Benedikt XIV. war ein italienischer Papst, der am 31. März 1675 geboren wurde und am 3. Mai 1758 verstarb. Prospero Lorenzo Lambertini stammte aus einer verarmten Adelsfamilie in Bologna und absolvierte in Rom ein erfolgreiches Studium des Kirchen- und Zivilrechts. Seine berufliche Laufbahn an der Kurie begann bereits im späten siebzehnten Jahrhundert, wobei er unter anderem an bedeutsamen Heiligsprechungsprozessen mitwirkte. Nach verschiedenen Stationen als Bischof und Erzbischof ernannte man Prospero Lorenzo Lambertini im Jahr 1728 zum Kardinal. Nach einem monatelangen Konklave fiel im Spätsommer 1740 die Wahl auf den angesehenen Kirchenjuristen, der daraufhin den Namen Benedikt annahm. Gleich zu Beginn seines Pontifikats trieb Benedikt XIV. umfassende Reformen der Kurie, des Sakramentsrechts sowie der Orden voran. Diplomatisch musste sich der Papst im österreichischen Erbfolgekrieg orientieren, weshalb Benedikt XIV. nacheinander die Ansprüche verschiedener Herrscher anerkannte, bevor er sich um neutrale Beziehungen bemühte. Auf geistlicher Ebene verfasste Benedikt XIV. wegweisende Enzykliken, stärkte die Marienverehrung und ging in Dokumenten gegen Zinsforderungen vor. Zugleich zeigte sich Benedikt XIV. als bedeutender Förderer der Künste und Wissenschaften, der die römische Infrastruktur modernisierte und Bibliotheken ausbaute.
Église Saint-Golven de Taupont ː liste des indulgences accordées par le pape Benoît XIV et confirmées par le pape Grégoire XVI en faveur des pèlerins venant prier dans l'église (liste publiée le 18 novembre 1842 par l'évêque de Vannes Charles-Jean de La Motte de Broons de Vauvert).
Giovanni POLENI, 1683-1761, Memorie istoriche della gran cupola
del Tempio Vaticano, e de' danni di essa, e de' ristoramenti loro, divise
in libri cinque... In Padova: nella stamperia del Seminario, MDCCXLVIII [1748].
Frontispicio de la edición de 1758 del Index (Index librorum prohibitorum Sanctissimi Domini Nostri Benedicti XIV Pontificis Maximi jussu recognitus. Romae : Ex typographia Rev. Camerae Apostolicae.
Grabado de «Gioan Fabri» (Giovanni Fabbri, ?-1777).