Adolf Grimme war ein deutscher Kulturpolitiker, der am 31. Dezember 1889 in Goslar geboren wurde und am 27. August 1963 in Degerndorf am Inn verstarb. Grimme war eine wichtige Figur in der Weimarer Republik und der frühen Bundesrepublik, wirkte als erster niedersächsischer Kultusminister und als Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks. Nach dem Abitur studierte Grimme Philosophie und Germanistik an verschiedenen Universitäten und engagierte sich in der Freistudentenbewegung. Nach dem Studium arbeitete er als Lehrer und stieg im preußischen Kultusministerium auf, bevor er 1930 selbst Kultusminister wurde. Diese Position verlor er jedoch 1932 im sogenannten Preußenschlag. Während der Zeit des Nationalsozialismus lebte Grimme in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen, hatte aber durch eine Tätigkeit als Korrektor ein Einkommen. Durch seinen Freund Adam Kuckhoff kam er in Kontakt mit Widerstandsgruppen, was 1942 zu seiner Verhaftung und 1943 zu einer Zuchthausstrafe wegen Nichtanzeige eines versuchten Hochverrats führte. Nach dem Krieg wurde Grimme aus dem Zuchthaus befreit. Nach dem Krieg übernahm Grimme wichtige Positionen im Bereich Bildung und Kultur in Niedersachsen und der Britischen Zone. Er war Kultusminister und beteiligte sich an der Gründung der Studienstiftung des deutschen Volkes, deren Präsident er wurde. Ab 1948 leitete Grimme den Nordwestdeutschen Rundfunk als Generaldirektor, bis er 1955 in den Ruhestand ging. Grimme war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder.
Adolf Grimme wurde in Goslar, Deutschland, geboren.
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Verkündigung der Gründung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in der Paulskirche zu Frankfurt am Main 1949 Deutsche Akademie.
Von links nach rehts:
Walter Kolb, Oberbürgermeister von Frankfurt
Adolf Grimme
Albert Schweitzer
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Der Ex-Ministerpräsdident Braun (l) und der preuss. Kultusminister Grimme vor dem Landtag nach beendeter Sitzung
1561-32
Freiburg: Kaufhaussaal, Prorektor von Caemmerer, Grimme, Dr. Hoyer
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Adolf Grimme in 1932, Prussian minister (US = secretary) of education in the last democratic government during Weimar Republic from January 1930 to July 1932, officially deposed in March 1933 by the Nationalsocialists.
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