Marija Pawlowna Tschechowa, Alexander Pawlowitsch Tschechow, Nikolai Chekhov, Michail Pawlowitsch Tschechow
Wohnsitz
Tschechow-Museum Melichowo
Zeitraum
Partner
? – 1904
Dunya Efros Partnerin
1901 – 1904
Olga Leonardowna Knipper Ehefrau
Anton Pawlowitsch Tschechow war ein russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker, der am 29. Januar 1860 geboren wurde und am 15. Juli 1904 verstarb. Tschechow entstammte einer einfachen Familie im Süden Russlands und arbeitete ab 1884 als Arzt, übte diesen Beruf aber fast ausschließlich unentgeltlich aus. Neben seiner medizinischen Tätigkeit verfasste und veröffentlichte er zwischen 1880 und 1903 über 600 Werke. Seine Kindheit verbrachte Tschechow in Taganrog am Asowschen Meer. Die Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen, da der väterliche Laden wenig einbrachte. Anton und seine Brüder mussten früh im Geschäft helfen und unter dem strengen, religiösen Vater im Kirchenchor singen. Trotz der schwierigen Lage legten die Eltern Wert auf Bildung. Anton besuchte das Gymnasium, wo er sich als durchschnittlicher Schüler zeigte, aber bereits Humor und Interesse an Literatur entwickelte. Nach dem Abitur zog Tschechow nach Moskau, um Medizin zu studieren. Zugleich begann er zu schreiben, um die Familie finanziell zu unterstützen. Seine ersten Veröffentlichungen waren humoristische Kurzgeschichten in Petersburger Zeitschriften. Er arbeitete unter verschiedenen Pseudonymen, um seine Identität zu verschleiern. Nach dem Abschluss seines Studiums 1884 praktizierte Tschechow als Arzt, schrieb aber weiterhin intensiv. In den folgenden Jahren erlangte Tschechow Anerkennung in Literaturkreisen. Er veröffentlichte in renommierten Zeitungen unter seinem eigenen Namen und knüpfte Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten. Eine Reise in seine Heimat inspirierte ihn zu der Novelle "Die Steppe". Gegen Ende der 1880er Jahre ließ seine Produktivität jedoch nach. 1890 reiste Tschechow auf die Insel Sachalin, um über die dortigen Zwangsarbeitslager zu berichten. Die Reise war beschwerlich, aber die Eindrücke verarbeitete er in dem Sachbuch "Die Insel Sachalin", das die Zustände in den Lagern schonungslos schilderte. Nach seiner Rückkehr unternahm Tschechow Reisen ins europäische Ausland und erwarb später ein Landgut in Melichowo, wo er sich weiterhin als Arzt betätigte und schrieb. In den 1890er-Jahren wandte sich Tschechow verstärkt dem Theater zu. Seine Stücke wie "Die Möwe", "Onkel Wanja" und "Drei Schwestern" wurden am Moskauer Kunsttheater aufgeführt und erlangten großen Erfolg. 1897 erlitt Tschechow eine schwere Lungenblutung und reiste zur Behandlung auf die Krim. Dort lernte er Olga Knipper kennen, die er 1901 heiratete. Tschechow verbrachte seine letzten Lebensjahre in Jalta, wo er weiterhin schrieb und sich für wohltätige Zwecke einsetzte. Seine Gesundheit verschlechterte sich jedoch zunehmend. 1904 reiste er zur Behandlung nach Badenweiler, wo er im Juli verstarb. Tschechow wurde in Moskau beigesetzt.
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Anton Pawlowitsch Tschechow wurde in Taganrog, Russland, geboren.
Bilder zum Thema Anton Pawlowitsch Tschechow
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Анна Николаевна Турчанинова и её дочь Варвара Турчанинова - знакомые А. П. Чехова
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Bildquelle: Anton_Chekhov_seal.jpg Autor: Wikipedia / Brücke-Osteuropa Lizenz: gemeinfrei
Seal of Anton Chekhov (1860 - 1904), picture taken in the Chekhov museum in Badenweiler
Протокол №161 заседания бюро Московского городского комитета ВЛКСМ от 23 июня 1944 года, п.1, Вопросы, решения путем опроса «О проведении 40-летия со дня смерти А.П. Чехова». Главархив Москвы
Протокол №161 заседания бюро Московского городского комитета ВЛКСМ от 23 июня 1944 года, п.1, Вопросы, решения путем опроса «О проведении 40-летия со дня смерти А.П. Чехова». Главархив Москвы
«Калиостро, великий чародей, в Вене» в «Новом театре» М. и А. Л. Публикация в журнале «Зритель», № 3, 1883 год. Автор текста М. Ковров (псевдоним А.П. Чехова), рисунки Н.П. Чехова. Главархив Москвы
Программа вечера памяти А.П. Чехова студенческого общества искусств и изящной литературы в пользу общества для пособия нуждающимся студентам Императорского Московского университета. Ноябрь 1904 года. Главархив Москвы
«Три сестры». Афиша спектакля труппы русских драматических артистов под управлением А. Тольского, посвященного памяти А.П. Чехова, в театре сада «Гай». Кусково, имение графа Шереметева. 2 июля 1913 года. Главархив Москвы
Объявление киностудии «Межрабпомфильм» о выпуске художественного фильма «Чины и люди. Чеховский альманах» (режиссер Я. Протазанов) к 25-летию со дня смерти А.П. Чехова. Газета «Известия», 29 сентября 1929 года. Главархив Москвы
Кадр из фильма «Сюжет для небольшого рассказа». Режиссер С. Юткевич, в ролях: А.П. Чехов — Н. Гринько (слева), Александр, брат писателя, — Р. Быков. Автор В. Мастюков. Август 1968 года. Главархив Москвы
Впервые опубликован в журнале «Осколки», 1883, № 8, 19 февраля (ценз. разр. 18 февраля), стр. 2. Печатается по журнальному тексту. Рисунок: Лебедев А. И., подпись: А.П. Чехов (подпись на рис. : Тема А. Чехонте). Подпись: "— Если бы вместо этой кошечки да сдобная купеческая дочка... А у купеческой дочки триста — четыреста тысяч... А на те триста тысяч да купить бы домик... вороных... На тройках с душками... Катюшу бы в люди вывел..."
Сделано на основе слайд-презентации для программы средней школы. Тема: творчество Чехова. Классический случай неверного цитирования. Чехов никогда не говорил ничего подобного.
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