Adam Smith war ein schottischer Moralphilosoph und Aufklärer, der am 16. Juni 1723 getauft wurde und am 17. Juli 1790 verstarb. Über sein Leben ist weniger bekannt als über sein Werk, doch seine Mutter Margaret Douglas, die ihn förderte, spielte eine wichtige Rolle. Bereits in jungen Jahren fiel Smith durch sein stundenlanges Nachdenken auf, was zu einem seiner Markenzeichen wurde. Mit 14 Jahren begann Smith sein Studium an der Universität Glasgow, wo er von Francis Hutcheson beeinflusst wurde. Nach einem guten Abschluss setzte er sein Studium der Philosophie in Oxford fort, wo er sich jedoch aufgrund der rückständigen Atmosphäre und gesundheitlicher Probleme unwohl fühlte. Nach seiner Rückkehr nach Kirkcaldy fand Smith zunächst keine Anstellung, konnte aber dank familiärer Beziehungen öffentliche Vorlesungen in Edinburgh halten. Diese Vorträge, die ein breites Spektrum von Literatur bis Jurisprudenz abdeckten, brachten ihm akademische Anerkennung ein. 1751 wurde er Professor für Logik in Glasgow und 1752 Professor für Moralphilosophie, wobei er als einer der Ersten auf Englisch unterrichtete. In dieser Zeit entstand sein erstes bedeutendes Werk, "Theorie der ethischen Gefühle", das ihn bekannt machte. 1763 gab Smith seine Professur auf, um als Tutor des jungen Henry Scott eine dreijährige Bildungsreise durch Europa zu unternehmen, die ihm eine lebenslange Rente sicherte. Während dieser Reise begann er in Toulouse mit der Arbeit an seinem Hauptwerk "Der Wohlstand der Nationen". In Paris traf er seinen Freund David Hume und knüpfte Kontakte zu den Physiokraten Turgot und Quesnay, was seine volkswirtschaftlichen Studien prägte. Die Reise endete abrupt, als Scotts Bruder starb. Nach seiner Rückkehr erschien 1776 "Der Wohlstand der Nationen", ein großer Erfolg, der die Bedeutung von Arbeitsteilung und Eigeninteresse für den Wohlstand betonte. Elf Jahre verbrachte Smith in Kirkcaldy, bevor er 1778 Zollkommissar von Schottland wurde und nach Edinburgh zog. Als Zollkommissar ging er rigoros gegen Schmuggler vor und sanierte das schottische Geldwesen. In dieser Zeit schloss er Freundschaften mit dem Chemiker Joseph Black und dem Geologen James Hutton. Adam Smith verstarb 1790, und auf seinen Wunsch hin wurden viele private Aufzeichnungen vernichtet.
Zitate von Adam Smith
Für wie selbstsüchtig man den Menschen auch halten mag, es gibt nachweislich einige Grundlagen seines Wesens, die dazu führen, dass er sich für das Schicksal anderer interessiert, deren Glück ihm notwendig erscheint, obwohl er nichts davon hat außer dem Vergnügen, es zu sehen.
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Die Theorie der ethischen Gefühle
Was man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts andres als Sympathie der Gewohnheit.
Quelle
Theorie der moralischen Empfindungen
Ein Mensch, der sich kein Eigenthum erwerben kann, hat kein anderes Interesse, als so viel zu essen und so wenig zu arbeiten , als möglich.
Quelle
Untersuchungen über die Natur und die Ursachen des Nationalreichthums. Aus dem Englischen der vierten Ausgabe neu übersetzt. Zweyter Band. Breslau 1794. [http://books.google.de/books?id=XzdFAAAAYAAJ&pg=PA206 S. 206 books.google]
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Es ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten lässt, sondern dass sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten.
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The Wealth of Nations, Book I
Keine glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.
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The Wealth of Nations, Book I
Keine Kunst lernt eine Regierung schneller als die, Geld aus den Taschen der Leute zu ziehen.
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The Wealth of Nations, Book VAdam Smith wurde in Kirkcaldy, England, geboren.
Bilder zum Thema Adam Smith
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Bildquelle: Adam_Smith_signature_1783.svg Autor: Adam Smith Created in vector format by Scewing, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Signature of moral philosopher Adam Smith (1723-1790)
2009 photograph of a 19th-century building near the house where philosopher, economist and author Adam Smith lived, 1767-1776. 220 High Street, Kirkcaldy, Fife, Scotland. At this location, Smith wrote "The Wealth of Nations", according to a plaque on the pictured building. The original house was torn down in 1834.
Bildquelle: Adam_Smith_LCCN2004672780.jpg Autor: Miscellaneous Items in High Demand, PPOC, Library of Congress, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Title: Adam Smith
Abstract/medium: 1 print : engraving.
Portrait of the political economist and philosopher Adam Smith (1723-1790) by an unknown artist, which is known as the ‘Muir portrait’ after the family who once owned it. The portrait was probably painted posthumously, based on a medallion by James Tassie.
Portrait of the political economist and philosopher Adam Smith (1723-1790) by an unknown artist, which is known as the ‘Muir portrait’ after the family who once owned it. The portrait was probably painted posthumously, based on a medallion by James Tassie.
Portrait of the political economist and philosopher Adam Smith (1723-1790) by an unknown artist, which is known as the ‘Muir portrait’ after the family who once owned it. The portrait was probably painted posthumously, based on a medallion by James Tassie.
Bildquelle: AdamSmith.jpg Autor: Etching created by Cadell and Davies (1811), John Horsburgh (1828) or R.C. Bell (1872)., via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Profile of Adam Smith. The original depiction of Smith was created in 1787 by James Tassie in the form of an enamel paste medallion. Smith did not usually sit for his portrait, so a considerable number of engravings and busts of Smith were made not from observation but from the same enamel medallion produced by Tassie, an artist who could convince Smith to sit.
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Bildquelle: AdamSmith1790.jpg Autor: John Kay, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Adam Smith; engraving
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Bildquelle: AdamSmith1790b.jpg Autor: John Kay, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Two of the most notable figures of the Scottish Enlightenment in the late 18th century: the moral philosopher David Hume from Berwickshire and the political economist Adam Smith from Fife, both to be found on the north-west tower of the Scottish National Portrait Gallery. The statues are the work of David Watson Stevenson (1842–1904).
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A parody of File:No Karl Marx.jpg.
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Writers: twenty portraits. Engraving by J.W. Cook, 1825.
Iconographic Collections
Keywords: J. W. Cook; Thomas Pennant; Tobias Smollett; James Beattie; Bruce; Richard Brinsley Sheridan; George Stevens; Sarah Trimmer; Adam Smith; James Macpherson; Jean François Marmontel; Charles Burney; Benjamin Franklin; Charlotte Smith; Johann Caspar Lavater; Elizabeth Carter; James Boswell; Vicesimus Knox; Johann Georg Zimmerman; Hugh Blair; Anna Seward