Franz Josef Strauß war Vater von 3 Kindern: Max Strauß (* 1959), Franz Georg Strauß (* 1961), Monika Hohlmeier (* 1962).
Franz Josef Strauß war ein deutscher Politiker (CSU), der am 6. September 1915 in München geboren wurde und am 3. Oktober 1988 in Regensburg verstarb. Er prägte die CSU über Jahrzehnte, sowohl als Parteivorsitzender als auch als bayerischer Ministerpräsident. Strauß begann seine politische Laufbahn nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war zunächst stellvertretender Landrat und später Landrat von Schongau. Schnell stieg er in der CSU auf und wurde 1949 Generalsekretär. Seine Karriere führte ihn in den Bundestag, wo er den Wahlkreis Weilheim in Oberbayern vertrat. Unter Konrad Adenauer übernahm er verschiedene Ministerposten, darunter den für Atomfragen und später den des Verteidigungsministers. Die Spiegel-Affäre beendete diese Phase abrupt, als er 1962 zurücktreten musste. Später kehrte er als Finanzminister in die Bundesregierung unter Kurt Georg Kiesinger zurück. Nach der Landtagswahl 1978 wurde Strauß bayerischer Ministerpräsident und blieb es bis zu seinem Tod. Als Ministerpräsident setzte sich Strauß für große Infrastrukturprojekte ein, wie den Main-Donau-Kanal und den Flughafen München II. Er mischte sich auch weiterhin in die Bundespolitik ein und forderte finanzielle Unterstützung für Bayern. Strauß engagierte sich für die Kernenergie und den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf, was zu heftigen Protesten führte. Er pflegte Kontakte zu verschiedenen internationalen Politikern, auch zu solchen, die umstrittene Regime führten. Am 1. Oktober 1988 erlitt Strauß einen Schlaganfall und verstarb wenige Tage später in einem Regensburger Krankenhaus.
Die Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat.
Quelle
Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 11. Januar 1978. Unter Demokratisierung der Gesellschaft verstand man damals z.B. die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Betrieben und von Studenten in den Universitäten und Hochschulen
Dieses Europa hat ein gemeinsames Schicksal und eine gemeinsame Zukunft. Was liegt näher, als dass es zu einer gemeinsamen Politik kommen muss?
Quelle
Bundestagsdebatte zum EVG-Vertrag am 7. Februar 1952, Plenarprotokoll 1/190 pdf S. 8123 (C)
Es ist mir egal, wer unter mir Bundeskanzler wird.
Quelle
21. April 1975
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Ich bin die Stimme der Partei. Bringen Sie das Geld mit, dann dürfen Sie auch mitreden.
Quelle
über die CSU, Süddeutsche Zeitung, 25. Mai 1970
Ich bin ein Deutschnationaler und fordere bedingungslosen Gehorsam.
Quelle
, 30. November 1970
Die Erziehung der Kinder ist eine Uraufgabe, eine von Gott den Eltern auferlegte Pflicht, ist ihr ureigenstes Recht.
Quelle
im Bayernkurier, 9.7.1977
Ich bin zwar kein Wehrdienstverweigerer, aber trotzdem kein Feigling.
Quelle
Aus einem Dementi von Strauß, 6. September 1957, laut 5. April 1961. Straußʼ Antrag an das Landgericht Nürnberg, dem SPIEGEL die Verbreitung dieses Zitats "ohne Hinweis auf die Losung der Wehrdienstverweigerer, daß mehr Mut zur Wehrdienstverweigerung als zur Befolgung eines Gestellungsbefehls gehöre", zu verbieten, blieb erfolglos, 15. Juli 1961
Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder.
Quelle
DIE ZEIT, 27. Februar 1970; siehe auch 15. März 1971
Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.
Quelle
Bundestagswahl 1965 im Stimmkreis Kitzingenʼʼ (ACSP, NL Strauß Slg. Kray RA 65/15 laut fjs.de)
Sicher ist ihnen das Wort Schumpeters bekannt, dass sich eher ein Mops einen Wurstvorrat halten kann, als dass ein Parlament darauf verzichtet, vorhandenes Geld auszugeben!
Quelle
Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelstages am 15. Februar 1967
Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Quelle
DIE WELT, 23. September 1974
Wem es bei uns hier im Bundesgebiet nicht paßt, der kann ja hinübergehen in die Sowjetzone.
Quelle
Im Oktober 1958 zu Demonstranten in Offenbach. Wortlaut gemäß SPD-Pressedient vom 27. Oktober 1958, zitiert in Samuel Wahrhaftig, Franz-Joseph Strauß, Scherz Verlag 1965, Seite 33 und 5. April 1961
Wie manche Pfarrer die Kirche leer predigen, reden auch manche Politiker den Saal leer.
Quelle
Ich bin der geborene Anti-Rhetor. In: 38/1989 vom 18. September 1989, Seite 158-159a
Ein Politiker, der ein guter Redner sein will, wird immer einiges sagen, was die Leute nicht verstehen.
Quelle
Ich bin der geborene Anti-Rhetor. Franz Josef Strauß wurde in München, Deutschland, geboren.
Protest gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf (WAA) und gegen Franz Josef Strauß mit der Titelseite der Bild München am WAA-Bauzaun im Oktober 1989; Mit einem gelben WAA-Aufkleber wurde Strauß symbolisch der Mund zugeklebt.
Titelseite der Bild München:
Ein bayerisches Dankeschön
Vergelt's Gott
Franz Josef
Bild München
Geboren am 6. September 1915 in München
Gestorben am 3. Oktober 1988 in Regensburg
Ein Sonderdruck der Münchner Bild-Zeitung zur Erinnerung
an den bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß
Aufschrift der gelben Aufkleber:
Herbstaktionen gegen
WAA
Großkundgebung am Samstag
den 10. Oktober 1988
um 11 Uhr in Wackersdorf
mit anschließender Demonstration
zum WAA-Baugelände
.
Junge Union im Landesverband Berlin der CDU ... Verteidigt den Frieden! Europas Abwehrfront braucht deutschen Beitrag Es sprechen die Bundestagsabgeordneten der CDU Franz Josef Strauß . Robert Tillmanns München Berlin ...Plakatart:AnkündigungsplakatAuftraggeber:JU BerlinObjekt-Signatur:10-028 : 217Bestand:Plakate von Jugendorganisationen der Parteien ( 10-028)GliederungBestand10-18:Plakate von Jugendorganisationen der Parteien (10-028) » CDU » Veranstaltungsplakate A - ZLizenz:KAS/ACDP 10-028 : 217 CC-BY-SA 3.0 DE
Das sagte Franz Josef Strauß: "Wer der Meinung ist, daß ... unsere Steuern noch zu niedrig sind, der Strom von der Steckdose kommt und nicht vom Kraftwerk, wir zuwenig an die "DDR" zahlen, die Russen uns besser schützen als die Amerikaner, Kommunisten gute Deutsche sind, die in den Staatsdienst zugelassen werden sollen, Steine bessere Argumente als Worte sind, wir mehr Staat brauchen statt weniger Staat, die Verbindungen des Herrn Wehner nach Moskau wichtiger sind als die unseren nach Washington, wir in absehbarer Zeit eine neue Währung brauchen, der Staat besser weiß, was ihm gut tut, als er selbst, der soll SPD und FDP wählen." CDU sicher sozial und freiAbbildung:NationalfarbenPlakatart:Textplakat AllgemeinObjekt-Signatur:10-025 : 285Bestand:Wandzeitungen (10-025)GliederungBestand10-18:CDU-BundesgeschäftsstelleLizenz:KAS/ACDP 10-025 : 285 CC-BY-SA 3.0 DE
Abbildung:PorträtzeichnungPlakatart:Kandidaten-/Personenplakat mit PorträtKünstler_Grafiker:Entwurf: Sandau/Ignatius Werbeagentur Dr. Hegemann GmbHAuftraggeber:Verantw.: CDU-Bundesgeschäftsstelle BonnDrucker_Druckart_Druckort:Hermann Schött AG, RheydtObjekt-Signatur:10-001: 962Bestand:Plakate zu Bundestagswahlen (10-001)GliederungBestand10-18:Plakate zu Bundestagswahlen (10-001) » Die 4. Bundestagswahl am 17. September 1961 » CDU » Mit PorträtfotoLizenz:KAS/ACDP 10-001: 962 CC-BY-SA 3.0 DE
"WAA-Pfarrer" Leo Feichtmeier am Franziskus-Marterl gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf (WAA); Feichtmeier zeigt das Bild des ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, der die Andachten am Marterl in den 1980er Jahren stark kritisierte.[1]
Bauzaun der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf (WAA) von Richard Hörl in Salzburg auf dem Alten Markt 1986; - Der Bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß hatte in Weiden am 10. März 1982 die WAA in seiner Gefährlichkeit mit einer "Fahrradspeichenfabrik" verglichen.[1]
Plakat-Inschriften:
F. J. STRAUSS sagt: Die WAA ist
genau so harmlos wie eine
Fahrradspeichenfabrik ........
1. Feld: "Normale Fahrradspeiche" (eine Fahrradspeiche)
2. Feld: "Speiche alla Strauß" (Fahrradspeiche zum Oval gebogen)
3. Feld: "Mehrere Speichen alla Strauß" (mehrere Speichen zum Atomsymbol gebogen)
Was ist
Zivilisation?
Der Weg des Menschen
aus der ...
in die Atomgier
.
Franz Josef Strauß war ein 🙋♂️ deutscher Politiker
Wie alt wurde Franz Josef Strauß?
Franz Josef Strauß erreichte ein Alter von ⌛ 73 Jahren.
Wann hat Franz Josef Strauß Geburtstag?
Franz Josef Strauß wurde an einem Montag am ⭐ 6. September 1915 geboren.
Wo wurde Franz Josef Strauß geboren?
Franz Josef Strauß wurde in 🚩 München, Deutschland, geboren.
Wer sind die Eltern von Franz Josef Strauß?
Als ein Elternteil von Franz Josef Strauß ist Franz Josef Strauß bekannt.
War Franz Josef Strauß verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Franz Josef Strauß war verheiratet. Als Ehepartner ist Marianne Strauß bekannt.
Hatte Franz Josef Strauß Kinder?
Ja, Franz Josef Strauß war Vater von insgesamt 3 Kindern. Die Namen der Kinder lauten Max Strauß (* 1959), Franz Georg Strauß (* 1961) und Monika Hohlmeier (* 1962).
In welchem Sternzeichen wurde Franz Josef Strauß geboren?
Franz Josef Strauß wurde im westlichen Sternzeichen Jungfrau geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hase 兔 mit dem Element Holz ('Holz-Hase').