Max Reger war ein deutscher Komponist, der am 19. März 1873 geboren wurde und am 11. Mai 1916 verstarb. Seine musikalische Reise begann früh, als er in der Nähe seines Geburtsortes in Weiden aufwuchs und dort erste Unterweisungen erhielt. Ein Besuch der Bayreuther Festspiele im Jahr 1888 bestärkte ihn darin, Musiker zu werden, auch wenn sein Vater andere Pläne hatte. Nachdem er die Unterstützung seiner Tante gefunden hatte, studierte Reger am Konservatorium Sondershausen und später in Wiesbaden, wo er auch eine Anstellung als Lehrer für Musiktheorie, Klavier und Orgel fand. Seine Zeit in Wiesbaden war jedoch von Schwierigkeiten geprägt. Er musste seinen Militärdienst ableisten, was ihn psychisch belastete und zu finanziellen Problemen führte. Eine Zeit lang kehrte Reger ins Elternhaus zurück, wo er sich seinen musikalischen Aktivitäten widmete und seine Schulden abbaute. Später zog er nach München und heiratete Elsa von Bercken. Er wurde Professor an der Königlichen Akademie der Tonkunst in München, gab die Stelle aber bald wieder auf. 1907 wurde Reger Universitätsmusikdirektor und Professor in Leipzig und übernahm 1911 die Stelle des Hofkapellmeisters in Meiningen, behielt aber seine Leipziger Lehrtätigkeit bei. In seinen letzten Jahren kämpfte Reger mit Alkoholismus und einem hohen Arbeitspensum. Er trat von seiner Position als Hofkapellmeister zurück und zog nach Jena, wo er weiterhin komponierte und unterrichtete. Während einer Reise nach Leipzig im Mai 1916 starb Reger überraschend an Herzversagen. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Münchner Waldfriedhof.
Brief vom 28. August 1907, in: Briefe an Karl Straube, Dümmler 1986, S. 136 books.google und Fußnote 14 books.google
Ich habe für Fasching keinen Sinn; mein Humor ist mehr grotesker Natur. Mich widert die krankhafte Lustigkeit, die da meistens an den Tag gelegt wird, an.
Quelle
Brief vom 31. Januar 1901 an die Pianistin Henriette Schelle; wiedergegeben in Max Martin Stein: Der heitere Reger. Breitkopf & Härtel, Wiesbaden, 7. Auflage 1989.
Das Schwein und die Künstler haben das gemeinsam, daß man sie erst ʼʼnachʼʼ dem Tode schätzt.
Quelle
Reger zu einem Bekannten; wiedergegeben in Max Martin Stein: Der heitere Reger. Breitkopf & Härtel, Wiesbaden, 7. Auflage 1989.
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Ich habe bei der Hitze so enorm abgenommen, daß ich nachts keinen Schatten mehr werfe.
Quelle
Reger an Fritz Stein am 17. Juli 1911; wiedergegeben in Max Martin Stein: Der heitere Reger. Breitkopf & Härtel, Wiesbaden, 7. Auflage 1989.Max Reger wurde in Brand/Oberpfalz, Deutschland, geboren.
Ehemaliges Beamten-Wohnhaus. Von 1878–1901 Wohnhaus von Max Reger, dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, um ein Halbgeschoss erhöhtem Mittelbau und klassizistischer Fassadengestaltung, 1870–1871.
1996 glaubte Forstdirektor a. D. Böhm, mit den hier abgebildeten Granit-Wollsack-Felsen am Kaiserberg beim Fichtelsee den Max-Reger-Felsen gefunden zu haben. Doch dessen Lage abseits der Strecke Fichtelberg-Ochsenkopf, die Morphologie des Felsens und eine dort fehlende vergleichbare Horizontlinie sprechen dagegen.
Am Fels ist eine Tafel befestigt mit der Inschrift: Max Reger 14. August 1901 Gst.: A. Böhm 1996, die nach heutigen Erkenntnissen als falsch angesehen werden kann.
Links: Grab des Komponisten Joseph Haas (1879–1960), rechts: Grab des Komponisten Max Reger (1873–1916), München, Waldfriedhof (Grabstellen 131-W-15 und 131-W-14). Das direkte Nebeneinander der beiden Grabmäler macht die weit überdurchschnittliche Höhe des Reger-Monuments deutlich.
Gedenktafel am Wohnhaus von Max Reger in München, Wörthstraße 20Der Literatur zufolge wurde diese Tafel 1967 im Durchgang angebracht und später (1994?) an die Fassade versetzt. Der Durchgang wurde 1994 mit einem großen Sgraffito-Bild des Komponisten und einer weiteren Inschrift neu gestaltet.
Bemerkung(en): Auf der Rückseite notiert: Letzte Aufnahme / nach dem Leben / Aprli 1916 / in Duisburg, nebem ihm / sein Frein, Rechtsanwalt Lentz, Duisburg
Wuppertal, Historische Stadthalle, Westseite, mit Inschriften "Offenbach" und "Reger". (Über den Fenstern sind die Namen von ca. 25 Dichtern und Komponisten angegeben, die den Kanon des deutsch-österreichischen Repertoires zur Erbauungszeit widerspiegeln.)
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