – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 303 bei Heckerʼʼ

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"Anstatt meinen Worten zu widersprechen, sollten sie nach meinem Sinne handeln." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 114 bei Heckerʼʼ

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"Auch jetzt im Augenblick sollte jeder Gebildete Sternes Werke wieder zur Hand nehmen, damit auch das 19. Jahrhundert erführe, was wir ihrem schuldig sind, und einsähe, was wir ihm schuldig werden können." – ʼʼüber Laurence Sterne, Maximen und Reflexionen, 760ʼʼ

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"Aufrichtigkeit|Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nicht." – ʼʼAus Kunst und Alterthum, 4. Band, 2. Heft 1823, Nr. 184. Aus: Maximen und Reflexionen. hg. von Max Hecker. Weimar: Goethe-Gesellschaft, 1907. S. 33 {{GBS|7soOAAAAIAAJ|US|PA33}}ʼʼ

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"Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese los zu werden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse." ʼʼEinzelnheiten, Maximen und Reflexionenʼʼ, in ʼʼGoethe’s Werke – Vollständige Ausgabe letzter Handʼʼ, 1833.

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"Aus vielen Skizzen endlich ein Ganzes hervorzubringen, gelingt selbst den Besten nicht immer." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemandem begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken!" – ʼʼMaximen und Reflexionen, 5ʼʼ

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"Daher denn auch der Mathematiker seine Formelsprache so hoch steigert, uns, insofern es möglich, in der meßbaren und zählbaren Welt die unmeßbare mitzubegreifen. Nun erscheint ihm alles greifbar, faßlich und mechanisch, und er kommt in den Verdacht eines heimlichen Atheismus, indem er ja das Unmeßbarste, welches wir Gott nennen, zugleich mitzuerfassen glaubt und daher dessen besonderes oder vorzügliches Dasein aufzugeben scheint." – ʼʼMaximen und Reflexionen 1286ʼʼ

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"Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt." – ʼʼMaximen und Reflexionen, 495ʼʼ

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"Das erste und letzte, was vom Genie gefordert wird, ist Wahrheitsliebe." – ʼʼMaximen und Reflexionen, VII, Nr. 1ʼʼ

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"Das ist der Glück|glücklichste Mensch, der das Tod|Ende seines Lebens mit dem Geburt|Anfang in Verbindung setzen kann." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Aus Kunst und Altertum 1821ʼʼ

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"Das Naivität|Naive als natürlich ist mit dem Wirklichkeit|Wirklichen verschwistert. Das Wirkliche ohne sittlichen Bezug nennen wir gemein." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Das schädlichste Vorurteil ist, dass irgend eine Art Naturuntersuchung mit dem Bann belegt werden könne." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 1207 bei Heckerʼʼ

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"Den Stoff sieht jedermann vor sich, den Gehalt findet nur der, der etwas dazu zu tun hat, und die Form ist ein Geheimnis den Meisten." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 289 bei Heckerʼʼ

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"Der echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Der Hass ist ein aktives Missvergnügen, der Neid ein Passivität|passives; deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Der Mittelmäßigkeit|mittelmäßigste Roman ist immer noch besser als die mittelmäßigen Leser, ja der schlechteste partizipiert etwas von der Vortrefflichkeit des ganzen Genres." – ʼʼMaximen und Reflexionen 1406ʼʼ

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"Der Mystik|Mystizismus ist die Scholastik des Herzens, die Dialektik des Gefühls." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Der Roman ist eine subjektive Epos|Epopee, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden." – ʼʼMaximen und Reflexionen 133ʼʼ

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"Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Die Dunkelheit gewisser Maximen ist nur relativ: nicht alles ist dem Hörenden deutlich zu machen, was dem Ausübenden einleuchtet." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 1068 bei Heckerʼʼ

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"Die Form will so gut verdaut sein als der Stoff; ja, sie verdaut sich viel schwerer." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 1083 bei Heckerʼʼ

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"Die Geheimnisse der Pfad|Lebenspfade darf und kann man nicht offenbaren, es gibt Steine des Anstoßes, über die ein jeder Wandern|Wanderer stolpern muß. Der Poet aber deutet auf die Stelle hin." – ʼʼMaximen und Reflexionen 617ʼʼ

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"Die Mathematiker sind eine Art Franzosen: Redet man zu ihnen, so übersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsobald ganz etwas anderes." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Die Menge kann Tüchtigkeit|tüchtige Menschen nicht Entbehrung|entbehren, und die Tüchtigen sind ihnen jederzeit zur Last." – ʼʼMaximen und Reflexionen, 3ʼʼ

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"Die Menschen, da sie zum Notwendigen nicht hinreichen, bemühen sich ums Unnütze." – ʼʼMaximen und Reflektionenʼʼ

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"Die Menschen werden an sich und andern Irrsinn|irre, weil sie die Mittel als Zweck behandeln." – ʼʼMaximen und Reflexionen, I, Nr. 11ʼʼ

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"Die Weisheit ist nur in der Wahrheit." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Die Wissenschaften so gut als die Künste bestehen in einem überlieferbaren (realen), erlernbaren Teil und in einem unüberlieferbaren (idealen), unlernbaren Teil." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 1155 bei Heckerʼʼ

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"Die Wissenschaften zerstören sich auf doppelte Weise selbst: Durch die Breite, in die sie gehen, und durch die Tiefe, in die sie sich versenken." – ʼʼMaximen und Reflexionen, Nr. 1161 bei Heckerʼʼ

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"Die Freigebigkeit erwirbt einem jede Gunst, vorzüglich wenn sie von Demut begleitet wird." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Drei Klassen von Narren: Die Männer aus Hochmut, die Mädchen aus Liebe, die Männer über Frauen (a-m)|Frauen aus Eifersucht." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel." – ʼʼMaximen und Reflexionen. Aus »Kunst und Altertum«. [http://www.zeno.org/nid/2000485554X Fünften Bandes drittes Heft. 1826. zeno.org]

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"Ein lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wandern|Wanderschaft." – ʼʼMaximen und Reflexionen, 136ʼʼ

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"Ein Unterschied, der dem Verstand nichts gibt, ist kein Unterschied." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Eine solche Skizze braucht nicht im höchsten Grade ausgeführt und vollendet zu sein, wenn sie gut gesehen, gedacht und fertig ist, so ist sie für den Liebhaber oft reizender als ein größeres ausgeführtes Werk." – ʼʼMaximen und Reflexionen, 455ʼʼ

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"Es ist ganz einerlei, ob man das Wahrheit (a-m)|Wahre oder das Falschheit|Falsche sagt: Beidem wird Widerspruch|widersprochen." – ʼʼ Maximen und Reflexionen, 677ʼʼ

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"Es ist mir in den Wissenschaften gegangen wie einem, der früh aufsteht, in der Dämmerung die Morgenrot|Morgenröte, sodann aber die Sonne ungeduldig erwartet und doch, wie sie hervortritt, geblendet wird." – ʼʼMaximen und Reflexionen 372ʼʼ

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"Es ist mit den Jahren wie mit den sibyllinischen Buch|Büchern: Je mehr man ihrer verbrennt, desto teurer werden sie." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen." – ʼʼ"Maximen und Reflexionen"ʼʼ

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"In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muss sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Madame Roland, auf dem Blutgerüste, verlangte Schreibzeug, um die ganz besondern Gedanken aufzuschreiben, die ihr auf dem letzten Wege vorgeschwebt. Schade, dass man ihrʼs versagte; denn am Ende des Lebens gehen dem gefassten Geiste Gedanken auf, bisher undenkbare; sie sind wie selige Dämonen, die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen." – ʼʼMaximen und Reflektionen; Allgemeines, Ethisches, Literarisches; VII.; Nr. 395ʼʼ

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"Mit den Jahren steigern sich die Prüfungen." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Mystik deutet auf die Geheimnisse der Natur und Vernunft und sucht sie durch Wort und Bild zu lösen." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Nichts ist widerwärtiger als die Majorität: denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich accomodiren, aus Schwachen, die sich assimilieren, und der Masse, die nachtrollt, ohne nur im mindesten zu wissen was sie will." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt." – ʼʼMaximen und Reflexionen, 797ʼʼ

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"Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Vollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die Norm des Menschen." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Wenn ein deutscher Literator seine Nation vormals beherrschen wollte, so musste er ihr nur glauben machen, es sei einer da, der sie beherrschen wolle. Da waren sie gleich so verschüchtert, dass sie sich, von wem es auch wäre, gern beherrschen ließen." – ʼʼMaximen und Reflexionen, 324ʼʼ

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"Wer Fremdsprache|fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen." – ʼʼMaximen und Reflexionen; II.; Nr. 23, 91ʼʼ

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"Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch." – ʼʼMaximen und Reflexionenʼʼ

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"Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz allein die reinen Produktionen begünstigen kann." – ʼʼDichtung und Wahrheit III, 13ʼʼ

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"Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten vereinigen, gar leicht erzeugt wird, so wird es dagegen vom Tage verscheucht, der alles sondert und trennt, und so muss es auch durch jede wachsende Bildung vernichtet werden, wenn es nicht glücklich genug ist, sich zu dem Schönheit|Schönen zu flüchten und sich Innigkeit|innig mit ihm zu vereinigen, wodurch denn beide gleich unsterblich und unverwüstlich sind." – ʼʼDichtung und Wahrheit II, 6ʼʼ

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"Denis Diderot|Diderot war nahe genug mit uns verwandt, wie er denn in alledem, weshalb ihn die Franzosen tadeln, ein wahrer Deutscher ist." – ʼʼDichtung und Wahrheit III, 11ʼʼ

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"Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein." – ʼʼDichtung und Wahrheit II, 8ʼʼ

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"Fehlt es dem Protestantismus|protestantischen Kultus im ganzen an Fülle, so untersuche man das einzelne, und man wird finden, der Protestant hat zu wenig Sakramente, ja er hat nur eins, bei dem er sich tätig erweist, das Abendmahl: denn die Taufe sieht er nur an andern vollbringen, und es wird ihm nicht wohl dabei." – ʼʼDichtung und Wahrheit II, 7ʼʼ

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"Ich, der ich immer gehört hatte, auf die Ohrfeige eines Mädchens gehöre ein derber Kuss." – ʼʼDichtung und Wahrheit I, 2ʼʼ

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"In dem Abendmahle sollen die irdischen Lippen ein göttliches Wesen verkörpert empfangen und unter der Form irdischer Nahrung einer himmlischen teilhaftig werden." – ʼʼDichtung und Wahrheit II, 7ʼʼ

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"In einem wohleingerichteten Staate soll das Recht selbst nicht auf Unrecht|unrechte Weise geschehn." ʼʼDichtung und Wahrheit, III, 14ʼʼ

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"In einer Stadt wie Frankfurt am Main|Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lage, immer sich kreuzende Fremde deuten nach allen Weltgegenden hin und erwecken Reiselust." – ʼʼDichtung und Wahrheit IV, 18ʼʼ

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"Knaben, denen ja doch alles zum Scherze dienen muß, sich am Schall der Worte, am Fall der Silben ergötzen, und durch eine Art von parodistischem Mutwillen den tiefen Gehalt des edelsten Werks zerstören." – ʼʼDichtung und Wahrheit III, 11

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"Wollte man die Herrlichkeit des Frühlings und seiner Blüten nach dem wenigen Obst berechnen, das zuletzt noch von den Bäumen genommen wird, so würde man eine sehr unvollkommene Vorstellung jener lieblichen Jahreszeit haben." – ʼʼDichtung und Wahrheit, Früheres Vorwortʼʼ

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Meine übrigen angefangenen Naturstudien suchte ich fortzusetzen, und da man immer Zeit genug hat, wenn man sie gut anwenden will, so gelang mir mitunter das Doppelte und Dreifache. - ʼʼDichtung und Wahrheit. Erster und zweiter Teilʼʼ, Zehntes Buch. Zitiert nach Projekt Gutenberg-DE. [https://web.archive.org/web/20231028205130/https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/dichwah1/chap011.html Archiviert] [https://archive.ph/8gvdt vom] [https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/dichwah1/chap011.html Original] am 28.10.2023.

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"Denke ich an Neapel, ja gar nach Sizilien, so fällt es einem sowohl in der Erzählung als in Bildern auf, dass in diesen Paradiesen der Welt sich zugleich die Vulkan|vulkanische Hölle so gewaltsam auftut und seit Jahrtausenden die Wohnenden und Genießenden aufschreckt und irre macht." – ʼʼItalienische Reise I, 16. Februar 1787ʼʼ

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"Denn man verdient wenig Dank von den Menschen, wenn man ihr inneres Bedürfnis erhöhen, ihnen eine große Idee von ihnen selbst geben, ihnen das Herrliche eines wahren, edlen Daseins zum Gefühl bringen will." – ʼʼItalienische Reise I, 19. September 1786ʼʼ

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"Ich sitze jetzt im Rohre und kann vor Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen kommen." – ʼʼItalienische Reise III, 12. Oktober 1787ʼʼ

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"Meine Übung alle Dinge, wie sie sind, zu sehen und zu lesen, meine Treue das Auge Licht|licht sein zu lassen, meine völlige Entäußerung von aller Prätention, machen mich hier im stillen höchst glücklich." – ʼʼItalienische Reise, Brief an Charlotte aus Rom, am 7. November 1786ʼʼ

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"Nun ging mir eine neue Welt auf. Ich näherte mich den Gebirgen, die sich nach und nach entwickelten." – ʼʼüber die Alpen, Italienische Reise I, 7. September 1786ʼʼ

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"Nur durch geregelte Übung könnte man vorwärts kommen." – ʼʼItalienische Reiseʼʼ

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„Sonntag waren wir in Pompeji. – Es ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachwelt|Nachkommen so viel Freude gemacht hätte“ – ʼʼItalienische Reise. Zweiter Teil. Neapel. 13. März 1787. [http://www.zeno.org/nid/20004859707 zeno.org]ʼʼ

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"»Vedi Napoli e poi muori!« sagen sie hier. »Siehe Neapel und stirb!« Daß kein Neapolitaner von seiner Stadt weichen will, daß ihre Dichter von der Glückseligkeit der hiesigen Lage in gewaltigen Hyperbeln singen, ist ihnen nicht zu verdenken, und wenn auch noch ein paar Vesuve in der Nachbarschaft stünden." – ʼʼItalienische Reise. Zweiter Teil. Neapel. 3. März 1787. [http://www.zeno.org/nid/20004859707 zeno.org]ʼʼ

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"Aber auch kein stolzer Gebet als um Weisheit, denn diese haben die Götter ein für allemal den Menschen versagt. Klugheit teilen sie aus, dem Stier nach seinen Horn|Hörnern und der Katze nach ihren Klauen, sie haben alle Geschöpfe bewaffnet." – ʼʼ13. Januar 1779ʼʼ

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"Helmstedt selbst liegt ganz freundlich, der Sand ist dort, wo ein geringes Wasser fließt, durch Gärten und sonst anmutige Umgebung gebändigt. Wer nicht gerade den Begriff einer lebhaften deutschen Akademie mitbringt, der wird angenehm überrascht sein, in einer solchen Lage eine ältere, beschränkte Studienanstalt zu finden, wo auf dem Fundament eines frühern Klosterwesens Lehrstühle späterer Art gegründet worden, wo gute Pfründen einen behaglichen Sitz darbieten, wo alträumliche Gebäude einem anständigen Haushalt, bedeutenden Bibliotheken, ansehnlichen Kabinetten hinreichenden Platz gewähren und eine stille Tätigkeit desto emsiger schriftstellerisch wirken kann, als eine geringe Versammlung von Studierenden nicht jene Hast der Überlieferung fordert, die uns auf besuchten Akademien nur übertäubt." – ʼʼTag- und Jahreshefte 1805 http://www.zeno.org/nid/20004860012

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"Das gefährlichste aller Bücher in weltgeschichtlicher Hinsicht, wenn durchaus einmal von Gefährlichkeit die Rede sein sollte, ist doch wohl unstreitig die Bibel, weil wohl kein anderes Buch so viel Gutes und Böses im Menschengeschlecht zur Entwicklung gebracht hat." – ʼʼvom 10. November 1810ʼʼ

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"Alle Seelen und Formen von dem, was einst war und künftig sein wird, schweift in dem endlosen Raum ihres Aufenthaltes wolkenartig hin und her, und umgeben die Mutter|Mütter, und der Magier muss also in ihr Reich gehen, wenn er durch die Macht seiner Kunst über die Form eines Wesens Gewalt haben und ein früheres Geschöpf zu einem Scheinleben hervorrufen will." – ʼʼüber sein Werk Faust, zu Johann Peter Eckermann, 10. Januar 1830ʼʼ

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"Das Klassik|Classische nenne ich das Gesunde, und das Romantik|Romantische das Kranke." – ʼʼzu Eckermann, 2. April 1829, [http://www.zeno.org/nid/20004867424 zeno.org]ʼʼ

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"Das Gleichheit|Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns productiv macht." – ʼʼGespräch mit Johann Peter Eckermann, 28. März. 1827. Aus: Goethes Gespräche. hg. von Woldemar Freiherr von Biedermann, Band 1–10, Leipzig 1889–1896, Band 6, [http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Gespr%C3%A4che/%5BZu+den+Gespr%C3%A4chen%5D/1827 S. 67].ʼʼ

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"Das musikalische Talent kann sich wohl am frühesten zeigen, indem die Musik ganz etwas Angeborenes, Inneres ist, das von Außen keiner großen Nahrung und keiner aus dem Leben gezogenen Erfahrung bedarf." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 14. Februar 1831ʼʼ

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"Den anscheinenden Geringfügigkeiten des ʼʼWilhelm Meisterʼʼ liegt immer etwas Höheres zum Grunde, und es kommt bloß darauf an, dass man Augen, Weltkenntnis und Übersicht genug besitze, um im Kleinen das Größere wahrzunehmen. Andern mag das gezeichnete Leben als Leben genügen." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 25. Dezember 1825ʼʼ

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"Denn was ist eine Novelle anders als eine sich ereignete unerhörte Begebenheit. Dies ist der eigentliche Begriff, und so vieles, was in Deutschland unter dem Titel Novelle geht, ist gar keine Novelle, sondern bloß Erzählung oder was Sie sonst wollen." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 29. Januar 1827ʼʼ

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"die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer Recht, und die Fehler und Irrthümer sind immer des Menschen." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 13. Februar 1829 http://www.zeno.org/nid/20004867424, [http://books.google.de/books?id=8I7Ov79fqhAC&pg=PA68 books.google]

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"Ein deutscher Schriftsteller, ein deutscher Märtyrer! – Ja, mein Guter! Sie werden es nicht anders finden! Und ich selbst kann mich kaum noch beklagen, es ist allen andern nicht besser gegangen, den meisten sogar schlechter, und in England und Frankreich ganz wie bei uns." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 14. März 1830ʼʼ

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"Es wird aber in den Wissenschaften auch zugleich dasjenige als Eigentum angesehen, was man auf Akademien überliefert erhalten und gelernt hat. Kommt nun einer, der etwas Das Neue|Neues bringt, das mit unserm Glaube|Credo, das wir seit Jahren nachbeten und wiederum anderen überliefern, in Widerspruch steht und es wohl gar zu stürzen droht, so regt man alle Leidenschaften gegen ihn auf und sucht ihn auf alle Weise zu unterdrücken. Man sträubt sich dagegen, wie man nur kann; man tut, als höre man nicht, als verstände man nicht; man spricht darüber mit Geringschätzung, als wäre es gar nicht der Mühe wert, es nur anzusehen und zu untersuchen; und so kann eine neue Wahrheit (a-m)|Wahrheit lange warten, bis sie sich Bahn macht." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. in: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Band 36 "Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter". Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main, 1999. ISBN 3-618-60560-9. [http://gutenberg.spiegel.de/?id=12&xid=515&kapitel=242&cHash=3caa6cf7792 Tagebucheintrag 30.12.1823 auf gutenberg.de]ʼʼ

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"Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegel hat in den Berliner Jahrbüchern eine Rezension über Johann Georg Hamann|Hamann geschrieben, die ich in diesen Tagen lese und wieder lese und die ich sehr loben muss. Hegels Urteile als Kritiker sind immer gut gewesen." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 17. Februar 1829ʼʼ

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"Im Grunde aber sind wir alle kollektive Wesen, wir mögen uns stellen, wie wir wollen. Denn wie weniges haben und sind wir, das wir im reinsten Sinne unser Eigentum nennen! Wir müssen alle empfangen und lernen, sowohl von denen, die vor uns waren, als von denen, die mit uns sind. Selbst das größte Genie würde nicht weit kommen, wenn es alles seinem eigenen Inneres|Innern verdanken wollte. " – ʼʼ zu Johann Peter Eckermann 17. Februar 1832ʼʼ

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»In dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatte«, fuhr Goethe fort, »habe ich mich immer als Royalist behauptet. Die anderen habe ich schwatzen lassen, und ich habe getan, was ich für gut fand. Ich übersah meine Sache und wußte, wohin ich wollte.«" – ʼʼGoethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann, 25. Februar 1824. In: Goethes Gespräche mit J. P. Eckermann, Band 1. Hrsg. von Franz Deibel. Leipzig: Insel-Verlag, 1908. S. 118. {{IA|GoethesGespraecheMitJ.P.Eckermann1|n148}}ʼʼ

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"Käme er, man würde ihn zum zweiten Mal kreuzigen." – ʼʼüber einen zweiten Erlöser zu Johann Peter Eckermann, 12. März 1828ʼʼ

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"Man darf beide Dichter nicht miteinander vergleichen, ohne den einen durch den andern zu vernichten. Byron ist der brennende Dornbusch, der die heilige Zeder des Libanon in Asche legt. Das große Epos des Italieners hat seinen Ruhm durch Jahrhunderte behauptet, aber mit einer einzigen Zeile des Don Juan könnte man das ganze befreite Jerusalem vergiften." – ʼʼüber Torquato Tasso und George Gordon Byron|Lord Byron, zu Johann Peter Eckermann, 18. Mai 1824ʼʼ

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"Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Encyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 16. Dezember 1828 {{GBS|PvIFAAAAQAAJ|RA1-PA32}}

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"Man sagt von den Blättern eines Baum (Pflanze)|Baumes, daß deren kaum zwei vollkommen gleich befunden werden, und so möchten sich auch unter tausend Menschen kaum zwei finden, die in ihrer Gesinnungs- und Denkungsweise vollkommen harmoniren." – ʼʼzu Eckermann, 14. April 1824, [http://www.zeno.org/nid/20004867378 zeno.org]ʼʼ

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"Manche Geschöpfe sind ganz Dämon|dämonischer Art, in manchen sind Teile von ihm wirksam. […] Unter den Künstlern findet es sich mehr bei Musikern, weniger bei Malern. Bei Niccolò Paganini|Paganini zeigt es sich im hohen Grade, wodurch er denn auch so große Wirkungen hervorbringt." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 2. März 1831ʼʼ

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"So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mutter|Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat. Was zu atmen aufhört, geht als geistige Natur zu ihnen zurück, und sie bewahren es, bis es wieder Gelegenheit findet, in ein neues Dasein zu treten." – ʼʼüber sein Werk Faust, zu Johann Peter Eckermann, 10. Januar 1830ʼʼ

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"Sobald man in der Wissenschaft einer bestimmten beschränkten Konfession angehört, ist sogleich jede unbefangene treue Auffassung dahin. Der entschiedene Vulkanist wird immer nur durch die Brille des Vulkanisten sehen, so wie der Neptunist und der Bekenner der neuesten Hebungstheorie durch die seinige." – ʼʼzu Johann Peter Eckermann, 18. Mai 1824ʼʼ

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"Versuche es aber doch nur einer und bringe mit menschlichem Wollen und menschlichen Kräften etwas hervor, das den Schöpfungen, die den Namen w:Mozart|Mozart, w:Raffael|Rafael oder Shakespeare tragen, sich an die Seite setzen lasse." - ʼʼzu Eckermann, 11. März 1832, [http://www.zeno.org/nid/20004867459 zeno.org]ʼʼ

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"Wir wollen indeß," fügte Goethe lächelnd hinzu, "hoffen und erwarten, wie es etwa in einem Jahrhundert mit uns Deutschen aussieht, und ob wir es sodann dahin werden gebracht haben, nicht mehr abstracte Gelehrte und Philosophen, sondern Menschen zu sein." – ʼʼzu Eckermann, 12. März 1828, [http://www.zeno.org/nid/20004867416 zeno.org]ʼʼ

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"Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, daß man sich einander schon viel verziehen hat." - ʼʼan Dorothea von Knabenau, 14.10.1808ʼʼ

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"Alles Poesie|Poetische sollte Rhythmus|rhythmisch behandelt werden! Das ist meine Überzeugung, [...]" – ʼʼan Friedrich Schiller, 25. November 1797ʼʼ

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"[...] an den Novellen des Miguel de Cervantes|Cervantes [habe ich] einen wahren Schatz gefunden, sowohl der Unterhaltung als der Belehrung." – ʼʼan Friedrich Schiller, 17. Dezember 1795ʼʼ

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"Auch eine schädliche Wahrheit ist nützlich, weil sie nur Augenblicke schädlich sein kann und alsdann zu andern Wahrheiten führt, die immer nützlich und sehr nützlich werden müssen, und umgekehrt ist ein nützlicher Irrtum schädlich, weil er es nur augenblicklich sein kann und in andre Irrtümer verleitet, die immer schädlicher werden." – ʼʼan Charlotte von Stein, 8. Juni 1787ʼʼ

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"Auf dem Glück der Fabel beruht freilich alles, man ist wegen des Hauptaufwandes sicher, die meisten Leser und Zuschauer nehmen denn doch nichts weiter mit davon, und dem Dichter bleibt doch das ganze Verdienst einer lebendigen Ausführung." – ʼʼan Friedrich Schiller, 5. April 1797ʼʼ

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"Auf diesem beweglichen Erdball ist doch nur in der wahren Liebe, der Wohltätigkeit und den Wissenschaften die einzige Freude und Ruhe." – ʼʼan Charlotte von Stein, 6. Dezember 1781ʼʼ

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"Bei den Anstalten zu einem Feste vergisst man oft den Einladung|einzuladen, dem zu Ehren es angestellt wird." – ʼʼmit Friedrich Wilhelm Riemer, 26. April 1810ʼʼ

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"Da habe ich nun in meinem Leben viele Verse gemacht, darunter sind ein paar gute und viele mittelmäßige, da macht der Eyck ein solches Bild, das mehr wert ist als alles, was ich gemacht habe." – ʼʼmit W. Grimm, 20.9./6. Oktober 1815ʼʼ

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"Da ich ganz ohne Stolz bin, kann ich meiner innerlichen Überzeugung glauben, die mir sagt, daß ich einige Eigenschaften besitze, die zu einem Poeten erfordert werden und daß ich durch Fleiß einmal einer werden könnte. Ich habe von meinem zehnten Jahre angefangen, Verse zu schreiben, und habe geglaubt, sie seien gut. Jetzo in meinem siebzehnten sehe ich, dass sie schlecht sind, aber ich bin doch sieben Jahre älter und mache sie um sieben Jahre besser." – ʼʼan Cornelia Goethe, 11. Mai 1767ʼʼ

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"Das Epitomisieren eines poetischen Werks, das zuerst in eine große Weite und Breite angelegt war, bringt ein Schwanken zwischen Skizze und Ausführung hervor, das dem ganz befriedigenden Effekt durchaus schädlich ist." – ʼʼan Friedrich Schiller, 5. Juli 1802ʼʼ

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"Das Rauchen, sagt [Goethe], macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggang|Müßiggänger, für Menschen die Langeweile haben [..] Zum Rauchen gehört auch das Biertrinken, damit der erhitzte Gaumen wieder abgekühlt werde. [..] Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschen-Alter schon sehen, was diese Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Teutschland gemacht haben. [..] Aber es liegt auch im Rauchen eine arge Unhöflichkeit, eine impertinente Ungeselligkeit. Die Raucher verpesten die Luft weit und breit und ersticken jeden honneten Menschen, der nicht zu seiner Vertheidigung zu rauchen vermag." – ʼʼmündliche Äußerungen Goethes, die Karl Ludwig von Knebel etwa 1806 im Gespräch w:Heinrich Luden|Heinrich Luden mitteilte. Ludens Aufzeichnung davon wurde nach seinem Tod veröffentlicht in: Rückblicke in mein Leben. Aus dem Nachlasse von Heinrich Luden. Friedrich Luden, Jena 1847. S. 90 f. {{GBS|zZQ5AAAAMAAJ|PA90}}. Siehe auch w:Schmauchlümmel.

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"Daß die Verse den poetischen Sinn steigerten oder wohl gar hervorlockten." – ʼʼan Johann Peter Eckermann, 25. Oktober 1823ʼʼ

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"Denn der Fall kommt öfter vor, als man denkt, dass eine Nation Saft und Kraft aus einem Werke aussaugt und in ihr eigenes inneres Leben dergestalt aufnimmt, dass sie daran keine weitere Freude haben, sich daraus keine Nahrung weiter zueignen kann." – ʼʼan Thomas Carlyle, 15. Juni 1828ʼʼ

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"Denn ich halte davor, der Dichter soll seine Umrisse auf ein weitläufig gewobenes Zeug aufreißen, damit der Musiker|Musikus vollkommenen Raum habe, seine Stickerei mit großer Freiheit und mit starken oder feinen Fäden, wie es ihm gutdünkt, auszuführen. Der Operntext soll ein Karton sein, kein fertiges Bild." – ʼʼan Carl Friedrich Zelter, 19. Mai 1812ʼʼ

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"Denn was nicht gesellig gesungen werden kann, ist wirklich kein Gesang, wie ein Monolog kein Drama." – ʼʼan Carl Friedrich Zelter, 17. Mai 1815ʼʼ

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"Der Rezitation|rezitierende Schauspieler dagegen muss durch Übung nach und nach zu einer gewissen Einheit seiner selbst gelangen und sich ohne Wissen und eigentliches Wollen, soweit seine Natur verstattet, hervorbilden." – ʼʼan Carl Friedrich Zelter, 6. September 1827ʼʼ

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"Der Schauspieler, Musiker|Musikus, Maler, Dichter, ja der Gelehrter|Gelehrte selbst erscheinen mit ihren wunderlichen, halbideellen halbsinnlichen Wesen jener ganzen Masse der aus dem Reellen entsprungenen und an das Reelle gebundenen Weltmenschen wie eine Art von Narren, wo nicht gar wie Halbverbrecher, wie Menschen, die an einer levis notae macula laborieren." – ʼʼan Friedrich Heinrich Jacobi, 7. März 1808ʼʼ

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"... die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen man auch Das Gute|Gutes von ihnen reden soll." – ʼʼan Charlotte von Stein, 9. November 1778ʼʼ

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"Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben" – ʼʼGespräche mit Friedrich von Müller und Clemens Wenzeslaus Coudray, 17. Mai 1829

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"Die Erinnerung an Abwesende wird durch die Zeit nicht ausgelöscht, aber doch verdeckt." – ʼʼan Käthchen Schönkopf, 12.12.1769ʼʼ

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"Die Fratze des Parteigeists ist mir mehr zuwider als irgendeine andere Karikatur." – ʼʼan Friedrich Schiller, 17. Mai 1797ʼʼ

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"Die Hoffnung hilft uns leben." – ʼʼan Charlotte von Stein, 9. April 1782ʼʼ

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"Die Irrtum|Irrthümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen." – ʼʼim Gespräch über seine Farbenlehre am 10. Februar 1830 mit w:Friedrich Soret, http://www.zeno.org/nid/20004867432

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"Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens könnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Märchens darstellen, als wirkliche Tatsache würde die Welt es nimmermehr glauben." – ʼʼan F. v. Müller, August 1830ʼʼ

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"Dieses alles, was dem Erzählenden und der Erzählung angehört, habe ich hier unter dem Worte: Dichtung begriffen, um mich des Wahrheit|Wahren, dessen ich mir bewusst war, zu meinem Zweck bedienen zu können." – ʼʼan Carl Friedrich Zelter, 15. Februar 1830; über Goethes Werke, Dichtung und Wahrheitʼʼ

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"Ein Männer über Frauen (a-m)|Weib soll ihre Weiblichkeit nicht ausziehen wollen." – ʼʼan Charlotte von Stein, 21. September 1785ʼʼ

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"Ein weiser Mann sollte das Wort Narr nicht so oft gebrauchen, besonders da ihm selbst der Hochmut so lästig ist." – ʼʼan Christian Gottlob Voigt, 19 Dezember 1798ʼʼ

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"Es bleibt wahr: das Märchen von Christus ist Ursache, daß die Welt noch 10000 Jahre stehen kann und niemand recht zu Verstand kommt, weil es ebenso viel Kraft des Wissens, des Verstandes, des Begriffs braucht, um es zu verteidigen als es zu bestreiten." – ʼʼan Johann Gottfried Herder, 4. September 1788ʼʼ

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"Es ist immer Erbauung|erbaulich, sich zu überzeugen: dass im hohen Alter die verständige Vernunft, oder, wenn man will, der vernünftige Verstand sich als Stellvertreter der Sinne legitimieren darf." – ʼʼan Carl Friedrich Zelter, 16. Dezember 1829ʼʼ

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"Es ist keine Kleinigkeit, das, was man im zwanzigsten Jahre konzipiert hat, im 82. außer sich darzustellen und ein solches inneres lebendiges Knochengeripp mit Sehnen, Fleisch und Oberhaupt zu Kleidung|bekleiden, auch wohl dem fertig Hingestellten noch einige Mantelfalten umzuschlagen, damit alles zusammen ein offenbares Rätsel bleibe, die Menschen fort und fort ergötze und ihnen zu schaffen mache." – ʼʼan Carl Friedrich Zelter, 1. Juni 1831ʼʼ

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"Gar hübsch ists, auf seinem Pferde mit dem Mantelsäckchen wie auf einem Schiffe herumzukreuzen." – ʼʼan Charlotte von Stein, 2. Dezember 1777ʼʼ

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"Ich dachte mich selbst zu verlieren, und verliere nun einen Freund und in demselben die Hälfte meines Daseyns." - ʼʼan w:Carl Friedrich Zelter|Carl Friedrich Zelter, 1. Juni 1805, über seine Erkrankung und über Schillers Tod am 9. Mai 1805. In: Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter in den Jahren 1796 bis 1832, Erster Theil, die Jahre 1796 bis 1811, Hrsg. Friedrich Wilhelm Riemer, Verlag von Duncker und Humblot, Berlin 1833, S. 164, [https://books.google.de/books?id=LEMBAAAAQAAJ&pg=PA164&dq=%22Ich+dachte%22 Google Books]ʼʼ

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"Ihr macht schöne Verse ohne die Verskunst, ihr haltet passende Reden, ohne die Rhetorik studiert zu haben. Das geht wohl recht gut eine Zeitlang, aber zuletzt reicht es doch nicht aus." – ʼʼ F. v. Müller, 9. September 1827ʼʼ

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"In diesem Sinne mach ich aufmerksam auf einen Mann, der die große Epoche reinerer Menschenkenntnis, edler Duldung, zarter Liebe in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zuerst angeregt und verbreitet hat. An diesen Mann, dem ich so viel verdanke, werd ich oft erinnert, auch fällt er mir ein, wenn von ʼʼIrrtümernʼʼ und ʼʼWahrheitenʼʼ die Rede ist, die unter den Menschen hin- und widerschwanken." – ʼʼSchriften zur Literatur, „Lorenz Sterne“ [http://www.zeno.org/nid/2000485618X zeno.org/]

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"Jede Hoffnung ist eigentlich eine gute Tat." – ʼʼan Friedrich von Müllerʼʼ

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"Man muss nur immer sorgen, erregt zu werden, um gegen die Depression anzukämpfen. Das ist auch bei jetziger deprimierender Witterung der beste medizinische Rat." – ʼʼan Friedrich von Müller, 6. März 1828ʼʼ

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"Man sieht nur, was man weiß." Eigentlich: "Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht" – ʼʼan Friedrich von Müller, 24. April 1819ʼʼ (Vergl. auch "Was man weiß, sieht man erst!" – aus: Schriften zur Kunst, Propyläen, Einleitung, zitiert nach: Gedenkausgabe der Werke, Briefe und Gespräche, Zürich und Stuttgart 1948 ff, Bd. 13, S. 142)

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"Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu Rettung|retten." – ʼʼan Charlotte von Stein, 12. September 1780ʼʼ

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"Mir, der ich selten selbst geschrieben was ich zum Druck beförderte, und, weil ich diktirte, mich dazu verschiedener Hände bedienen mußte, war die konsequente Rechtschreibung immer ziemlich gleichgültig." – ʼʼim Gespräch mit w:Karl von Holtei|Karl von Holtei u.a. frühestens 1827. Karl von Holtei, Vierzig Jahre, Band 5, Breslau 1845/46. Seite 61ʼʼ {{GBS|_HIHAAAAQAAJ|PA61}}

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"Nun gedenke ich eine kleine Reise mit Geheimerath Wolf und August nach Helmstedt|Helmstädt zu machen, um da selbst den wunderlichen Doctor Beyreis zu besuchen. Er ist schon so alt, daß man sich eilen muß, um ihn und seine Besitzung noch zusammenzufinden. – ʼʼan Charlotte von Stein, Lauchstädt den 12. August 1805 http://www.zeno.org/nid/20004860659 19/5125.

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"Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt, Eisenbahnen, Post|Schnellposten, Dampfer|Dampfschiffe und alle mögliche Fazilitäten der Kommunikation sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbieten, zu überbilden und dadurch in der Mittelmäßigkeit zu verharren." – ʼʼan Carl Friedrich Zelter, 6. Juni 1825ʼʼ

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"Schreiben|Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben." – ʼʼan Cornelia Goethe, 7. Dezember 1765ʼʼ

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"Sein Jahrhundert kann man nicht Veränderung|verändern, aber man kann sich dagegenstellen und glückliche Wirkungen vorbereiten." – ʼʼan Friedrich Schiller, 21. Juli 1798ʼʼ

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"Sie haben mich die Vielseitigkeit des innern Menschen mit mehr Billigkeit anzuschauen gelehrt, Sie haben mir eine zweyte Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu seyn ich so gut als aufgehört hatte." - ʼʼan Friedrich Schiller, 6. Januar 1798. In: Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe in den Jahren 1794 bis 1805, Vierter Theil vom Jahre 1798, J. G. Cottaʼsche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1829, S. 11, [https://books.google.de/books?id=cMtWAAAAcAAJ&pg=PA11&dq=%22Sie+haben+mich%22 Google Books]ʼʼ

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"Sonst, der Mensch auf sich allein gestellt, suchte er Hilfe bei anderen: in Burgen, Schlössern, bei Freunden. Jetzt, in der öffentlichsten Kommunikation hilflos, und nur durch sein Inneres zu Trost|trösten und zu helfen." – ʼʼan Friedrich Wilhelm Riemer, 14. Mai 1808ʼʼ

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"Und der Parteigeist, der meistens Kollegen trennt, macht dem Friedfertigsten das Leben am sauersten und füllt die Lustörter der Wissenschaften mit Hader und Zank." – ʼʼAn G. A. Bürger, 20. Februar 1782ʼʼ

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"Was hilft all das Kreuzigen und Segen|Segnen der Liebe, wenn sie nicht tätig wird." – ʼʼan Charlotte von Stein, 9.-11. Dezember 1781ʼʼ

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"Wenn der Ritter seine Schönheit|Schöne nicht für die schönste und einzige hielte, würde er Drachen und Ungeheuer um ihretwillen bekämpfen?" – ʼʼAn K. F. v. Reinhard, 22. Juli 1810ʼʼ

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"Wir müssen einsehen lernen, daß wir dasjenige, was wir im Einfachsten geschaut und erkannt, im Zusammengesetzten supponiren und glauben müssen: denn das Einfache verbirgt sich im Mannigfaltigen, und da ists, wo bei mir der Glaube eintritt, der nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens ist." – ʼʼan Sulpiz Boisserée, 25. Februar 1832. Goethes Werke: Vollstandige Ausgabe letzter Hand, Band 55, Seite 89.ʼʼ <small>(Das Zitat findet sich oft umformuliert: "Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens". Es steht im Zusammenhang einer Diskussion der Farbenlehre.)</small>

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"Wohl erinnerte ich mich bey dieser Gelegenheit an den guten Organisten von Berka; denn dort war mir zuerst, bey vollkommener Gemüthsruhe und ohne äußere Zerstreuung, ein Begriff von Eurem Großmeister [ Johann Sebastian Bach ] geworden. Ich sprach mirʼs aus: als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sichʼs etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben, so bewegte sichʼs auch in meinem Innern, und es war mir, als wenn ich weder Ohren, am wenigsten Augen und weiter keine übrigen Sinne besäße noch brauchte." – ʼʼBrief an Carl Friedrich Zelter vom 18. Juli 1827 [http://books.google.de/books?id=2klDAAAAcAAJ&pg=PA337 books.google]

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"Macht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme." – ʼʼLetzte Worte, 22. März 1832ʼʼ

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"Mehr Licht!" – ʼʼLetzte Worte, 22. März 1832, In seiner Heimatstadt Frankfurt erzählt man sich, dass Goethe aber eigentlich sagen wollte: "Mer lischt [hier so schlescht] ( Man liegt [hier so schlecht])." Was von einem Hochdeutschen als "Mehr Licht. [Mir so schlecht]." gedeutet werden könnte.

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"Aber ich werde der Letzte nicht sein, den es bitter Reue|gereute, // Frauenrat befolget zu haben." – ʼʼReineke Fuchs 7. Gesang Vs 101ʼʼ

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"Aber vermag der Maler wohl auszudrücken: Ich liebe?" – ʼʼJohann Wolfgang von Goethe, Der neue Pausias und sein Blumenmädchenʼʼ

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"Ach, und in demselben Flusse schwimmst du nicht ein zweites Mal." – ʼʼDauer im Wechsel, nach Heraklitʼʼ

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"Als wenn ich auf den Maskenball käme // Und gleich die Maske|Larve vom Angesicht nähme." – ʼʼSprichwörtlich. Aus: Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 2, Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1827. commons:Image:De Goethe Werke LH 02 250.jpg|S. 250ʼʼ

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"Armut ist die größte Plage, Reichtum ist das höchste Gut." – ʼʼDer Schatzgräberʼʼ

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"Alle Schöpfung ist Werk der Natur. Von Jupiters Throne // Zuckt der allmächtige Strahl, nährt und erschüttert die Welt." – Vier Jahreszeiten – Herbstʼʼ

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"»Alles erkläret sich wohl,« so sagt mir ein Schüler, »aus jenen // Theorien, die uns weislich der Meister gelehrt.« // Habt ihr einmal das Kreuz

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Kreuz (Christentum)|Kreuz von Holze tüchtig gezimmert, // Passt ein lebendiger Leib freilich zur Strafe daran." – ʼʼVenezianische Epigramme, 79ʼʼ
"Alles Schöne der Alten ist bloß charakteristisch, und bloß aus dieser Eigentümlichkeit entsteht die Schönheit." – ʼʼSchriften zur Kunstʼʼ

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"Am jüngsten Tag, wenn die Posaunen schallen // Und alles aus ist mit dem Erdeleben, // Sind wir verpflichtet, Rechenschaft zu geben // Von jedem Wort, das unnütz uns entfallen." – ʼʼSonette XIII – Warnungʼʼ

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"Anstatt verständig zu belehren und ruhig einzuwirken, streut man willkürlich Samen und Unkraut zugleich nach allen Seiten, kein Mittelpunkt, auf den hingeschaut werde, ist mehr gegeben, jeder Einzelne tritt als Lehrer und Führer hervor und gibt seine vollkommene Torheit für ein vollendetes Ganzes|Ganze[!]." – ʼʼSchriften zur Literatur – Geistes-Epochen nach Hermanns neusten Mitteilungenʼʼ

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"Aristokratie|Aristokratisch gesinnt ist mancher Gelehrte, denn gleich istʼs, // Ob man auf Helm und Schild oder auf Meinungen ruht." – ʼʼXenien 174 – Der Widerstandʼʼ

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"Das freundliche Mannheim, das gleich und heiter gebaut ist." – ʼʼHermann und Dorotheaʼʼ

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"Das ist Italien das ich verließ. [...] deutsch|Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich. " – ʼʼ Venezianische Epigramme, 4. ʼʼ

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"Das reizt nicht mehr, und was nicht reizt, ist tot." – ʼʼTorquato Tasso, Aufzug II, Szene 1 / Prinzessinʼʼ

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"Das Studium der Rechtswissenschaft ist das herrlichste." – ʼʼThese 41 von Goethes Disputation, im lateinischen Original „Studium juris longe praestantissimum est“, 1771, zitiert nach Bodo Pieroth: ʼʼLiterarische Streifzüge durch die Geschichte der Juristenausbildung in Deutschlandʼʼ, in: Gilbert H. Gornig/Urs Kramer/Uwe Volkmann (Hrsg.): ʼʼStaat – Wirtschaft – Gemeinde. Festschrift für Werner Frotscher zum 70. Geburtstagʼʼ, Duncker & Humblot, Berlin 2007, Seite 795

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"Das wahre Glück ist die Genügsamkeit." – ʼʼStammt aus dem Gedicht "Adler und Taube", 3, 9-10ʼʼ

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"Das Wort Wunde|verwundet leichter, als es heilt." – ʼʼDie natürliche Tochter / Herzogʼʼ

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"Das Ziel meiner innigsten Sehnsucht, deren Qual mein ganzes Inneres erfüllte, war Italien, dessen Bild und Gleichnis mir viele Jahre vergebens vorschwebte, bis ich endlich durch kühnen Entschluß die wirkliche Gegenwart zu fassen mich erdreistete." – ʼʼKampagne in Frankreich 1792 – Zwischenredeʼʼ

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"Deine Größe, Berlin, pflegt jeder Fremde zu rühmen; führt der Weg ihn zu uns, stutzt er, so klein uns zu sehn." – ʼʼÜber Weimarʼʼ

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"Denn ein äußerlich Zerstreuung|Zerstreuen, // Das sich in sich selbst zerschellt, // Fordert inneres Erneuen, // Das den Sinn zusammenhält." – ʼʼInschriften, Denk- und Sendeblätter 5, Der Prinzessin Maria von Sachsen-Weimar und Eisenachʼʼ

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"Denn hat, wie in der Liebe geschieht, ein Männer|Mann sein Inneres aufgeschlossen und sich hingegeben, so ist das ein Geschenk, das er nicht zurücknehmen kann, und es würde unmöglich sein, ein ehemals geliebtes Wesen zu beschädigen oder ungeschützt zu lassen." – ʼʼBiographische Einzelnheiten – Zum Jahre 1804ʼʼ

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"Denn höher vermag sich // niemand zu heben, als wenn er Vergebung|vergibt." – ʼʼReineke Fuchs 12, 148fʼʼ

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"Denn welcher Klugheit|Kluge fänd im Vatikan // Nicht seinen Meister?" – ʼʼTorquato Tasso / Antonioʼʼ

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"Denn wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste." – ʼʼHermann und Dorothea, 4. Gesang, Euterpe. Mutter und Sohnʼʼ

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"Der Dichter soll uns seine Personen in ihren Handlungen darstellen, der Gesprächschreiber darf sich ja wohl kürzer fassen und sich und seinen Lesern durch eine allgemeine Schilderung geschwind über die Exposition weghelfen." – ʼʼDie guten Weiber / Sinklairʼʼ

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"Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, // ein das Letzte|letztes Glück und einen letzten Tag." – ʼʼSprüche in Reimen/ Epilog zum Trauerspiele Essex (18.10.1913) in: Nachgelassene Werke Bd. V, 1833, Seite 286ʼʼ

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"Der musikalische Komponist wird bei dem Enthusiasmus seiner melodischen Arbeiten den Generalbaß, der Dichter das Silbenmaß nicht vergessen." – ʼʼSchriften zur Kunst – Diderots Versuch über die Malereiʼʼ

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"Der Skizze|Skizzist spricht aber unmittelbar zum Geiste, besticht und entzückt dadurch jeden Unerfahrnen." – ʼʼDer Sammler und die Seinigenʼʼ

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"Der Stier zieht seinen Pflug ohne Widerstand; aber dem edeln Pferde, das du reiten willst, mußt du seine Gedanken ablernen, du mußt nichts Unkluges, nichts unklug von ihm verlangen." – ʼʼEgmont, IV. Aufzug – Der Culenburgische Palast / Egmontʼʼ

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"Der Tüchtige hilft sich, wie er Hilfe|helfen kann, // Und wenn zuletzt ihm Fehl zu Fehle schlägt, // Ergibt er sich dem Kreuz

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Kreuz im Sinn von Bürde|Kreuze, das er trägt." – ʼʼProlog zur Eröffnung des Berliner Theaters am 26. Mai 1821 / Muse des Dramasʼʼ
"Der Journalismus|Zeitungsschreiber selbst ist wirklich zu beklagen, // Gar öfters weiß er nichts, und oft darf er nichts sagen." – ʼʼMitschuldigen A II Sz 2 / Der Wirtʼʼ

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"Des echten Mannes wahre Feier ist die Tat." – ʼʼPandora / Prometheusʼʼ

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"Die Heilʼgen Drei Königʼ mit ihrem Stern, sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern." – ʼʼEpiphaniasfestʼʼ

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"Die ich rief, die Geister, / Werdʼ ich nun nicht los." – ʼʼs:Der Zauberlehrling|Der Zauberlehrlingʼʼ

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"Die jetzige Generation entdeckt immer, was die Alter|alte schon vergessen hat." – ʼʼÜberliefert von Friedrich Wilhelm Riemer (Mitteilungen über Goethe)ʼʼ

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"Die Geistesaugen haben mit den Augen des Leibes in stetem lebendigem Bunde zu wirken." – ʼʼSchriften zur Botanik und Wissenschaftslehre, dtv-Gesamtausgabe Bd. 39, S. 80ʼʼ

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"Die Menschen lieben die Dämmerung mehr als den hellen Tag, und eben in der Dämmerung erscheinen die Gespenster." – ʼʼGroß-Cophta A II Sz 4 / Marquiseʼʼ

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"Die menschliche Gestalt kann nicht bloß durch das Beschauen ihrer Oberfläche begriffen werden, man muss ihr Inneres entblößen, ihre Teile sondern, die Verbindungen derselben bemerken, die Verschiedenheiten kennen, sich von Wirkung und Gegenwirkung unterrichten, das Verborgene, Ruhende, das Fundament der Erscheinung sich einprägen, wenn man dasjenige wirklich schauen und nachahmen will, was sich als ein schönes, ungetrenntes Ganzes|Ganze[!] in lebendigen Wellen vor unserm Auge bewegt." – ʼʼSchriften zur Kunst. Einleitung in die Zeitschrift "Propyläen"ʼʼ

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"Die Pflicht sei tätig, wo die Liebe verstummt." – ʼʼStella, 5. Akt, Zweite Fassung / Stellaʼʼ

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"Die Fabel|Tierfabel gehört eigentlich dem Geiste, dem Gemüt, den sittlichen Kräften, indessen sie uns eine gewisse derbe Sinnlichkeit vorspiegelt. Den verschiedenen Charakteren, die sich im Tierreich aussprechen, borgt sie Intelligenz, die den Menschen auszeichnet, mit allen ihren Vorteilen: dem Bewußtsein, dem Entschluß, der Folge, und wir finden es wahrscheinlich, weil kein Tier aus seiner beschränkten, bestimmten Art herausgeht und deshalb immer zweckmäßig zu handeln scheint." – ʼʼSchriften zur Kunst – Skizzen zu Castis Fabelgedicht: Die redenden Tiereʼʼ

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"Diesem Amboss vergleichʼ ich das Land, den Hammer dem Herrscher, // Und dem Volke das Blech, das in der Mitte sich krümmt." – ʼʼVenezianische Epigramme, 14ʼʼ

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"Dummes Zeug kann man viel reden, // Kann es auch schreiben, // Wird weder Leib noch Seele töten, // Es wird alles beim alten bleiben. // Dummes aber, vors Auge gestellt, // Hat ein magisches Recht; // Weil es die Sinne gefesselt hält, // Bleibt der Geist ein Knecht." – ʼʼZahme Xenienʼʼ

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"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt." – ʼʼTorquato Tasso IV, 4ʼʼ

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"Ehre, Deutscher, Treue|treu und innig // Des Erinnerns werten Schatz, // Denn der Knabe spielte sinnig, // Friedrich Gottlieb Klopstock|Klopstock, einst auf diesem Platz." – ʼʼParabolisch – Schulpfortaʼʼ

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"Ein Franzose ist von Kopf bis auf die Füße eben ein Mensch wie ein Deutscher, das andere sind politische Konsiderationen, die vortrefflich sind und die niemand ungestraft einreißen soll." – ʼʼBrief des Pastorsʼʼ

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"Ein merkwürdiges Beispiel, wie die Nachwelt irgendeinem Vorfahren die Ehre zu rauben geneigt ist, sehen wir an den Bemühungen, die man sich gab, Christoph Colomb die Ehre der Entdeckung der neuen Welt zu entreißen. […] aber es gehörte dem doch zuletzt ein Mann dazu, der das alles zusammenfaßte, um Fabel und Nachricht, Wahn und Überlieferung in Wirklichkeit zu verwandeln." – ʼʼSchriften zur Natur- und Wissenschaftslehre – Erfinden und Entdeckenʼʼ

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"Eine Anwandlung, landschaftliche Skizzen zu zeichnen, wies ich nicht ab; bei Spaziergängen im Frühling, besonders nahe bei Jena, faßt ich irgend einen Gegenstand auf, der sich zum Bild qualifizieren wollte, und suchte ihn zu Hause alsdann zu Papier zu bringen. Gleichermaßen ward meine Einbildungskraft durch Erzählungen leicht erregt, so daß ich Gegenden, von denen im Gespräch die Rede war, alsobald zu entwerfen trachtete." – ʼʼTag und Jahreshefte 1810ʼʼ

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"Eine schlechte Wohnung macht brave Leute Verächtlichkeit|verächtlich." – ʼʼWas wir bringen / Vaterʼʼ

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"Eine Welt zwar bist du, o Rom, doch ohne die Liebe wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom." – ʼʼRömische Elegienʼʼ

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"Einem Roman, der eigentlich Romantik|romantisch geschrieben und auf Überraschung berechnet wäre, würde man einen schlechten Dienst erzeigen, wenn man seine Fabel auszöge." – ʼʼSchriften zur Literatur – Rezension von [Friedrich Bucholz]: Bekenntnisse einer schönen Seele, von ihr selbst geschrieben, Berlin 1806, in: Jenaische Allgemeine Literaturzeitung 16. Juli 1806.ʼʼ

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"Er war nunmehr der Länder satt // Wo man so viele Kreuz

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Kreuz (Christentum)|Kreuze hat // Und man für lauter Creuz und Christ|Krist // Ihn eben und sein Kreuz
"Ernstlich beschaue man den Misanthrop und frage sich, ob jemals ein Dichter sein Inneres vollkommener und liebenswürdiger dargestellt habe? Wir möchten gern Inhalt und Behandlung dieses Stückes tragisch nennen, einen solchen Eindruck hat es wenigstens jederzeit bei uns zurückgelassen, weil dasjenige vor Blick und Geist gebracht wird, was uns oft selbst zur Verzweiflung bringt und wie ihn aus der Welt jagen möchte." – ʼʼüber Molière, Schriften zur Literatur. Histoire de la Vie et les Ouvrages de Molière (Der Misanthrop])ʼʼ

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"Es bildet ein Talent sich in der Stille, ein Charakter in dem Strom der Welt." – ʼʼ"Torquato Tasso"ʼʼ

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"Es ist ein Glück für die Welt, dass die wenigen Menschen zu Beobachtung|Beobachtern geboren sind." – ʼʼBeiträge zu Johann Caspar Lavater|Lavaters Physiognomischen Fragmentenʼʼ

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"Felsen sollten nicht Felsen und Wüsten nicht Wüsten bleiben, // Drum stieg Amor herab, sieh, und es lebte die Welt." – ʼʼAntiker Form sich näherndʼʼ

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"Freiheit! Ein schönes Wort wer’s recht verstände." – Egmont, IV. Aufzug – Der Culenburgische Palast

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"Freilich istʼs auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist." – ʼʼBrief des Pastorsʼʼ

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"Gar geneigt wären wir daher, das Erdbeben als entbundene tellurische Elektrizität, die Vulkane als erregtes Elementarfeuer anzusehen und solche mit den barometrischen Erscheinungen in Verhältnis zu denken. Hiemit aber trifft die Erfahrung nicht überein." – ʼʼVersuch einer Witterungslehreʼʼ

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"Halb zog sie ihn, halb sank er hin." – ʼʼDer Fischerʼʼ

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"Halte das Bild der Würdigen fest! Wie leuchtende Sterne // Teilte sie aus die Natur durch den unendlichen Raum." – ʼʼAntiker Form sich näherndʼʼ

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"Handelt einer mit Honig, er leckt zuweilen die Finger." – ʼʼReineke Fuchs 8, 94ʼʼ

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"Hat eine bedeutende Ruine etwas Ehrwürdiges, ahnen, sehen wir in ihr den Konflikt eines würdigen Menschenwerks mit der stillmächtigen, aber auch alles nicht achtenden Zeit." – ʼʼSchriften zur Kunst – Von deutscher Baukunst 1823ʼʼ

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" Ich sagte dirʼs, du solltest diese Straße meiden." – ʼʼClavigo, Beginn des [http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Dramen/Clavigo/5.+Akt 5. Akts]ʼʼ

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"Ich Gesang|singe wie der Vogel singt, der in der Zweigen wohnet." – ʼʼ[http://de.wikisource.org/wiki/Der_S%C3%A4nger_(Goethe_1827) Der Sänger] Vers 29 f.ʼʼ

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"Ich habe daher in reiferen Jahren große Aufmerksamkeit gehegt, inwiefern andere mich wohl erkennen möchten, damit ich in und an ihnen, wie an so viel Spiegeln, über mich selbst und über mein Inneres deutlicher werden könnte." – ʼʼSchriften zur Natur- und Wissenschaftslehre – Bedeutende Fördernis durch ein einziges geistreiches Wortʼʼ

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"Im eignen Auge schaue mit Lust, // Was Plato von Anbeginn gewusst; // Denn das ist der Natur Gehalt, // Dass außen gilt, was innen galt." – ʼʼZahme Xenienʼʼ

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"In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, // Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben." – ʼʼNatur und Kunst (Sonett) [http://www.zeno.org/nid/20004846001 zeno.org]ʼʼ

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"In der Jugend ist ihm ein froher Gefährte der Leichtsinn, // Der die Gefahr ihm verbirgt und heilsam geschwinde die Spuren // Tilget des schmerzlichen Übels, sobald es nur irgend vorbeizog." – ʼʼHermann und Dorothea, 1. Gesang Vers 93f.ʼʼ

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"In diesem Sinne kann man solche Buch|Bücher wahrhaft erbaulich nennen, wie es der Roman, moralische Erzählung, Novelle und dergleichen nicht sein sollen: denn von ihnen als sittlichen Kunsterscheinungen verlangt man mit Recht eine innere Konsequenz, die, wir mögen durch noch so viel Labyrinthe durchgeführt werden, doch wieder hervortreten und das Ganze in sich selbst abschließen soll." – ʼʼSchriften zur Literatur – Der deutsche Gil Blasʼʼ

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"Indessen nehme ich für bekannt, dass eine Frauen|Frau herrscht und herrschen muss; daher, wenn ich ein Frauenzimmer kennen lerne, gebe ich nur darauf acht, wo sie herrscht; denn dass sie irgendwo herrsche, setze ich voraus." – ʼʼDie guten Weiber / Seytonʼʼ

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"Ist das Geschäft vollbracht, kommt Zeit zum Schmuck." – ʼʼElpenor / Evadneʼʼ

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"Ist denn die Wahrheit ein Zwiebel, von dem man die Häute nur abschält? // Was ihr hinein nicht gelegt, ziehet ihr nimmer heraus." – ʼʼXenien 56 – Analytikerʼʼ

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"Ja, mit dem besten Willen leisten wir // So wenig, weil uns tausend Willen kreuzen." – ʼʼNatürliche Tochter, 1. Akt, 5. Szene / König, Vers 415ʼʼ

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"Jede Gattung Menschen, die Uniform trägt, imponiert dem großen Haufen und weiß sich ihres Vorzugs meistens sehr gut zu bedienen." – ʼʼTheatralische Sendung III,1ʼʼ

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"Jedem redlichen Mühe|Bemühn // Sei Beharrlichkeit verliehn!" – ʼʼSprücheʼʼ

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"Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen gegeben." – ʼʼDie Vögel / Treufreundʼʼ

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"Jeglichen Schwärmer schlagt mir ans Kreuz im dreißigsten Jahre, // Kennt er nur einmal die Welt, wird der Betrogne der Schelm." – ʼʼVenezianische Epigramme, 52ʼʼ

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"Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?" – ʼʼMignonʼʼ

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"Kind, ich bedaure dich, du bist nicht mehr zu Rettung|retten, // Da du dein Elend Liebe|liebst; du klirrst mit deinen Ketten // Und überredest dich, es sei Musik." – ʼʼDie Laune des Verliebten, 1. Auftritt / Egleʼʼ

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"Knaben liebt ich wohl auch, doch lieber sind mir die Mädchen, // Hab ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch." – ʼʼVenezianische Epigramme – CXLIII.ʼʼ

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"Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder." – ʼʼNeugriechische Liebe-Skolien, 2ʼʼ

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"Leidend Lernen|lernt ich viel." – ʼʼStella, 4. Akt / Cäcilieʼʼ

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"Machtʼs einander nur nicht sauer, // Hier sind wir gleich, Baron und Bauer." – ʼʼGedichte 1827 – Sprichwörtlichʼʼ

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"Man Leben|lebt nur Einmal in der Welt, hat nur Einmal diese Kräfte, diese Aussichten, und wer sie nicht zum besten braucht, wer sich nicht so weit treibt als möglich, ist ein Tor." – ʼʼClavigo / Carlos, [http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Dramen/Clavigo/1.+Akt 1. Akt]ʼʼ

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"Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten überhaupt." – ʼʼÜber die Entstehung des Festspiels zu Ifflands Andenken, – Schriften zur Literatur – Weimar im Mai 1815, [http://books.google.com/books?hl=de&id=F2tEAAAAcAAJ Morgenblatt für gebildete Stände], 18. März 1816ʼʼ

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"Nennen wir nun William Shakespeare|Shakespeare einen der größten Dichter, so gestehen wir zugleich, dass nicht leicht jemand die Welt so gewahrte wie er, daß nicht leicht jemand, der sein inneres Anschauen aussprach, den Leser in höherm Grade mit in das Bewußtsein der Welt versetzt. Sie wird für uns völlig durchsichtig, wir finden uns auf einmal als Vertraute der Tugend und des Lasters, der Größe, der Kleinheit, des Adels, der Verworfenheit, und dieses alles, ja noch mehr, durch die einfachsten Mittel. Fragen wir aber nach diesen Mitteln, so scheint es, als arbeite er für unsre Augen, aber wir sind getäuscht: Shakespeares Werke sind nicht für die Augen des Leibes." – ʼʼSchriften zur Literatur – Shakespeare und kein Ende Iʼʼ

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"Nun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathematik gehüllt, damit doch ja niemand so leicht wage, sich diesem Heiligtum zu nähern." – ʼʼüber Isaac Newtons "Optik"ʼʼ

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"Nur diejenige Erzählung verdient Moral|moralisch genannt zu werden, die uns zeigt, dass der Mensch in sich eine Kraft habe, aus Überzeugung eines Bessern, selbst gegen seine Neigung zu handeln." – ʼʼUnterhaltungen deutscher Ausgewandertenʼʼ

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"Paulus von Tarsus|Paulus hat Dinge geschrieben, die die ganze christliche Kirche in corpore bis auf den heutigen Tag nicht versteht." – ʼʼBrief des Pastorsʼʼ

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"Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen..." – ʼʼReineke Fuchs 1.1.ʼʼ

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"Rasch schlägt der Puls des jugendlichen Lebens, // Rasch schießt der Pflanze Trieb zum schlanken Kiel, // Die Jugend freut sich nur des Vorwärtsstrebens, // Versucht sich weit umher, versucht sich viel. // Der Kräfte Spielen ist drum nicht vergebens, // So kennt sie bald sich Umfang, Maß und Ziel: // Der Most, der gärend sich vom Schaum geläutert, // Er wird zum Trank, der Geist und Sinn erheitert." – ʼʼWas wir bringen – Halle Sz. 3 / Lachesisʼʼ

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"Reden mag man noch so Griechisch, // Hörts ein Deutscher, der verstehts." – ʼʼ Paralipomena – Bruchstücke 154ʼʼ

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"Ringe, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit, // Beides gelang dir, doch nie glückte der gallische Sprung." – ʼʼTabulae Votivae 63 – Deutscher Geniusʼʼ

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"Schädliche Wahrheit, ich ziehe sie vor dem nützlichen Irrtum. // Wahrheit heilet den Schmerz, den sie vielleicht uns erregt." – ʼʼVier Jahreszeiten – Herbstʼʼ

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"Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind!" – ʼʼGesang der Geisterʼʼ

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"William Shakespeare|Shakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wir mögen sie nun beliebig Beere für Beere genießen, sie auspressen, keltern, als Most, als gegornen Wein kosten oder schlürfen, auf jede Weise sind wir erquickt." – ʼʼSchriften zur Literatur – Calderons Tochter der Luftʼʼ

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"So lern auch diese Zweige [Lorbeer] tragen, die // Das Schönheit|Schönste sind, was wir dir geben können. // Wem einmal würdig sie das Haupt berührt, // Dem schweben sie auf ewig um die Stirne." – ʼʼTasso A I Sz 3 / Prinzessin Vs 523f.ʼʼ

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"So wie in der Musik das richtige, genaue und reine Treffen jedes einzelnen Tones der Grund alles weiteren künstlerischen Vortrages ist, so ist auch in der Schauspielkunst der Grund aller höheren Rezitation und Deklamation die reine und vollständige Aussprache jedes einzelnen Worts." – ʼʼSchriften zur Literatur, Regeln für Schauspieler, §3 14,72f.ʼʼ

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"Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren." – ʼʼSpruch, Widerspruchʼʼ

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"Leider suchten alle nordischen Kirchenverzierer ihre Größe nur in der multiplizierten Kleinheit. Wenige verstanden diesen kleinlichen Formen unter sich ein Verhältnis zu geben; und dadurch wurden solche Ungeheuer wie der Dom zu Mailand, wo man einen ganzen Marmorberg mit ungeheuren Kosten versetzt und in die elendesten Formen gezwungen hat, ja noch täglich die armen Steine quält, um ein Werk fortzusetzen, das nie geendigt werden kann, indem der erfindungslose Unsinn, der es eingab, auch die Gewalt hatte, einen gleichsam unendlichen Plan zu bezeichnen." – ʼʼAus Goethes Brieftasche. 2. Dritte Wallfahrt nach Erwins Grabe im Juli 1775. [http://www.zeno.org/nid/20004855809 zeno.org]

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"Tod ist Trennung, Dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung wiederzusehen." – ʼʼ"Drei Oden"ʼʼ

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"Übers Niedertracht|Niederträchtige niemand sich beklage; denn es ist das Macht|Mächtige, was man dir auch sage." – ʼʼWanderers Gemütsruhe 1814-1815ʼʼ

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"Um es in der Aussprache zur Vollkommenheit zu bringen, soll der Anfänger alles sehr langsam, die Silben, und besonders die Endsilben, stark und deutlich aussprechen, damit die Silben, welche geschwind gesprochen werden müssen, nicht unverständlich werden." – ʼʼSchriften zur Literatur, Regeln für Schauspieler, § 14ʼʼ

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"Und bist du nicht willig, so brauchʼ ich Gewalt." – ʼʼs:Erlkönig|Der Erlkönigʼʼ

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"Und bringʼ, da hast du meinen Dank // Mich vor die Weiblein ohnʼ Gestank. // Mußt alle garstʼgen Worte lindern, // Aus Scheißkerl Schurken, aus Arsch mach Hintern, // Und gleichʼ das Alles so fortan, // Wie duʼs wohl ehmals schon getan." – ʼʼ1773 an :w:Friedrich Wilhelm Gotter bei Übersendung der zweiten, im Selbstverlag publizierten Fassung des „Götz von Berlichingen“. „Berliner Ausgabe“ 1960 ff. bei [http://www.zeno.org/nid/20004845676 zeno.org]; Goetheʼs Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 56, Cotta 1842, [https://books.google.de/books?id=l7VboYbEPxwC&pg=PA66 S. 66 books.google] mit der Antwort Gotters

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"Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, // Gab mir ein Gott, zu sagen wie ich leide." - ʼʼTorquato Tasso, V, 5 / Tasso. In: Goetheʼs Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand, Neunter Band, J. G. Cottaʼsche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1828, S. 244, [https://books.google.de/books?id=hq61AAAAIAAJ&pg=PA244&dq=%22Und+wenn+der+Mensch%22 Google Books]ʼʼ

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"Und wer des Knäuels zartes Ende hält, // Der schlingt sich wohl durchs Labyrinth der Welt." – ʼʼDie ersten Erzeugnisse der Stotternheimer Saline / Geognosieʼʼ

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"Und wie der Dichter eher ist als der Kritiker, so müssen wir auch vieles sehen, lesen und hören, ehe wir uns einfallen lassen wollen zu urteilen." – ʼʼTheatralische Sendung II,2ʼʼ

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"Von Verdienen|Verdiensten, die wir zu schätzen wissen, haben wir den Keim in uns." – ʼʼZum William Shakespeare|Shakespeares Tag, 14. Oktober 1771ʼʼ

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"Wäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie größer als Preußen." – ʼʼTag- und Jahreshefte, 1803ʼʼ

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"Wär nicht das Auge sonnenhaft, // die Sonne könnt es nie erblicken. // Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, // Wie könnt uns Göttliches entzücken?" – ʼʼZahme Xenienʼʼ

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"Was dem Auge dar sich stellet, // Sicher glauben wirʼs zu schaun; // Was dem Ohr sich zugesellet, // Gibt uns nicht ein gleich Vertraun; // Darum deine lieben Worte // Haben oft mir wohlgetan; // Doch ein Blick am rechten Orte, // Übrig lässt er keinen Wahn." – ʼʼGedicht Augʼ um Ohrʼʼ

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"Was ist unser höchstes Gesetz? Unser eigener Vorteil." – ʼʼDer Groß-Cophta / Graf Domherrʼʼ

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"Wen ergötzt nicht die Ansicht großer theatralischer Ballette?" – ʼʼZahnʼs Ornamente und Gemälde aus Pompeji, Herculanum und Stabiä. Goetheʼs Sämmtliche Werke, Band 4. Paris 1836. S. 618, 620 {{GBS|_e0ZAQAAMAAJ|PA620}}ʼʼ

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"Wenn ich bedenke, wie man wenig ist, // Und was man ist, das blieb man andern schuldig." – ʼʼTorquato Tassoʼʼ

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"Wer Waffen schmiedet, bereitet Krieg und muss davon der Zither Klang nicht erwarten." – ʼʼAchilleis / 1. Gesangʼʼ

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"Wie im Auge mit fliegenden Mücken, // So ists mit Sorgen ganz genau, // Wenn wir in die schöne Welt hinein blicken, // Da schwebt ein Spinnweben-Grau." – ʼʼZahme Xenien VIʼʼ

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"Wie über die Menschen, so auch über die Denkmal|Denkmäler lässt sich die Zeit ihr Recht nicht nehmen." – ʼʼs:Die_Wahlverwandschaften/Zweiter_Teil

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Zweites_Kapitel|Die Wahlverwandschaften II, 2ʼʼ
"Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!" – ʼʼErinnerungʼʼ

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"Wir heißen euch Hoffnung|hoffen." – ʼʼSymbolumʼʼ

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"Wo ist einer, der sich quälet // Mit der Last, die wir getragen? // Wenn es an Gestalten fehlet, // Ist ein Kreuz

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Kreuz (Christentum)|Kreuz geschwind geschlagen. // Pfaffenhelden singen sie, // Frauen wohl empfohlen, // Oberleder bringen sie, // Aber keine Sohlen." – ʼʼAuf den Kaufʼʼ
"Wo die Geselligkeit Unterhaltung findet, ist sie zu Hause." – ʼʼTag- und Jahreshefte, 1802ʼʼ

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"Worte sind des Dichters Waffen." – ʼʼDeutscher Parnassʼʼ

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"Zerronnen // Wie gewonnen." – ʼʼReineke Fuchs 1, 160fʼʼ

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"Zwischen der Wieg und dem Sarg wir schwanken und schweben // Auf dem großen Kanal sorglos durchs Leben dahin." – ʼʼVenezianische Epigramme 8ʼʼ

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Johann Wolfgang von Goethe wurde in Frankfurt am Main, Deutschland, geboren.

Bilder zum Thema Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe Bild 1
Order Book 18014 Farina
Johann Wolfgang von Goethe Bild 2
v. 1-4. Gedichte.- v. 5. Westöstlicher Divan.- v. 7. Jugenddramen Farcen und Satiren.- v. 8. Singspiele.- v. 9. Zeitdramen; delegenheitseichtungen.- v. 10. Götz von Belingen.- v. 11. Dramen in Prosa.- v. 12. Iphigenie, Die Natürliche Tochter.- v. 13-14. Faust.- v. 15 Dramatische Fragmente und Übersetzungen.- V. 16 Werthers Leiden: Kleinere Erzählunden.- v. 17-18 Wilhelm Meisters Lehrjahre.- v. 19-20. Wilhelm Meisters Wanderjahre.- V. 21. Die Wahlverwandtschaften.- v. 22-25. Dichtung und Wahrheit.- v. 26-27. Italienische Reise.- V. 28. Kampagne in Frankreich: Belagerung von Mainz.- v. 29. Reise in die Schweiz, 1797 Am Thein, Main und Neckar 1814-15.- v. 30. Annalen.- V. 31-32. Cellini.- V. 33-35. Schriften zur Knust.- V. 36-38. Schriften zur Literature.- V. 39-20. Schriften zur Naturwissenschaft.- [vol. 41] Register, von Eduard von der Hellen
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Albert Bielschowsky: Goethe – Sein Leben und seine Werke, München 1904 (Titelseite)
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Entry in the Amicorum album of Antonie Brentano by Johann Wolfgang von Goethe.
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Benjamin Zix, Réclame pour l'Hôtel de l'Esprit, eau-forte, vers 1790 Cette gravure publicitaire montre l'hôtel de l'Esprit, première résidence de Goethe à Strasbourg. Le bâtiment était situé sur l'actuel quai Saint-Thomas Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg Présenté dans le cadre de l'exposition Goethe à Strasbourg, l'éveil d'un génie
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Bilder2 zu Goethes Römischen Carneval Radierungen von Georg Melchior Kraus nach Georg Schütz zu Goethes 1789 erschienem Buch. Goethe nahm beobachtend und den "entschiedenen Verlauf" dieses "Nationalerzeugnisses" darstellend im Februar 1788 am Römischen Carneval teil.

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For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Scherl Bilderdienst Goethefeier der Akademie der Künste, Thomas Mann am Vortragspult. In der ersten reihe ganz links: Heinrich Mann und Ludwig Fulda [Berlin 1932] Atlantic Photo GmbH 8311-32 Zentralbild Goethefeier der Akademie der Künste Berlin 1932 Am Vortragspult der Schriftsteller Thomas Mann, in der ersten Reihe ganz links: die Schriftsteller Heinrich Mann und Ludwig Fulda. 8311-32
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The gravesite of the Goethe family is located in the Old Cemetery in Weimar at the cemetery wall. Only Wolfgang Goethe himself is buried next to Schiller in the princely tomb in the same cemetery.
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The park on the Ilm was designed in the 18th century with the participation of Goethe. Since then it has hardly been changed, which is why it is one of the best preserved parks of Classicism and Romanticism. The park is the largest landscape park in Weimar. Among other things, the Roman House and Goethe's garden house are located here. On the edge of the park is also the Haus am Horn, which was built by the Bauhaus school as an experimental house.
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The old castle Dornburg
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Ehemalige Rats-Apotheke (Clausthal), Infotafel Besuch Johann Wolfgang von Goethe
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Dekret Napoleons vom 12. Oktober 1808 über die Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion für Goethe, Wieland, Starke und Vogel; Starke: médicina major (möglicherweise Starke der Ältere); Georg Wilhelm Vogel, 1743-1813, Bürgermeister in Jena
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Zeichnung: die drei Enkelkinder Goethes im Junozimmer des Goethehauses. Walther am Streicher-Flügel sitzend, Wolfgang rechts neben ihm stehend und die jüngere Schwester Alma rechts im Hintergrund hinter dem runden Tisch spielend (nur Oberkörper sichtbar). Im Bild datiert "Weimar d[en] 11. Dec[ember] 1836." und signiert: "v. Arnswald fec[it] n[ach] d[er] Natur." (d. i. Bernhard von Arnswald (1807-1877))
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Expeditus Schmidt: Faust. Goethes Menschheitsdichtung (1923), Einbanddeckel
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Fassflug in Auerbachs Keller im Rahmen der Rockoper Faust, 2015.
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The sculptor and Villa Massimo Prize winner (1930) Emil Rasmus Jensen (Q1336707) (1888-1967) at work in his studio in the Ohlendorff House in Hamburg, which was destroyed in a bomb attack in 1943. The artist stands behind the sculpture 'Die Quelle' (The Source) which depicts Goethe, Beethoven, and Michelangelo over a reclining female nude. On the recommendation of the director of the Hamburger Kunsthalle, Prof. Gustav Pauli, he received a scholarship from the Hamburg state and worked there from 1932 wall to wall with the artists of the 'Hamburg Secession'. His artist colleague Martin Irwahn rescued him in 1943 after the bombing ('Operation Gomorrah') from the bunker of the burning Ohlendorff house.
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Frankfurt on the Main: Goethe-Haus as seen at the Grosser Hirschgraben
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Frankfurt on the Main: Application for admittance as an advocate by Johann Wolfgang Goethe
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Ex-libris Vlastimil Blazek
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A reading of Johann Wolfgang von Goethe's poem "Freisinn"
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Gedenktafel zur Erinnerung an den Besuch des deutschen Dichters Johann Wolfgang Goethe und den italienischen Botaniker Roberto des Visiani im Botanischen Garten Padua.
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Gedenktafel am Geburtshaus (Goethehaus) des deutschen Dichters Johann Wolfgang Goethe in Frankfurt am Main.
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Kästchen mit 15 Gesteinsproben (Johann Wolfgang von Goethe) Tyrolean State Museum    Native name Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Parent institution Tiroler Landesmuseum  Location Innsbruck, Austria Coordinates 47° 16′ 02.38″ N, 11° 23′ 51.84″ E   Established 15 May 1845  Website www.tiroler-landesmuseen.at Authority file : Q2436253 GND: 1007035-7 institution QS:P195,Q2436253
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Memortabulo pri Goethe kiam li gastis ĉe la familio Arnoldi en Elgersburg
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Johann Wolfgang von Goethe; Brief von Schreiberhand mit eigenhändiger Empfehlungsformel und Unterschrift, Jena, 20. September 1820 Brief an Sophie Caroline von Hopfgarten: "Bey dem besten Willen ist es mir heut unmöglich zu Tafel aufzuwaten, weshalb mich geneigtest zu entschuldigen bitte; später hoffe ich es selbst zu thun. Es ist wirklich bedauernswerth, daß meine Leiden durch solche Entbehrungen noch geschärft werden. Erhalten Sie mir ein günstiges Andenken ..."
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Schreibzeug Goethes
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Goethe dipinto da it:Heinrich Meyer nel 1794
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Aufnahme Goethes in den Orden der verrückten Hofräthe
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Kuchenschaufel mit Goethe- und Schiller-Denkmal
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Gedruckte Todesanzeige, erste (unkorrigierte und verworfene) Fassung, vom 23. März 1832, im Namen seiner Schwiegertochter Ottilie von Goethe und ihrer drei Kinder Walter, Wolf und Alma. Weimar, 23. III. 1832. Blattgröße: 10 x 15 cm; auch in der Zeitung gedruckte Fassung mit Todesursache nach kurzem Krankseyn, am Stickfluß in Folge eines zurückgeworfenen Katharrhalfiebers, spätere, als Einzeldruck versandte Fassung: in Folge nervös gewordenen Katharrhalfiebers
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Wiederfinden. In: Morgenblatt für gebildete Leser. Stuttgart und Tübingen: Cotta. Nr. 207, S. 825
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This drawing is 1 of 16 prints from an art portfolio entitled "Kunstmappe Geburtsstadt Goethe's Frankfurt A.M." by Edmund Kuth. Johann Wolfgang von Goethe was born in the house on Großer Hirschgraben and grew up there. This is where the poet spent his childhood and most of his youth until he accepted an invitation to Weimar in 1775. The Goethe House is now a writer's house museum in the Innenstadt district of Frankfurt am Main, Germany. Decorated with period furniture and paintings, it provides an authentic environment in which Goethe spent his youth. It is also the place where Goethe wrote his famous works Götz von Berlichingen, Faust and The Sorrows of Young Werther.
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Sekretär im Goethehaus Volpertshausen
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Ballsaal im Goethehaus Hüttenberg-Volpertshausen
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keine Bildbeschreibung
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Goethe's life mask from October 13, 1807, taken by Carl Gottlieb Weisser (1779-1815), in the possession of the University of Edinburgh since 1918
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Goethes Schreibtisch
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Goethes Werke. Briefe in die Schweiz, Seite 52
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Goethes Werke. Briefe in die Schweiz, Seite 53
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Goethes Werke: Schriften zu Kunst, Literatur und Naturwissenschaft, herausgegeben von Richard Müller-Freienfels, Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag GmbH, Berlin 1927
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Goethe's notebook from the time he studied Judaeo-German in 1760, with a few words and the Hebrew alphabet all written by himself.
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Goethezimmer im Weimarer Stadtschloss, von der Großherzogin Maria Pawlowna 1839 in Auftrag gegeben. Erste Entwürfe von Karl Friedrich Schinkel, Bildprogramm von Bernhard von Neher.
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Life mask of Johann Wolfgang von Goethe with hair, ears and neck added, made out of plaster by sculptor Carl Gottlieb Weisser in 1807
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Graffitti de Goethe sur la plateforme de la cathédrale (1770) Moulage en plâtre Musée historique de Strasbourg Présenté dans le cadre de l'exposition Goethe à Strasbourg, l'éveil d'un génie

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Fakten über Johann Wolfgang von Goethe

  • Wodurch ist Johann Wolfgang von Goethe bekannt?

    Johann Wolfgang von Goethe war ein 🙋‍♂️ deutscher Dichter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Weimarer Staatsmann

  • Wie alt wurde Johann Wolfgang von Goethe?

    Johann Wolfgang von Goethe erreichte ein Alter von ⌛ 82 Jahren.

  • Wann hat Johann Wolfgang von Goethe Geburtstag?

    Johann Wolfgang von Goethe wurde an einem Donnerstag am ⭐ 28. August 1749 geboren.

  • Wo wurde Johann Wolfgang von Goethe geboren?

    Johann Wolfgang von Goethe wurde in 🚩 Frankfurt am Main, Deutschland, geboren.

  • Wer sind die Eltern von Johann Wolfgang von Goethe?

    Die Eltern von Johann Wolfgang von Goethe heißen Johann Caspar Goethe und Catharina Elisabeth Goethe.

  • War Johann Wolfgang von Goethe verheiratet oder hatte er eine Partnerin?

    Ja, Johann Wolfgang von Goethe war verheiratet. Als Ehepartner ist Christiane von Goethe bekannt.

  • Hatte Johann Wolfgang von Goethe Kinder?

    Ja, Johann Wolfgang von Goethe war Vater von insgesamt 5 Kindern. Die Namen der Kinder lauten u. a. August von Goethe (* 1789).

  • In welchem Sternzeichen wurde Johann Wolfgang von Goethe geboren?

    Johann Wolfgang von Goethe wurde im westlichen Sternzeichen Jungfrau geboren.

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