Theodor Fontane †

Steckbrief von Theodor Fontane

Name:Theodor Fontane
Beruf:deutscher Schriftsteller und Apotheker
Alter:78 Jahre
Geburtsdatum:30. Dezember 1819
Geburtsort:Neuruppin, Deutschland
Todesdatum:20. September 1898
Sterbeort:Berlin, Mark Brandenburg
Sternzeichen:Steinbock
Größe:unbekannt

Familie & Partner

ElternLouis Henry Fontane, Emilie Fontane
GeschwisterElise Fontane
WohnsitzGroße Hamburger Straße, Mariannenplatz
ZeitraumPartner
1850 – 1898Emilie Fontane
Ehefrau

Theodor Fontane war Vater von 7 Kindern, darunter Friedrich Fontane (* 1864), George Fontane (* 1851), Martha Fontane (* 1860), Theodor Fontane jun. (* 1856).

Theodor Fontane war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker, der am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren wurde und am 20. September 1898 in Berlin verstarb. Fontane erlangte vor allem durch seine Romane, die er im späteren Lebensalter verfasste, große Bedeutung als ein wichtiger Vertreter des Realismus.
Seine Familie hatte hugenottische Wurzeln in Berlin. Nach seiner Kindheit in Neuruppin und Swinemünde absolvierte Fontane eine Ausbildung zum Apotheker, wie sein Vater. Allerdings hegte er schon früh den Wunsch, Dichter und Schriftsteller zu werden, trat Literaturvereinen bei und machte sich als Balladendichter einen Namen. Da er keine eigene Apotheke erwerben konnte, wandte sich Fontane, der 1848 noch an den Barrikadenkämpfen in Berlin teilgenommen hatte, den konservativen Kräften im preußischen Staats- und Zeitungswesen zu, um seine Familie zu ernähren.
Als Pressereferent und Redakteur der Kreuzzeitung fand er aber auch Zeit, an seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg zu arbeiten und die deutschen Einigungskriege in Buchform zu dokumentieren. Während Recherchen in Frankreich wurde Fontane des Spionageverdachts beschuldigt und verhaftet. Nach seiner Freilassung arbeitete er 20 Jahre lang als Theaterkritiker für die Vossische Zeitung und begann mit seinem Romanwerk.
Zu seinem Nachlass gehört eine umfangreiche Briefkorrespondenz mit Familie und Freunden. Im Gegensatz zu seinen öffentlichen Schriften finden sich darin teils antijüdische Äußerungen, die im Widerspruch zu seinen oft guten Beziehungen zu Juden stehen. Fontanes Nachlass ist heute weit verstreut, wobei das Theodor-Fontane-Archiv in Potsdam und die Staatsbibliothek zu Berlin große Teile davon besitzen.
Fontane stammte von Hugenotten ab, die sich im 17. Jahrhundert in Brandenburg niedergelassen hatten. Sein Großvater war Prinzenerzieher und Kabinettssekretär. Fontanes Vater war Apotheker und heiratete Emilie Louise Labry, deren Vorfahren ebenfalls Hugenotten waren. Nach der Heirat kaufte der Vater eine Apotheke in Neuruppin, wo Theodor geboren wurde. Später musste die Familie aufgrund von Spielschulden des Vaters nach Swinemünde umziehen.
In Swinemünde verbrachte Fontane einen Teil seiner Kindheit. Er interessierte sich schon früh für Zeitungen und verfolgte gespannt die Julirevolution in Frankreich. Mit zwölf Jahren kehrte Fontane mit seiner Mutter nach Neuruppin zurück, um das Gymnasium zu besuchen. Nach eineinhalb Jahren verließ er die Schule wieder, um ebenfalls Apotheker zu werden. Er begann eine Lehre in Berlin und arbeitete anschließend in verschiedenen Apotheken.
Parallel dazu verfolgte Fontane seine literarischen Ambitionen. Er veröffentlichte erste Gedichte und Novellen und verkehrte in literarischen Kreisen. Nach einer mehr als zwei Jahrzehnte währenden Bindung ging Fontane zu dem Berliner Literaturverein Tunnel über der Spree ein.
Fontane war als Apotheker in Berlin tätig, als die Revolutionen von 1848/49 ausbrachen. Er beteiligte sich an den Kämpfen und schrieb für revolutionäre Zeitungen. Nach dem Scheitern der Revolution geriet er in eine Krise und plante sogar, nach Amerika auszuwandern. Stattdessen nahm er eine Stelle im Diakonissenhaus Bethanien an. 1850 heiratete er Emilie Rouanet-Kummer.
Nach verschiedenen Anstellungen im Regierungsdienst arbeitete Fontane ab 1870 als Theaterkritiker für die Vossische Zeitung. In dieser Zeit begann er auch mit dem Schreiben seiner Romane. Theodor Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

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Zitate von Theodor Fontane

Das Bedenkliche am Christenthum ist, daß es beständig leisten kann; und wenn es mal einer leistet, dann wird einem erst recht angst und bange, und man kriegt ein Grauen vor einem Sieg, der besser nie erfochten wäre.

Quelle

Brief an Georg Friedlaender, 12. Sept. 1891; in: Werke, Schriften und Briefe, 4. Abteilung, Band IV – herausgegeben von Helmuth Nürnberger und Otto Drude, Hanser 1982, [https://books.google.de/books?id=hENeAAAAcAAJ&q=Bedenkliche S. 155 books.google]
Fatal waren die Juden; ihre frechen, unschönen Gaunergesichter (denn in Gaunerei liegt ihre ganze Größe) drängen sich einem überall auf. Wer in Rawicz oder Meseritz ein Jahr lang Menschen betrogen oder wenn nicht betrogen, eklige Geschäfte besorgt hat, hat keinen Anspruch darauf, sich in Norderney unter Prinzessinnen und Comtessen mit herumzuzieren.

Quelle

Brief an Emilie Fontane, 17. August 1882; in: Werke, Schriften und Briefe, 4. Abteilung, Band III – herausgegeben von Helmuth Nürnberger, Otto Drude, Manfred Hellge unter Mitwirkung von Christian Andree, Hanser 1980 [http://books.google.de/books?id=jGBBzRxDUOoC&pg=PA200 S. 200 books.google.de]
Das Glück besteht darin, daß man ʼʼdaʼʼ steht, wo man seiner Natur nach hingehört; selbst die Tugend- und Moralfrage verblaßt daneben.

Quelle

Brief an Gustav Karpeles, 3. April 1879; Quelle: C. Grawe: "Fontane zum Vergnügen", 1994, S. 58, ISBN 978-3-15-009317-7

Alle Zitate anzeigen

Der Zauber steckt immer im Detail.

Quelle

Briefe an Georg Friedlaender. Leipzig: Quelle & Meyer. 1954. S. 221
Die beobachten gilt mir beinahʼ mehr als sie besitzen, und so hat man schließlich seinen Glück- und Freudeertrag wie anscheinend Bevorzugtere.

Quelle

Briefe an seine Familie. 2. Band. 3. Auflage. Berlin: F. Fontane & Co. 1905. Seite 70.
Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen: Man muß lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.

Quelle

Brief an Emilie Fontane, 7. Juli 1887; Quelle: C. Grawe: "Fontane zum Vergnügen", 1994, S. 150, ISBN 978-3-15-009317-7
es kommt immer nur drauf an, daß, wie und wo man auch marschirt, man allerorten die Musik des Lebens hört. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

Quelle

Werke, Schriften und Briefe. 4. Abteilung, Band II – herausgegeben von Walter Keitel, Helmuth Nürnberger, Otto Drude, Gerhard Krause, Christian Andree, Manfred Hellge. ISBN 978-3-446-12488-2. [http://books.google.de/books?id=gllcLa3VMMAC&pg=PA439 books.google.de S. 439]
Ich hasse nicht die Könige, sondern den Druck, den sie mit sich führen.

Quelle

Brief an Lepel (12.10.1848). Aus: Der Briefwechsel. Kritische Ausgabe. Von Theodor Fontane, Bernhard von Lepel. Walter de Gruyter, 2008. S. 95. ISBN 3110163543,
Irgendwo kommt man immer auf seine Kosten.

Quelle

Briefe an seine Familie. 2. Band. 3. Auflage. Berlin: F. Fontane & Co. 1905. Seite 51.
Je älter ich werde, je mehr sehe ich ein: laufen lassen, wo nicht Amtspflicht das Gegenteil fordert, ist das allein Richtige.

Quelle

Brief an Otto Roquette, 18. April 1884; Quelle: C. Grawe: "Fontane zum Vergnügen", 1994, S. 148, ISBN 978-3-15-009317-7
Lucae versichert uns immer, in 20 Jahren würde Pringsheim eine Kakel-Schinkel jemals fehlte, so fehlt er jetzt.

Quelle

Brief an Emilie Fontane, Basel, 5. August 1875; Quelle: Th. Fontane: "Eine Sehnsucht im Herzen. Impressionen aus Italien", 2002, S. 101 f., ISBN 3-7466-5289-8
Moral ist gut, Erbschaft ist besser.

Quelle

Brief an Martha Fontane (25.1.1894). Aus: Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. hg. von Regina Dieterle. Berlin/New York: Walter de Gruyter. 2002. S. 457. ISBN 3110158817
O Berlin, wie weit ab bist du von einer ʼʼwirklichenʼʼ Hauptstadt des Deutschen Reiches! Du bist durch politische Verhältnisse über Nacht dazu geworden, ʼʼaber nicht durch dich selbstʼʼ. Wirst es nach ʼʼdieserʼʼ Seite hin auch noch lange nicht werden. Vielleicht fehlen die Mittel, gewiß die Gesinnung.

Quelle

Brief an Emilie Fontane, Mailand, 10. August 1875; Quelle: Th. Fontane: "Eine Sehnsucht im Herzen. Impressionen aus Italien", 2002, S. 114, ISBN 3-7466-5289-8
Solange keine Wolken da sind, freue man sich des himmlischen Lichts.

Quelle

Briefe an seine Familie. 1. Band. 3. Auflage. Berlin: F. Fontane & Co. 1905. Seite 144.
Wer zu viel und zu scharf sieht, sieht auch falsch.

Quelle

Brief an Paul Schlenther, 7. März 1890; Quelle: C. Grawe: "Fontane zum Vergnügen", 1994, S. 153, ISBN 978-3-15-009317-7
Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.

Quelle

16. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 4. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/C%C3%A9cile/16.+Kapitel Seite 420]
Briefeschreiben ist wie Wetterleuchten; da verblitzt sich alles, und das Gewitter zieht nicht herauf.

Quelle

17. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 4. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/C%C3%A9cile/17.+Kapitel Seite 425]
Die Liebe [...] lebt von liebenswürdigen Frauenherzens dauernd versichern will, der muß immer neu darum werben, der muß die Reihe der Aufmerksamkeiten allstündlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muß er von neuem anfangen. Immer dasein, immer sich betätigen, darauf kommt es an.

Quelle

23. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 4. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/C%C3%A9cile/23.+Kapitel Seite 466]
Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist der Mut.

Quelle

18. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 4. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/C%C3%A9cile/18.+Kapitel Seite 438]
Anstaunen ist auch eine Kunst. Es gehört etwas dazu, Großes als groß zu begreifen.

Quelle

Verlobung, Weihnachtsreise nach Stechlin. 29 Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Verlobung,+Weihnachtsreise+nach+Stechlin/29.+Kapitel Seite 290]
Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.

Quelle

Schloß Stechlin. 4. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Schlo%C3%9F+Stechlin/4.+Kapitel Seite 48]
»Frei, aber nicht frech«, das ist so mein Satz.

Quelle

Schloß Stechlin. 6. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Schlo%C3%9F+Stechlin/4.+Kapitel Seite 70]
Über kurz oder lang wird man nur noch reisen, wie man in den Krieg zieht oder in einen Luftballon steigt, bloß von Berufs wegen. [...] In alten Zeiten ging der Prophet zum Berge, jetzt vollzieht sich das Wunder und der Berg kommt zu uns. Das Beste vom Parthenon sieht man [https://de.wikipedia.org/wiki/British_Museum in London] und das Beste von Pergamum [https://de.wikipedia.org/wiki/Pergamonmuseum in Berlin], und wäre man nicht so nachsichtig mit den lieben, nie zahlenden Griechen verfahren, so könnte man sich (am [https://de.wikipedia.org/wiki/Kupfergraben Kupfergraben]) im Laufe des Vormittags in Mykenä und nachmittags in Olympia ergehn.

Quelle

Hochzeit. 35 Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Hochzeit/35.+Kapitel Seite 327]
Übrigens darf ich bei allem Respekt vor meinem berühmten Hotel sagen, unberühmte sind meistens interessanter.

Quelle

Hochzeit. 33. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Hochzeit/33.+Kapitel Seite 312]
Wenn ich so bloß an Italien zurückdenke. Sehen Sie, da läuft man nu so rum, was einen doch am Ende strapziert, und dabei dieser ewige pralle Sonnenschein. Ein paar Stunden geht es; aber wenn man nu schon zweimal Kaffee getrunken und [https://de.wikipedia.org/wiki/Granita Granito] gegessen hat, und es ist noch nicht mal Mittag, ja, ich bitte Sie, was hat man da? Was fängt man da an? Gradezu schrecklich. Und da kann ich Ihnen bloß sagen, da bin ich ein kirchlicher Mensch geworden.

Quelle

Wahl in Rheinsberg-Wutz. 19 Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Wahl+in+Rheinsberg-Wutz/19.+Kapitel Seite 197]
Wer ängstlich abwägt, sagt gar nichts. Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung.

Quelle

Hochzeit. 34. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Hochzeit/34.+Kapitel Seite 320]
Wer demütig ist, der ist duldsam, weil er weiß, wie sehr er selbst der Duldsamkeit bedarf; wer demütig ist, der sieht die Scheidewände fallen und erblickt den Menschen im Menschen.

Quelle

Verlobung, Weihnachtsreise nach Stechlin. 29 Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Verlobung,+Weihnachtsreise+nach+Stechlin/29.+Kapitel Seite 287]
Ein weites Feld.

Quelle

Kapitel 5 , Kapitel 15 , Kapitel 22 , Kapitel 36 . Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Bd. 7. inzwischen sprichwörtlich
Jeder ist der Richtige. Natürlich muß er von aussehen.

Quelle

Kapitel 3. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Bd. 7 S. 21.
Und da war nun die Jugend wirklich allein.

Quelle

Kapitel 1. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Bd. 7 S. 9
Wer für den Strick geboren ist, wird im Wasser nicht umkommen.

Quelle

Kapitel 15. Crampas (nach dem sonntäglichen Bad) Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Bd. 7 S. 130
Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.

Quelle

13. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 6. Seite 99 [http://www.zeno.org/nid/20004774310 zeno.org]
Von Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.

Quelle

17. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 6. Seite 137 [http://www.zeno.org/nid/20004774353 zeno.org]ʼʼ
Was wäre das Liebesverhältnisse? Verstumpft, öde, langweilig.

Quelle

18. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 6, Seite 139 [http://www.zeno.org/nid/20004774361 zeno.org]
Das Herz bleibt ein Kind.

Quelle

Die wendische Spree. Aus: Werke. hg. von Edgar Groß, Kurt Schreinert, Rainer Bachmann, Charlotte Jolles, Jutta Neuendorff-Fürstenau. München: Nymphenburger Verlagshandlung, 1959-1975. Band 12. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Reisebilder/Wanderungen+durch+die+Mark+Brandenburg/Spreeland/Die+wendische+Spree/An+Bord+der+%C2%BBSphinx%C2%AB Seite 59]
Die Lieblingswunsches, sei der Wunsch selber, was er wolle, berührt uns wie eine Weihnachtsfreude.

Quelle

Die wendische Spree. Aus: Werke. hg. von Edgar Groß, Kurt Schreinert, Rainer Bachmann, Charlotte Jolles, Jutta Neuendorff-Fürstenau. München: Nymphenburger Verlagshandlung, 1959-1975. Band 12. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Reisebilder/Wanderungen+durch+die+Mark+Brandenburg/Spreeland/Die+wendische+Spree/An+Bord+der+%C2%BBSphinx%C2%AB Seite 59]
Die Fr. von Uhde, Max Klinger) von der Kunst selbst nicht aus.

Quelle

Am Ruppiner See, Neuruppin, Kapitel 11. Wilhelm Gentz. Aus: Werke. hg. von Edgar Groß, Kurt Schreinert, Rainer Bachmann, Charlotte Jolles, Jutta Neuendorff-Fürstenau. München: Nymphenburger Verlagshandlung, 1959-1975. Band 9. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Reisebilder/Wanderungen+durch+die+Mark+Brandenburg/Die+Grafschaft+Ruppin/Am+Ruppiner+See/Neu-Ruppin/11.+Wilhelm+Gentz Seite 172-173]
Alle Welt reist. So gewiss in alten Tagen eine Wetterunterhaltung war, so gewiss ist jetzt eine Reiseunterhaltung. »Wo waren Sie in diesem Sommer«, heißt es von Oktober bis Weihnachten; »wohin werden Sie sich im nächsten Sommer wenden?« heißt es von Weihnachten bis Ostern

Quelle

Modernes Reisen - Eine Plauderei (1873). Von vor und nach der Reise. 2. Auflage. Berlin: F. Fontane & Co. 1894. [http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3AVon_vor_und_nach_der_Reise_%28Fontane_1894%29.djvu&page=5 Seite 3]. Werke, Schriften und Briefe. 1. Abteilung, Band VII – herausgegeben von Walter Keitel, Helmuth Nürnberger. Hanser München 1984. S. 9 [http://books.google.de/books?id=b66Mgz3clrIC&pg=PA9 books.google.de]
Am Mute hängt der Erfolg.

Quelle

Stine (1890). Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 5. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Stine/11.+Kapitel 11. Kapitel, Seite 233]
Das Poetische hat immer recht, es wächst weit über das Historische hinaus.

Quelle

Frau Jenny Treibel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 6. 7. Kapitel, [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Frau+Jenny+Treibel/7.+Kapitel Seite 335]ʼʼ
Der ist in tiefster treu, wer die Heimat liebt wie du.

Quelle

Archibald Douglas. Aus: Argo. Album für Kunst und Dichtung. hg. von F. Eggers. Breslau: Trewendt und Granier. 1857. Seite 14
Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.

Quelle

Unter ein Bildniß Adolf Menzelʼs. Aus: Gedichte. Stuttgart und Berlin: Cotta. 10. Auflage 1905, Seite 356
Es kann die Ehre dieser Welt // dir keine Ehre geben. // Was dich in Wahrheit hebt und hält, // muss in dir selber leben.

Quelle

Sprüche 4, Vers 1. Aus: Gedichte. Stuttgart und Berlin: Cotta. 10. Auflage 1905, Seite 27
Euer Landsmann ist ein Besserwisser, der sich dem neuen Lande, drin er nun lebt, nicht anbequemen und alles nach der Weise seiner alten Heimat anordnen und regeln will. Er gehorcht wohl, weil er im Gehorsam erzogen ist, aber es ist ein toter Gehorsam, und ein toter Gehorsam ist unfruchtbar.

Quelle

Quitt, Neunzehntes Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 5. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Quitt/19.+Kapitel S. 406]
Laß uns einen Rundgang machen, Leser, erst durch das Schiff der Gedenkstein zur Erinnerung an die weitab Gefallenen errichtet hat.

Quelle

"Ein Sommer in London", [Westminsterabtei]. Dessau: Gebrüder Katz. 1854. Seite 87.
Luft und Licht heilen und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gütiges Herz.

Quelle

Modernes Reisen - Eine Plauderei (1873). Von vor und nach der Reise. 2. Auflage. Berlin: F. Fontane & Co. 1894. [http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3AVon_vor_und_nach_der_Reise_%28Fontane_1894%29.djvu&page=88 S. 86].
O lerne denken mit dem Herzen, // Und lerne fühlen mit dem Geist.

Quelle

Sprüche 5, Vers 11 f. In: Gedichte, 10. Auflage, Cotta, Stuttgart und Berlin 1905, S. 28
Realismus ist die ʼʼkünstlerische Wiedergabeʼʼ (nicht das bloße Abschreiben) des Lebens.

Quelle

Aus Entwürfen zu einem nie ausgeführten Aufsatz über Emile Zolas ʼʼLa Fortune des Rougon (1871), in: Romanpoetik in Deutschland von Hegel bis Fontane, herausgegeben von Hartmut Steinecke, Tübingen 1984, [http://books.google.de/books?id=Kkco86h-byEC&pg=PA217&dq=Realismus S. 127 books.google]
Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen.

Quelle

Frau Jenny Treibel (1892). Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 6. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Frau+Jenny+Treibel/6.+Kapitel 6. Kapitel, Seite 325]
Tand, Tand, // Ist das Gebilde von Menschenhand!

Quelle

Die Brück’ am Tay, Vers 15 f., Vers 66 f. In: Gedichte, 10. Auflage, Cotta, Stuttgart und Berlin 1905, S. 202, S. 204
Wir andre geworden, schlechter oder besser.

Quelle

Graf Petöfy (1884). Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 4. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Graf+Pet%C3%B6fy/34.+Kapitel 34. Kapitel, Seite 191]
Wohl Keime wecken mag der Regen, // der in die Scholle niederbricht; // doch golden Korn und Erndtesegen // reift nur heran bei Sonnenlicht.

Quelle

Sprüche 6, Vers 2. Aus: Gedichte. Stuttgart und Berlin: Cotta. 10. Auflage 1905, Seite 28
...[Mathilde], in deren ganzem Verhalten sich die einzig wahre Bildung ausspräche, die Herzensbildung.

Quelle

Mathilde Möring (1906, postum). Aus: Theodor Fontane: Mathilde Möhring. Stuttgart 2001. Siebentes Kapitel; S.40, Z.3f.
Theodor Fontane wurde in Neuruppin, Deutschland, geboren.

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Fakten über Theodor Fontane

  • Wodurch ist Theodor Fontane bekannt?

    Theodor Fontane war ein 🙋‍♂️ deutscher Schriftsteller und Apotheker

  • Wie alt wurde Theodor Fontane?

    Theodor Fontane erreichte ein Alter von ⌛ 78 Jahren.

  • Wann hat Theodor Fontane Geburtstag?

    Theodor Fontane wurde an einem Donnerstag am ⭐ 30. Dezember 1819 geboren.

  • Wo wurde Theodor Fontane geboren?

    Theodor Fontane wurde in 🚩 Neuruppin, Deutschland, geboren.

  • Wer sind die Eltern von Theodor Fontane?

    Die Eltern von Theodor Fontane heißen Louis Henry Fontane und Emilie Fontane.

  • War Theodor Fontane verheiratet oder hatte er eine Partnerin?

    Ja, Theodor Fontane war verheiratet. Als Ehepartner ist Emilie Fontane bekannt.

  • Hatte Theodor Fontane Kinder?

    Ja, Theodor Fontane war Vater von insgesamt 7 Kindern. Die Namen der Kinder lauten u. a. Friedrich Fontane (* 1864), George Fontane (* 1851), Martha Fontane (* 1860) und Theodor Fontane jun. (* 1856).

  • In welchem Sternzeichen wurde Theodor Fontane geboren?

    Theodor Fontane wurde im westlichen Sternzeichen Steinbock geboren.

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