Promi Kindernamen

Promi-KindernameDer Name eines Menschen kann als Omen, also als Vordeutung, auf seinen Charakter gesehen werden.

Nomen est Omen. So halten es die Promis damit
Es gibt alle möglichen Formen von „Aberglauben“. Am weitesten verbreitet ist die Annahme, dass ein vierblättriges Kleeblatt zu finden Glück bringe, eine Sternschnuppe zu sehen einen Traum wahr mache und einen Schornsteinfeger zu berühren ebenfalls Glück bringe. Das sind zumindest laut einem Ranking die bedeutendsten Stories rund um den Aberglauben. Doch was hat es wirklich auf sich mit der eingangs erwähnten Redensart „Nomen est Omen“, also: Der Name ist Programm? Was das bedeuten könnte und wie Promis ihre Kinder nennen, verrät dieser Beitrag.

Ungewöhnlich, aber ohne Hintergrund
In die Rubrik „seltsam, aber ohne Omen“ fallen die Kinder von Sängerin Alanis Morisette. Sohn Ever Imre und Töchterchen Onyx Solace haben wahrlich ausgefallene Namen. „Ever“ heißt in der wörtlichen Übersetzung so viel wie „jemals“. Imre hingegen ist ein ungarischer Vorname, der im Deutschen vermutlich mit „Emmerich“ übersetzt worden wäre. Onyx hingegen ist eine Varietät des Mineralquarzes und „solace“ bedeutet in der Übersetzung „Trost“.

Eindeutig und verständlich
Andere wiederum setzen weniger auf unverständliche Namen, sondern vielmehr auf das, was ganz einfach übersetzt werden kann. Der Nachwuchs von Kim Kardashian heißt „Saint“ und „North West“. Während ihr Sohn damit einen wahrlich erhabenen Namen („Heiliger“) trägt, darf die Medienwelt gespannt darauf warten, was ihre Tochter von der Benennung nach einer Himmelsrichtung („Nordwest“) hält. Vielleicht geht der Nachwuchs ja irgendwann so weit wie der Sohn von Woody Allen. Getauft wurde dieser auf den Namen Satchel, was in der Übersetzung leider „Schulranzen“ bedeutet. Mittlerweile nennt er sich Ronan Seamus.

Tierischer Nachwuchs
Promi-Kindername DolphinSarah Connor ist nach dem Ehe-Aus mit Marc Terenzi erneut liiert – und zwar mit Manager Florian Fischer. Ihrer gemeinsamen Tochter haben sie einen wahrlich tierischen Namen gegeben: Delphine heißt das Mädchen. Ebenfalls ein wenig „tierisch“ angetoucht ist die Tochter von Halle Berry. Nahla Ariela vereint gleich zwei Tiernamen in einem. Nahla heißt in der Übersetzung (aus dem Arabischen) so viel wie Honigbiene und Ariela steht (im Hebräischen) für die Löwin. Glück im Unglück hatte da wohl noch der Sohn von Ashlee Simpson. Weil sie Dschungelbuch-Fan ist nannte sie ihren Nachwuchs Mowgli. Knapp vorbei an Baghira, Balu und Kaa …

So viel Wahrheit steckt hinter dem Spruch „Nomen est Omen“
Ein spannendes Beispiel wird unter nomenestomen.net erläutert. Dabei dreht sich alles um den Namen „Joachim“ – und der eine oder andere Gedanke schwenkt vielleicht auch zu Starjuror Joachim Llambi. Besonders der Anfangsbuchstabe ist den Erläuterungen dort folgend positiv konnotiert, steht er für eine positive Grundstimmung und Kraft. Optimismus, Ichbewusstsein und Lebensfreude werden demnach denjenigen zugeschrieben, deren Name mit „J“ beginnt. Doch nicht nur der Beginn ist gewichtig, sondern auch der Name an sich selbst. Joachim stamme demnach aus dem Hebräischen und bedeute Jahwe. Durch die positive Grundsubstanz, die Joachim innewohnt, wird er aufgerichtet. Tiefgründigkeit ist ein Wesenszug von ihm.
Das „O“ steht für die Gefühlswelt eines Joachims, denn dieser Buchstabe gehört zum Bauch- oder Nabelchakra. Diese Gefühlswelt muss nicht immer positiv sein, sondern kann durchaus auch Unbehagen auslösen. Doch das „A“ verleiht Joachim wieder Stärke, es steht als Symbol für Stabilität. Das fast schon ein wenig leidend klingende „a-c-h“ in der Mitte des Namens wird stabilisiert durch den Buchstaben „H“. Wie lange sich eben diese Ach-Phase ausdehnen soll, ist der individuell geprägte Teil eines Joachims. Das „M“ am Ende des Wortes steht für Zufriedenheit und Genuss.

Darauf sollten Eltern bei der Namenswahl achten
Wie der Blick in die Kinderzimmer der Stars gezeigt hat, muss ein möglichst außergewöhnlicher Name nicht etwa besonders glücklich machen. Was sich Eltern allerdings überlegen sollten, ist welche Auswirkungen der Name des Kindes auf das ganze Leben haben könnte. Was die einzelnen Vornamen bedeuten, kann in diesem Zusammenhang beispielsweise unter kindername.de nachgeschlagen werden. Darüber hinaus können diese Tipps helfen:

  1. Vor- und Nachname sollten (in Länge und Klang) zusammenpassen.
  2. Gegebenenfalls ist es ratsam, auf einen international nutzbaren Namen zu setzen.
  3. Normal oder extravagant – das muss mit Blick auf die Schreibweise geklärt werden. Auch sollte bereits bei der Wahl klar sein, ob der Name abkürzbar sein wird, und wie etwaige Spitznamen aussehen könnten.
  4. Der Name darf nie in Zusammenhang mit einem negativen Ereignis oder ungewünschten Erinnerung in Verbindung stehen.
  5. Modern, ausgefallen oder traditionell – die grundsätzliche Richtung muss klar sein. Bei zu traditionell geprägten Namen ist indes auch Vorsicht geboten, denn: Zeiten ändern sich und wer heute sein Kind Willibald tauft, könnte einem unglücklichen Teenager diese Wahl erklären müssen.
  6. Hau den … LUKAS. Jeder kennt dieses Rummelspiel und doch nennen so viele Eltern ihre Kinder heute Lukas und setzen ihn vermutlich der einen oder anderen Spöttelei aus.

baby-2Das Geschlecht des Babys erst mit der Geburt zu erfahren, liegt im Trend. Dann allerdings müssen sich die Eltern auch über zwei Namen den Kopf zerbrechen.

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