Friedrich Bayer war ein deutscher Unternehmer, der am 6. Juni 1825 geboren wurde und am 6. Mai 1880 verstarb. Er wurde in Barmen-Heckinghausen als Sohn des Seidenwirkers Peter Heinrich Friedrich Beyer geboren. Mit vierzehn Jahren begann Bayer eine Lehre in einer Chemikalienhandlung und erlernte die Grundlagen der Färberei. Schon mit zwanzig handelte er mit Naturfarben und gründete bald darauf sein erstes Unternehmen mit europaweitem Vertrieb. Um sich von einem betrügerischen Namensvetter abzugrenzen, änderte er seinen Namen zu Bayer. Am 13. September 1848 heiratete er Caroline Juliane Hülsenbusch, mit der er fünf Kinder hatte. Die organische Chemie motivierte Friedrich Bayer zur Diversifizierung. Er importierte überlegene synthetische Teerfarben. Ab 1861 experimentierte er mit dem Chemiker Johann Friedrich Weskott an der eigenen Farbstoffproduktion. Ihre erfolgreiche Zusammenarbeit führte am 1. August 1863 zur Gründung der Firma "Friedr. Bayer et comp." in Heckinghausen. Bayer leitete den kaufmännischen, Weskott den technischen Bereich. Wegen Umweltproblemen durch die Farbstoffherstellung verlegten Bayer und Weskott Produktion und Zentrale schrittweise nach Elberfeld. Dort expandierte der Betrieb mit weiteren Farbstoffentwicklungen. Friedrich Bayer verstarb 1880 im Alter von 54 Jahren in Würzburg an einer Rippenfellentzündung während einer Reise. Er hinterließ ein expandierendes Familienunternehmen mit Hunderten von Mitarbeitern, das seine Söhne und Schwiegersöhne weiterführten.
Friedrich Bayer wurde in Barmen, Deutschland, geboren.
Das Familiengrab der Industriellenfamilie Bayer, darunter Friedrich Bayer und sein Schwiegersohn Carl Rumpff, auf dem Lutherischen Friedhof Hochstraße in Wuppertal-Elberfeld