August Mörike, Louise Mörike, Adolph Mörike, Clara Mörike, Karl Mörike
Zeitraum
Partner
1829 – 1833
Luise Rau Partnerin
1851 – 1875
Margarethe Mörike Ehefrau
Eduard Mörike war Vater von 2 Kindern: Marie Mörike (* 1857), Franziska Mörike (* 1855).
Eduard Mörike war ein deutscher Lyriker, der am 8. September 1804 in Ludwigsburg geboren wurde und am 4. Juni 1875 in Stuttgart verstarb. Mörike, der zur Schwäbischen Schule gehörte, war nicht nur Dichter, sondern auch Erzähler, Übersetzer und arbeitete als evangelischer Pfarrer, obwohl er mit diesem Beruf zeitlebens haderte. Nach dem Tod seines Vaters kam Mörike zu seinem Onkel nach Stuttgart, der ihn auf die geistliche Laufbahn vorbereiten sollte. Er besuchte Schulen in Urach und Tübingen, wo er sich intensiv mit antiken Klassikern beschäftigte. In dieser Zeit schloss er wichtige Freundschaften, unter anderem mit Wilhelm Waiblinger und Ludwig Bauer, mit dem er das Fantasieland Orplid erschuf. Eine stürmische, aber kurze Liebe zu Maria Meyer inspirierte ihn zu den Peregrina-Gedichten. Nach einem mittelmäßigen Examen arbeitete Mörike acht Jahre lang als Vikar an verschiedenen Orten. Er hätte lieber als freier Schriftsteller gearbeitet, traute sich aber nicht, diesen Weg zu gehen. 1834 wurde Mörike Pfarrer in Cleversulzbach, wo er mit seiner Mutter und Schwester lebte. Er haderte mit der Theologie seiner Zeit, was aber in seinen Predigten nicht zum Ausdruck kam. In Cleversulzbach entdeckte er auch das fast vergessene Grab von Schillers Mutter und setzte ihm ein Zeichen. Aus gesundheitlichen Gründen ließ sich Mörike 1843 in den Ruhestand versetzen und zog mit seiner Schwester nach Bad Mergentheim. Dort lernte er Margarethe von Speeth kennen, die er 1851 heiratete. Zuvor unternahm er mit seiner Verlobten und Schwester eine Reise nach Regensburg, wo sein Bruder Louis lebte. In Stuttgart unterrichtete Mörike ab 1856 Literatur am Königin-Katharina-Stift und erhielt verschiedene Ehrungen. Nach seiner Pensionierung 1866 wechselte Mörike mehrmals seinen Wohnort. Nach Spannungen mit seiner Frau zog er vorübergehend mit seiner Schwester und Tochter nach Fellbach. Mörike starb 1875 in Stuttgart an einer Lungenentzündung.
Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden, // Geht endlich arm, zerrüttet, unbeschuht.
Quelle
Peregrina V. In: Gesammelte Schriften. Bd. 1: Gedichte, Göschen, Stuttgart 1878, S. 137
Es singen die Wasser im Schlafe noch fort // Vom Tage, // Vom heute gewesenen Tage.
Quelle
Um Mitternacht. In: Gedichte, J. G. Cottaʼsche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1838, S. 236, [http://www.deutschestextarchiv.de/moerike_gedichte_1838/252 DTA]
Fragst du mich, woher die bange // Liebe mir zum Herzen kam, [...].
Quelle
Frage und Antwort. In: Gedichte, J. G. Cottaʼsche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1838, S. 67, [http://www.deutschestextarchiv.de/moerike_gedichte_1838/83 DTA]
Alle Zitate anzeigen
Lüfte.
Quelle
Er istʼs. In: Gesammelte Schriften. Bd. 1: Gedichte, Göschen, Stuttgart 1878, S. 32
Rosenzeit! Wie schnell vorbei, // Schnell vorbei, // Bist du doch gegangen!
Quelle
Agnes. In: Gedichte, J. G. Cottaʼsche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1838, S. 76, [http://www.deutschestextarchiv.de/moerike_gedichte_1838/92 DTA]
...sagt man nicht // Daß auch ein Ball, geworfen über die Grenze // Der Luft, bis wo der Erde Atem nicht mehr hinreicht, // Nicht wieder rückwärts fallen könne, nein // Er müsse kreisen, ewig, wie ein Stern.
Quelle
Maler Nolten. Der letzte König von Orplid, Erster Teil, 2. Szene / Kollmer. In: Sämtliche Werke in zwei Bänden. Bd. 1, Winkler, München 1967, S. 95,Eduard Mörike wurde in Ludwigsburg, Deutschland, geboren.
Der Sichere Mann, Sepiazeichnung von Moritz von Schwind nach Eduard Mörikes „Märchen vom sichern Mann“, 1838. – Der Götterjüngling Lolegrin sitzt auf dem Stiefelabsatz des Riesen Suckelborst, des „sicheren Mannes“, der mit Kohle sein Weltbuch aus Scheunentoren beschriftet. Vorgreifend auf eine spätere Szene klemmt bereits der Schwanz des Teufels als Lesezeichen in Suckelborsts Buch.
Düsseldorfer Lieder-Album, Arnz & Co. 1851, S. 13 – "Der Gärtner" Gedicht von Eduard Mörike, Komponist Robert Schumann, Farblithografie nach Illustration von Wilhelm Camphausen
Kulturstiftung der Länder - PATRIMONIA 33, Umschlagvorderseite: Die Freunde in Lohbauers Tübinger Gartenlaube (vorne liegend Rudolf Lohbauer, links vermutlich Edmund Siegel, in der Mitte Eduard Mörike, die Person hinten rechts ist unbekannt, ganz rechts Ernst Friedrich Kauffmann)
"Das pfarrhaus von cleversulzbach". Sepiazeichnung von Moritz von Schwind nach Eduard Mörikes „Märchen vom sichern Mann“, 1838.
Das Druck- und Verlagshaus "Friedrich Bruckmann's verlag in München". Ungefähr 1868-1882
Den Obelisken von 1954 schmücken Bronzereliefs (von Rudolf Pauschinger) in Erinnerung an die in Ludwigsburg geborenen Schriftsteller und Dichter Justinus Kerner, David Friedrich Strauß, Friedrich Theodor Vischer und Eduard Mörike.
Widmungsgedicht:
Ist’s der Dichter,
Ist’s der Richter,
Ist’s der leichtbestochne Freund,
dem ich diese Lieder schenke? –
Wenn ich es genau bedenke,
Sind sie alle drei gemeint.
Der Deinige
E. Mörike
1st release date: 1935?
1st recording date: 22 September 1934
Place of recording: EMI Studio No.1, Abbey Road, London (United Kingdom)
Author(s)/Composer(s): Hugo Wolf (1860-1903)
Lyricist(s): Eduard Mörike (1804-1875)
Music arranger(s): -
Conductor: none
Performer(s): Baritone: Herbert Janssen (1892-1965), Pianoforte: Coenraad V. Bos (1875-1955)
Vocal range: Baritone with pianoforte accompaniment
Title/Work: An die Geliebte
Content: -
Genre(s): Tone poem
1st release date: 1935?
1st recording date: 22 September 1934
Place of recording: EMI Studio No.1, Abbey Road, London (United Kingdom)
Author(s)/Composer(s): Hugo Wolf (1860-1903)
Lyricist(s): Eduard Mörike (1804-1875)
Music arranger(s): -
Conductor: none
Performer(s): Baritone: Herbert Janssen (1892-1965), Pianoforte: Coenraad V. Bos (1875-1955)
Vocal range: Baritone with pianoforte accompaniment
Title/Work: a) Gebet - b) Auf ein altes Bild
Content: -
Genre(s): Tone poem
1st release date: 1936
1st recording date: 4 November 1935
Place of recording: EMI Studio No.1, Abbey Road, London (United Kingdom)
Author(s)/Composer(s): Hugo Wolf (1860-1903)
Lyricist(s): Seufzer (Eduard Mörike (1804-1875)); Biterolf (Im Lager von Akkon 1190) (Joseph Victor von Scheffel (1826-1886))
Music arranger(s): none
Conductor: none
Performer(s): Baritone: Herbert Janssen (1892-1965), Pianoforte: Michael Raucheisen (1889-1984)
Vocal range: Baritone with pianoforte accompaniment
Title/Work: a) Biterolf (Im Lager von Akkon 1190) - b) Seufzer
Content: a) Frau Aventiure. Lieder aus Heinrich von Ofterdingens Zeit, in Biterolf, no. 1, published 1870 - b) Poems by Eduard Mörike (1804-1875) (published 1888)
Genre(s): Songs
1st release date: 1938
1st recording date: 31 August 1937
Place of recording: unknown
Author(s)/Composer(s): Hugo Wolf (1860-1903)
Lyricist(s): Eduard Mörike (1804-1875)
Music arranger(s): none
Conductor: none
Performer(s): Tenor: Karl Erb (1877-1958) and Pianoforte: Gerald Moore (1899-1987)
Vocal range: Tenor
Title/Work: Poems by Eduard Mörike (1888)
Content: a) Jägerlied - b) Der Gärtner - c) Auftrag)
Genre(s): Tone poem
Wilhelm Rösch: Mörike-Denkmal mit Silberburganlage, Postament nach dem Entwurf des Architekten Recke, Marmorbüste Eduard Mörikes und Postamentrelief von Wilhelm Rösch, Entstehungsjahr 1879-1880, Stuttgart, Silberburganlage, gegenüber Silberburgstraße 193. Das Relief zeigt Euterpe, die Muse der Dichtkunst, die mit einer Hand Blumen streut und in der anderen die Kithara hält.
Wilhelm Rösch: Mörike-Denkmal, nach dem Entwurf des Architekten Recke, Marmorbüste Eduard Mörikes und Postamentrelief von Wilhelm Rösch, Entstehungsjahr 1879-1880, Stuttgart, Silberburganlage, gegenüber Silberburgstraße 193. Das Relief zeigt Euterpe, die Muse der Dichtkunst, die mit einer Hand Blumen streut und in der anderen die Kithara hält.
Wilhelm Rösch: Mörike-Denkmal, Postament nach dem Entwurf des Architekten Recke, Marmorbüste Eduard Mörikes und Postamentrelief von Wilhelm Rösch, Entstehungsjahr 1879-1880, Stuttgart, Silberburganlage, gegenüber Silberburgstraße 193. Das Relief zeigt Euterpe, die Muse der Dichtkunst, die mit einer Hand Blumen streut und in der anderen die Kithara hält.
Wappen von Elisabeth Rosine Mörike geborene von Schwachheim (1742–1808), 1801, Mörike-Apotheke, Neuenstadt am Kocher
Bildnachweis
Bildquelle: Solvejgs_Lied.jpg Autor: Wikipedia / Unknown authorUnknown author Lizenz: gemeinfrei
GRIEG - PEER GYNT:
Solvejgs Lied
sung by:
ELSA LEWIN, SOPRANO
+ Eduard Mörike, Piano Acc.
12" 78rpm Original German acoustic
Parlophon Record P 1112
Recorded Berlin 1920
Skulptur des Stuttgarter Hutzelmännleins nach Eduard Mörikes Novelle „Das Stuttgarter Hutzelmännlein“, an einer versteckten Ecke des Stuttgarter Fruchtkastens.