Innozenz XI. war ein italienischer Papst, der am 19. Mai 1611 geboren wurde und am 12. August 1689 verstarb. Der aus Como stammende Odescalchi wuchs in einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie auf und genoss zunächst eine Ausbildung bei den Jesuiten. Später nahm er juristische sowie theologische Studien auf, die er an verschiedenen Orten wie Rom und Neapel absolvierte. In seiner kirchlichen Laufbahn stieg Odescalchi rasch auf. Nach ersten Aufgaben als Apostolischer Protonotar ernannte Papst Innozenz X. den Geistlichen zum Kardinaldiakon. In den folgenden Jahren übernahm Odescalchi verantwortungsvolle Aufgaben als Legat in Ferrara und trat kurz darauf sein Amt als Bischof von Novara an. Wegen seiner bescheidenen Lebensweise und seiner ausgeprägten Hilfsbereitschaft nannten die Menschen Odescalchi bald den Vater der Armen. Nachdem Odescalchi zuvor an politischen Widerständen gescheitert war, trat er im Herbst 1676 das Pontifikat an. Zu Beginn seiner Amtszeit sanierte Innozenz XI. den haushaltspolitisch ruinierten Kirchenstaat durch strenge Sparmaßnahmen. Wegen seiner strengen Moral lehnte Innozenz XI. verschwenderische Künste ab und bekämpfte konsequent jede Form von Ämterkauf und Vetternwirtschaft. Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Amtszeit lag auf der Abwehr der Osmanen und der Stärkung des katholischen Glaubens. So brachte Innozenz XI. ein erfolgreiches Verteidigungsbündnis zustande, das maßgeblich zur Befreiung Wiens von der Belagerung beitrug. Zur dauerhaften Erinnerung an diesen großen militärischen Erfolg führte Innozenz XI. den kirchlichen Festtag Mariä Namen ein. Gleichzeitig geriet Innozenz XI. in einen schweren Konflikt mit Frankreich wegen umstrittener Herrschaftsrechte über französische Bistümer. Die rigorose Politik des französischen Herrschers gegen die Hugenotten vertiefte die Kluft zwischen den beiden Mächten zusätzlich. Wegen anhaltender politischer Differenzen bei der Neubesetzung wichtiger Kirchenämter eskalierte der Streit schließlich so weit, dass Innozenz XI. den päpstlichen Nuntius aus Paris abberief. Schwere gesundheitliche Leiden mit heftigem Fieber beendeten schließlich das Leben von Innozenz XI. im Spätsommer des Jahres 1689.
Title page in "Alla Santità di N.S. Papa Innocentio XI. Beatissimo Padre". [Rome, Giacomo Antonio de Lazzeri Varese, 1679]. Engraved by Giovanni Battista Falda and Jacques Blondeau, after M eyer. III.
Budavár 1686-os visszafoglalásának egyik emléktáblája, Eörményesi Fiáth János emlékére. Budapest, I. ker. Anjou-bástya / Lovas út.
Felirata:
„»Budam Virginis Labit Auxilium«
XI. Ince Pápa
Eörményesi Fiáth Jánosnak
s a magyar és külföldi kongreganistáknak,
kik 1686 szeptember 2-án
Budavár felszabadításáért
e helyen két, kongreganista vezér[,]
Lotharingiai Károly és Eszterházi Pál
nádor alatt az elsők között küzdöttek.
Dicsőséges emlékezetül állították
1930-ban, Szent Imre évében.
A magyar Mária kongregációk.”
Forma dell'indulgenze che (...) papa Innocenzo XI concede in perpetuo per Breve, che comincia, Unigeniti Dei Filii, etc. Dato alli 28 Genaro 1688 alle croci, corone e rosari che hanno toccato li Sacri Luoghi di Terra Santa e le Sacre Reliquie ivi esistenti con revocare, et annullare tutte le altre Indulgenze, che si dicono esser state concesse da altri Sommi Pontefici alle sudette Croci, Corone, etc. Ad instanza del P. Pietro Marino Sormano, Ministro Generale di tutto l'Ordine Serafico de' Minori Osservanti di S. Francesco.
Book illustraned from "Nuovi ritrovamenti dati in luce dall’Ingegneiro [sic] Cornelio Meyer per eccitare l’ingegno de’ virtuosi ad aumentarli, ò aggiungervi maggior perfettione...". Rome, Giovanni Giacomo Komarek, 1689