Raimund Harmstorf †

Steckbrief von Raimund Harmstorf

Name:Raimund Harmstorf
Beruf:deutscher Schauspieler
Alter:58 Jahre
Geburtsdatum:7. Oktober 1939
Geburtsort:Hamburg, Deutschland
Todesdatum:3. Mai 1998
Sterbeort:Marktoberdorf, Deutschland
Todesursache:Suizid durch Erhängen
Sternzeichen:Waage
Chinesisches
Tierkreiszeichen:
Erde-Hase
Größe:1,87 m

Raimund Harmstorf war ein deutscher Schauspieler, der am 7. Oktober 1939 in Hamburg geboren wurde und am 3. Mai 1998 verstarb. Harmstorf wuchs als Sohn eines Arztes in Hamburg auf und zeigte früh sportliches Talent, was ihm den Titel des Zehnkampfmeisters von Schleswig-Holstein einbrachte. Zunächst studierte er Medizin, wandte sich dann aber der Musik und der Schauspielkunst zu.
Ende der 1960er Jahre übernahm Harmstorf erste kleinere Rollen im Fernsehen. Der Durchbruch gelang ihm 1971 mit der Rolle des Wolf Larsen in der Fernsehverfilmung von Jack Londons "Der Seewolf". In den 1970ern folgten internationale Abenteuerfilme, in denen er oft den stereotypen "bösen Deutschen" verkörperte. Ein weiterer Erfolg war 1976 die Hauptrolle in "Der Kurier des Zaren". Parallel zur Filmarbeit war Harmstorf auch als Theaterschauspieler aktiv, unter anderem bei den Karl-May-Spielen.
Später litt Harmstorf unter gesundheitlichen Problemen, darunter die Parkinson-Krankheit, und musste sich in einer psychiatrischen Klinik behandeln lassen. Kurz vor seinem Tod veröffentlichte die Bild-Zeitung einen Artikel über seinen Zustand, was bei dem Schauspieler tiefe Verzweiflung auslöste. In der Nacht darauf nahm sich Harmstorf das Leben, was eine öffentliche Diskussion über die Rolle der Medien in seinem Tod auslöste. Harmstorfs Grab befindet sich in Bad Oldesloe, wo er Teile seines Lebens verbrachte und wo eine Straße nach ihm benannt ist.

Raimund Harmstorf wurde in Hamburg, Deutschland, geboren.

Filme mit Raimund Harmstorf

Fernsehproduktionen
1965: Don Juan
1965: Leutnant Nant
1966: Die Chefin
1968: Babeck (ZDF-Dreiteiler)
1968: Detektiv Quarles (Serie)
1969: Die Revolte
1970: Aktenzeichen XY … ungelöst (Fernsehreihe, Sendung vom 6.3.
1970: )
1970: Finder, bitte melden
1970: Die Kriminalerzählung (Serie)
1971: Der Seewolf
1971: Semesterferien (Serie)
1972: Blutiger Freitag
1974: Der Kommissar – Schwierigkeiten eines Außenseiters

Alle Filme anzeigen

1974: Ehrenhäuptling der Watubas
1975: Derrick – Zeichen der Gewalt (Folge 8)
1976: Könige sterben einsam (Le jeune homme et le lion, TV-Vierteiler)
1976: Michael Strogoff (ZDF-Vierteiler)
1977: Mr. Carlis und seine abenteuerlichen Geschichten (Serie)
1979: Derrick – Tandem (Folge 58)
1982: Der Alte – Eine Frau ist verschwunden (Folge 61)
1983: Wunderland
1983: Der Alte – Kalt wie Diamant (Folge 67)
1983: Tiefe Wasser (zweiteiliger Fernsehfilm)
1985: Der kleine Riese
1987: Tatort: Tod im Elefantenhaus
1987: Derrick – Die Dame aus Amsterdam (Folge 149)
1988: Big Man – Der Clan der Fälscher (Il professore – Fanciulla che ride)
1987: /
1989: Die Schwarzwaldklinik
1991: Alaska Kid (Serie)
1991: Ein Fall für zwei – Blattschuß
1992: 1994: Himmel über Afrika (African Skies, Serie)
1993: Glückliche Reise – Kanada (Fernsehreihe)
1996: Klinik unter Palmen
1997: Küstenwache (Pilotfilm)
Kinofilme
1969: Donnerwetter! Donnerwetter! Bonifatius Kiesewetter
1970: Siegfried und das sagenhafte Liebesleben der Nibelungen
1972: Der Schrei der schwarzen Wölfe
1972: Ruf der Wildnis (The Call of the Wild)
1973: Jack London: Wolfsblut (Zanna Bianca)
1974: Die Teufelsschlucht der wilden Wölfe (Il ritorno di Zanna Bianca)
1975: Nobody ist der Größte (Un genio, due compari, un pollo)
1977: Der Mann aus Virginia (California)
1977: Ein Haufen verwegener Hunde (Quel maledetto treno blindato)
1977: Mr. Mean
1978: Sie nannten ihn Mücke (Lo chiamavano Bulldozer)
1979: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand
1979: Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen (Uno sceriffo extraterrestre – poco extra e molto terrestre)
1980: Giganten der Landstraße (L’empreinte des géants)
1980: Warum die UFOs unseren Salat klauen
1982: S.A.S. Malko – Im Auftrag des Pentagon (S.A.S. à San Salvador)
1983: Thunder
1984: Sag’ nie wieder Indio (Cane arrabbiato)
1985: Das Wunder
1986: Geld oder Leber!
1987: Thunder 2
1990: Café Europa
1994: Islandic Warrior (The Viking Sagas)
1995: Die Wölfe (The Wolves)
1997: Blutrausch

Bilder zum Thema Raimund Harmstorf

Raimund Harmstorf Bild 1
Raimund Harmstorf (* 7. Oktober 1939[1] in Hamburg; † 3. Mai 1998 in Marktoberdorf) war ein deutscher Schauspieler. Bekannt wurde er Anfang der 1970er Jahre durch die Hauptrolle in dem Fernseh-Mehrteiler Der Seewolf.
Raimund Harmstorf Bild 2
Raimund Harmstorf (* 7. Oktober 1939[1] in Hamburg; † 3. Mai 1998 in Marktoberdorf) war ein deutscher Schauspieler. Bekannt wurde er Anfang der 1970er Jahre durch die Hauptrolle in dem Fernseh-Mehrteiler Der Seewolf.

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Fakten über Raimund Harmstorf

  • Wodurch ist Raimund Harmstorf bekannt?

    Raimund Harmstorf war ein 🙋‍♂️ deutscher Schauspieler

  • Wie alt wurde Raimund Harmstorf?

    Raimund Harmstorf erreichte ein Alter von ⌛ 58 Jahren.

  • Wann hat Raimund Harmstorf Geburtstag?

    Raimund Harmstorf wurde an einem Samstag am ⭐ 7. Oktober 1939 geboren.

  • Wo wurde Raimund Harmstorf geboren?

    Raimund Harmstorf wurde in 🚩 Hamburg, Deutschland, geboren.

  • Wer sind die Eltern von Raimund Harmstorf?

    Als ein Elternteil von Raimund Harmstorf ist Ernst Harmstorf bekannt.

  • In welchem Sternzeichen wurde Raimund Harmstorf geboren?

    Raimund Harmstorf wurde im westlichen Sternzeichen Waage geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hase 兔 mit dem Element Erde ('Erde-Hase').

  • Wie groß war Raimund Harmstorf?

    Raimund Harmstorf hatte eine Größe von ca. 📏 1,87 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.

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Auch im Jahr 1998 verstorben

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