Alexander II. war ein Zar, der am 29. April 1818 geboren wurde und am 13. März 1881 verstarb. Er entstammte dem Haus Romanow-Holstein-Gottorp und regierte Russland von 1855 bis 1881. Aufgrund seiner bedeutenden Reformen, insbesondere der Abschaffung der Leibeigenschaft, wurde er von seinen Zeitgenossen als "Zar-Befreier" geehrt. Alexander wuchs im Moskauer Kreml auf, als Sohn des späteren Zaren Nikolaus I. Seine Ausbildung war auf eine Offizierslaufbahn ausgerichtet. Karl Merder, ein Veteran der Napoleonischen Kriege, war für die Grundzüge seiner Erziehung verantwortlich, während Wassili Schukowski als sein Mentor fungierte. Alexander erhielt Unterricht von bedeutenden Wissenschaftlern und Politikern, darunter Michail Speranski. Im Jahr 1834 wurde er offiziell zum Thronfolger ernannt. 1839 lernte Alexander seine spätere Frau, Marie von Hessen und bei Rhein, kennen und heiratete sie 1841. Sein Charakter wurde als widersprüchlich beschrieben: Einerseits friedlich und weise, andererseits arrogant und wankelmütig. Trotzdem hielt er an der autokratischen Herrschaftsauffassung fest, die ihm sein Vater vermittelt hatte. Alexander hatte bereits vor seiner Thronbesteigung tiefe Einblicke in die Regierungsgeschäfte erhalten und wichtige Aufgaben übernommen. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Alexander II. die Herrschaft in einer schwierigen Zeit, als Russland im Krimkrieg eine Niederlage erlitt. Der Pariser Frieden von 1856 beendete den Krieg, schwächte aber Russlands Position. Die Krönungszeremonie fand 1856 in Moskau statt, bei der die Vielfalt der Untertanen des Reiches zur Schau gestellt wurde. Die Niederlage im Krimkrieg verdeutlichte Russlands Rückständigkeit und veranlasste Alexander, weitreichende Reformen einzuleiten, um das Land wirtschaftlich und militärisch zu stärken. Die "Großen Reformen" umfassten die Bauernbefreiung von 1861, die jedoch mit Widerständen verbunden war und einen Kompromiss darstellte. Auch Juden profitierten von den Reformen, indem sie unter bestimmten Bedingungen ein Wohnrecht außerhalb des Ansiedlungsrayons erhielten. Nach dem Tod seines Sohnes Nikolaj ging Alexander eine Beziehung mit Jekaterina Dolgorukowa ein. 1863 wurde der polnische Januaraufstand niedergeschlagen. Unzufriedenheit und Ungleichheit führten zur Verbreitung sozialistischer Ideen. Ein Attentat auf Alexander im Jahr 1866 ließ seine Reformbereitschaft schwinden. Er beschäftigte sich jedoch weiterhin mit inneren Reformen und der Einführung einer konstitutionellen Monarchie. In der Außenpolitik konzentrierte sich Alexander auf die Stellung Russlands als Großmacht. 1867 verkaufte er Alaska an die USA. Er strebte die Revision der Entmilitarisierung der Schwarzmeerhäfen an und suchte ein Bündnis mit Preußen. Während des Deutsch-Französischen Krieges unterstützte er Deutschland und hinderte Österreich-Ungarn an einer Einmischung. Alexander strebte eine Zusammenarbeit mit Großbritannien an, die jedoch durch Spannungen im "Great Game" beeinträchtigt wurde. Im Russisch-Türkischen Krieg von 1877 unterstützte er die Balkanvölker. In den deutsch-russischen Beziehungen kam es zu einer Krise, die jedoch durch ein Treffen mit Kaiser Wilhelm I. entschärft wurde. Alexander verfolgte das Ziel, eine Pufferzone in Afghanistan zu schaffen und den Dreikaiserbund zu festigen. Am 13. März 1881 wurde Alexander II. bei einem Attentat in Sankt Petersburg tödlich verletzt. Die Untergrundorganisation Narodnaja Wolja war für den Anschlag verantwortlich. Sein Sohn Alexander III. ließ an der Stelle des Attentats die Auferstehungskirche erbauen. Alexander war zweimal verheiratet und hatte zahlreiche Kinder.
Fig. 83.—Routes of Explorers in the Aralo-Caspian Basin. Scale 17:400,000.
Routes noted include:
Year(s)
Map Name
Modern Form
1734
Gmelin
Johann Georg Gmelin
1762 & 1771
Ritchkov
Petr Ivanovich Rychkov
1769–1770
Falk
Johan Peter Falk
1769–1773
Pallas
Peter Simon Pallas
1820–1821
Eversmann
Eduard Friedrich Eversmann
1833–1834
Helmersen
Gregor von Helmersen
1837–1848
Romanov
Uncertain, perhaps the future emperor Alexander II's tour of the region
1839
Kovalevsky & Gerngross
Egor Petrovich Kovalevsky Alexander Rodionovich Gerngross
1842
Basiner
Theodor Friedrich Julius Basiner
1847
Nöschel
August Nöschel
1848–1849
Boutakov
Aleksei Butakov
1853–1854
Baer
Carl or Karl Ernst Baer
1857
Borchtchov & Segertzov
Ilia Grigorevich Borshchov Nikolai Alekseievich Severtzov
1863
Vambéry
Ármin Vámbéry
1871
Skobelev
Mikhail Skobelev
1871
Stebnitzskiy
Jerome Ivanovich Stebnitsky
1874
Aralo-Caspian Expedition
Imperial Russian Geographical Society Alexei Andreevich Tillo
1874
Amu-Darya Expedition
Society of Devotees of Natural Science, Anthropology, and Ethnography Nikolai Stoletov
n.d.
Göbel
Karl or Carl Göbel
n.d.
Mouraviov
Nikolai Muraviov-Karskii
Osip Kommissarov, a Russian peasant-born hatter's apprentice, who by chance rescued tsar Alexander II from assassination. He was raised to the nobility with the name Kommissarov-Kostromskij, after his hometown Kostroma. For a short time, he was a hero for those loyal to the tsar.
IdentificatieTitel(s): Portret van Alexander II van Rusland, als troonopvolgerObjecttype: prent boekillustratie Objectnummer: RP-P-1905-4176Opschriften / Merken: verzamelaarsmerk, verso, gestempeld: Lugt 2228 VervaardigingVervaardiger: prentmaker: Carl Mayer (vermeld op object), naar schilderij van: Franz Krüger (vermeld op object) Plaats vervaardiging: NeurenbergDatering: 1818 - 1868Materiaal en TechniekFysieke kenmerken: staalgravure en stippelwerkMateriaal: papier Techniek: staalgravure / stippelwerkAfmetingen: blad: hoogte 109 mm × breedte 73 mmToelichting: Prent mogelijk afkomstig uit de Almanach de Gotha.OnderwerpWat: historical persons Wie: Alexander II (tsaar van Rusland) Verwerving en rechten:Verwerving: aankoop 1905Copyright: Publiek domein