Bildquelle: K.Schumacher.jpg Autor: Wikipedia / US Army photographers on behalf of the OUSCCPAC or its successor organisation, the OCCW Lizenz: Public domain
Kurt Schumacher war ein deutscher Politiker, der am 13. Oktober 1895 in Culm, Westpreußen geboren wurde und am 20. August 1952 in Bonn verstarb. Er prägte die SPD nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich und war ein entschiedener Gegner Konrad Adenauers. Schumacher gilt als einer der Gründerväter der Bundesrepublik Deutschland. Schon in seiner Jugend interessierte sich Schumacher für Politik und las sozialistische Schriften. Er wuchs in einer gutbürgerlichen Familie auf, sein Vater war politisch aktiv. Nach dem Abitur meldete er sich als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg. Bereits kurz darauf wurde er schwer verwundet und verlor seinen rechten Arm. Nach dem Krieg studierte er Rechtswissenschaften und Nationalökonomie. 1926 promovierte er und setzte sich in seiner Dissertation mit der Rolle der Sozialdemokratie im Staat auseinander. Schumacher trat 1918 in die SPD ein und engagierte sich in verschiedenen Funktionen. Er war Redakteur einer sozialdemokratischen Zeitung und wurde später Vorsitzender der SPD in Stuttgart. Frühzeitig positionierte er sich gegen Kommunisten und Nationalsozialisten. Ab 1924 war er Abgeordneter im Landtag von Württemberg und ab 1930 im Reichstag. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten leistete er Widerstand und wurde 1933 verhaftet. Er verbrachte die folgenden Jahre in Konzentrationslagern. Nach seiner Entlassung 1943 musste er zwangsweise in Hannover leben und arbeiten. Nach dem Krieg begann Schumacher mit dem Wiederaufbau der SPD in Westdeutschland. Er wurde 1946 zum Parteivorsitzenden gewählt und war von 1949 bis 1952 Oppositionsführer im Bundestag. Schumacher setzte sich für ein geeintes und demokratisches Deutschland ein. Sein Führungsstil war autoritär, aber er genoss großen Respekt innerhalb der Partei. 1949 kandidierte er für das Amt des Bundespräsidenten, unterlag aber Theodor Heuss. Kurt Schumacher starb 1952 im Alter von 56 Jahren.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. SPD-Vorsitzender Willy Brandt eröffnet die Kurt-Schumacher-Gedächtnis-Ausstellung im Erich-Ollenhauer-Haus, Bonn
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. SPD-Vorsitzender Willy Brandt eröffnet die Kurt-Schumacher-Gedächtnis-Ausstellung im Erich-Ollenhauer-Haus, Bonn
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(v.l.n.r.: Hans-Jürgen Wischnewski, Willy Brandt, Alfred Nau, Annemarie Renger)
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Das SPD-Präsidium berät im Erich-Ollenhauer-Haus die aktuelle Lage nach der Auflösung des "Spiegel"-Büros in Ost-Berlin und der Einreisverweigerung für Oppositionsführer Helmut Kohl in die DDR.
fotografiert am 13.6.2006 in Wennigsen
Canon Digital Ixus 300; source is own work; 1024 * 680 pixel
Der Text des Denkmals lautet:
SOZIALDEMOKRATEN AUS ALLEN TEILEN DEUTSCHLANDS TRATEN IN WENNIGSEN (DEISTER) AM 5. - 8.10. 1945 ZU IHRER ERSTEN KONFERENZ NACH 12-JÄHRIGER UNTERBRECHUNG ZUSAMMEN. SIE BEAUFTRAGTEN DR. KURT SCHUMACHER 1. VORSITZENDER DER SPD 1946 - 1952 MIT DER LEITUNG BEIM WIEDERAUFBAU DER SOZIALDEMOKRATISCHEN PARTEI DEUTSCHLANDs.
Memorial plaque to Kurt Schumacher at Kurt-Schumacher-Platz in Hof (Saale).
Bildnachweis
Bildquelle: K.Schumacher.jpg Autor: Wikipedia / US Army photographers on behalf of the OUSCCPAC or its successor organisation, the OCCW Lizenz: gemeinfrei
Former Concentration Camp inmate Kurt Schumacher as a witness during the Nuremberg Trials.
Kurt Schumacher spricht auf der Alexanderhöhe Iserlohn 1946
Bildnachweis
Bildquelle: Kurt_Schumacher_US_Army_Edit_3x4.jpg Autor: Wikipedia / US Army photographers on behalf of the OUSCCPAC or its successor organisation, the OCCW Lizenz: gemeinfrei
Former Concentration Camp inmate Kurt Schumacher as a witness during the Nuremberg Trials.
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Bildquelle: Kurt_Schumacher_US_Army_Edit.jpg Autor: Wikipedia / US Army photographers on behalf of the OUSCCPAC or its successor organisation, the OCCW Lizenz: gemeinfrei
Former Concentration Camp inmate Kurt Schumacher as a witness during the Nuremberg Trials.
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Bildquelle: Kurt_Schumacher_US_Army.jpg Autor: Wikipedia / US Army photographers on behalf of the OUSCCPAC or its successor organisation, the OCCW Lizenz: gemeinfrei
Former Concentration Camp inmate Kurt Schumacher as a witness during the Nuremberg Trials.
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Gedenktafel vor dem Haus Egestorfer Straße 12 im Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen in der Region Hannover.
Text: Am 6. Oktober 1945
stritten in diesem Haus
die SPD-Mitglieder
Kurt Schumacher
später: Erster Vorsitzender der Nachkriegs-SPD
und Otto Grotewohl
später: Erster Ministerpräsident der DDR
über den Zusammenschluss
von SPD und KPD.
Die im Jahr 2000 auf einem Findling angebrachte Tafel beschreibt ein Ereignis am Rande der Wennigser Konferenz zwischen Kurt Schumacher und dem in diesem Haus untergebrachten Otto Grotewohl in der Nacht zum 7. Oktober 1945.