Edward Grieg war ein norwegischer Pianist und Komponist der Romantik, der am 15. Juni 1843 in Bergen, Norwegen geboren wurde und am 4. September 1907 ebenda verstarb. Grieg stammte aus einer Familie mit schottischen Wurzeln und wuchs in einem musikalischen Umfeld auf, da seine Mutter eine angesehene Pianistin und Klavierlehrerin war. Sie gab ihm ab dem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht, und schon mit neun Jahren begann er, eigene Stücke zu komponieren. Seine Schulzeit empfand Grieg als wenig inspirierend, da seine Lehrer sein Interesse an Musik teilweise mit Spott begegneten. Eine positive Wendung brachte die Begegnung mit dem Geiger Ole Bull, der Griegs Talent erkannte und ihn ermutigte, Musik zu studieren. Von 1858 bis 1862 besuchte er das Leipziger Konservatorium, kritisierte aber später den dortigen konservativen Unterrichtsstil. Nach einer Zwischenstation in Schweden, wo er als Pianist debütierte, kehrte er nach Bergen zurück und entwickelte sein Klavierspiel weiter. 1863 zog Grieg nach Kopenhagen und gründete dort mit anderen Musikern die Konzertgesellschaft Euterpe. Einige Jahre später kehrte er nach Norwegen zurück, heiratete seine Cousine Nina Hagerup und wirkte an der Organisation der norwegischen Musikakademie mit. Ab 1874 lebte er als freischaffender Komponist und schuf in dieser Zeit unter anderem die berühmte Peer-Gynt-Suite. Als Pianist und Dirigent unternahm Grieg zahlreiche Konzertreisen durch Europa, oft begleitet von seiner Frau, die als Sopranistin auftrat. 1885 zog Grieg in das Haus "Troldhaugen", wo sich heute das Grieg-Museum befindet. Er starb 1907 in seiner Geburtsstadt Bergen an einem Lungenemphysem.
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