Johann Kaspar Schiller, Elisabetha Dorothea Schiller
Geschwister
Christophine Reinwald
Zeitraum
Partner
? – 1805
Charlotte von Schiller Ehefrau
Friedrich Schiller war Vater von 4 Kindern: Emilie von Gleichen-Rußwurm (* 1804), Ernst von Schiller (* 1796), Karl von Schiller (* 1793), Caroline Junot (* 1799).
Friedrich Schiller war ein deutscher Dichter, Philosoph, Historiker und Arzt, der am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren wurde und am 9. Mai 1805 in Weimar verstarb. Er wuchs als einziger Sohn eines Wundarztes und Offiziers auf, zusammen mit seinen fünf Schwestern. Seine Kindheit verbrachte er in verschiedenen Orten, darunter Schwäbisch Gmünd, Lorch und Ludwigsburg, wo er die Lateinschule besuchte. Schillers Bildungsweg führte ihn über die Karlsschule, wo er zunächst Rechtswissenschaften studierte, bevor er zur Medizin wechselte und 1780 promovierte. Sein Theaterdebüt mit "Die Räuber" im Jahr 1782 markierte einen wichtigen Beitrag zur Sturm und Drang Epoche. Allerdings musste Schiller aufgrund von Konflikten mit Herzog Carl Eugen aus Württemberg fliehen, da ihm Haft und ein Schreibverbot drohten. Er fand Zuflucht in Bauerbach und später in Mannheim, wo er als Theaterdichter arbeitete. In Mannheim entstanden Werke wie "Luise Millerin" und die Anfänge von "Don Karlos". Später zog Schiller nach Leipzig und lernte dort wichtige Persönlichkeiten wie Goethe, Herder und Wieland kennen, mit denen er die Weimarer Klassik prägte. Zu seinen bekanntesten Werken gehören neben den bereits genannten Dramen auch "Wallenstein", "Maria Stuart", "Die Jungfrau von Orleans" und "Wilhelm Tell". Schiller verfasste auch zahlreiche philosophische Abhandlungen, die seine Poetik erläuterten und der Literatur neue Wege eröffneten. Seine Balladen und seine Gedankenlyrik zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten. 1792 wurde Schiller die französische Ehrenbürgerschaft verliehen, eine Anerkennung für sein Drama "Die Räuber", das als Kampf gegen Tyrannei interpretiert wurde. Schiller war von Geburt an Württemberger, erhielt aber später die Staatsbürgerschaft von Sachsen-Weimar. Bereits mit dreizehn Jahren verfasste Schiller erste Theaterstücke, die jedoch nicht erhalten sind. Auf herzoglichen Befehl musste Schiller die Karlsschule besuchen, wo er zunächst ein Rechtsstudium begann, später aber zur Medizin wechselte. Während seines Studiums beschäftigte sich Schiller intensiv mit den Werken der Sturm und Drang Dichter und verfasste sein erstes gedrucktes Gedicht "Der Abend". Nach seiner Promotion arbeitete Schiller als Regimentsmedicus in der Württembergischen Armee, war aber mit seiner beruflichen Situation unzufrieden. Sein Theaterstück "Die Räuber" wurde 1782 in Mannheim uraufgeführt und löste beim Publikum Begeisterung aus. Nach seiner Flucht aus Stuttgart fand Schiller Asyl in Bauerbach, wo er an "Luise Millerin" arbeitete. Später kehrte er nach Mannheim zurück und arbeitete dort als Theaterdichter. Im Jahr 1785 reiste Schiller nach Leipzig zu Christian Gottfried Körner, der ihm finanziell unter die Arme griff. In den folgenden Jahren lernte er wichtige Persönlichkeiten in Weimar kennen, darunter Goethe, mit dem er eine enge Freundschaft entwickelte. 1789 nahm Schiller eine Professur in Jena an und heiratete Charlotte von Lengefeld. Wenig später erkrankte er schwer und erhielt eine jährliche Pension von dänischen Freunden, die es ihm ermöglichte, sich auf seine philosophischen und ästhetischen Studien zu konzentrieren. Im Jahr 1799 zog Schiller mit seiner Familie nach Weimar und vollendete dort Werke wie "Wallenstein" und "Das Lied von der Glocke". Schiller starb am 9. Mai 1805 im Alter von 45 Jahren in Weimar an einer Lungenerkrankung.
Auch die Freyheit muß ihren Herrn haben. Ohne Oberhaupt gieng Rom und Sparta zu Grunde.
Quelle
Die Räuber I, 2 / Roller, S. 38
Das Gesez hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre. Das Gesez hat noch keinen großen Mann gebildet, aber die Freyheit brütet Koloße und Extremitäten aus.
Quelle
Die Räuber I, 2 / Moor, S. 20
Das ist dein heilig!
Quelle
Die Räuber I, 1 / Franz, S. 15fʼʼ.
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Deine Weißheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz - dein Herz sey das Herz der unschuldigen Kindheit.
Quelle
Die Räuber V, 2 / D. a. Moor, S. 207
[...] dem Mann kann geholfen werden.
Quelle
Die Räuber V, 2 / R. Moor, S. 222
Der Muth wächst mit der Gefahr; Die Kraft erhebt sich im Drang.
Quelle
Die Räuber I, 2 / Spiegelberg, S. 25
[...] der Pöbel hört nie auf, Pöbel zu seyn, und wenn Sonne und Mond sich wandeln, und Himmel und Erde veralten wie ein Kleid
Quelle
Die Räuber, Vorrede
Ein zuckersüßes Brüdergen! In der That! - Franz heißt die Kanaille?
Quelle
Die Räuber I, 2 / Schweizer, S. 30
Er ist euer Augapfel gewesen bisher, nun aber, ärgert dich dein Auge, sagt die Schrift, so reiß es aus. Es ist besser einäugig gen Himmel, als mit zwey Augen in die Hölle.
Quelle
Die Räuber I, 1 / Franz, S. 9
Ich bin mein Himmel und meine Hölle.
Quelle
Die Räuber IV, 5 / Moor, S. 171
Ich fühle eine Armee in meiner Freyheit!
Quelle
Die Räuber II, 3 / Moor, S. 111
Ich weis wol, daß derjenige auf Ewigkeit hofft, der hier zu kurz gekommen ist.
Quelle
Die Räuber V, 1 / Franz, S. 192f.
Mir Sekulum.
Quelle
Die Räuber I, 2 / Karl v. Moor, S. 17
O daß ihrs begreiffen lerntet! daß euch die Schuppen fielen vom Auge!
Quelle
Die Räuber I, 1 / Franz, S. 10
Wer nichts fürchtet, ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet.
Quelle
Die Räuber I, 1 / Franz, S. 15
Der Feigen waren mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen - Mehrheit setzte durch.
Quelle
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua II, 5 / Fiesco
Der Mohr hat seine Arbeit (oft zitiert: Schuldigkeit) getan, // Der Mohr kann gehen.
Quelle
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua III, 4 / Muley Hassan, Mohr von Tunis
Donner und Doria!
Quelle
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua I, 5 / Gianettino Doria
Leben heißt träumen; weise sein, Lomellin, heißt angenehm träumen.
Quelle
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua I, 6 / Fiesco
Daß die Zärtlichkeit noch barbarischer zwingt, als Tyrannenwuth! — Was soll ich? Ich kann nicht! Was muß ich thun?
Quelle
Kabale und Liebe V, 1 / Louise, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/139 S. 135]
[...] der Himmel und Ferdinand reissen an meiner blutenden Seele, [...].
Quelle
Kabale und Liebe I, 3 / Louise, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/16 S. 12]
Die Limonade ist matt wie deine Seele - Versuche!
Quelle
Kabale und Liebe V, 7 / Ferdinand, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/159 S. 155]
Die Lüge muß hier gangbare Münze seyn, wenn die Wahrheit so wenig Glauben findet.
Quelle
Kabale und Liebe V, 2 / Ferdinand, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/143 S. 139]
Du bist blaß Louise?
Quelle
Kabale und Liebe I, 4 / Ferdinand, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/19 S. 15]
Einem Liebhaber, der den Vater zur Hilfe ruft, trau ich - erlauben Sie, - keine hole Haselnus zu.
Quelle
Kabale und Liebe I, 2 / Miller, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/14 S. 10]
Gleich muß die Pastete auf den Heerd, und dem Major - ja ja dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat.
Quelle
Kabale und Liebe I, 1 / Miller, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/8 S. 4]
Ich fürchte nichts - nichts - als die Gränzen deiner Liebe.
Quelle
Kabale und Liebe I, 4 / Ferdinand, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/21 S. 17]
In meinem ʼʼWünsche begraben.
Quelle
Kabale und Liebe I, 7 / Ferdinand, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/32 S. 28]
ʼʼMeinʼʼ bist du, und wärfen Höllʼ und Himmel sich zwischen uns!
Quelle
Kabale und Liebe II, 5 / Ferdinand, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/61 S. 57]
Mein Verstand steht still.
Quelle
Kabale und Liebe III, 2 / Hofmarschall, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/82 S. 78]
Seligkeit zerstören ist auch Seligkeit.
Quelle
Kabale und Liebe IV, 7 / Lady, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/123 S. 119]
[...] so viel Geld läßt sich, weiß Gott, nicht mit etwas Gutem verdienen.
Quelle
Kabale und Liebe V, 5 / Miller, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/152 S. 148]
Sünden und böse Geister scheuen das Licht.
Quelle
Kabale und Liebe V, 1 / Miller, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/133 S. 129]
[...] Veränderung nur ist das Salz des Vergnügens [....]!
Quelle
Kabale und Liebe V, 7 / Ferdinand, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/158 S. 154]
Wenn die Küsse deines Majors heißer brennen als die Tränen deines Vaters — stirb!
Quelle
Kabale und Liebe V, 1 / Miller, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/139 S. 135]
Beim wunderbaren Gott! - Das Weib ist schön!
Quelle
Dom Karlos II, 8 / Karlos, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/162 S. 152]
Die Liebe ist der Liebe Preis.
Quelle
Dom Karlos II, 8 / Prinzessinn, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/162 S. 152]
Die schönen Tage in Aranjuez // sind nun zu Ende.
Quelle
Dom Karlos I, 1 / Domingo, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/13 S. 3]
Doch große Seelen dulden still.
Quelle
Dom Karlos I, 4 / Marquis, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/57 S. 47]
[...] drei und zwanzig Jahre, // und König Philipps Sohn, und nichts gebaut, // und nichts zertrümmert unter diesem Monde.
Quelle
Dom Karlos II, 2 / Karlos, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/103 S. 93]
[...] ein Augenblick, gelebt im Paradiese // wird nicht zu theuer mit dem Tod gebüßt.
Quelle
Dom Karlos I, 5 / Karlos, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/60 S. 50]
Ein Federzug von dieser Hand, und neu // erschaffen wird die Erde. Geben Sie // Gedankenfreiheit.
Quelle
Dom Karlos III, 10 / Marquis, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/292 S. 280 f.]
Große Seelen macht die Liebe größer.
Quelle
Dom Karlos IV, 5 / Karlos, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/331 S. 319]
Ich habe // das Meinige gethan. Thun Sie das Ihre.
Quelle
Dom Karlos V, Letzter Auftritt, letzte Sätze / König zum Großinquisitor, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/517 S. 505]
Liebe // Kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.
Quelle
Dom Karlos II, 8 / Karlos, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/149 S. 139]
O der Einfall // war kindisch, aber göttlich schön.
Quelle
Dom Karlos I, 2 / Karlos, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/25 S. 15]
O eines Pulses Dauer nur // Allwissenheit -
Quelle
Dom Karlos III, 2 / König, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/232 S. 220]
Und was // ist Zufall anders, als der rohe Stein, // der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - Zum Zwecke // muß ihn der Mensch gestalten -
Quelle
Dom Karlos III, 9 / Der Marquis, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/270 S. 258]
Wer mich // entbehren kann, wird Wahrheit für mich haben.
Quelle
Dom Karlos III, 5 / Der König, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/257 S. 245]
Zu überzeugen // fällt keinem Überzeugten schwer.
Quelle
Dom Karlos II, 10 / Domingo, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/191 S. 181]
Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.
Quelle
Wallensteins Lager, Prolog
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
Quelle
Wallensteins Lager, Prolog
Es wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken.
Quelle
Wallensteins Lager, Prolog
Hinter dem U kommt gleich das Weh, // das ist die ABC.
Quelle
Wallensteins Lager, Kapuziner
Und setzet ihr nicht das Leben ein, // nie wird euch das Leben gewonnen sein.
Quelle
Wallensteins Lager, 11 / Chor
Und wenn die Muse heut, // Des Tanzes freie Göttin und Gesangs, // Ihr altes deutsches Recht, des Reimes Spiel, // Bescheiden wieder fordert - tadelt`s nicht!
Quelle
Wallensteins Lager, Vers 129-132 - Prolog
Wenn man für jeden Donner und Blitz, den ihr losbrennt mit eurer Zungenspitz, die Glocken müsst läuten im Land umher, es wär bald kein Mesner zu finden mehr.
Die Uhr schlägt keinem Glücklichen. (oft zitiert: Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.).
Quelle
Die Piccolomini, III,3 / Max Piccolomini
O! nimm der Stunde wahr, eh sie entschlüpft. // So selten kommt der Augenblick im Leben, // Der wahrhaftig wichtig ist und groß.
Quelle
Die Piccolomini, II, 6 / Illo, [http://www.zeno.org/Literatur/M/Schiller,+Friedrich/Dramen/Wallenstein/Die+Piccolomini/2.+Akt/6.+Auftritt zeno.org]
Spät kommt Ihr - doch Ihr kommt! Der weite Weg // […] entschuldigt Euer Säumen..
Quelle
Die Piccolomini, I, 1 / Illo
Und ehʼ der Tag, der eben jetzt am Himmel // Verhängnißvoll heranbricht, untergeht, // Muß ein entschedent Loos gefallen seyn.
Quelle
Die Piccolomini, V, 2 / Octavio Piccolomini
offnen Seele fremd.
Quelle
Die Piccolomini, ? / Oktavio
Vor Tische las manʼs anders.
Quelle
Die Piccolomini, IV, 7 / Tiefenbach
Wer nicht ist mit mir, der ist wider mich. (oft zitiert: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.).
Quelle
Die Piccolomini, IV,7 / Illo; Nach der Bibel Lk 11:23 und Mt 12:30
Da stehʼ ich, ein entlaubter Stamm!
Quelle
Wallensteins Tod, III, 18 / Wallenstein
Daran erkennʼ ich meine Pappenheimer. (oft zitiert: Ich kenne meine Pappenheimer).
Quelle
Wallensteins Tod, III, 15 / Wallenstein
Den Saamen legen wir in ihre Hände, // ob Glück, ob Unglück aufgeht, lehrt das Ende.
Quelle
Wallensteins Tod, I, 7 / Wallenstein
Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht, // und die Gewohnheit nennt er seine Amme.
Quelle
Wallensteins Tod, I, 4 / Wallenstein
Denn nur vom Nutzen wird die Welt regiert.
Quelle
Wallensteins Tod, I, 7 / Terzky
Der Tag bricht an, und Mars regiert die Stunde.
Quelle
Wallensteins Tod, I,1 / Wallenstein
Die Sterne lügen nicht.
Quelle
Wallensteins Tod, III,9 / Wallenstein
Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit. // Leicht beieinander wohnen die Gedanken, // doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.
Quelle
Wallensteins Tod, II, 2 / Wallenstein
Es ist der Geist, der sich den Körper baut.
Quelle
Wallensteins Tod, III,13 / Wallenstein
Ich habʼ hier bloß ein Amt und keine Meinung.
Quelle
Wallensteins Tod, I, 5 / Wrangel
Leutselig macht das Missgeschick.
Quelle
Wallensteins Tod, IV, 2 / Gordon
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Quelle
Wallensteins Tod, V, 4 / Gordon
Nicht deiner Treu, // der Ohnmacht nur wirdʼs zugeschrieben werden.
Quelle
Wallensteins Tod I, 3 / Illo
Nicht hoffe, wer des Drachen Zähne Säʼt, // Erfreuliches zu ärnten. Jede Unthat // trägt ihren Rache-Engel schon, // die böse Hoffnung, unter ihren Herzen.
Quelle
Wallensteins Tod, I, 7 / Wallenstein
Nur zwischen Vertraun ist Friede.
Quelle
Wallensteins Tod, III, 18 / Wallenstein
Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort.
Quelle
Wallensteins Tod, II, 2 / Wallenstein
Sein Geist istʼs, der mich ruft.
Quelle
Wallensteins Tod, IV, 12 / Thekla
Und ich erwartʼ es, daß der Rache Stahl // Auch schon für meine Brust geschliffen ist.
Quelle
Wallensteins Tod, I,7 / Wallenstein
Wennʼs nur dein Spiel gewesen, glaube mir, // Du wirstʼs in schwerem Ernste büßen müssen.
Quelle
Wallensteins Tod, I, 3 / Illo
Wir handeln, wie wir müssen. So lasst uns das Notwendige, mit Würde, mit festem Schritte tun.
Quelle
Wallensteins Tod II,2 / Wallenstein
Es denkt der Mensch die freie Tat zu tun, umsonst! Er ist das Spielwerk nur der blinden Gewalt, die aus der eignen Wahl ihm schnell die furchtbare Notwendigkeit erschafft.
Quelle
Wallensteins Tod IV, 8 / Buttler
Den Menschen macht sein Wille groß und klein, und weil ich meinem treu bin, muss er sterben.
Quelle
Wallensteins Tod IV, 8 / Buttler
Denn ein gebrechlich Wesen ist das Weib.
Quelle
Maria Stuart, II, 3 / Talbot, S. 76
Der Ring macht Ehen, // Und Ringe sindʼs, die eine Kette machen.
Quelle
Maria Stuart, II, 2 / Elisabeth, S. 69
Für gewagt.
Quelle
Maria Stuart, III, 6 / Mortimer, S. 140
[...] ich bin besser als mein Ruf.
Quelle
Maria Stuart, III, 4 / Maria, S. 135
Ich ließ // Der Puritaner dumpfe Predigtstuben, // Die Heimat hinter mir, in schnellem Lauf // Durchzog ich Frankreich, das gepriesene // Italien mit heißem Wunsche suchend.
Quelle
Maria Stuart, I, 6, 414 / Mortimer, S. 28
Laß mich ein Kind seyn, sey es mit!
Quelle
Maria Stuart, III, 1 / Maria, S. 116
Nicht Stimmenmehrheit ist des Rechtes Probe, [...]
Quelle
Maria Stuart, II, 3 / Talbot, S. 74
Nicht Weibes.
Quelle
Maria Stuart, II, 3 / Talbot, S. 75
Spart mir den Anblick seiner rohen Sitten.
Quelle
Maria Stuart, I, 3 / Maria, S. 19
Was man nicht aufgiebt, hat man nie verloren.
Quelle
Maria Stuart, II, 5 / Elisabeth, S. 89
Geh hin! Du sollst auf Erden für mich zeugen.
Quelle
Die Jungfrau von Orleans, Prolog, 4. Auftritt, Vers 408
In raues Erz sollst du die Glieder schnüren.
Quelle
Jungfrau von Orleans, Prolog, 4. Auftritt, Vers 409
Kurz ist der Abschied für die lange Freundschaft.
Quelle
Die Jungfrau von Orleans, III,6 / Lionel
Mit (der) Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
Quelle
Die Jungfrau von Orleans, III,6 / Talbot
Und Hochmut ists, wodurch die Engel fielen, / Woran der Höllengeist die Menschen fasst.
Quelle
Die Jungfrau von Orleans, Prolog, 2. Auftritt / Thibaut dʼArc
Wie kommt mir solcher Glanz in meine Hütte?
Quelle
Die Jungfrau von Orleans, Prolog, 2 / Thibaut dʼArc
Auf den vollkommen überal, // Wo der Mensch nicht hin kommt mit seiner Qual.
Quelle
Die Braut von Messina IV, 7 / Chor, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA148&dq=%22Auf+den%22 S. 148]
Das Leben ist der Güter höchstes nicht, // Der Übel größtes aber ist die Schuld.
Quelle
Die Braut von Messina IV, 10 / Chor (die letzten Verse des Trauerspiels), [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA162&dq=%22die%20schuld%22 S. 162]
Der Siege göttlichster ist das Vergeben!
Quelle
Die Braut von Messina I, 4 / Isabella, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA26&dq=%22der%20siege%22 S. 26]
Die Vortheil den Gefährten, // Wohl dem, dem die Geburt den Bruder gab, // Ihn kann das Glück nicht geben!
Quelle
Die Braut von Messina I, 4 / Isabella, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA23&dq=%22die%20neigung%22 S. 23]
Der Noth gehorchend, nicht dem eignen Trieb [oft zitiert: Triebe], [...].
Quelle
Die Braut von Messina I, 1 / Isabella (erster Vers des Trauerspiels), [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA5&dq=%22eignen%20trieb%22 S. 5]
Ein ewig Räthsel bleiben will ich mir, // Ich weiß genug, ich lebe dir!
Quelle
Die Braut von Messina / Beatrice, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA59&dq=%22ewig%22 S. 59]
[...] hinter den großen Höhen // Seht auch der tiefe, der donnernde Fall.
Quelle
Die Braut von Messina / Erster Chor, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA17&dq=%22donnernde%20Fall%22 S. 17]
Nicht an die Güter hänge dein Herz, // Die das Leben vergänglich zieren, // Wer besitzt, der lerne verlieren, // Wer im Glück ist, der lerne den Schmerz.
Quelle
Die Braut von Messina / Erster Chor, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA132&dq=%22lerne%20verlieren%22 S. 132]
Uns aber treibt das verworrene Streben // Blind und sinnlos durchs wüste Leben.
Quelle
Die Braut von Messina / Chor, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA23&dq=%22verworrene%20Streben%22 S. 23]
Schaamhafte Demuth ist der Reize Krone, [...].
Quelle
Die Braut von Messina II, 2 / Don Cesar, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA65&dq=%22reize%22 S. 65]
Schön ist der Friede! Ein lieblicher Knabe // Liegt er gelagert am ruhigen Bach, // Und die hüpfenden Lämmer grasen // Lustig um ihn auf dem sonnigen Rasen
Quelle
Die Braut von Messina I, 8 / Don Manuel und der erste Chor, Ein Knabe aus dem Chor, [https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA5&dq=%22eignen%20trieb%22
[...] allzustraff gespannt zerspringt der Bogen.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 3 / Rudenz, S. 143ʼʼ
An’s Vaterland, an’s theure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft, // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
Quelle
Wilhelm Tell, II, 1 / Attinghausen, S. 66ʼʼ
Auf dieser Bank von Stein will ich mich setzen
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 187ʼʼ
Da [oft zitiert: Es] ras’t der See und will sein Opfer haben.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 1 / Ruodi, S. 13ʼʼ
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, // Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 2 / Attinghausen, S. 175ʼʼ
Das ist [oft zitiert: war] Tells Geschoß.
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Geßler, S. 201
[...] dem Muthigen hilft Gott!
Quelle
Wilhelm Tell, I, 2 / Gertrud, S. 24
Dem Schwachen ist sein Stachel auch gegeben.
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 191
Denn herrenlos ist auch der Freiste nicht. // Ein Oberhaupt muß seyn, ein höchster Richter, // Wo man das Recht mag schöpfen in dem Streit.
Quelle
Wilhelm Tell, II, 2 / Stauffacher, S. 87
Der brave Mann denkt an sich selbst zulezt, // Vertrau auf Gott und rette den Bedrängten.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 1 / Tell, S. 12
Der kluge Mann baut vor.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 2 / Gertrud, S. 22
Der Starke ist am mächtigsten ʼʼalleinʼʼ.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 3 / Tell, S. 34
Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 106
Die Schlange sticht nicht ungereizt.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 3 / Tell, S. 34ʼʼ,
Die schnellen Herrscher sind’s, die kurz regieren.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 3 / Tell, S. 33
Durch diese hohle Gasse muß er kommen, // Es führt kein andrer Weg nach Küßnacht
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 184f.
Ein furchtbar wüthend Schreckniß ist // Der Krieg, die Heerde schlägt er und den Hirten.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 2 / Stauffacher, S. 24
Ein rechter Schütze hilft sich selbst.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 104
Ertragen muß man, was der Himmel sendet, // Unbilliges erträgt kein edles Herz.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 2 / Gertrud, S. 24
Es hebt die Freiheit siegend ihre Fahne.
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 2 / Attinghausen, S. 176
Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben [oft zitiert: leben], // Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 192
Es lächelt der See, er ladet zum Bade, [...].
Quelle
Wilhelm Tell, I, 1 / Fischerknabe, S. 1
Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen.
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 186
Früh übt sich, was ein Meister werden will.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 104
Hohl ist der Boden unter den Tyrannen, // Die Tage ihrer Herrschaft sind gezählt, // Und bald ist ihre Spur nicht mehr zu finden.
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 2 / Melchthal, S. 174
Ich bin der lezte meines Stamms.
Quelle
Wilhelm Tell, II, 1 / Attinghausen, S. 62
Ich hab’ gethan, was ich nicht lassen konnte.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 1 / Tell, S. 14
Ihm gehört das Weite // Was sein Pfeil erreicht, // Das ist seine Beute, // Was da kreucht und fleugt.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 1 / Walther, S. 103
Ihr wart in Straf’ gefallen, mußtet euch, // Wie schwer sie war, der Buße schweigend fügen.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 4 / Walther Fürst, S. 37
[...] in gährend frommen Denkart mir verwandelt, [...]
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 185
Mach deine Rechnung mit dem Himmel Vogt, // Fort mußt du, deine Uhr ist abgelaufen.
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 185
Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 108
Nein, eine Grenze hat ewgen Rechte, // Die droben hangen unveräuserlich // Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst – […]
Quelle
Wilhelm Tell, II, 2 / Stauffacher, S. 90
Rache trägt keine Frucht! Sich selbst ist sie // Die fürchterliche Nahrung
Quelle
Wilhelm Tell, V, 1 / Walther Fürst, S. 219
Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben, // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben, [...]
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Barmherzige Brüder, S. 205
[...] Redlichkeit gedeiht in jedem Stande.
Quelle
Wilhelm Tell, II, 2 / Stauffacher, S. 78
Sie alle ziehen ihres Weges fort // An ihr Geschäft – und Meines ist der Mord!
Quelle
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 188
[...] sieh den Hut dort auf der Stange. [oft zitiert: Siehst du den Hut dort auf der Stange?]
Quelle
Wilhelm Tell, III, 3 / Walther, S. 128
So ernst, mein Freund? Ich kenne dich nicht mehr.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 2 / Gertrud, S. 17
Steh zu deinem Volk, // Es ist dein angebohrner Platz.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 2 / Bertha, S. 121
Und auf den Schützen springt der Pfeil zurück.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 3 / Geßler, S. 141
Vater schieß zu, ich fürcht’ mich nicht.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 3 / Walther Tell, S. 143
Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 3 / Stauffacher, S. 34
Wann wird der Retter kommen diesem Lande?
Quelle
Wilhelm Tell, I, 1, letzter Vers / Ruodi, S. 16
Was bauten, können Hände stürzen.
Quelle
Wilhelm Tell, I, 3 / Tell, S. 30
Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
Quelle
Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 108
Wer Thränen ärnten will, muß Liebe säen.
Quelle
Wilhelm Tell, V, 1 / Melchthal, S. 223
Wir sind Ein einig wollen wir handeln.
Quelle
Wilhelm Tell, II, 2 / Alle, S. 86
Wir wollen seyn ein einzig [oft zitiert: einig] Noth uns trennen und Gefahr.
Quelle
Wilhelm Tell, II, 2 / Rösselmann/Alle (Rütli-Schwur), S. 101
Zum lezten Mittel, wenn kein andres mehr // Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben
Quelle
Wilhelm Tell, II, 2 / Stauffacher, S. 90
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wenʼgen nur gewesen.
Quelle
Demetrius / Fürst Sapieha
Euch öffnen sich des Glückes goldne Tore.
Quelle
Demetrius / Demetrius
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen; // Der Staat muß untergehn, früh oder spät, // Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
Quelle
Demetrius / Fürst Sapieha
Mit vollen Segeln lief ich in das Meer // Des Lebens.
Quelle
Demetrius / Demetrius
Nicht deinen Arm bloß will ich, auch dein Auge.
Quelle
Demetrius / Marina
Brüder fliegt von euren Sitzen, // wenn der volle Römer kraißt, // Laßt den Schaum zum Himmel sprützen: Dieses Glas dem guten Geist.
Quelle
An die Freude, Verse 77-80, S. 4
Duldet mutig, Millionen! // Duldet für die beßre Welt! // Droben überm Sternenzelt // wird ein großer Gott belohnen.
Quelle
An die Freude, Verse 57-60, S. 3
Freude heißt die starke Feder // in der ewigen Natur. // Freude, Freude treibt die Räder // in der großen Weltenuhr.
Quelle
An die Freude, Verse 37-40, S. 3
Freude, schöner Götterfunken, // Tochter aus Elisium, // Wir betreten feuertrunken // Himmlische, dein Heiligthum.
Quelle
An die Freude, Verse 1-4, S. 1
Seid umschlungen, Millionen! // Diesen Kuß der ganzen Welt! // Brüder – überm Sternenzelt // muß ein lieber Vater wohnen.
Quelle
An die Freude, Verse 9-12, S. 1
Unser Schuldbuch sei vernichtet! // ausgesöhnt die ganze Welt!
Quelle
An die Freude, Verse 69-70, S. 4
Wem der große Wurf gelungen, // eines Freundes Freund zu seyn; // wer ein holdes Weib errungen, // mische seinen Jubel ein!
Quelle
An die Freude, Verse 13-16, S. 2ʼʼ
Wollust ward dem Wurm gegeben, // und der Cherub steht vor Gott.
Quelle
An die Freude, Verse 31-32, S. 2
Dreifach ist der Schritt der Zeit: // Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, // Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, // Ewig still steht die Vergangenheit.
Quelle
Sprüche des Konfuzius
Mußt ins Breite dich entfalten, // soll sich dir die Welt gestalten; // In die Tiefe mußt du steigen, Soll sich dir das Wesen zeigen.
Quelle
Sprüche des Konfuzius
Rastlos vorwärts musst du streben, // Nie ermüdet stille stehn.
Quelle
Sprüche des Konfuzius
Immer strebe zum Ganzen und kannst du selber kein Ganzes // Werden, als dienendes Glied schließ’ an ein Ganzes dich an.
Quelle
Tabulae votivae, Pflicht für jeden, S. 156
Kannst du nicht ʼʼallenʼʼ gefallen durch deine That und dein Kunstwerk, // Mach es ʼʼwenigenʼʼ recht, ʼʼvielenʼʼ gefallen ist schlimm.
Quelle
Tabulae votivae, Wahl, S. 177
Keiner sey gleich dem andern, doch gleich sey jeder dem höchsten, // Wie das zu machen? Es sey jeder vollendet in sich.
Quelle
Tabulae votivae, Aufgabe, S. 168
Warum kann der lebendige Geist dem Geist nicht erscheinen! // ʼʼSprichtʼʼ die Seele so spricht ach! schon die ʼʼSeeleʼʼ nicht mehr.
Quelle
Tabulae votivae, Sprache, S. 177
Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, // Die du mir nennst! „Und warum keine”? Aus Religion.
Quelle
Tabulae votivae, Mein Glaube, S. 163
Willst du dich selber erkennen, so sieh wie die andern es treiben, // Willst du die andern verstehn, blick in dein eigenes Herz.
Quelle
Tabulae votivae, Der Schlüssel, S. 158
Da speit das doppelt geöffnete Haus // Zwei Leoparden auf einmal aus. // Die stürzen mit mutiger Kampfbegier // Auf das Tigertier.
Quelle
Der Handschuh
Des Lebens ungemischte Freude // ward keinem Irdischen zuteil.
Quelle
Der Ring des Polykrates
Du hast der Götter Gunst erfahren!
Quelle
Der Ring des Polykrates
Hier wendet sich der Gast mit Grausen.
Quelle
Der Ring des Polykrates
Noch keinen sah ich fröhlich enden, // Auf den mit immer vollen Händen // Die Götter ihre Gaben streun.
Quelle
Der Ring des Polykrates
Der frei geschaffen, ist frei, // Und würdʼ er in Ketten geboren.
Quelle
Die Worte des Glaubens
Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht, // Vor dem freien Menschen erzittert nicht!
Quelle
Die Worte des Glaubens
Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort, // Doch der freie wandelt im Sturme fort.
Quelle
Die Worte des Wahns
Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor, // Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.
Quelle
Die Worte des Wahns
Ich sei, gewährt mir die Bitte, // In eurem Bunde der Dritte.
Quelle
Die Bürgschaft
Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!
Quelle
Die Bürgschaft
Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
Quelle
Die Bürgschaft
[...] das Auge des Gesetzes wacht.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 304, S. 266
Da werden Weiber zu Hyänen // Und treiben mit Entsetzen Scherz,
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 371f., S. 269
Der ersten Liebe goldne Zeit
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 75, S. 254
Der Mann muss hinaus // Inʼs feindliche Leben.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 106f., S. 256ʼʼ
Die Blume verblüht, // Die Frucht muß treiben.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 104f., S. 256
Doch mit des Geschickes Mächten // Ist kein ewʼger Bund zu flechten, // Und das Unglück schreitet schnell.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 144ff., S. 258
Drum prüfe, wer sich ewig bindet, // Ob sich das Herz zum Herzen findet! // Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 91ff., S. 255
Erröthend folgt er ihren Spuren.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 70, S. 254
Freude dieser Stadt bedeute, // ʼʼFriedeʼʼ sey ihr erst Geläute.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 429f. (letzte Verse), S. 272
Gefährlich istʼs, den Leu zu wecken, // Und grimmig ist des Tigers Zahn, // Jedoch der schrecklichste der Schrecken, // Das ist der Mensch in seinem Wahn.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 379ff., S. 269f.
Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berührʼ im Fluge sie [Anm: die Glocke] die Zeit, // Dem Schicksal leihe sie die Zunge, // Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, // Begleite sie mit ihrem Schwunge // Des Lebens wechselvolles Spiel. // Und wie der Klang im Ohr vergehet, // Der mächtig tönend ihr entschallt, // So lehre sie, daß nichts bestehet // Daß alles Irdische verhallt.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 413ff., S. 271f.
Von der Stirne heiß // Rinnen muß der Schweiß, // Soll das Werk den Meister loben, // Doch der Segen kommt von oben.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 5ff., S. 251
Wenn gute Reden sie begleiten // Dann fließt die Arbeit munter fort.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 11f., S. 251
Wohlthätig ist des Feuers Macht, // Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 155f., S. 259
Wo rohe Kräfte sinnlos walten, // Da kann sich kein Gebild gestalten.
Quelle
Das Lied von der Glocke, Vers 355f., S. 268
Aber hat Natur uns viel entzogen, // War die Kunst uns freundlich doch gewogen, // Unser Herz erwarmt an ihrem Licht.
Quelle
An die Freunde
Alles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die veraltet nie!
Quelle
An die Freunde
Sehn wir doch das Große aller Zeiten // Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, // Sinnvoll still an uns vorübergehn.
Quelle
An die Freunde
Ach wie glücklich sind die Toten!
Quelle
Das Siegesfest
Alle andern will.
Quelle
Über das Erhabene
Alles freuet sich und hoffet, // Wenn der Frühling sich erneut.
Quelle
Der Jüngling am Bache
Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben, // Bewahret sie!
Quelle
Die Künstler
Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.
Quelle
Der Parasit
Des Lebens Mai blüht einmal und nicht wieder, // Mir hat er abgeblüht.
Quelle
Resignation
Die Welt wird alt und wird wieder jung, // Doch der Mensch hofft immer Verbesserung!
Quelle
Hoffnung
Dunkel war der Rede Sinn
Quelle
Der Gang nach dem Eisenhammer
Ehret die Frauen! sie flechten und weben // Himmlische Rosen ins irdische Leben.
Quelle
Würde der Frauen
Genieße, wer nicht glauben kann. Die Lehre // ist ewig wie die Welt. Wer glauben kann, entbehre.
Quelle
Resignation
Glücklicher Säugling! Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege, // Werde Mann, und dir wird eng die unendliche Welt.
Quelle
Das Kind in der Wiege
Hast du etwas, so teile mirʼs mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus.
Quelle
Das Werte und das Würdige (im Volksmund: Haste was, dann biste was)
Poeten die Menschenverstand kommt man durchs Leben nicht mehr.
Quelle
Böse Zeiten
Siehe! Da Schöne vergeht, dass das Vollkommene stirbt.
Quelle
Nänie
Soll ich darum das Veilchen unter die Füße treten, weil ich die Rose nicht erlangen kann?
Quelle
Der Spaziergang unter den Linden, Edwin
Und so saß er, eine Leiche.
Quelle
Ritter Toggenburg
Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest // Uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.
Quelle
Der Spaziergang (übliche Übersetzung der von Herodot überlieferten Inschrift des Denkmals an den Thermopylen)
»Was tun?«, spricht Zeus.
Quelle
Die Teilung der Erde
Wenn die Könige baun, haben die Kärrner zu tun.
Quelle
Xenien: Kant und seine Ausleger
»Woran erkenn ich den besten Staat?« Woran du die beste // Frau kennst; daran mein Freund, daß man von beiden nicht spricht.
Quelle
Der beste Staat. In: Musen-Almanach für das Jahr 1796, Michaelis, Neustrelitz 1796, S. 157
Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden // Bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.
Quelle
Das Ideal und das Leben
Anmut ist eine bewegliche Schönheit.
Quelle
Über Anmut und Würde
Beherrschung der Triebe durch die moralische Kraft ist Geistesfreiheit, und Würde heißt ihr Ausdruck in der Erscheinung. Auch die Würde hat ihre verschiedenen Abstufungen und wird da, wo sie sich der Anmut und Schönheit nähert, zum Edeln, und wo sie an das Furchtbare grenzt, zur Hoheit. Der höchste Grad der Anmut ist das Bezaubernde, der höchste Grad der Würde ist Majestät.
Quelle
Über Anmut und Würde, 1793
Billig erwartest Du, daß ich Dir ʼʼmeineʼʼ Schiksale unter fremdem Himmel mittheile, denn mein Leben hat ohnehin die Farbe eines Romans, und mein sonderbarer Kopf läßt freilich auf sonderbare Situazionen schließen – aber für Briefe ist dieses Thema zu weitläuftig, und vielleicht auch zu gefärlich.
Quelle
an Johann Rudolf Zumsteeg, 19. Januar 1784. In: Schillers Briefe. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Fritz Jonas. Kritische Gesamtausgabe, Erster Band, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/Leipzig/Berlin/Wien 1892, [https://books.google.de/books?hl=de&id=sDoJAQAAMAAJ&dq=%22Farbe+eines+Romans%22 S. 175 books.google]
Das erste Gesetz des guten Tones ists: Schone fremde Freiheit. Das zweyte: zeige selbst Freiheit. Die pünktliche Erfüllung beider ist ein unendlich schweres Problem, aber der gute Ton fodert sie unerlaßlich, und sie macht allein den vollendeten Weltmann.
Quelle
an Christian Gottfried Körner, 23. Februar 1793. In: Schillers Briefe. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Fritz Jonas. Kritische Gesamtausgabe, Dritter Band, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/Leipzig/Berlin/Wien 1893, [https://books.google.de/books?hl=de&id=DzwJAQAAMAAJ&dq=%22Das+erste+Gesetz%22 S. 285 books.google]
Das Universum ist ein Gedanke Gottes.
Quelle
Philosophische Briefe: Theosophie des Julius, Die Welt und das denkende Wesen
Der bloß niedergeworfene Feind kann wieder aufstehen, aber der versöhnte ist wahrhaft überwunden.
Quelle
Über Anmut und Würde
Der ernsteste Stoff muss so behandelt werden, dass wir die Fähigkeit behalten, ihn unmittelbar mit dem leichtesten Spiel zu vertauschen.
Quelle
Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschenʼʼ (1795), ʼʼ22. Brief
Der treulos fliehn.
Quelle
an Bettina von Arnim
Der Hauptfehler war, ich hatte mich zu lange mit dem Stücke getragen; ein Blüthe eines einzigen Sommers seyn.
Quelle
Briefe über Don Carlos. Erster Brief. In: Friedrich Schillers sämmtliche Werke, Fünfzehnter Band, Kleinere prosaische Schriften, Erster Theil, Bey Anton Doll, Wien 1819, S. 284, [https://books.google.de/books?id=9SJrlDgAHwgC&pg=PA284&dq=%22der+hauptfehler%22 Google Books]
der Spieltrieb soll nicht bloß Sachtrieb, und soll nicht blos Formtrieb, sondern beydes zugleich, das ist, Spieltrieb seyn. Mit andern Worten: der Mensch soll mit der Schönheit{{SperrSchrift| nur spielen}}, und er soll{{SperrSchrift| nur mit der Schönheit}} spielen. // Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und{{SperrSchrift| er ist nur da ganz Mensch,}}{{SperrSchrift| wo er spielt}}.
Quelle
Ueber die ästhetische Erziehung des Menschen. [2. Teil; 15. Brief.] In: Friedrich Schiller (Hrsg.): Die Horen, Band 1, 2. Stück. Tübingen, 1795, S. 88.
die Kunst ist eine Tochter der Freiheit,
Quelle
Ueber die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reyhe von Briefen. [1. Teil; 2. Brief.] In: Friedrich Schiller (Hrsg.): Die Horen, Band 1, 1. Stück. Tübingen, 1795, S. 11.
[D]ie schönsten Träume von Freyheit werden ja im Kerker geträumt.
Quelle
Briefe über Don Carlosʼʼ, ʼʼ2. Brief [http://books.google.de/books?id=J1w3AAAAYAAJ&pg=PA305&dq=kerker books.google]
Die strafende Satire erlangt poetische Freiheit, indem sie ins Erhabene übergeht; die lachende Satire erhält poetischen Gehalt, indem sie ihren Gegenstand mit Schönheit behandelt.
Quelle
Über naive und sentimentalische Dichtung
Die Vernunft ist eine Fackel in einem Kerker.
Quelle
Philosophische Briefe: Julius an Raphael
Ein liebt, ist ein schwimmender Atom im unermeßlichen leeren Raume.
Quelle
Philosophische Briefe: Theosophie des Julius, Liebe
Es ist aber doch sonderbar, dass die Sklaverey im ʼʼMittelalterʼʼ keine einzige Spur eines ähnlichen Einflusses zeigt. Die Verschiedenheit der übrigen Umstände erklärt zwar viel aber nicht alles.
Quelle
Randbemerkung Schillers zu Wilhelm von Humboldt: Über das Studium des Alterthums, und des Griechischen insbesondre [Manuskript, 1793]. In: Wilhelm von Humboldts Werke, Erster Band: 1785–1795, Hrsg. Albert Leitzmann, B. Behrʼs Verlag, Berlin 1903, S. 271, [https://archive.org/details/gesammelteschrif01humbuoft/page/271 Internet Archive]. Humboldt schreibt über die griechische Sklaverei: "Diese überhob den Freien eines grossen Theils der Arbeiten, deren Gelingen einseitige Uebung des Körpers und des Geistes – mechanische Fertigkeiten – erfordert. Er hatte nun Musse, seine Zeit zur Ausbildung seines Körpers durch Gymnastik, seines Geistes durch Künste und Wissenschaften, seines Charakters überhaupt durch thätigen Antheil an der Staatsverfassung, Umgang, und eignes Nachdenken zu bilden."
In der Satire wird die Wirklichkeit als Mangel dem Ideal als der höchsten Realität gegenüber gestellt.
Quelle
Über naive und sentimentalische Dichtung
Jeder kommende Frühling, der die Sprösslinge der Pflanzen aus dem Schoße der Erde treibt, gibt mir Erläuterung über das bange Rätsel des Todes und widerlegt meine ängstliche Besorgnis eines ewigen Schlafs.
Quelle
Philosophische Briefe: Theosophie des Julius, Die Welt und das denkende Wesen
Jetzt lebe ich zu Mannheim in einem angenehmen dichtrischen Taumel - Kurpfalz ist mein Vaterland.
Quelle
Brief vom 19. Januar 1784
Nach meiner innigsten Ueberzeugung kommt kein anderer Dichter ihm an Tiefe der Empfindung und an Zartheit derselben, an Natur und Wahrheit und zugleich an hohem Kunstverdienste auch nur von weitem bei. Die Shakspeare aufgestanden ist. Und außer diesem, was er von der Natur erhalten, hat er sich durch rastloses Nachforschen und Studium mehr gegeben als irgendein anderer.
Quelle
über Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief an Charlotte von Schimmelmann, 23. November 1800. In: Blätter für literarische Unterhaltung, Erster Band, Nr. 17 vom 22. April 1858, S. 42, [https://books.google.de/books?id=QiBRAQAAMAAJ&pg=PA301&dq=%22Nach+meiner%22 Google Books]
Satirisch ist der Dichter, wenn er die Entfernung von der Natur und den Widerspruch der Wirklichkeit mit dem Ideale (in der Wirkung auf das Gemüt kommt beides auf eins hinaus) zu seinem Gegenstande macht. Dies kann er aber sowohl ernsthaft und mit Affekt als scherzhaft und mit Heiterkeit ausführen; je nachdem er entweder im Gebiete des Willens oder im Gebiete des Verstandes verweilt. Jenes geschieht durch die strafende oder pathetische, dieses durch die scherzhafte Satire.
Quelle
Über naive und sentimentalische Dichtung
So erhaben, so groß ist, so weit entlegen der Himmel! Aber der Kleinigkeitsgeist fand auch bis dahin den Weg.
Quelle
Der astronomische Himmel
Sorgt für eure Gesundheit, ohne diese kann man nie gut seyn.
Quelle
Notiz während einer lebensgefährlichen Erkrankung in Rudolstadt im Mai 1791, zitiert nach Lutz Unbehaun: Schillers heimliche Liebe, Der Dichter in Rudolstadt, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 226, [https://books.google.de/books?id=eXLfvaEf_n4C&pg=PA226&lpg=PA226&dq=Sorgt Google Books]
Zunächst der Todesstrafe kam die Verweisung. Diese Strafe ist schrecklich in glückseligen Ländern; es gibt Staaten, aus denen es kein Unglück ist verwiesen zu werden.
Quelle
Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon / SolonFriedrich Schiller wurde in Marbach am Neckar, Deutschland, geboren.
08.09.2006 01309 Dresden-Blasewitz: Gedenktafel für den Namensgeber Friedrich von Schiller am Schillerplatz (GMP: 51.052280,13.807210). [DSCN11426.TIF]20060908060DR.JPG(c)Blobelt
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Bildnachweis
Bildquelle: An_Emma.jpg Autor: Wikipedia / Franz Xaver Wolfgang Mozart Lizenz: gemeinfrei
Scan eines Notendrucks von 1820: Liedkomposition von Franz Xaver Wolfgang Mozart, Text Friedrich Schiller, Friedrich Gerstäcker gewidmet.
Art Nouveau. 100th Death Anniversary Medal of Poet & Physician Schiller ND 1905.
Bonze medallion d. = 60 mm.
Schiller, Friedrich von, 1759 Marbach - 1805 Weimar, Thuringia, Germany.
2 lines l. of his portrait l.: "Friedrich Schiller."/ Radiant muse holding a lyre, and sitting on a flying eagle. Down at l. on a rock a crowned snake as a symbol for Schiller's medical profession. Down at r. reclined a nude Apollo, the god of poetry. Wurzbach -; Brettauer -.
Artist:
F. (Fritz) Christ, 1866 Bamberg - 1906 München.
Condition:
Nice VERY FINE+.
Art Nouveau. 100th Death Anniversary Medal of Poet & Physician Schiller ND 1905.
Bonze medallion d. = 60 mm.
Schiller, Friedrich von, 1759 Marbach - 1805 Weimar, Thuringia, Germany.
2 lines l. of his portrait l.: "Friedrich Schiller."/ Radiant muse holding a lyre, and sitting on a flying eagle. Down at l. on a rock a crowned snake as a symbol for Schiller's medical profession. Down at r. reclined a nude Apollo, the god of poetry. Wurzbach -; Brettauer -.
Artist:
F. (Fritz) Christ, 1866 Bamberg - 1906 München.
Condition: Nice VERY FINE+.
Austria, Schiller Bronze-Plaque-Medal N.D. by Hofner
Medallion 54 x 60 mm. Rare.
Johann Christoph Friedrich von Schiller, surgeon and writer, 1759 Marbach, Württemberg - 1805 Weimar, Germany
Head l., uniface. Wurzbach -; Brettauer -; Adolf Hess, Auktion 222, p. 35, No. 933.
Artist:
(Otto) Hofner, 1879 Wien - 1946 Wien, Austria.
Condition: EXTREMELY FINE+.
Title: Das Mädchen aus der Fremde
Physical description: 1 print.
Notes: Associated name on shelflist card: Major & Knapp.; This record contains unverified data from PGA shelflist card.
SCHUMANN, ROBERT: Des Sennen Abschied. (Senn's Farewell.) Lyrics by Friedrich Schiller. No. 22 from "Songs for the Young," Opus 79. Dresden, undated
Second part of the song in manuscript, first draft
IdentificatieTitel(s): Fotoreproductie van een geschilderd portret van Friedrich von Schiller. Fr. v. Schiller (titel op object)Objecttype: foto reproductie bladzijde Objectnummer: RP-F-2001-7-1265-1VervaardigingVervaardiger: fotograaf: Louis-Gilbert Radoux (vermeld op object), naar schilderij van: anoniemDatering: ca. 1854 - in of voor 1859Materiaal: fotopapier Techniek: albuminedrukAfmetingen: foto: h 86 mm × b 70 mmToelichtingFoto tegenover titelpagina.OnderwerpWat: historical personsWie: Friedrich von SchillerVerwerving en rechtenCredit line: Aankoop met steun van de Mondriaan Stichting, het Prins Bernhard Cultuurfonds, het VSBfonds, het Paul Huf Fonds/Rijksmuseum Fonds en het Egbert KunstfondsVerwerving: aankoop 2001Copyright: Publiek domein
IdentificatieTitel(s): Fotoreproductie van een tekening van Friedrich Schiller in Weimar, door Wilhelm Lindenschmit Schiller at Weimar (titel op object)Objecttype: foto reproductie bladzijde Objectnummer: RP-F-2001-7-1555-21Opschriften / Merken: opschrift, recto, gedrukt: ‘Registered.’ VervaardigingVervaardiger: fotograaf: Friedrich Bruckmann (vermeld op object), naar tekening van: Wilhelm von Lindenschmit (vermeld op object) Plaats vervaardiging: Londen (mogelijk)Datering: ca. 1870 - in of voor ca. 1875Materiaal en TechniekFysieke kenmerken: albuminedrukMateriaal: fotodrager Techniek: albuminedrukAfmetingen: foto: hoogte 293 mm × breedte 227 mmOnderwerpWat: story teller; listening to story teller Waar: Weimar Verwerving en rechten:Credit line: Aankoop met steun van de Mondriaan Stichting, het Prins Bernhard Cultuurfonds, het VSBfonds, het Paul Huf Fonds/Rijksmuseum Fonds en het Egbert Kunstfonds Verwerving: aankoop 2001Copyright: Publiek domein
Friedrich Schiller, als Stahlstich gestochen von Johann Leonhard Raab um 1859 nach einer Zeichnung von Friedrich Pecht; das untertitelte Blatt hat die Maße circa 8 cm x 11,6 cm und auf der Rückseite keine weiteren Angaben. Es gehört zu einer Serie, möglicherweise als frühes Sammelbild, die als Schiller-Galerie von Friedrich Pecht und von Arthur von Ramberg bekannt geworden ist.
Plakette mit Relief Friedrich Schillers aus einem Kupfer-Messing-Material, Aufschrift: „1906 – 1931 Deutscher Schillerbund“, Durchmesser vier Zentimeter
Friedrich Schiller, German Poet and Surgeon 100th Death Anniversary Medal Karlsruhe 1905 ND.
Bronze medallion, d. = 60 mm.
Schiller, Friedrich von, 1759 Marbach - 1805 Weimar,
Portrait r. curved at r.: "SCHILLER" / Szene of The Lay of the Bell "CONCORDIA". Wurzbach 8222; Brettauer 1100 (Ag); Forrer III, p. 636
Artist:
·R·M· (Rudolf Mayer) 1846 Teschen, Schlesien - 1916 Karlsruhe, Baden
Condition: Nice UNCIRCULATED.
Friedrich Schiller, German Poet and Surgeon 100th Death Anniversary Medal Karlsruhe 1905 ND.
Bronze medallion, d. = 60 mm.
Schiller, Friedrich von, 1759 Marbach - 1805 Weimar,
Portrait r. curved at r.: "SCHILLER" / Szene of The Lay of the Bell "CONCORDIA". Wurzbach 8222; Brettauer 1100 (Ag); Forrer III, p. 636
Artist: ·R·M· (Rudolf Mayer) 1846 Teschen, Schlesien - 1916 Karlsruhe, Baden
Condition:
Nice UNCIRCULATED.
Friedrich Schiller, German Poet and Surgeon 100th Death Anniversary Medal Vienna 1905.
Bronze medallion, d. = 60 mm.
Head l. / L. standing muse holding a lyre, lead by a winged young male holding a torch with both hands. Curved above: "ZUR SCHILLER FEIER 1905 DIE FRAUEN WIENS". Wurzbach 8226 (25 mm); Brettauer -.
Medallist:
St. (Stefan) Schwartz, 1851 Neutra, Kingdom of Hungary, today Slovakia - 1924 Raabs an der Thaya, Austria
Condition: EXTREMELY FINE.
Friedrich Schiller, German Poet and Surgeon 100th Death Anniversary, Art Nouveau Medal 1905 by A.M. Wolff, Berlin after J.H. von Dannecker.
Curved l. of Portrait l.: "SCHILLER."/ A winged female genius standing l. behind Schiller after Dannecker's sculpture. 3 lines at r.: "ZUM 9. MAI 1905". Gassimuseum Leipzig # 710; Brettauer # 1126.
Medallists:
A. (Albert) M. (Moritz) Wolff, 1854 Berlin - 1923 Lüneburg and Johann Heinrich von Dannecker, 1758 Stuttgart - 1841 Stuttgart.
Editor:
A. Werner Söhne, Berlin 13.
Condition: EXTREMELY FINE+.
Friedrich Schiller, German Poet and Surgeon 100th Death Anniversary, Art Nouveau Medal 1905 by A.M. Wolff, Berlin after J.H. von Dannecker.
Curved l. of Portrait l.: "SCHILLER."/ A winged female genius standing l. behind Schiller after Dannecker's sculpture. 3 lines at r.: "ZUM 9. MAI 1905". Gassimuseum Leipzig # 710; Brettauer # 1126.
Medallists:
A. (Albert) M. (Moritz) Wolff, 1854 Berlin - 1923 Lüneburg and Johann Heinrich von Dannecker, 1758 Stuttgart - 1841 Stuttgart.
Editor:
A. Werner Söhne, Berlin 13.
Condition: EXTREMELY FINE+.
IdentificatieTitel(s): Frédéric Schiller, sa vie et ses oeuvres : à l'occasion du centième anniversaire de sa naissance (10 novembre 1859) / par Charles Grün (titel op object)Objecttype: boek Objectnummer: RP-F-2001-7-1265Opschriften / Merken: annotatie, recto tweede schutblad, handgeschreven met potlood: ‘Photo mis de Radaux’VervaardigingDatering: 1859Materiaal: papier linnen karton fotopapier Techniek: drukken / albuminedruk / spiraalmarmer / kiezelmarmerAfmetingen: h 217 mm × b 148 mm × d 11 mmVerwerving en rechtenCredit line: Aankoop met steun van de Mondriaan Stichting, het Prins Bernhard Cultuurfonds, het VSBfonds, het Paul Huf Fonds/Rijksmuseum Fonds en het Egbert KunstfondsVerwerving: aankoop 2001Copyright: Publiek domein
Bildnachweis
Bildquelle: Fälschung_Gerstenberg.jpg Autor: Wikipedia / Heinrich von Gerstenberg (1814-1887) Lizenz: gemeinfrei
Bestellzettel für Bücher, angeblich von Friedrich Schiller. Fälschung von Heinrich von Gerstenberg, um 1850
Pewter d. = 41 mm.
The Siege of Strasbourg took place during the Franco-Prussian War, and resulted in the French surrender of the fortified city to the combined German forces from Baden and from Württemberg on 28 September 1870.
On French arms standing Germania l. holding sword, the double headed Imperial Eagle on a shield at r. In the background a view of Strasbourg. Curved above: "FÜR FREIHEIT RECHT UND DEUTSCHE EHRE"/ 5 shields of Prussia, Bavaria, Baden, Saxony, and Württemberg around "1870". On a scroll connecting the shields: "WIR WOLLEN SEIN EIN EINIG VOLK VON BRÜDERN" (see Schiller- William Tell, Rütlischwur, a legendary oath of the Old Swiss Confederacy). Slg. Marienburg 5773.
Medallists:
(Carl) Drentwett, 1848 Augsburg - 1876 & Peter
Condition: EXTREMELY FINE.
Pewter d. = 41 mm.
The Siege of Strasbourg took place during the Franco-Prussian War, and resulted in the French surrender of the fortified city to the combined German forces from Baden and from Württemberg on 28 September 1870.
On French arms standing Germania l. holding sword, the double headed Imperial Eagle on a shield at r. In the background a view of Strasbourg. Curved above: "FÜR FREIHEIT RECHT UND DEUTSCHE EHRE"/ 5 shields of Prussia, Bavaria, Baden, Saxony, and Württemberg around arms, and "1870". On a scroll connecting the shields: "WIR WOLLEN SEIN EIN EINIG VOLK VON BRÜDERN" (see Schiller- William Tell, Rütlischwur, a legendary oath of the Old Swiss Confederacy). Slg. Marienburg 5773.
Medallists:
(Carl) Drentwett, 1848 Augsburg - 1876 & Peter
Condition: EXTREMELY FINE.
D. = 42 mm
Johann Christoph Friedrich von Schiller, 1759 Marbach - 1805 Weimar
The consecration of the bell by the master, and his 3 fellow craftsmen. Curved above: "* CONCORDIA SOLL IHR NAME SEIN *". In exergue: The date divided by the arms of Hamburg. Wurzbach 8217; Brettauer 1043; Forrer VIII, p. 306.
Medallists:
August (Ferdinand August) Fischer, 1805 Berlin - 1866 Berlin, and C. (Christian) Schnitzspahn, 1829 Darmstadt - 1877 Darmstadt.
Condition: UNCIRCULATED.
Johann Christoph Friedrich von Schiller, seated in a bosky landscape, with an allegorical border. Engraving by A. H. Payne after S. Carse.
Iconographic Collections
Keywords: Johann Christoph Friedrich von Schiller; S. Carse; Albert Henry Payne
Friedrich Schiller war ein 🙋♂️ deutscher Dichter, Dramatiker und Historiker
Wie alt wurde Friedrich Schiller?
Friedrich Schiller erreichte ein Alter von ⌛ 45 Jahren.
Wann hat Friedrich Schiller Geburtstag?
Friedrich Schiller wurde an einem Samstag am ⭐ 10. November 1759 geboren.
Wo wurde Friedrich Schiller geboren?
Friedrich Schiller wurde in 🚩 Marbach am Neckar, Deutschland, geboren.
Wer sind die Eltern von Friedrich Schiller?
Die Eltern von Friedrich Schiller heißen Johann Kaspar Schiller und Elisabetha Dorothea Schiller.
War Friedrich Schiller verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Friedrich Schiller war verheiratet. Als Ehepartner ist Charlotte von Schiller bekannt.
Hatte Friedrich Schiller Kinder?
Ja, Friedrich Schiller war Vater von insgesamt 4 Kindern. Die Namen der Kinder lauten Emilie von Gleichen-Rußwurm (* 1804), Ernst von Schiller (* 1796), Karl von Schiller (* 1793) und Caroline Junot (* 1799).
In welchem Sternzeichen wurde Friedrich Schiller geboren?
Friedrich Schiller wurde im westlichen Sternzeichen Skorpion geboren.
Wie groß war Friedrich Schiller?
Friedrich Schiller hatte eine Größe von ca. 📏 1,90 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.
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