Helmut Berger war ein österreichischer Filmschauspieler, der am 29. Mai 1944 in Bad Ischl, Oberösterreich, geboren wurde und am 18. Mai 2023 in Salzburg verstarb. In den späten 60er und 70er Jahren erlangte er große Popularität im europäischen Kino. Seine Eltern waren der Hotelier Franz Steinberger und Hedwig Gruber. Berger wuchs auf dem Steinberger-Hof in Bad Mitterndorf auf. Nach dem Besuch eines Internats absolvierte er eine Ausbildung zum Hotelfachmann, obwohl sein Interesse an diesem Beruf gering war. Mit 18 Jahren zog es ihn nach London, wo er sich mit Gelegenheitsjobs durchschlug und gleichzeitig Schauspielunterricht nahm. Dort arbeitete er auch als Fotomodell. Später zog er nach Perugia, um Sprachen zu studieren, und anschließend nach Rom, wo er ebenfalls als Fotomodell und Filmstatist tätig war. Berger sprach neben Deutsch fließend Englisch, Französisch und Italienisch. Seine erste Begegnung mit Luchino Visconti fand 1964 statt, der später sein Lebensgefährte wurde. Visconti gab ihm seine erste Rolle in dem Episodenfilm "Hexen von heute". Seinen internationalen Durchbruch feierte er mit dem Film "Die Verdammten", für den er für einen Golden Globe nominiert wurde. Viscontis Tod im Jahr 1976 stürzte Helmut Berger in eine tiefe Krise. Er hatte mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen und unternahm einen Suizidversuch. In den 1980er und 1990er Jahren konnte er nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. Er wirkte in kleineren Produktionen und B-Movies mit, aber auch in der US-Fernsehserie "Der Denver-Clan". In den 2000er Jahren war er nur noch selten in Filmen zu sehen. 2004 zog er von Rom zurück nach Salzburg zu seiner Mutter. 2009 spielte er die Hauptrolle in dem Film "Blutsfreundschaft". 2013 nahm er an der Fernsehsendung "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" teil, verließ das Dschungelcamp jedoch aus gesundheitlichen Gründen. Helmut Berger beendete seine Schauspielkarriere im November 2019 nach mehreren Lungenentzündungen.
Helmut Berger wurde in Bad Ischl, Österreich, geboren.
Filme mit Helmut Berger
1967: Hexen von heute (Le streghe) 1968: I giovani tigri – Regie: Antonio Leonviola 1968: Sai cosa faceva Stalin alle donne? – Regie: Maurizio Liverani 1969: Die Verdammten (La caduta degli dei) 1970: Das Bildnis des Dorian Gray (Il dio chiamato Dorian) 1970: Der Garten der Finzi Contini (Il giardino dei Finzi-Contini) 1971: Der letzte Tanz des blonden Teufels (Un beau monstre) 1971: Das Messer (Una farfalla con le ali insanguinate) 1972: La colonna infame – Regie: Nelo Risi 1973: Die Gefräßigen (Les voraces) 1973: Ludwig II. (Ludwig) 1973: Die Rivalin (Ash Wednesday) 1973: Reigen 1974: Gewalt und Leidenschaft (Gruppo di famiglia in un interno) 1974: Mörder-Roulette (El clan de los inmorales)
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1975: Die romantische Engländerin (The Romantic Englishwoman) 1976: Salon Kitty 1976: Unternehmen Entebbe (Victory at Entebbe) 1977: Der Tollwütige (La belva col mitra) 1978: Das fünfte Gebot – Regie: Duccio Tessari 1978: Die große Offensive (Il grande attacco) 1979: Rosen von Danzig (Le rose di Danzica) (erst Kinofilm, dann als TV-Miniserie) 1979: Simon Templar – Ein Gentleman mit Heiligenschein (Return of the Saint), 1 Folge 1980: Höllentrip ins Jenseits (Eroina) – Regie: Massimo Pirri 1980: Fantomas (TV-Miniserie) 1980: Meine Frau ist eine Hexe (Mia moglie è una strega) 1982: Deadly Game – Regie: Károly Makk 1982: Victoria! La gran aventura de un poble – Regie: Antoni Ribas 1983: Insel der Wollust (Femmes) – Regie: Tana Kaleya 1983: Victoria! 2: El frenesì del 17 – Regie: Antoni Ribas 1983: Veliki Transport – Regie: Veljko Bulajić 1983: 1984: Der Denver-Clan (TV-Serie, 11 Folgen) 1984: Victoria! 3: La razon y el arrebato – Regie: Antoni Ribas 1985: Codename: Emerald (Code Name: Emerald) 1987: Skipper (Fernsehfilm) – Regie: Giancarlo Malenotti 1988: Faceless (Les prédateurs de la nuit) 1989: Act of Revenge (La puritana) – Regie: Ninì Grassia 1989: Die Verlobten (I promessi sposi) (TV-Miniserie) 1990: Der Pate III (The Godfather Part III) 1992: Adelaide – Regie: Lucio Gaudino 1993: Van Loc: un grand flic de Marseille – Regie: Claude Barrois 1993: Boomtown – Regie: Christoph Schrewe 1993: Ludwig 1881 1995: Die Affäre Dreyfus (L’affaire Dreyfuss) – Regie: Yves Boisset 1996: Teo – Regie: Cinzia Th. Torrini 1996: L’ombra del faraone – Regie: S. Ben Barka 1996: Last Cut – Regie: Marcello Avallone 1997: Die 120 Tage von Bottrop – Regie: Christoph Schlingensief 1999: Unter den Palmen 2004: Honey Baby 2005: Damals warst du still (Fernsehfilm) – Regie: Rainer Matsutani 2008: Iron Cross – Regie: Joshua Newton 2009: Zapping-Alien@Mozart-Balls – Regie: Vitus Zeplichal 2009: Blutsfreundschaft 2011: Mörderschwestern – Regie: Peter Kern 2013: Der Teufelsgeiger (Paganini: The Devil's Violinist) 2014: Saint Laurent 2015: Arts! (Kurzfilm) – Regie: Alexander Tuschinski 2016: Timeless – Regie: Alexander Tuschinski 2019: Liberté 2019: Portae Infernales – Regie: Markus Wimberger Auftritte 2013: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! – Staffel 7 2015: Helmut Berger, Actor (Dokumentarfilm) – Regie: Andreas Horvath 2019: Helmut Berger, meine Mutter und ich (Dokumentarfilm)
Helmut Berger war ein 🙋♂️ österreichischer Filmschauspieler
Wie alt wurde Helmut Berger?
Helmut Berger erreichte ein Alter von ⌛ 78 Jahren.
Wann hat Helmut Berger Geburtstag?
Helmut Berger wurde an einem Montag am ⭐ geboren.
Wo wurde Helmut Berger geboren?
Helmut Berger wurde in 🚩 Bad Ischl, Österreich, geboren.
War Helmut Berger verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Helmut Berger war verheiratet. Als Ehepartner ist Francesca Guidato bekannt.
In welchem Sternzeichen wurde Helmut Berger geboren?
Helmut Berger wurde im westlichen Sternzeichen Zwilling geboren.
Wie groß war Helmut Berger?
Helmut Berger hatte eine Größe von ca. 📏 1,82 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.