Eva-Maria Hagen war Mutter eines Kindes namens Nina Hagen(* 1955).
Eva-Maria Hagen war eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin, Sängerin, Malerin und Autorin, die am 19. Oktober 1934 in Költschen geboren wurde und am 16. August 2022 in Hamburg verstarb. Sie stammte aus einer Familie von Landarbeitern aus Ostbrandenburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand die Familie in Perleberg in der Prignitz ein neues Zuhause. Nach einer Ausbildung zur Maschinenschlosserin begann Hagen 1952 ein Schauspielstudium in Ost-Berlin. Bereits 1953 stand sie im Berliner Ensemble unter der Regie von Bertolt Brecht auf der Bühne. 1956 setzte sie ihre Ausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Akademie in West-Berlin fort. Zwei Jahre später erhielt sie ein Engagement am Maxim-Gorki-Theater in Ost-Berlin. Ihre Filmkarriere begann 1957 mit der DEFA-Komödie "Vergeßt mir meine Traudel nicht". Bis 1965 wirkte sie in rund 50 Film- und Fernsehproduktionen mit. Durch ihr Aussehen und ihre Rollen wurde Hagen bald als "Brigitte Bardot der DDR" bekannt. Sie war Gründungsmitglied des Schauspiel-Ensembles des Deutschen Fernsehfunks. Nachdem ihr damaliger Lebensgefährte Wolf Biermann 1965 mit einem Auftrittsverbot belegt wurde, geriet auch Eva-Maria Hagen ins Visier der DDR-Führung. Ein Prozess wegen „Staatsverleumdung“ wurde gegen sie geführt, und sie erhielt kaum noch Engagements außerhalb von Provinztheatern. Ende 1976 wurde Hagen aufgrund ihres Protestes gegen die Ausbürgerung Biermanns fristlos entlassen. 1977 wurde ihr die Staatsbürgerschaft entzogen, woraufhin sie mit ihrer Tochter Nina Hagen in die Bundesrepublik Deutschland übersiedelte. Obwohl sie im Westen Deutschlands zunächst weniger bekannt war, fand sie bald wieder Engagements an kleineren Theatern und im Fernsehen. Sie trat auch bei Musikauftritten mit Wolf Biermann auf und veröffentlichte eigene Musikalben. In späteren Jahren übernahm Hagen Gastrollen in verschiedenen Krimiserien und spielte 2009 eine Hauptrolle in der Filmkomödie "Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus!". 1998 veröffentlichte sie ihr autobiografisches Buch "Eva und der Wolf", in dem sie ihre Beziehung zu Biermann dokumentierte. Im Januar 1999 erhielt Eva-Maria Hagen die Carl-Zuckmayer-Medaille für ihre Verdienste um die deutsche Sprache.
Eva-Maria Hagen wurde in Költschen, Polen, geboren.
Filme mit Eva-Maria Hagen
Kino 1957: Vergeßt mir meine Traudel nicht 1957: Spur in die Nacht 1958: Nur eine Frau 1959: Ware für Katalonien 1959: Weißes Blut 1960: Liebe auf den letzten Blick 1960: Der schweigende Stern 1961: Das Kleid 1961: Italienisches Capriccio 1962: Die letzte Chance 1963: For Eyes Only 1965: Ohne Paß in fremden Betten 1966: Reise ins Ehebett 1967: Meine Freundin Sybille
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1967: Brot und Rosen 1967: Die Fahne von Kriwoj Rog 1968: Tod im Preis inbegriffen 1968: Heroin 1971: Tod eines Millionärs 1973: Die Legende von Paul und Paula 1973: Die Hosen des Ritters von Bredow 1974: Zum Beispiel Josef 1974: Johannes Kepler 1976: Liebesfallen 1976: Nelken in Aspik 1980: Gibbi Westgermany 1982: Marmor Stein und Eisen bricht 1982: Heimkehr nach Deutschland 1983: Trauma 1987: Warten auf Marie 1988: Felix 1990: Herzlich willkommen 1992: Herzsprung 1993: Novalis – Die blaue Blume 1999: Ein Mann für gewisse Sekunden 2000: Für die Liebe ist es nie zu spät 2002: Gefährliche Nähe und du ahnst nichts 2005: Nimm Dir Dein Leben 2006: Schröders wunderbare Welt 2009: Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus! 2012: Lore Fernsehen 1960: Immer am Weg dein Gesicht (Fernsehfilm) 1961: Gewissen in Aufruhr (Fernsehfilm) 1962: Das grüne Ungeheuer (Fernsehmehrteiler) 1962: Fanny (Fernsehfilm) 1964: Wolf unter Wölfen (Fernsehvierteiler) 1965: Schlafwagen Paris–München (Fernsehfilm) 1968: Stunde des Skorpions (Fernsehdreiteiler) 1971: Ein Mann, der sterben muss (Fernsehfilm) 1972: Polizeiruf 110: Die Maske (Fernsehreihe) 1972: Polizeiruf 110: Minuten zu spät (Fernsehreihe) 1973: Polizeiruf 110: Siegquote 180 (Fernsehreihe) 1975: Heiraten/weiblich (Fernsehfilm) 1999: Stubbe – Von Fall zu Fall: Die Seherin (Fernsehreihe) 2000: Jugendsünde (Fernsehfilm) 2000: Für die Liebe ist es nie zu spät (Fernsehfilm) 2003: Pfarrer Braun: Der siebte Tempel (Fernsehreihe) 2004: Das blaue Wunder (Fernsehfilm) 2004: Das Bernstein-Amulett (Fernsehfilm) 2005: 2006: 4 gegen Z (Fernsehserie, 26 Folgen) 2006: Die Frau des Heimkehrers (Fernsehfilm) 2006: Die Kinder der Flucht (Fernsehdreiteiler, 3. Film Eine Liebe an der Oder) 2007: Der Dicke (Fernsehserie, Staffel 2, Folge 9 Schlafende Hunde) 2008: Das Glück am Horizont (Fernsehfilm) 2008: Liebe im Halteverbot 2012: SOKO Wismar (Fernsehserie, Folge Die Fremde) 2013: Fliegen lernen (Fernsehfilm) 2013: Großstadtrevier (Fernsehserie, Folge Beatlemania)
Eva-Maria Hagen war eine 🙋♀️ deutsche Schauspielerin, Sängerin, Malerin und Autorin
Wie alt wurde Eva-Maria Hagen?
Eva-Maria Hagen erreichte ein Alter von ⌛ 87 Jahren.
Wann hat Eva-Maria Hagen Geburtstag?
Eva-Maria Hagen wurde an einem Freitag am ⭐ 19. Oktober 1934 geboren.
Wo wurde Eva-Maria Hagen geboren?
Eva-Maria Hagen wurde in 🚩 Költschen, Polen, geboren.
War Eva-Maria Hagen verheiratet oder hatte sie einen Partner?
Ja, Eva-Maria Hagen war verheiratet. Als Ehepartner ist Hans Oliva-Hagen und Wolf Biermann bekannt.
Hatte Eva-Maria Hagen Kinder?
Ja, Eva-Maria Hagen war Mutter von einem Kind. Der Name des Kindes lautet Nina Hagen (* 1955).
In welchem Sternzeichen wurde Eva-Maria Hagen geboren?
Eva-Maria Hagen wurde im westlichen Sternzeichen Waage geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist ihr Tierkreiszeichen der Hund 狗 mit dem Element Holz ('Holz-Hund').
Wie groß war Eva-Maria Hagen?
Eva-Maria Hagen hatte eine Größe von ca. 📏 1,68 m. Damit war sie größer als die meisten deutschen Frauen. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße er Frau in Deutschland 1,66 m.