Engelbert Humperdinck war ein deutscher Komponist, der am 1. September 1854 geboren wurde und am 27. September 1921 verstarb. Humperdinck stammte aus Siegburg und wuchs als ältester Sohn eines Altphilologen auf. Seine Mutter, beeinflusste seine musikalische Entwicklung stark. Schon früh zeigte sich sein Talent, und er komponierte Stücke, die von seiner Familie aufgeführt wurden. Ein Brand vernichtete jedoch viele dieser frühen Werke. Nach dem Abitur begann Humperdinck zunächst eine Lehre als Bauzeichner, da sein Vater skeptisch gegenüber einer musikalischen Karriere war. Dank der Unterstützung seiner Mutter konnte er aber am Kölner Konservatorium aufgenommen werden. Dort studierte er bei Ferdinand Hiller. Gesundheitliche Probleme zwangen ihn zu Studienunterbrechungen. Ein Stipendium ermöglichte ihm später ein Studium in München, wo er sich trotz des Widerstands seiner Lehrer der Musik Richard Wagners zuwandte. Durch ein weiteres Stipendium konnte Humperdinck Wagner in Italien treffen. Er wurde dessen Assistent in Bayreuth und arbeitete an der Uraufführung von "Parsifal" mit. Wagners Einfluss war enorm, und es dauerte, bis Humperdinck seinen eigenen Stil fand. Nach Wagners Tod suchte Humperdinck nach einer festen Anstellung, was sich schwierig gestaltete, da er als Wagner-Anhänger galt. Er arbeitete als Kapellmeister, beim Industriellen Krupp und als Professor in Barcelona, kehrte aber immer wieder nach Deutschland zurück. Nachdem er nach Frankfurt gezogen war, um dort zu arbeiten, bat ihn seine Schwester, die Musik zu einem Märchenspiel namens "Hänsel und Gretel" zu schreiben. Daraus entwickelte Humperdinck eine abendfüllende Oper, die 1893 in Weimar uraufgeführt wurde und ein sensationeller Erfolg wurde. Er heiratete und zog später nach Boppard, um sich dem Komponieren zu widmen. Es folgten weitere Werke, darunter die Oper "Königskinder". Humperdinck zog mit seiner Familie nach Berlin und leitete dort eine Meisterschule für Komposition. Seine letzten Jahre waren von Krankheit und Schicksalsschlägen geprägt, so starb Humperdinck in Neustrelitz an den Folgen eines Schlaganfalls.
Gedenktafel an der Fassade des Hauses Grüneburgweg 95 in Frankfurt am Main, die an Heinrich Hoffmann und Engelbert Humperdinck, die nacheinander in diesem Haus gelebt haben
Beginning of the central movement of the Humperdinck ‘s quartet: a long viola solo (9 whole measures) on a popular theme, then entry of the three other instruments, with the cello which purrs first then joins in, calm after 18 measures
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