Ingeborg Krabbe war eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin, die am 13. Juni 1931 in Leipzig geboren wurde und am 17. März 2017 in Berlin verstarb. Sie wuchs in Leipzig-Connewitz mit drei Geschwistern auf, ihr Vater war Schlossermeister. Bereits in der Schulzeit fiel ihr schauspielerisches Talent auf, als sie bei einer Veranstaltung entdeckt wurde. Krabbe begann 1949 ein Studium an der Theaterschule Leipzig. Ihre Bühnenkarriere startete am Theater der Jungen Welt in Leipzig, wo sie in "Peterchens Mondfahrt" mitwirkte. Gemeinsam mit anderen jungen Schauspielern gründete sie 1954 das Kabarett "Leipziger Pfeffermühle", verließ dieses aber nach kurzer Zeit wieder. Danach wechselte sie nach Berlin an das Theater der Freundschaft, wo sie zehn Jahre lang engagiert war und in Stücken wie "Leistungskontrolle" zu sehen war. Nach der Wende wirkte Ingeborg Krabbe weiterhin in Theaterproduktionen mit. Sie spielte beispielsweise im "Witwenclub" an der Komödie am Kurfürstendamm und erhielt den Kurt-Sieder-Preis für ihre Leistung in "Oskar und die Dame in Rosa". Von 2007 bis 2009 war Krabbe im Udo-Jürgens-Musical "Ich war noch niemals in New York" in Hamburg zu sehen. Auch in "Arsen und Spitzenhäubchen" und "Rentner haben niemals Zeit" übernahm sie Rollen. Ihre letzte Rolle spielte sie 2013 im Schlossparktheater Berlin in "Ladykillers". Ab den 1960er-Jahren war sie auch im Fernsehen präsent, unter anderem im Kabarett "Tele-BZ". Ihr Debüt im DEFA-Kino gab sie 1962 in "Tanz am Sonnabend – Mord?". Sie war regelmäßig im "Fernsehtheater Moritzburg" zu sehen und übernahm Gastrollen in Krimireihen wie "Polizeiruf 110". In den 1980er-Jahren spielte sie Hauptrollen in den Serien "Drei reizende Schwestern" und "Bereitschaft Dr. Federau". Auch nach der Wende war sie in Fernsehserien wie "Zappek" und Krimis wie "Der Bulle von Tölz" zu sehen. Ihre letzte Rolle hatte sie 2016 in "In aller Freundschaft". Krabbe war außerdem als Hörspielsprecherin tätig, beispielsweise in "Neumann, zweimal klingeln", und arbeitete als Synchronsprecherin. Ingeborg Krabbe war von 1954 bis 1984 mit Eberhard Simmich verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hatte. Im Jahr 2010 heiratete sie Kurt Müller. Sie starb 2017 in Berlin an den Folgen einer Krebserkrankung und wurde in Leipzig beigesetzt.
Ingeborg Krabbe wurde in Leipzig, Deutschland, geboren.
Filme mit Ingeborg Krabbe
Kinofilme 1962: Tanz am Sonnabend – Mord? 1962: Ach, du fröhliche … 1963: Reserviert für den Tod 1964: Geliebte weiße Maus 1965: Die Abenteuer des Werner Holt 1970: Im Spannungsfeld 1972: Tecumseh 1976: Liebesfallen 1977: DEFA Disko 77 Fernsehen Theateraufzeichnungen 1954: Der Weg ins Leben 1955: Solche Zeiten 1956: Blockstelle Wiesengrund
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1958: Abgeordneter Willy Jung 1959: Betragen ungenügend 1960: Professor Toti 1961: Der Meisterboxer 1966: Der Raub der Sabinerinnen (Fernsehtheater Moritzburg) 1967: Geheimcode B/13 (Fernseh-Vierteiler) 1968: Abendbesuch (Fernsehtheater Moritzburg) 1975: Du bist dran mit Frühstück 1975: Männerwirtschaft 1975: Mein lieber Kokoschinsky 1976: Nicht kleinzukriegen 1976: Heute Ruhetag 1977: Umwege ins Glück 1977: Urlaub nach Prospekt 1977: Der große Coup des Waldi P. (Fernsehtheater Moritzburg) 1978: Ein Hahn im Korb 1978: 1982: Maxe Baumann 1978: Max auf Reisen 1979: Überraschung für Max 1981: Maxe in Blau 1982: Max bleibt am Ball 1980: Der Keiler vom Keilsberg 1982: Der blaue Oskar (Fernsehtheater Moritzburg) 1984: Ein Fuchs zuviel (Fernsehtheater Moritzburg) 1984: Familie intakt: Reizende Ferien 1984: 1991: Drei reizende Schwestern 1984: Familienfest mit Folgen 1985: Ein Mann fürs Leben 1986: Eine alte Fregatte 1987: Trick 17 1988: Willkommen im Rampenlicht 1990: Das blaue Krokodil 1991: Ein Hauch von Alpenglüh’n 1986: Schäferstündchen 1988: An allem ist Matuschke schuld 1988: Geburtstagsüberraschungen (Fernsehtheater Moritzburg) 1989: 1990: Von Fall zu Fall (Fernsehserie, Fernsehtheater Moritzburg): 1989: Das Nachtgespenst 1989: Der Hundezwinger 1989: Der Grabschänder 1989: Nachbar Schulze gegen alle 1989: Eine ganz einfache Sache 1990: Der Fehltritt 1990: Bis zum bitteren Ende 1990: Die Eierschlacht 1996: Ein Biest mi Silberblick 1996: Der Millionär (Theater im Schlossgarten Arnstadt) Fernsehfilme 1965: Wolf unter Wölfen (Vierteiler) 1967: Kleiner Mann – was nun? (Zweiteiler) 1972: Die große Reise der Agathe Schweigert 1973: Eva und Adam (Vierteiler) 1973: Die Zwillinge 1974: Die Frauen der Wardins (Dreiteiler) 1975: Geschwister 1975: Fischzüge (Zweiteiler) 1977: Dantons Tod 1978: Du und icke und Berlin 1978: Amor holt sich nasse Füße 1983: Frühstück im Bett 1985: Das gestohlene Gesicht (nur Stimme) Fernsehserien und -reihen 1969: Der Staatsanwalt hat das Wort: Die Geschichte der Rosemarie E. 1971: Der Staatsanwalt hat das Wort: Handelsrisiko 1972: Polizeiruf 110: Das Haus an der Bahn 1972: Polizeiruf 110: Blutgruppe AB 1974: Polizeiruf 110: Das Inserat 1977: Zur See (Folge Zwei Briefe) 1983: Polizeiruf 110: Es ist nicht immer Sonnenschein 1986: Treffpunkt Flughafen (Folge Das Lächeln einer Stewardess) 1987: Fridolin (fünf Folgen) 1988: Bereitschaft Dr. Federau (sieben Folgen) 1990: Barfuß ins Bett (Folge Dreizehnte Folge) 1995: 1996: Zappek (26 Folgen) 2000: Heimatgeschichten (Folge Osterfeuer) 2003: Der Bulle von Tölz: Berliner Luft 2005: 2016: In aller Freundschaft (verschiedene Rollen, 4 Folgen) 2006: Siska (Folge Stirb, damit ich glücklich bin) 2007: Polizeiruf 110: Gefährliches Vertrauen 2008: Pfarrer Braun: Heiliger Birnbaum 2011: SOKO Stuttgart (Folge Tod im Bunker) Synchronrollen 1968: Feuer, Wasser und Posaunen als Sofjuschka für Musa Krepkogorskaja 1973: Der Hirsch mit dem goldenen Geweih als Köchin Kikimora für Wera Wladimirowna Altaiskaja 1978: 1981: Das Krankenhaus am Rande der Stadt als Oberschwester Jáchymová für Nina Popelíková 1993: Die Rückkehr der Märchenbraut als Vera Maier für Stella Zázvorková 1954: ) auf fernsehenderddr.de. 1955: ) auf fernsehenderddr.de. 1956: ) auf fernsehenderddr.de. 1958: ) auf fernsehenderddr.de. 1959: ) auf fernsehenderddr.de. 1960: ) auf fernsehenderddr.de. 1961: ) auf fernsehenderddr.de.
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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der Leipziger Pfeffermühle im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
Original image description from the Deutsche FotothekHella Windisch und Ingeborg Krabbe der Leipziger
Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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der Leipziger Pfeffermühle im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
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Pfeffermühle bei ihrem Ersten Programm im Weißen Saal
Ingeborg Krabbe war eine 🙋♀️ deutsche Schauspielerin und Kabarettistin
Wie alt wurde Ingeborg Krabbe?
Ingeborg Krabbe erreichte ein Alter von ⌛ 85 Jahren.
Wann hat Ingeborg Krabbe Geburtstag?
Ingeborg Krabbe wurde an einem Samstag am ⭐ 13. Juni 1931 geboren.
Wo wurde Ingeborg Krabbe geboren?
Ingeborg Krabbe wurde in 🚩 Leipzig, Deutschland, geboren.
In welchem Sternzeichen wurde Ingeborg Krabbe geboren?
Ingeborg Krabbe wurde im westlichen Sternzeichen Zwilling geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist ihr Tierkreiszeichen die Ziege 羊 mit dem Element Metall ('Metall-Ziege').
Wie groß war Ingeborg Krabbe?
Ingeborg Krabbe hatte eine Größe von ca. 📏 1,60 m. Damit war sie kleiner als die meisten deutschen Frauen. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße er Frau in Deutschland 1,66 m.
Welche Augenfarbe hatte Ingeborg Krabbe?
Die Augenfarbe von Ingeborg Krabbe war 👁️ blau.
Welche Haarfarbe hatte Ingeborg Krabbe?
Die Haarfarbe von Ingeborg Krabbe war 👩 dunkelblond.