Eugene O’Neill war Vater von 2 Kindern: Oona O’Neill (* 1925), Eugene O'Neill, Jr. (* 1910).
Eugene O’Neill war ein US-amerikanischer Dramatiker und Literaturnobelpreisträger, der am 16. Oktober 1888 in New York City geboren wurde und am 27. November 1953 in Boston verstarb. Neben Robert Frost ist er bis heute die einzige Person, die vier Pulitzer-Preise erhielt, wobei der letzte Preis posthum verliehen wurde. O’Neill wuchs in einem Familienhotel am Broadway auf und reiste schon als Kind mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder durch die Vereinigten Staaten, da sein Vater Schauspieler war. Diese frühe Begegnung mit dem Theater prägte ihn nachhaltig. Die unterschiedlichen religiösen Einflüsse seines Vaters, eines bodenständigen irischen Katholiken, und seiner Mutter, die eine mystischere Frömmigkeit pflegte, beeinflussten seine Auseinandersetzung mit Gott und Religion, die in seinen späteren Dramen zum Ausdruck kam. Seine Kindheit war jedoch auch von Unsicherheit und der Drogenabhängigkeit seiner Mutter geprägt, was er später seinem Vater vorwarf. Nach dem Schulabschluss wurde er an der Universität Princeton immatrikuliert, jedoch aufgrund eines Regelverstoßes wieder entlassen. Nach dem Rauswurf aus Princeton wechselte O’Neill von einem Job zum anderen und heiratete jung, doch die Ehe scheiterte schnell. Er reiste als Goldsucher nach Honduras, kehrte aber wegen Malaria zurück. Sein Vater verschaffte ihm eine Stelle in seiner Schauspieltruppe, doch O’Neill zog es vor, zur See zu fahren. Diese Reisen brachten ihn mit entwurzelten Menschen in Kontakt, die er später in seinen Stücken porträtierte. Er lebte zeitweise als Obdachloser und Trinker, bevor er wieder zur See fuhr. Mit 23 Jahren erlebte O’Neill einen Wendepunkt. Er trat kurzzeitig in der Truppe seines Vaters auf und arbeitete als Reporter, wobei sein Talent erkannt wurde. Nach einem Selbstmordversuch und der Scheidung von seiner Frau erkrankte er an Tuberkulose und verbrachte fünf Monate in einem Sanatorium. Dort las er Werke von Ibsen, Strindberg und Dostojewski, was ihn dazu inspirierte, Dramatiker zu werden. Nach seiner Entlassung aus dem Sanatorium verbrachte O’Neill viel Zeit mit Schreiben und schuf in etwa 15 Monaten elf Einakter, zwei Dramen und einige Gedichte. Für sein Drama "Jenseits vom Horizont" wurde er 1920 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. 1936 erhielt O’Neill als erster amerikanischer Dramatiker den Nobelpreis für Literatur. In seinen Werken widmete er sich oft innerlich zerbrochenen Figuren, die der Realität durch Selbstbetrug und Rausch zu entfliehen versuchen. O’Neills Stück "Eines langen Tages Reise in die Nacht", das er erst nach seinem Tod veröffentlichen wollte, wurde bereits 1956 freigegeben und spiegelt viele Aspekte seines eigenen Lebens wider. Im Privatleben erlebte er ebenfalls schwierige Zeiten, darunter eine Scheidung und den Selbstmord seines Sohnes. Kurz vor seinem Tod, gezeichnet von Parkinson und Neuritis, vernichtete Eugene O’Neill einen Teil seiner Werke. 1953 starb er in Boston an Tuberkulose.
Eugene O’Neill wurde in New York City, USA, geboren.
"Spithead", in Warwick, Bermuda, was the 18th Century home of Bermudian merchant and privateer Hezekiah Frith, and in the 20th Century was the home of Eugene O'Neill and his family, passing after his death, to his Bermudian-born daughter, Oona Chaplin, with a large surrounding estate, subsequently called the Chaplin Estate.
Copy of letter written by Katherine Hepburn to Gump's department store in San Francisco in 1992 in hopes of acquiring a Chinese teak bed originally owned by Eugene O'Neill for the O'Neill National Historic Site.
Caption text says "Lazarus Laughs in Russian-Eugene O'Neill, famous American playwright, confers with Nemerovitch-Danchenko, Russian dramatist; Leo Bulgakov, and Eleanor Fitzgerald of the Provincetown playhouse, over the Slav version of his play Lazarus Laughed. M. Danchenko plans to produce it in Moscow."