Jack London war Vater von 2 Kindern: Joan London (* 1901), Bess London (* 1902).
Jack London war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Fotograf, der am 12. Januar 1876 in San Francisco, Kalifornien geboren wurde und am 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien verstarb. Bekannt wurde er vor allem durch seine Abenteuerromane wie "Ruf der Wildnis", "Wolfsblut" und "Der Seewolf", die später auch verfilmt wurden. Auch sein autobiografisch geprägter Roman "Martin Eden" trug zu seinem Ruhm bei. Seine Werke spiegeln seine Kenntnisse über den arktischen Norden Nordamerikas zur Zeit des Goldrausches, Kalifornien und die Seefahrt auf dem Pazifik wider. London bekannte sich in seinen politischen Essays offen zum Sozialismus, geprägt durch seine schwierige Kindheit. Als Journalist dokumentierte er Lebensumstände und Krisen, wobei er etwa 12.000 Fotografien anfertigte. Bis kurz vor seinem Tod war er Mitglied der Socialist Party und kandidierte 1901 erfolglos als Bürgermeister von Oakland. Seine Werke wurden international erfolgreich und in viele Sprachen übersetzt. Zu Lebzeiten war London einer der erfolgreichsten Autoren weltweit. London musste schon als Kind zum Familieneinkommen beitragen. Er verließ mit 13 Jahren die High School und arbeitete in einer Konservenfabrik. Trotz der harten Arbeit las er viel, gefördert durch die Bibliothekarin Ina Coolbrith. Mit 15 wurde er Austernpirat, später half er der Fischereipolizei. Er reiste als Robbenjäger nach Japan und schrieb nach seiner Rückkehr einen preisgekrönten Bericht darüber. London schloss sich einem Protestzug der Arbeitslosen an, wurde verhaftet und schlug sich als Hobo durch. Er studierte kurzzeitig an der Universität von Berkeley, brach das Studium aber ab. Er arbeitete als Kohleschaufel und engagierte sich für die Rechte der Armen. Nachrichten von Goldfunden am Klondike River erreichten London, und er reiste 1897 mit seinem Schwager nach Alaska. Dort steckte er einen Claim ab, erkrankte aber an Skorbut und musste das Vorhaben abbrechen. Nach seiner Rückkehr nach Kalifornien versuchte er erneut, als Schriftsteller Fuß zu fassen. Nach vielen Absagen konnte er schließlich seinen ersten Band Kurzgeschichten veröffentlichen. Seine Geschichten über das Leben im arktischen Winter waren ein großer Erfolg. London schaffte 1900 mit der Erzählung "Eine Odyssee des Nordens" den Durchbruch als Schriftsteller. Er verdiente gut und schrieb fortan täglich 1000 Wörter. Im Sommer 1902 lebte London als Undercover-Reporter im Londoner Eastend, um die Lebensbedingungen der Armen zu dokumentieren. Sein Buch "Menschen am Abgrund" hatte jedoch nur mäßigen Erfolg. 1903 gelang ihm mit "Ruf der Wildnis" der Durchbruch. Anfang 1904 reiste London als Kriegsberichterstatter nach Korea, konnte aber nicht bis zu den Kampfgebieten vordringen. Er wurde verhaftet, aber dank der Vermittlung von Präsident Roosevelt freigelassen. Durch seine erfolgreichen Veröffentlichungen wurde London wohlhabend und ließ sich die Yacht Snark bauen. Mit ihr unternahm er eine Weltreise, die ihn unter anderem nach Hawaii, zu den Marquesas-Inseln und nach Samoa führte. Auf der Salomon-Insel wurde die Reise wegen einer Krankheit abgebrochen. Nach seiner Rückkehr nach Kalifornien widmete sich London dem Ausbau seiner Ranch, der Beauty Ranch. Er wollte ein naturnahes Leben führen und betrieb Landwirtschaft im großen Stil. London baute das Wolfshaus, ein großes Anwesen, das jedoch kurz vor dem Einzug abbrannte. Er unternahm weitere Reisen, unter anderem mit einem Planwagen durch Kalifornien und Oregon. 1913 war ein schwieriges Jahr für London, er wurde operiert und seine Nieren waren in schlechtem Zustand. Er versuchte, mit Filmen zusätzliche Einnahmen zu erzielen, jedoch ohne großen Erfolg. In seinem autobiografischen Roman "John Barleycorn" thematisierte er seine Alkoholkrankheit. London war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe mit Elizabeth Maddern scheiterte. 1905 heiratete er Charmian Kittredge, mit der er bis zu seinem Tod zusammenblieb. Jack London starb im Alter von vierzig Jahren auf seiner Farm. Die Ursache seines frühen Todes ist ungeklärt.
Page de titre de l'ouvrage White Fang (Croc-Blanc) de Jack London, traduit en français par Paul Gruyer et Louis Postif aux éditions G. Crès et cie, 1923
Dorset Street, SpitalfieldsDorset Street, UK, photographed in 1902 for Jack London's book The People of the Abyss. Miller's Court was reached through an alleyway on the right.Photograph first published in Jack London, The People of the Abyss, Macmillan, New York, 1903, 319 p., page 2. [1]
Ad for the American drama film The Little Fool (1921) with Milton Sills and Frances Wadsworth, on the cover of the March 6, 1921 Film Daily. This was the only film in which Wadsworth acted.
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