Bildquelle: Noether.jpg Autor: Autor/-in unbekanntUnknown author, , Publisher: Mathematical Association of America [3], Brooklyn Museum [4], Agnes Scott College [5], [6] Lizenz: Public domain
Steckbrief von Emmy Noether
Name:
Emmy Noether
Beruf:
deutsche Mathematikerin und Mitbegründerin der modernen Algebra
Emmy Noether war eine deutsche Mathematikerin, die am 23. März 1882 in Erlangen geboren wurde und am 14. April 1935 in Bryn Mawr verstarb. Sie leistete bahnbrechende Beiträge zur abstrakten Algebra und zur theoretischen Physik. Noether wuchs in Erlangen auf, wo ihr Vater Mathematikprofessor war. Trotz der damals eingeschränkten Bildungsmöglichkeiten für Mädchen, ermöglichten ihre Eltern ihr eine gute Ausbildung. Nach dem Besuch der Städtischen Höheren Töchterschule legte sie eine Staatsprüfung als Sprachlehrerin ab. Anschließend durfte sie als Gasthörerin an der Universität Erlangen studieren und bereitete sich extern auf das Abitur vor, das sie 1903 bestand. Danach studierte sie Mathematik in Erlangen und promovierte 1907 mit Auszeichnung. Obwohl Frauen seit 1903 zum Studium zugelassen waren, blieb Noether zunächst ohne offizielle Anstellung an der Universität Erlangen. Sie unterstützte ihren Vater und andere Professoren, betreute sogar Doktoranden, jedoch ohne Bezahlung. Erst 1915 wurde sie von David Hilbert und Felix Klein nach Göttingen eingeladen, um dort zu forschen und zu habilitieren. Ihre Habilitation stieß auf Widerstand, da Frauen damals kaum Zugang zu akademischen Karrieren hatten. Hilbert setzte sich jedoch für sie ein und ab 1916 hielt Noether Vorlesungen unter seinem Namen. Nach dem Ersten Weltkrieg habilitierte sie sich 1919 und wurde Privatdozentin. Trotzdem erhielt sie erst 1922 eine unbezahlte außerordentliche Professur und erst 1923 einen gering bezahlten Lehrauftrag. In den 1920er Jahren wandte sich Noether der abstrakten Algebra zu und schuf dort bedeutende Werke. Sie betreute zahlreiche Studenten und prägte eine ganze Generation von Mathematikern. 1933 wurde ihr aufgrund ihrer jüdischen Herkunft die Lehrbefugnis entzogen. Sie emigrierte in die USA und lehrte am Bryn Mawr College. Dort hatte sie endlich eine angemessen bezahlte Stelle. Emmy Noether starb 1935 nach einer Operation.
Ilustración de #GrandesMujeres realizada por Martina Scapola (instagram.com/luaailustrada) para Chicas en Tecnología (www.chicasentecnologia.org), ONG destinada a cerrar la brecha de género en tecnología.
Annotation: From left to right: Ernst Witt; Paul Bernays; Helene Weyl; Hermann Weyl; Joachim Weyl, Emil Artin; Emmy Noether; Ernst Knauf; ??; Chiuntze Tsen; Erna Bannow (later became wife of Ernst Witt) —
Location: Nikolausberg (near Göttingen) —
Author: Artin, Natascha (photos provided by Artin, Natascha) —
Source: archives of P. Roquette, Heidelberg and C. Kimberling, Evansville —
Year: 1932
München, die Mathematikerin Emmy Noether in der Ruhmeshalle. Sie ist dort – neben Therese v. Bayern, Lena Christ und Clara Ziegler – eine von vier Frauen.
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